Hi, der Segger JLINK unterstützt jetzt offiziell PIC32: http://www.segger.com/pr-jlink-pic32.html Es geht sowohl klassisches JTAG als auch das Microchip spezifische PGC/PGD. Das hört sich für mich sehr interessant an, ich spiele schon länger mit dem Gedanken, mir etwas schnelleres als das PICkit3 anzuschaffen. Der J-Link hätte für mich den Zusatzvorteil, dass man auch anderes debuggen kann, z.B. ARMs. Die EDU-Variante wäre bereits für 50€ zu haben,den Microchip Adapter kann man sich relativ leicht selber bauen. Weiß jemand, ob man den mit MPLAB zum laufen bekommen kann? Ich kann dazu nichts finden, in MPLAB (1.90) lassen sich soweit ich das sehe nur die Microchip Debugger auswählen.
Schön dass die PIC32 (MIPS) jetzt auch gehen. "any GDB-based debug solution (e.g. emIDE and Eclipse)" Und der GCC kann MIPS erzeugen, somit kann man Eclipse nutzen. Auf den anderen Seiten steht noch nichts von MIPS/PIC32. Ich würde noch ein paar Wochen warten. Microchip wird wohl etwas länger brauchen um den zu unterstützen, falls die es überhaupt wollen. Ich bin mir jetzt auch nicht sicher ob es eine manuelle Konfigurationsmöglichkeit gibt, schließlich arbeitet bei Microchip auch ein GDB im Hintergrund, der könnte sich mit dem Segger GDB-Server verbinden.
Hi, danke für die Information, ich habe mir schon fast gedacht, dass es nicht so einfach wird. Trotzden werde ich das im Auge behalten. Zu Eclipse: Es gibt anscheinend die Möglichkeit, den XC32-Compiler auch unter Eclipse nutzen zu können: http://blog.hjf.com.ar/2013/01/developing-for-pic32mx-using-eclipse/ Für mich hört sich das auf den ersten Blick nicht sehr komfortabel an. Ausprobieren werde ich es trotzdem, vorerst mit einem PICkit.
Wer schon einen ARM / Cortex-Mx mit Eclipse programmiert, der hat nun auch eine einfache Möglichkeit einen PIC32 zu nutzen, ohne gleich die Microchip IDE zu installieren. Für jemanden, der bereits Microchip benutzt, für den ist es natürlich umständlicher.
Hi,
inzwischen habe ich mir einen J-Link EDU für 55,9€ geholt. Das PICkit3
hat mich "überzeugt" ("meditatives" Debuggen).
Erfahrungbericht:
Die Integration in MPLABX ist überraschend Einfach. MPLABX 2.15 +
Plugin von Microchip (Tools->Plugins), der J-Link EDU kann wie das
PICkit verwendet werden. Man braucht die Version 9 oder höher des
J-Link. Den Microchip-Adapter brauchts nicht - die Belegung kann man
sich aus dessen Schaltplan herauspicken.
Debuggen geht wie gewohnt über PGD/PGC (2-Wire-JTAG), wenn man den
richtigen PIC hat. Geht aber nur bei den neueren. Bei den beliebten
PIC32MX150/250 gehts beispielsweise. Für die anderen brauchts dann das
normale JTAG - 4 Wire.
Vorteile gegenüber PICkit3:
- sehr viel schneller als das PICkit3, sowohl Download als auch Debuggen
- Breakpoints kann man im Betrieb setzen
- keine Limitierung Anzahl Breakpoints mehr
- funktioniert auch mit ARMs und FPGAs
- günstiger als der ICD3
Nachteile:
- keine einstellbare Versorgung für die Platine
Getestet habe ich mit einem recht großen Projekt (>200kByte) auf einem
PIC32MX470. Der Unterschied zum PICkit3 ist extrem, vor allem wenn man
Strukturen in kByte-Größe hat ;-)
Zusammenfassung:
Für PIC32 sehr zu empfehlen, vor allem weil es ein echtes Allroundgerät
ist - z.B. auch für STM32.
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