Unterwassersignal

OP Persönliche Seite #3596537
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Hi,

ich hab seit ca 2 Wochen eine Trainingsgruppe im Schwimmen übernommen 
und ganz schön dumm in die Röhre geschaut wenn die Kinder immer zu mir 
sagen sie würden meinen Pfiff mit der Pfeife nicht hören und ich bekomm 
draußen fast einen Hörschaden.

So hab ich mir gedacht, ich moduliere mit einem Arduino board eine 
Frequenz, verstärke die und nehme das als Unterwasser Signalgeber, der 
das Pfeifen ersetzt, allerdings bereitet mir die Umsetzung einige 
Schwierigkeien und so bekomm ich weder Laute Töne noch einen stabielen 
betrieb...

Weiß jemand wie sich das bewerkställigen würde und vllt welche 
Frequenzen geeignet sind.

mi freundlichen Grüßen
Leon
OP Persönliche Seite #3596554
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Daran hatte ich bereits auch schon gedacht, allerdings leigen alle 
bisher gefunden Lautsprächer entweder nicht in einer sinnvollen 
Preiskadegorie oder sind nur wasserfest für den einbau in feuchten 
Umgebungen.

Ich hatte daran gedacht mir eventuell eine Spule an einer wasserdichten 
Dose zu befestigen und dies als Lautsprecher zu benutzen allerdings 
lassen die Autstärken bei meinen Versuchen zu wünschen übrig.

Bisher versuche ich das Signal mit einem stärkeren Transistor zu 
verstärken, gibt es da vielleicht eine bessere Möglichkeit?
#3596755
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@Ingo Stahl (ingo-s)

>Beim Unterwasserrugby hat man ähnliche Probleme. Die verwenden einen
>Schallgeber im Wasser. Hört sich ähnlich an wie eine alte Autohupe nur
>mit niedrigerer Frequenz, sieht auch ähnlich aus.

Nein, es IST meist eine Autohupe. Und wenn man ein mit echten 118dB 
nimmt, ist die auch gut hörbar.

TuuuuuT
Gast #3596762
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Die Minentaucher benutzen dazu Übungshandgranaten ;-P

Wie wäre es mit Klopfen? Beim Tauchen klopft man mit einem harten 
Gegenstand auf die Flasche. Das ist auch weit zu hören. Im Schwimmbad 
könnte man vielleicht auf die Leiter klopfen. Dann muss man noch nicht 
mal ans Wasser.
#3604217
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Unbekannt schrieb:
> Wie wäre es mit Klopfen? Beim Tauchen klopft man mit einem harten
> Gegenstand auf die Flasche. Das ist auch weit zu hören. Im Schwimmbad
> könnte man vielleicht auf die Leiter klopfen. Dann muss man noch nicht
> mal ans Wasser.

Was es bei Tauchern ebenfalls gibt, sind entsprechende "Signalgeber", 
funktioniert letztendlich genauso, nur dass an eine kleine Dose geklopft 
wird.
Gut funktionieren könnte nach ähnlichem Prinzip auch eine alte Klingel, 
wenn man die entsprechend isoliert (falls nötig)/ umbaut (damit sie 
unter Wasser noch ausreichend "Hub" hat).
(Firma: Q3) #3604614
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Wasser hat die (geschätzt) 1000fache Diche von Luft? Das ist primär der 
Grund, warum Schallgeber für Luft in Wasser bzw. gekapselt quasi 
unbrauchbar sind - sie können einfach nicht genug Energie einkoppeln.

Die einzig nutzbaren Systeme sind damit Piezo-. magnetostriktive oder 
"hart"-mechanische Schwinger (Autohupe).
#3604750
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@ Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat)

>Wasser hat die (geschätzt) 1000fache Diche von Luft?

800fach bei Normaldruck

>Das ist primär der
>Grund, warum Schallgeber für Luft in Wasser bzw. gekapselt quasi
>unbrauchbar sind - sie können einfach nicht genug Energie einkoppeln.

Totalreflektion am Medienübergang wegen Fehlanpassung.
#3605182
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Frank Esselbach schrieb:
> Die einzig nutzbaren Systeme sind damit Piezo-. magnetostriktive oder
> "hart"-mechanische Schwinger (Autohupe).

"Alte Klingel" hätte wohl etwas Präziser sein müssen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Klingel#Klingel_mit_Wagnerschem_Hammer

Sofern dafür gesorgt wird, dass die Vibrationen ans Wasser gegeben 
werden, sehe ich da gute Chancen. Daher ja "nach dem Prinzip der 
Tauchsignalgeber".
Eine Abgedichtete Plastikbox in der eine Glocke ist, wird wohl kaum 
funktionieren ;-)

Aber wenn der Klöppel gegen das Metallgehäuse schlägt (oder ein Rohr 
über Wasser, wie es weiter oben jemand angedeutet hat) könnte das schon 
gut funktionieren. Mit einem Umbau könnte man es auch hin bekommen, das 
Ding direkt unter Wasser zu betreiben, wenn auch die Option mit den 
(meiner Meinung nach) geringsten Chancen.

Das "Klopfprinzip" wird ja nicht nur beim Tauchen, sondern auch bei 
Blackboxen angewandt:
https://en.wikipedia.org/wiki/Underwater_locator_beacon

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