Dennis schrieb:
> wann benötigt ein Kondensator einen Vorwiderstand?
Wozu benötigt man den Kondensator denn ?
> Um nun die Spannungsversorgung zu stabilisieren
Ach, dazu.
Das ist ja nur einer von vielen Verwendungsmöglichkeiten von
Kondensatoren.
Schau ins Datenblatt des Kondensators. Dort steht der maximale Strom mit
dem er geladen und entladen werden darf. Schau, ob deine Schaltung das
einhält. Allerdings ist die Grenze nicht fest, wenn 100000 mal pro
Sekunde mit 1Arms geladen/entladen werden darf, ist ein mal (beim
Einschalten der Gesamtschaltung) schon ein grösserer Strom erlaubt, und
wenn man statt 1A nur 0.5A nimmt,lebt der Kondenstaor eben länger als
die 1000 Stunden laut Datenblatt.
Dann gibt es die Frage, wie effektiv der Kondensator stabilisierend
wirkt. Nimm also die Störungen der Versorgungsspannung per Oszilloskop
auf. Ein grosser Kondensator bildet zusammen mit dem Innenwiderstand der
Spannungsquelle einen Tiefpass und dämpft Störungen mit hohen
Frequenzen, je grösser der Kapazitätswert aber auch je grösser der
Innenwiderstand ist. Man kann laos mit einem zustätzlichen Widerstand
nachhelfen, so lange die maximale Stromaufnahme des Geräts das zulässt,
den Kondenstaor eher klein zu halten. Dann kann er auich sehr hohe
Frequenzen bei den Störungen besser filtern als ein grosser Elko.
Manchmal braucht man mehrere, erst ein grosser, dazu ein kleiner
Kondensator, (z.B. bei FPGAs) um Störungen der Stromzuführung
abzublocken.
Bei alledem stellt sich die Frage, wie weit Störungen überhaupt gedämpft
werden müssen. Eine Glühbirne nimmt Störungen eher nicht wahr. Ein uC
schon viel mehr. Un dide Aussendung von Störungen kann dazu führen, daß
eine Schaltung durch die EMV Prüfung fällt.