Verpolungsschutz bei hohen Leistungen

OP #3611357
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Hallo,

ich möchte für eine Schaltung einen Verpolungsschutz realisieren. Die 
Schaltung ist relativ einfach und besteht aus zwei Teilen. Im ersten 
Teil wird die Eingangsspannung runtergeregelt, es ist dann der 5V 
Logik-Teil. Dieser Logik-Teil steuert aber Power Mosfets an, die den 
Strom zum End-Verbraucher freigeben.

Hätte ich den Power-Teil nicht, würde ich einfach einen 
Brückengleichrichter reinsetzen, der mir die Spannung so herum richtet, 
wie ich sie brauche. Aber ich habe eben diesen Power-Teil. Ach ja, ich 
würde den Verpolungsschutz gerne so gestalten, dass es egal ist, wie ich 
die Platine anschließe.

Doch bei dem Brückengleichrichter habe ich etwas Angst, denn der 
Power-Teil würde dauerhaft bis zu 40A bei 24V bzw. 32V ziehen.

Eine anderen Möglichkeit, wären Relais für den Power-Teil. Evtl. die 
geschickteste Lösung. Aber vielleicht habt ihr da bessere Ideen.
OP #3611526
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Lothar Miller schrieb:
> Das Ding ist super. Aber für 40A braucht man da auch erst mal passende
> FETs...

Obwohl es ein Overkill ist, aber zum Schalten der Last habe ich mir 
SQM110N06-04L besorgt. Die halten 120A ohne irgendwelche Probleme aus. 
Und vier Stück kann ich da gerne für den Gleichrichter opfern.

http://www.vishay.com/docs/68866/sqm110n0.pdf

Allgemein ist es eine sehr gute Idee mit dem IC und den vier FETs, die 
ich wahrscheinlich so umsetzen werde.
Gast #3611618
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verpolter PFET.
Das Gate auf Masse, ggf einen Spannungsteiler nehmen um UGS nicht zu 
überfahren.

Funktion:
Normal gepolt : Spannung am Gate negativ : leitet viel besser als jede 
Diode.
Verpolt : Spannung am Gate positiv: sperrt.

Verpolt muss er deshalb sein, dass er die verpolte Versorgung sperren 
kann.

Eventueller Nachteil: kurze Zeit fließt beim Einschalten Strom über die 
Inversdiode. Üblicherweise bei den "Dicken" aber kein großes Problem. 
Zur Not eine Fette Schottky daneben.

Beispiel für den FET:
SUM110, VISHAY, 2,5€ bei Mouser

Sollte doch gehen, oder übersehe ich was?
#3611643
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Die kommerzielle Lösung wäre eine Schmelzsicherung und eine entsprechend 
fette Diode, die bei Falschpolung leitend wird. Dann krepiert die 
Sicherung, die Diode meistens gleich dazu und erstmal geht gar nichts 
mehr. Dafür läßt sich für zwei billige Teile schnell eine etwas weniger 
billige Reparaturrechnung schreiben. Einziger Vorteil: im Normalfall 
keine Stromaufnahme. Okay noch ein zweiter Vorteil: Lerneffekt beim 
Kunden, es beim nächsten mal mit mehr Plan anzuschließen.

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