...Ich habe mir ein nagelneues ATX(2.3) - Netzteil besorgt, um damit einen 12V 19A Kompressor zu betreiben. Das Netzteil kann 34A auf der 12V Schiene. Da der Anlaufstrom des Kompressors um einiges höher sein wird, wüsste ich gerne, wie ich dem Netzteil am besten "helfe". Nehme ich da einen großen ELKO, oder besser einen NTC? Brauche ich auch eine Freilaufdiode, oder hat das Netzteil eine? Danke für die Antworten im Voraus.
Versuch gar nicht erst, den Motor an das laufende ATX-Netzteil anzuschließen. Da schaltet das Netzteil sofort ab. Wenn, dann beides fest verbinden und das Netzteil starten wenn der Motor drehen soll. Kondensatoren parallel zum Motor können helfen, eine leichte Belastung der 3.3V und 5V Schienen kann ebenfalls helfen.
Einfach einen passenden NTC (1 Ohm kalt) in Reihe zum Kompressor. Fertig ist die Laube. Wenn man so einen Stunt macht, sollte man die 3,3V/5V im Aute behalten, die laufen dann nach oben weg. Uu schaltet das netzteil dann ab.
magic smoke schrieb: > Wenn, dann beides > fest verbinden und das Netzteil starten wenn der Motor drehen soll. Das habe ich auch so vor. Ich regele nach dem Einschalten des Netzteils den Luftstrom nur mit zwei Magnetventilen (per µC). Eines um den Kompressor vom Verbraucher zu trennen und eines als Bypass, als Alternative zu einem DBV!
Roland Ertelt schrieb: > Einfach einen passenden NTC (1 Ohm kalt) in Reihe zum Kompressor. Fertig > ist die Laube. Da ich noch nie mit NTCs gearbeitet habe, wüsste ich gerne, wie lange ich nach einem Abschalten des Kompressors (per Relais) warte müsste, bis der NTC kalt genug wäre, um den Kompressor wieder sicher (ohne das Netzteil zu überlasten) einschalten zu können?
Ob Dein Kompressormotor überhaupt "Lust hat" mit weniger Strom anzulaufen?? Das wäre noch näher zu ergründen. Mechanische Widerstände können erst mit ausreichend Leistung überwunden werden.
...jetzt bin ich ein bisschen verwirrt. Auf dem Motor steht 12V, 19A, 230W. Wenn ich aber den Widerstand messe komme ich auf 0,7 Ohm. Das macht dann aber nur 17A Anlaufstrom. Der Motor ist aus China und kostete nur ca. 5€. Vielleicht sind die Angaben auf dem Motor unkorrekt!? Ich teste den Motor jetzt einmal direkt am Netzteil, ohne Anlaufwiderstand. Mal schauen was passiert.
Zieh mal 0,3 Ohm für die Messtrippen und das Gerät selbst ab. Solch niedrige Widerstände messen ist für die meisten einfachen Multimeter ein riesen Problem. Der Motor wird schon ungefähr das machen was draufsteht.
...war leider ein Schuss in den Ofen. Der Kompressor läuft zwar am Netzteil, hat aber gefühlt mehr als 100dB. Da muss ich wohl auf einen deutlich größeren aber auch leiseren Airbrush-Kompressor(220V) ausweichen.
Michael D. schrieb: > hat aber gefühlt mehr als 100dB. Wunderbar, da hörst Du daß er funktioniert! Leise Kompressoren sind selten oder schwach.
oszi40 schrieb: > Michael D. schrieb: >> hat aber gefühlt mehr als 100dB. > > Wunderbar, da hörst Du daß er funktioniert! Leise Kompressoren sind > selten oder schwach. Oder Teuer
Roland Ertelt schrieb: > Einfach einen passenden NTC (1 Ohm kalt) in Reihe zum Kompressor. Fertig > ist die Laube. Welchen Typ bzw. Strom muß der NTC haben? Gruß Frank
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