Hallo,
Erst mal ich bin noch recht neu in der Netzwerktechnik.
Ich habe mir daheim einen ownCloud-server aufgestellt, den ich auch
gerne außerhalb meines Heimnetzes erreichen würde.
Doch irgendwas hab ich übersehen, den ich kann ihn weder über den
browser erreichen, noch pingen.(über die No-IP-Adresse, lokale IP geht)
Meine bisherigen Schritte waren:
-Den Server mal im lokalen Netz in betrieb nehmen (static IP usw.)
-No-IP installiert (da mein Provieder keine static IP anbietet)
die IP wird richtig synchonisiert
-Port 80 am Router freigegeben
Was hab ich den vergessen bzw. übersehen?
Kann mir da jemand helfen?
Lg,
Chromo
Chromo schrieb:> Was hab ich den vergessen bzw. übersehen?
schau mal auf www.wieistmeineip.de nach wie deine externe IP ist. Dann
vergleichst du die mit der WAN ip im Router.
du musst im router ein port-forwarding vom port80 auf die lokale! ip
deines servers einrichten. wie das geht entnimmst du den handbuch des
verendeten routers. damit "ping" auch geht musst du noch weitere ports
und das icmp protokoll freigeben - nur für http ist dies nicht
erforderlich
Schau mal hier: http://www.wieistmeineip.de/
Diese IP rufst du auf, wenn:
- Geht: Problem bei DNS (No-IP)
- Geht nicht: Problem bei der Port-Weiterleitung in deinem Router
Chromo schrieb:> Ich hab jetzt mal nachgeschaut:> die WAN-IP von meinem router stimmt mit der von no-ip überein, aber> nicht mit der von wieistmeineip.de
Zeige uns mal die IPs (die letzte Stelle kannst du weglassen)
Bei welchem Provider bist du?
Ich habe mal gelesen das nicht alle Provider die eine einmaliege IP zur
Verfügung stellen. Die betreiben ein eigenes NAT.
Besonders bei Internet über Kabel TV soll das recht verbreitet sein.
Chromo schrieb:> Hallo,> Erst mal ich bin noch recht neu in der Netzwerktechnik.
Ich befürchte, das sind die falschen Vorraussetzungen für dein Vorhaben.
Ich kann deinen Wunsch gut nachvollziehen, aber eventuell solltest du
erstmal im kleineren Rahmen "üben", bevor du ans Netz gehst. Die Chancen
stehen nämlich gut, dass jemand deinen Server kapert, ohne dass du davon
etwas mitbekommst.
Bau dir doch erstmal ein kleines Netz zuhause auf - virtuelle Maschinen
reichen da schon völlig aus - und mache dich erstmal mit den Grundzügen
von IP, Ports, DNS, Routing und Firewall vertraut. Je weiter du dort
kommst, desto eher wirst du hoffentlich erkennen, dass man nicht einfach
gerade mal einen Server ans Netz hängt.
Wenn du mal nach deiner IP 10.28.183.xx suchst bekommst du folgende
Meldung:
Warning! This is not a valid IP address on the Internet because it
belongs to a private network. It does not identify a unique destination
as it is only meant to be used inside local area networks
Das ist das oben von mir beschriebene Problem.
Du hast zuhause leider keine öffentliche IP Adresse. Da klappen DynDNS
Anbieter nicht.
ok, also ich hab jetzt das Problem gelöst:
da ich in irgendeinem Netz von T-Mobile drin war ging das ganze nicht.
Folge Lösung (Ich hoffe die ist legal):
ich habe bei meinem Router den APN geändert.
In diesem fall habe ich auf business.gprsinternet gestellt.
Dadurch bekommt man ne public ip (keine static aber immer hin was)
und kann seine sachen ins Internet geben.
Wie gesagt: keine Garantie auf Legalität und ich übernehm für nix die
verantwortung.
Lg,
Chromo
Hi ich kann auch nicht aus dem eigenen Netz auf meine DDNS zugreifen
sollte aber normal sein haste das mal extern versucht ob es geht ?
Ansonsten stehen die Tipps ja oben schon.
Tja, private LTE-, UMTS- und GPRS-Verbindungen landen in einem
privaten IP-Pool (10.ABC.DEF.GHI, 172.16-31.ABC.DEF, ...).
Von der nach aussen sichtbaren IP-Adresse hat man so erstmal nichts.
Ausser das man sich mitunter hier im Forum anmelden muesste...
(Schoene Gruesse an den UMTS-Sperrikanten.)
Da der (Ausgangs-)Router beim Provider steht, wird das mit dem
Freigeben von Ports so nichts.
Was geht ist die oben schon vorgeschlagene "teure" Loesung,
sich mit einem anderen APN zu connecten.
Die wird dann aber wohl nach MB abgerechnet und nicht flat.
Oder, man baut sich einen Tunnel zu einem eigenen Server im Internet.
Dann kann man Ports zum eigenen Tunnelinterface weiterleiten.
Ist aber auch relativ sinnarm, denn dann hat man ja schon einen
aus dem Internet erreichbaren Server...
Also, lasst Euch nicht vom P0litik und Pr0fidern ver.rschen,
LTE, UMTS und Konsorten taugen nicht als Kupferersatz.
./. schrieb:> Tja, private LTE-, UMTS- und GPRS-Verbindungen landen in einem> privaten IP-Pool (10.ABC.DEF.GHI, 172.16-31.ABC.DEF, ...).> Von der nach aussen sichtbaren IP-Adresse hat man so erstmal nichts.> Also, lasst Euch nicht vom P0litik und Pr0fidern ver.rschen,> LTE, UMTS und Konsorten taugen nicht als Kupferersatz.
man muss nur mit der Zeit gehen. Bei LTE & CO ist IPv6 meist dabei.
Damit gibt es diese Probleme nicht mehr.
Peter II schrieb:> Bei LTE & CO ist IPv6 meist dabei.
Das hilft dir nur nichts, wenn du die Gegenstellen, von denen aus du
dich (oder andere sich) verbinden willst, nicht ebenfalls im
(IPv6-)Griff
hast.
Meine eigene Infrastruktur ist schon eine Weile IPv6-mäßig erreichbar,
aber die meisten Clients, von denen aus ich dann irgendwo in der Welt
zugreife, ist leider IPv4-only.
Jürgen D. schrieb:> Bei welchem Provider bist du?> Ich habe mal gelesen das nicht alle Provider die eine einmaliege IP zur> Verfügung stellen. Die betreiben ein eigenes NAT.> Besonders bei Internet über Kabel TV soll das recht verbreitet sein.
eben. es kann sein, dass deine ip ständig wechselt. dann müsstest du
dich mit dyndns beschäftigen.
Hans Huber schrieb:> eben. es kann sein, dass deine ip ständig wechselt. dann müsstest du> dich mit dyndns beschäftigen.
hat er doch schon längst.
> -No-IP installiert (da mein Provieder keine static IP anbietet)