Hallo,
vielen Dank für die Antworten.
Verstehe ich das richtig, dass in Schriften(TrueType, OpenFont und
PostScript) grundsätzlich keine Bereiche mit ausführbarem Code
vorgesehen sind?
Könnte ein Virus somit nur aktiv werden, wenn er das für Schriften
verantwortliche Verwaltungs-Instrument beim Parsen der Schrift durch
Ausnutzen einer Sicherheitslücke dazu bringt, Daten innerhalb der
Schrift als Code auszuführen? Also quasi wie bei der JPEG-Lücke, wo das
Öffnen eines Bildes gereicht hat, um Schadcode auszuführen...
Das würde doch bedeuten, dass man mit einem aktuell gepatchten Windows 7
Betriebssystem nur dann durch einen manipulierten Font infiziert werden
kann, wenn der Virus einen bis dahin unbekannten Exploit ausnutzt, oder?
Würde die UAC oder Windows in dem Fall eine Warnung anzeigen, oder käme
eine Warnung nur, wenn der Virus versucht, sich in einen Bereich
einzunisten, der von der UAC überwacht wird?
Würde eine solche Schrift dann noch fehlerfrei in der Vorschau auf dem
Bildschirm angezeigt werden?
Weiß jemand, wie OpenType oder TrueType Schriften aufgebaut sind? Werden
ja vermutlich Vektoren oder ähnliches sein und keine Bitmaps. Gibt es
einen Weg, die Ressourcen in einer Schrift zu analysieren und
nachzusehen, ob da noch etwas anderes drin ist, was da nicht rein
gehört?
Viele Grüße,
Otto