Entfernung Qarz und qC

Gast #3609753
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10 cm sind zumindest schon mal Grenzwertig. Da liegt die Kapazität der 
Leiterbahn schon in der Größenordnung 10 pF, kann also nicht mehr 
Vernachlässigt werden. Diese 10 pF sind auch nicht unbedingt stabil, so 
dass auch die Frequenz nicht stabil sein wird. Auch die Verluste auf der 
Leitung können schon stören und damit die Dämpfung erhöhen.

Es kann funktionieren, aber nicht gut. Es wird halt nicht so stabil, 
fängt leicht Störungen ein und sendet auch mehr Störungen aus als nötig. 
Normal sollten es weniger als 2 cm sein, und fast immer kann man das 
auch so machen.

So eine weite Entfernung kenne ich nur von Quarzsensoren zur Messung von 
aufgedampften Schichten - da macht man es ggf. mit etwas Abstand, weil 
der Quarz im Vakuum ist und Elektronik draußen (ggf. sogar mit Stecker, 
damit man das ganze ausheizen kann und die Elektronik nicht für 250°C 
auslegen muss). Aber auch da sieht man zu dass die Leitungen kurz 
bleiben.
Gast #3609872
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Solche langen Leiterbahnen haben auch schon nicht mehr unbedingt 
vernachlässigbare parasitäre Induktivitäten.

Ansonsten kommt es auch auf die Quarzfrequenz an. Je höher die Frequenz, 
um so näher sollte der Quarz am µC sein - letztlich am besten den Quarz 
immer so nah wie möglich am µC unterbringen!
Gast #3610194
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Ulrich schrieb:
> Normal sollten es weniger als 2 cm sein, und fast immer kann man das
> auch so machen.

na ja, ich würde da nicht mehr wie 10mm weggehen, das lässt sich auch in 
THT noch machen. Alles andere zieht den Quarz schon kräftig. Aber 100mm 
ist schon sehr gewagt.

rgds

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