3.3V 200μA aus 5V

Gast #3599449
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Hallo,

ich möchte einen ADXL345 an einem CHINA-Mini-Arduino (5V only) 
betreiben.
Dieser zieht nach Datenblatt max. 140 μA.
Damit die I2C-Pegel sauber mit dem Atmega328 laufen können, möchte ich 
den ADXL mit 3,3 V (knapp unter 3,6 V max) betreiben.

Reicht da eine Zener-Diode mit vorgeschaltetem Widerstand, oder brauche 
ich eine Low-Drop-Regler mit Kondensatoren dazu?
Gast #3599980
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Danke für die prompten Reaktionen!
An die rote LED in Reihe hatte ich auch gedacht, sehe in der 
Zener-Lösung jedoch den stabileren und kleineren (Bauteilgröße) Weg.

Ich werde das ganze mal mit der Zener probieren:


+5V -------------<10 k>--+----------+--------+----+
                         |          |        |    |
                        3,3V        |       4k7  4k7
                        Zener     ADXL345    |    |
                         |          |       SCL  SDA
                         |          |
GND ---------------------+----------+----

Diese Lösung sollte dauerhaft etwa 170μA ziehen, was für den Zweck 
vollkommen ok ist.

Bei der Lösung mit der roten LED befände sich diese an der Stelle des 
10k Widerstandes, die Zenerdiode würde entfallen.
Hier wäre der Strom abhängig vom Lastzustand des ADXL, ggf. müsste ich 
etwas höhere PullUps (10k ?) auf den I2C Bus legen.

+5V -------<rote LED>---------+-------+----+
                              |       |    |
                              |      10k  10k
                           ADXL345    |    |
                              |      SCL  SDA
                              |
GND --------------------------+--


Irgendwelche Denk- oder Verständnisfehler?
#3599990
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Bei 170µA durch den Widerstand und 140µA durch die Last bleiben 30µA 
durch die Z-Diode. Da kann es sein, dass die Durchbruchspannung deutlich 
kleiner als 3,3V ist. Gerade die kleineren Spannungen haben oft einen 
etwas "runden" Durchbruch. Da ist manchmal die Spannung bei 30µA 1 Volt 
kleiner als bei 1mA.

LDO ist die saubere Lösung.
Gast #3599998
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ADXL346 Beginner schrieb:

> Ich werde das ganze mal mit der Zener probieren:
>
>
> +5V -------------<10 k>--+----------+--------+----+
>                          |          |        |    |
>                         3,3V        |       4k7  4k7
>                         Zener     ADXL345    |    |
>                          |          |       SCL  SDA
>                          |          |
> GND ---------------------+----------+----
>
> Diese Lösung sollte dauerhaft etwa 170μA ziehen, was für den Zweck
> vollkommen ok ist.
>
Nö: sobald SCL und/oder SDA auf low gezogen werden geht deine Rechnung 
nicht mehr auf und die Versorgung des ADXL bricht zusammen.
Gast #3600026
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Jörg B. schrieb:
> Die Mini Uno Clones gibt es auch als 3,3 Volt Version mit 8 MHz

Daran hatte ich auch schon gedacht, da ich die Daten mittels 
Savitzky-Golay-Filter glätte, und bei der Datenrate noch am 
Experimentieren bin, habe ich mit der 5V 16MHz Variante mehr Luft.

Es gibt die ADXL-Boards auch mit integrierten LDOs, ich habe aber nunmal 
leider nur einen ohne.

Pink Shell schrieb:
> Bei 170µA durch den Widerstand und 140µA durch die Last bleiben 30µA
> durch die Z-Diode. Da kann es sein, dass die Durchbruchspannung deutlich
> kleiner als 3,3V ist. Gerade die kleineren Spannungen haben oft einen
> etwas "runden" Durchbruch. Da ist manchmal die Spannung bei 30µA 1 Volt
> kleiner als bei 1mA.

OK, das ist ein Punkt, den ich mangels Erfahrung übersehen habe.  Danke 
für den Hinweis!

Wird dann wohl der LDO werden, mal sehen, ob der vor Ort zu bekommen 
ist.
Persönliche Seite #3600231
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Harald Wilhelms schrieb:
> Takao K. schrieb:
>
>> Eine zener diode funktioniert nicht so gut mit sehr kleinem Strom. LEDs
>> hingegen schon.
>
> Das stimmt zwar, aber trotzdem würde ich die LED nicht in Reihe,
> sondern Parallel schalten. Für die richtige Spannung müsste man
> etwas experimentieren. Entweder eine einzelne blaue, oder zwei
> rote oder gelbe LEDs in Reihe.
> Gruss
> Harald

Ja hab ich mir auch gedacht- 2 LEDs. Ist halt billiger, und Z-dioden 
nicht unbedingt vorraetig. entweder ist es egal ob die mit 2.2k immer an 
sind, oder das ganze kann mit einem IO pin versorgt werden.

Blaue LEDs haben normalerweise 2.5 volt Flussspannung.

Am besten ist es natuerlich einen 3.3v schaltregler zu verwenden, im 
SOT23 Gehaeuse, mit 1uH Induktor. Wenn ich 3.3V fuer den MCU von USB 
brauche, mache ich dass so.

Experten verwenden natuerlich schon 2.5 volt...

Den 3.3V regulator brauche ich auch fuer Lithium Batterie, die kann bis 
zu 4.2 volt haben. Ich hab damit schon experimentiert. Lademodul gibts 
fertig billiger...

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