Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Bohrinsel. Meinungen, Reporte, bekannte Firmen, wie bewerben


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von Kris M. (kristijan_m)


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Hallo liebe Gemeinde,

nein jetzt kommt nix von Jesus und seinen Jüngern ;)

Hier geht es um Männerarbeit!! Wer war schon einmal auf einer Bohrinsel 
und was für Erfahrungen habt ihr da gemacht.

Wer kennt die gängigen Firmen und wie/wo kann man sich dort bewerben. Es 
gibt ja 100 Links im Internet bei denen man Einmalig^^!!^^ 30-50 Euro 
zahlen soll, um dann vermittelt zu werden (ja ne is klar).
Leider machen das genügend Leute ;( .... aber was wäre der richtige Weg?

Was haltet ihr von der Idee mal en Jahr oder mehr, auf ne Bohrinsel zu 
gehen.

Gruß

Kris


Edit : Es geht hauptsächlich um die Ingenieur/Wartung/Elektrik/Mechanik 
Jobs. Nicht unbedingt als Koch. Reporte trotzdem gern gelesen

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von klausi (Gast)


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Na endlich wieder, der 100.000.000.000 bohr thread. Viel Erfolg noch!

Lösung: Petroleum Engineering studieren, Berufserfahrung sammeln,  in 
der Nordsee anheuern, zB Statoil, mit Hubschrauber auf die Bohrinsel 
geflogen, mit arbeiten loslegen, fertig. Ziel erreicht.

von Ich (Gast)


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Warum immer Bohrinsel?

2 Wochen arbeiten 2 Wochen frei und dicke Kohle verdienen?
Wer will das nicht, das wissen auch die tausende 
Internetseitenbetreiber, die  gegen eine kleine Gebühr helfen wollen, 
diesen Traum wahr zu machen.

von Takao K. (takao_k) Benutzerseite


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Zum Bewerbungsgespraech Schlagbohrmaschine mitbringen + 1 Koffer und los 
gehts...Freiticket auf eine Insel, den ganzen Tag bohren.

von Jagt den Trog raus ! (Gast)


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Abgesehen davon, dass auch Frauen einen bohrinseljob machen koennen... 
Wenn man's nicht schafft die Webseite zu finden, auf der man sich 
bewerben kann, sollte es sein lassen. Das waer dann eh ein Traeumer.

von Philipp (Gast)


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Mein Vater arbeitet bei Halliburton, einer Servicefirma, die die 
Bohrtechnik zur für Platformen zur Verfügung stellt. Hier hast du aber 
das Problem, der Arbeitszeiten. Wenn du z.B. für Statoil als 
Stammbesatzung immer auf der gleichen Platform bist, hast du idr. 2 
Wochen arbeiten und 2 Wochen frei. Mein Vater hat diese Zeiten nicht. 
Wenn ein Job ansteht muss er los. Selbst wenn er Urlaub genommen hat. Es 
ist sogar schon vorgekommen, dass er in den Urlaub nachreisen musste 
oder den Urlaub früher abbrechen musste. Das gibt natürlich richtig 
Asche, aber wirklich förderlich ist es für ein Familienleben nicht.

von Kevin K. (nemon) Benutzerseite


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Kris, was ist denn dein Status quo, also was hast du gelernt?

von Aufklärer (Gast)


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Kevin K. schrieb:
> Kris, was ist denn dein Status quo, also was hast du gelernt?

Kris ist nur ein Fake, ihn gibt es genauso wenig wie den Osterhasen!

von klausi (Gast)


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Philipp schrieb:
> Mein Vater arbeitet bei Halliburton, einer Servicefirma, die die
> Bohrtechnik zur für Platformen zur Verfügung stellt. Hier hast du aber
> das Problem, der Arbeitszeiten. Wenn du z.B. für Statoil als
> Stammbesatzung immer auf der gleichen Platform bist, hast du idr. 2
> Wochen arbeiten und 2 Wochen frei. Mein Vater hat diese Zeiten nicht.
> Wenn ein Job ansteht muss er los. Selbst wenn er Urlaub genommen hat. Es
> ist sogar schon vorgekommen, dass er in den Urlaub nachreisen musste
> oder den Urlaub früher abbrechen musste. Das gibt natürlich richtig
> Asche, aber wirklich förderlich ist es für ein Familienleben nicht.

Ehrlich gesagt, für mich hört sich das trotzdem sehr gut an. Was ist 
dabei das mal nach dem Studium für ein paar Jahre zu tun?

Jede Menge Erfahrungen gesammelt, und viel Geld gemacht.  Da kann ich 
doch nachher ein schönes Haus oder Wohnung davon kaufen und dann 
vielleicht einen ruhigen job angehen.

Weiss nicht was da verkehrt dran ist?

In den langweiligen Excel Bürojob kann ich dann immer noch,  jeden Tag 
das gleiche, jeden Tag die gleiche Frau, jeden Tag das gleiche Essen als 
Entwiggler-Hampelmann (Zitat Zuckerle)

Meint ihr nicht?

von klausi (Gast)


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@ Philipp
Noch eine Frage, wie gefällt deinem Vater der Job?  Würde er es nochmal 
machen? Ist der Job abwechslungsreich, spannend oder interessant?

Ich langweile mich im Büro noch zu Tode..

von Philipp (Gast)


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klausi schrieb:
> Ehrlich gesagt, für mich hört sich das trotzdem sehr gut an. Was ist
> dabei das mal nach dem Studium für ein paar Jahre zu tun?
>
> Jede Menge Erfahrungen gesammelt, und viel Geld gemacht.  Da kann ich
> doch nachher ein schönes Haus oder Wohnung davon kaufen und dann
> vielleicht einen ruhigen job angehen.

Für ein paar Jahre sicher kein Problem. Besonders wegen der Bezahlung. 
Auf Bohrinseln verdient man grundsätzlich sehr gut.

klausi schrieb:
> Noch eine Frage, wie gefällt deinem Vater der Job?  Würde er es nochmal
> machen? Ist der Job abwechslungsreich, spannend oder interessant?

Gefallen tut es ihm schon, aber wirklich wieder machen würde er ihr 
nicht. Hauptsächlich weil er so ca. 2/3 des Lebens meiner Schwester und 
mir verpasst hat.

Langweilig wird es nicht. Hauptsächlich arbeitet er in Norwegen, ab und 
zu muss er aber auch mal nach Australien, Texas, Brasilien usw. Aber man 
ist immer auf unterschiedlichen Inseln und hat immer neue und 
abwechslungsreiche Jobs.

von Wattestäbchen (Gast)


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Kris M. schrieb:
> Wer war schon einmal auf einer Bohrinsel
> und was für Erfahrungen habt ihr da gemacht.

Wer auf ner Bohrinsel arbeiten will, muss aus einem gekennterten 
Hubschrauber auftauchen können. Als Bonus drehen die Dinger sich nach 
der Wasserung noch auf den Kopf.

Youtube-Video "Überleben auf See 1"

Viel Spaß beim ersaufen.

von Reinrassiger Mischling (Gast)


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Tausende Menschen leben auf Bohrinseln.

Nur einer hier kommt nicht hin.

Wie doof muß der sich anstellen?

von Wattestäbchen (Gast)


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Reinrassiger Mischling schrieb:

>Tausende Menschen leben auf Bohrinseln.

>Nur einer hier kommt nicht hin.

> Wie doof muß der sich anstellen?

Offenbar noch doofer.

von Philipp (Gast)


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Nur wegen der Sicherheitsschulung sollte man sich nicht davon abhalten 
lassen, denn wenn wirklich was passiert wird man ohne die nicht 
überleben. Es passiert zwar relativ selten etwas auf Bohrinseln bzw. auf 
dem Flug dorthin, aber 100% sicher kann man sich nicht sein.

von Jojo (Gast)


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Heiner schrieb im Beitrag #3612030:
> Dabei sind Nutten
> und Koks schon teuer genug.

Die gibt es auf der Bohrinsel aber nicht, dafür viele untersexte 
Männer... Brrr!!

von klausi (Gast)


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Philipp schrieb:
> Gefallen tut es ihm schon, aber wirklich wieder machen würde er ihr
> nicht. Hauptsächlich weil er so ca. 2/3 des Lebens meiner Schwester und
> mir verpasst hat.
>
> Langweilig wird es nicht. Hauptsächlich arbeitet er in Norwegen, ab und
> zu muss er aber auch mal nach Australien, Texas, Brasilien usw. Aber man
> ist immer auf unterschiedlichen Inseln und hat immer neue und
> abwechslungsreiche Jobs.

Hallo Phillipp
Hört sich für mich trotzdem an, wie ein Traumjob.

Wo hat man das schon oder? Wahrscheinlich halt lange Arbeitszeiten. 
Sieht man da auch mehr, als Flughafen, Taxi, Hotel, Bohrstation? Hat man 
Zeit das Land zu sehen?

Heute würde ich Informatik nicht mehr studieren. Ich zB habe eine 100% 
Bürotätigkeit, wo ich mich stark langweile.... überlege mir, Petroleum 
Engineering nochmal zu studieren...

von Philipp (Gast)


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klausi schrieb:
> Wo hat man das schon oder? Wahrscheinlich halt lange Arbeitszeiten.
Auf der Insel hat mal 12 Stunden schichten. An Land im Büro sind das 
immer 7 oder 8 Stunden.

> Sieht man da auch mehr, als Flughafen, Taxi, Hotel, Bohrstation? Hat man
> Zeit das Land zu sehen?
Früher mag das vielleicht so gewesen sein, aber heute heißts sparen, 
sparen, sparen. Idr. fliegt mein Vater hin, hat gleich das Briefing und 
fliegt dann direkt auf die Insel. Wenn der Job fertig ist gehts direkt 
auf die nächste Insel oder ins Büro, von wo es direkt nach Hause geht. 
Manchmal hat man etwas Zeit sich etwas anzugucken, wenn der Flug z.B. 
erst am nächsten Tag geht, aber meistens wird gleich der nächst mögliche 
Flug gebucht, da man auch für einen Tag im Hotel bezahlt wird, was 
tunlichst vermieden werden soll. Mein Vater ist einmal für einen Tag 
nach hause gekommen, weil die Flüge billiger als das Hotel und das 
Gehalt wären.

> Heute würde ich Informatik nicht mehr studieren. Ich zB habe eine 100%
> Bürotätigkeit, wo ich mich stark langweile.... überlege mir, Petroleum
> Engineering nochmal zu studieren...

Ich wollte eigentlich auch nie im Büro sitzen, sondern zur See fahren 
oder Pilot werden, aber ich möchte meiner hipotetischen Familie das 
ewige Wegsein ersparen, weil ich weiß, dass es nicht gerade optimal für 
die Familie ist.

von Reinrassiger Mischling (Gast)


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Philipp schrieb:
> Ich wollte eigentlich auch nie im Büro sitzen, sondern zur See fahren
> oder Pilot werden, aber ich möchte meiner hipotetischen Familie das
> ewige Wegsein ersparen, weil ich weiß, dass es nicht gerade optimal für
> die Familie ist.

Flußschiffer auf den Binnengewässern wäre doch eine Alternative. Die 
haben manchmal auch das Mädel schon an Bord, halt die Tochter des 
Besitzers, und vielleicht kann man da einheiraten. Ob nan nun im 
Flugzeug sitzt, oder auf dem Schiff, zu tun gibt es da überall.

Abwechslung haben die auch. Als ich am großen deutschen Fluß in der 
Großstadt wohnte, da kam schon mal abends ein Mädel von Bord in die 
Uferkneipe. Es war immer ganz amüsant. Die kennen wohl auch viele 
Städte, wo sie unterwegs sind, und nachts anlegen. Eine aus Bremen hätte 
mir gefallen, mit dem Mädel unterhielt ich mich auch den ganzen Abend 
nett. Sie sagte aber gleich, sie suche alleine auf Landgang keine 
Affäre, und sei verheiratet. Der Mann hatte keine Lust mehr auf Ausgang. 
Einfach nur noch etwas Feierabend, das akzeptiert man dann. Die haben da 
auf einem Schiff sowieso keinen Bock auf Ehestreit, das macht da viel 
mehr Probleme als anderswo. So ein Mädel vom Schiff weg aufs Land zu 
bekommen, würde auch alles andere als einfach sein, weil das Schiff das 
Leben ist. Später fuhr sie sogar noch mit in die Stadt hinein, wo mehr 
los ist als am Stadtrand im kleinen Fischerdorf. Sie war auch nicht 
Haus- oder Putzfrau auf dem Schiff, sondern Schiffsmechanikerin. Ich 
glaube, der Job ist hart. Es ist ja nicht einfach nur den ganzen Tag mit 
dem Ölkännchen rum laufen, und Antriebswellen ölen. Auch mal Rost 
abschleifen, und anstreichen beispielsweise, irgendwo einen 
Materialbruch schweißen, was man alles während der Fahrt machen kann.

Einen Ingenieur haben sie aber in der Regel auf den Binnenschiffen 
nicht. So viel Geld kommt da auch nicht rein, das Geschäft ist hart wie 
das Speditionsgewerbe.

von klausi (Gast)


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Sehr interessant, Phillipp und Mischling,
danke!

Ist etwas an dem Gerücht dran, dass eine Arbeit auf der Bohrinsel mit zB 
12 Std am Tag, 6 oder 7 Tage Woche sogar schneller in Routine ausarten 
kann, als ein normaler 8-9 Std. Büroalltag?

Will mir nur keine falschen Hoffnungen machen, oder etwas träumen, was 
es gar nicht gibt. Deswegen ist mir das so wichtig.

Bin noch immer auf der Suche nach dem Traumjob. Irgendwie kommt mir vor, 
dass es den gar nicht gibt.. für mich wäre das:

Selbstbestimmt arbeiten, keine Routine, abwechslungsreich, technisch, 
mit Reisen, immer wieder mal was anderes sehen..

Dachte mir halt, das gibts noch am Ehesten in dieser Ölindustrie.. 
nicht, dass ich mir falsche Hoffnungen mache. Oder ist es doch so?

von Berlin-Fanclub (Gast)


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> Will mir nur keine falschen Hoffnungen machen, oder etwas träumen, was
> es gar nicht gibt. Deswegen ist mir das so wichtig.
Du träumst und postest hier nur Unsinn.

> Bin noch immer auf der Suche nach dem Traumjob. Irgendwie kommt mir vor,
> dass es den gar nicht gibt.. für mich wäre das:
>
> Selbstbestimmt arbeiten, keine Routine, abwechslungsreich, technisch,
> mit Reisen, immer wieder mal was anderes sehen..
>
> Dachte mir halt, das gibts noch am Ehesten in dieser Ölindustrie..
> nicht, dass ich mir falsche Hoffnungen mache. Oder ist es doch so?
wieso sollten die gerade Dich nehmen - welche Qualis & BE bringst Du 
mit?
Deine Bewerbung kann leider nicht berücksichtigt werden, träum dann mal 
weiter.

> Edit : Es geht hauptsächlich um die Ingenieur/Wartung/Elektrik/Mechanik
> Jobs. Nicht unbedingt als Koch. Reporte trotzdem gern gelesen
? auch als Koch brauchst Du eine Ausbildung ... vielleicht bekommst Du 
als Arbeiter direkt am Bohrgestänge eine Arbeit; da sind dann die 
Gefahrenmomente auch größer.
Wieso sollte irgendein Frischling den Edeljob als Ing., etc. bekommen, 
der keine Referenzen hat und den keiner in der Branche kennt?
Träumt mal alle schön weiter!
Selten soviel Schwachsinn gelesen.

von Дуссель дук (Gast)


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Keine erfahrung, keine Routine, hohes Gehalt, passt schon nicht mehr so 
gut zusammen. Denn das Geld kommt eben nur rein wenn man etwas 
routinemaessig schnell durchzieht.
Allenfalls !! gefaehrlich !!, Keine Routine, hohes Gehalt.
Oder viel Erfahrung, keine Routine, hohes Gehalt. Mit 50 dann.

von Ich (Gast)


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Gibt es hier irgendeinen, der schon mal auf einer Bohrinsel gearbeitet 
hat und hier mal endlich sagen kann, wie man an so einen Job kommt?

von Bürovorsteher (Gast)


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> Gibt es hier irgendeinen, der schon mal auf einer Bohrinsel gearbeitet
> hat

Nein, hier treiben sich nur Kabellutscher rum.

Ich hatte aber schon sehr interessante Traumjobs:
- in der Nachtschicht Schnellzüge putzen, vollgekotzt und vollgepisst
- Lagerbulle auf einer Fernmeldebaustelle,
- Aktensortierer
- Produktionshelfer Elektro
- 6 m tiefe Kanalisationsgräben im arktischen Dauerfrostboden mit 
Spitzhacke, Schaufel und Brecheisen ausheben
- Hochleistungsbetonieren auch in der Arktis
- Hilfsarbeiter in einer russischen Textilfabrik, Nachtschicht
Das ist so die Auswahl der Schüler- und Studentenjobs.
Danach: Entwicklungingenieur, Aktensortierer, Vorturner, Dompteur für 
achtzig faule Mitarbeitersäcke, selbständiger Produzent.

So geht das wahre Leben, nicht irgendwelche blöden Bohrinseln mit 
unrasierten Prolls drauf.

von Dieselwolf (Gast)


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>Gibt es hier irgendeinen, der schon mal auf einer Bohrinsel gearbeitet
>hat und hier mal endlich sagen kann, wie man an so einen Job kommt?


Ich weiß, daß es von Absolventen eines Ingenieurstudiums vielleicht
ein wenig viel verlangt ist, aber man könnte eventuell auf folgenden
Gedanken kommen:

Gibt es in der Nähe der deutschen Küste Ölplattformen?
-Ja, z.B. Mittelplate
Von wem wird diese Borinsel betrieben?
-Von RWE
Könnte man eventuell dort fündig werden, wenn man eine Stelle auf
einer Plattform anstrebt?
-Ja, etwa auf dieser Seite

https://www.rwe.com/web/cms/de/81826/rwe-dea/karriere/stellenangebote/


Junge, Junge diese Hilflosigkeit....

:-(

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Kris.

Kris M. schrieb:

> Wer kennt die gängigen Firmen und wie/wo kann man sich dort bewerben?

Meine Vorposter haben Dir ja schon viele Tips gegeben. Wenn das aber 
alles nichts hilft, weil die Dich dort partout nicht haben wollen, noch 
ein letzter Weg:

Geh zu Greenpeace. Die machen gelegentlich Ausflüge, Bei denen sie mit 
Schlauchbooten zu Bohrinseln fahren und dann daran hochklettern, um 
große Bettlaken mit witzigen Sprüchen daran zu befestigen. Vieleicht 
nehmen die Dich ja mit. Möglicherweise kannst Du Dich auf einem solchen 
Ausflug ja einmal direkt dem dortigen Cheff vorstellen, wenn Du das 
unbestimmte Feehling hast, die Personaler an Land wollten Dich davon 
abschirmen...;O)

> Es
> gibt ja 100 Links im Internet bei denen man Einmalig^^!!^^ 30-50 Euro
> zahlen soll, um dann vermittelt zu werden (ja ne is klar).

Das ist billig, wo ja schon normale Vermittler 50 Euro im Monat sehen 
wollen, um dich auf 400 Euro Jobs zu vermitteln. Ich wäre bei so billig 
Angeboten misstrauisch.

> Was haltet ihr von der Idee mal en Jahr oder mehr, auf ne Bohrinsel zu
> gehen.

Es gibt angenehmere Orte und angenehmere Objekte zum Bohren.

Noch ein letztes Wort zum Geleit: Wenn Du so ein richtiger Kerl wie der 
Camel-Man oder der Marlboro-Man bist, ist eine Bohrinsel nicht der 
richtige Platz für Dich, weil dort Rauchen strengstens verboten ist.

Bernd wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

: Bearbeitet durch User
von klausi (Gast)


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Berlin-Fanclub schrieb:
> Will mir nur keine falschen Hoffnungen machen, oder etwas träumen,
> was es gar nicht gibt. Deswegen ist mir das so wichtig.
>
> Du träumst und postest hier nur Unsinn.


Woher willst du das wissen?  Ist das wirklich so?

>
> Bin noch immer auf der Suche nach dem Traumjob. Irgendwie kommt mir vor,
> dass es den gar nicht gibt.. für mich wäre das:
>
> Selbstbestimmt arbeiten, keine Routine, abwechslungsreich, technisch,
> mit Reisen, immer wieder mal was anderes sehen..
>
> Dachte mir halt, das gibts noch am Ehesten in dieser Ölindustrie..
> nicht, dass ich mir falsche Hoffnungen mache. Oder ist es doch so?
>
> wieso sollten die gerade Dich nehmen - welche Qualis & BE bringst Du
> mit?
> Deine Bewerbung kann leider nicht berücksichtigt werden, träum dann mal
> weiter.

Naja es geht drum, ob ich nicht nochmal auf die Uni gehe; Petroleum 
Engineering studieren?
>
> Edit : Es geht hauptsächlich um die Ingenieur/Wartung/Elektrik/Mechanik
> Jobs. Nicht unbedingt als Koch. Reporte trotzdem gern gelesen
>
> ? auch als Koch brauchst Du eine Ausbildung ... vielleicht bekommst Du
> als Arbeiter direkt am Bohrgestänge eine Arbeit; da sind dann die
> Gefahrenmomente auch größer.
> Wieso sollte irgendein Frischling den Edeljob als Ing., etc. bekommen,
> der keine Referenzen hat und den keiner in der Branche kennt?
> Träumt mal alle schön weiter!
> Selten soviel Schwachsinn gelesen.
Ja zugegeben, vielleicht träume ich auch von einem Traumjob, den es gar 
nicht gibt, will nämlich meinen langweiligen Informatik Bürojob 
aufgeben, und wieder zurück auf die Uni, um petroleum engineering zu 
studieren.

Bis jetzt hat mir niemand einen Tipp geben können, ob das gut wäre. Hab 
sogar Rwe Dea selbst angeschrieben, was die davon halten, Zweitstudium 
Petroleum engineering, ob sie so jemanden nehmen würden.

Die Antwort war , es gibt kein richtig oder falsch, es hängt von vielen 
verschiedenen Dingen ab ob ich auf die Stelle passe - nicht nur Alter 
oder Zweitstudium.

von Berlin-Fanclub (Gast)


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> Die Antwort war , es gibt kein richtig oder falsch, es hängt von vielen
> verschiedenen Dingen ab ob ich auf die Stelle passe - nicht nur Alter
> oder Zweitstudium.
die werden Dir ja auch ganz sicher die Wahrheit sagen?! - daß es vom 
Alter + Beziehungen abhängt ist sonnenklar.
Würden die einen aufgrund des Alters ablehnen, können die sich ne Klage 
einfangen wegen Diskriminierung und deshalb gibts irgendeinen anderen 
Spruch.
Damit kannst Du Dir, sofern das überhaupt ernst gemeint war, den Rest 
selbst zusammenreimen ?!

von Reinrassiger Mischling (Gast)


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klausi schrieb:

> Sehr interessant, Phillipp und Mischling,
> danke!
>
> Ist etwas an dem Gerücht dran, dass eine Arbeit auf der Bohrinsel mit zB
> 12 Std am Tag, 6 oder 7 Tage Woche sogar schneller in Routine ausarten
> kann, als ein normaler 8-9 Std. Büroalltag?

Das liegt in der Natur des Menschen, er ist nicht unbedingt für 
langfristige monotone Arbeiten geschaffen. Selbst sein schönstes Hobby, 
z.B. µC und Elektronik, welches man sogar mal zum Beruf machte, kann 
einen eines Tages umbringen, daß man es nie wieder anfassen möchte. Die 
tägliche Routine eben. Nach meiner Erfahrung macht man ein Ding so 3-5 
Jahre, dann verliert sich die Freude wirklich.

> Bin noch immer auf der Suche nach dem Traumjob. Irgendwie kommt mir vor,
> dass es den gar nicht gibt.. für mich wäre das:
>
> Selbstbestimmt arbeiten, keine Routine, abwechslungsreich, technisch,
> mit Reisen, immer wieder mal was anderes sehen..

Ich fürchte, da mußt du dich selbstständig machen. Und selbst dort sind 
vermutlich 90% aller Arbeiten solche, die man nicht so mag.

> Dachte mir halt, das gibts noch am Ehesten in dieser Ölindustrie..
> nicht, dass ich mir falsche Hoffnungen mache. Oder ist es doch so?

Jedenfalls wird in der Arbeitswelt niemand benötigt, der zu 100% nur 
noch unschlüssig ist. Der jenige scheint ein ganz anderes persönliches 
Problem mit sich selbst zu haben. Probieren geht über Studieren, sagt 
man deshalb. Im Beruf wird es sowieso zu großen Teilen anders, als man 
es sich vorstellte.

Am Studienende hatte ich einen Kommilitonen, der trotz ein paar 
schlechter Klausuren noch Spaß an µC fand. µC-Technik war ja auch nicht 
geschenkt, da wurde schon mehr als ein LED-Blinker gemacht. Der 
Kommilitone sagte mir in einer Pause beim Kaffee mal: Wenn ich hier raus 
bin, dann will ich nur noch programmieren, und sonst gar nichts mehr. 
Ich würde ihn heute gerne noch mal hören, ob Programmieren nicht das 
Geringfügigste in seinem Job geworden ist.



Bernd Wiebus schrieb:

> Geh zu Greenpeace. Die machen gelegentlich Ausflüge,

Ein etwas orientierungsloser Schulkamerad war als Helfer auf der Cap 
Anamur, da gibt es auch eine Menge zu tun. Der hatte so 
Depressionsphasen, die man lange Zeit gar nicht bemerkte, und ich ihn in 
diesen Zuständen auch nie sah. Er ging dann anscheinend gar nicht aus 
dem Haus. Einen richtigen Beruf bekam er so auch nicht. Später war er 
aber durchgeknallt und berufsunfähig, wurde auch irgendwann über 40 
hilfsbedürftig. Dann kam er in ein Pflegeheim (oder besser 
Verwahranstalt), wo er aber kürzlich mit Mitte 50 verstarb. Die 
Durchgeknallten bekommen alle schon in jungen Jahren sowas schweres wie 
eine Krebserkrankung, kannte mehrere. Da stimmt im Inneren der Menschen 
was gar nicht mehr.

Ein anderer Bekannter, der sein Leben lang arbeitete, wurde mit 50 
Hartz-IV, fand auch nichts mehr, es gibt einfach nichts. Jetzt so 6-7 
Jahre später sah ich ihn mal mit Kippe und Bierflasche an einem Kiosk. 
Er war auch sein ganzes Leben bis dahin Nichtraucher. Es gibt definitiv 
für ihn keinen Job mehr. Der hat auch schon alles durch, einschließlich 
für kleines Taschengeld im Minijob Unrat und Papierchen auf der Straße 
auflesen, und mittlerweile resigniert. Aber Unrat wird heute hier nicht 
mehr gewerblich beseitígt, das machen zum Unglück solcher Leute 
Ehrenamtliche z.B. von der Feuerwehr an Aktionstagen gratis.

von genervt (Gast)


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Könnt ihr mal rigoros diesen Bohrinseltrollscheiss löschen?

DAS NERVT!

Sonst löscht ihr doch auch jeden Dreck der hier nicht reinpasst, diese 
Trollmist von unserem arbeitslosen gelangweilten Heinerrussen bleibt 
immer stehen. Der soll sich eine andere Spielwiese suchen oder mal was 
arbeiten, dann ist dieses Forum auch wieder lesbar.

von klausi (Gast)


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Berlin-Fanclub schrieb:
> Die Antwort war , es gibt kein richtig oder falsch, es hängt von
> vielen verschiedenen Dingen ab ob ich auf die Stelle passe - nicht nur
> Alter oder Zweitstudium.
>
> die werden Dir ja auch ganz sicher die Wahrheit sagen?! - daß es vom
> Alter + Beziehungen abhängt ist sonnenklar.
> Würden die einen aufgrund des Alters ablehnen, können die sich ne Klage
> einfangen wegen Diskriminierung und deshalb gibts irgendeinen anderen
> Spruch.
> Damit kannst Du Dir, sofern das überhaupt ernst gemeint war, den Rest
> selbst zusammenreimen ?!

Verstehe.. doch ich brauche jemanden, der mir die Wahrheit sagt, sonst 
find ich zu nie was. Sch.. Firmen...alle lügen und betrügen sie , und 
vom Bewerber verlangen sie alles korrekt und super Noten etc.

genervt schrieb:
> Könnt ihr mal rigoros diesen Bohrinseltrollscheiss löschen?

Das ist kein Trollbeitrag, das ist interessant und auch ich mache mir 
Gedanken über meine Zukunft.

Etwas Respekt bitte!

von Beobachter (Gast)


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> Sonst löscht ihr doch auch jeden Dreck der hier nicht reinpasst, dieser
> Trollmist von unserem arbeitslosen gelangweilten Heinerrussen bleibt
> immer stehen.

Das ist mir auch schon wiederholt aufgefallen!
Machen hier etwa gewisse Leute ihren Einfluss geltend?

https://de.wikipedia.org/wiki/Russische_Mafia

von Dieselwolf (Gast)


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> Sonst löscht ihr doch auch jeden Dreck der hier nicht reinpasst, dieser
> Trollmist von unserem arbeitslosen gelangweilten Heinerrussen bleibt
> immer stehen.

>Das ist mir auch schon wiederholt aufgefallen!
>Machen hier etwa gewisse Leute ihren Einfluss geltend?

Volle Zustimmung! Der ist auch mit Sicherheit unter etlichen Namen im
gleichen Thread vertreten und ich vermute, daß die Moderatoren das zwar
sehen können, ihn aber aus unerfindlichen Gründen gewähren lassen.

:-((
Dieselwolf

von Reinrassiger Mischling (Gast)


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genervt schrieb:
> DAS NERVT!

Das würde ich jetzt generell nicht behaupten wollen. Denn wer was 
anderes zu tun hat, der schaut hier nicht rein, und regt sich erst recht 
nicht auf.

von Дуссель дук (Gast)


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>will nämlich meinen langweiligen Informatik Bürojob aufgeben,

ich war mit Informatik auch schon mal aufm Containerschiff, auf einer 
grossen Werft, im Containerhafen, usw.


>Es gibt angenehmere Orte und angenehmere Objekte zum Bohren.

Der ist gut ... Das waer dann der "Eintaenzer" Job.
.. a private dancer for me ..  wie ihn Tina Turner mal besang.

von Хайнер (Gast)


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Schrieb im Beitrag #3616685:
> Das ist mir auch schon wiederholt aufgefallen!
> Machen hier etwa gewisse Leute ihren Einfluss geltend?

Ne... da stecken andere Kaliber dahinter... wahrscheinlich DrTech, 
Zuckerle, usw. die ganzen Forenmysterien.

Oder halt warte,  sind es etwa doch Heiner-Russen?

RWE verkauft aufgrund schlechter Geschäftszahlen in ihrer 
Unternehmensgeschichte, in Kohlekraftwerken ihre profitable Erdölsparte 
DEA an einen Oligarchen:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/milliarden-deal-rwe-gibt-dea-zuschlag-an-russischen-oligarchen/9623700.html

Vielleicht will dort das HR Team etwas Aufmerksamkeit,  junge Ingenieure 
oder Zweitstudiumsinteressierte (C) by me ;-) anlocken?

Дуссель дук schrieb:
> ich war mit Informatik auch schon mal aufm Containerschiff, auf einer
> grossen Werft, im Containerhafen, usw.

Aha schon wieder ein Russe!

von Хайнер (Gast)


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..und wenn,  sind die nicht doof und gehen bestimmt über ein Proxy!

von Дуссель дук (Gast)


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> Autor: Хайнер (Gast)
> Aha schon wieder ein Russe!

Kyrillisch ist nicht mehr so verbreitet scheints.

von Ich (Gast)


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Dieselwolf schrieb:
> Ich weiß, daß es von Absolventen eines Ingenieurstudiums vielleicht
> ein wenig viel verlangt ist, aber man könnte eventuell auf folgenden
> Gedanken kommen:
>
> Gibt es in der Nähe der deutschen Küste Ölplattformen?
> -Ja, z.B. Mittelplate
> Von wem wird diese Borinsel betrieben?
> -Von RWE
> Könnte man eventuell dort fündig werden, wenn man eine Stelle auf
> einer Plattform anstrebt?
> -Ja, etwa auf dieser Seite

Ich meinte eher einen, der tatsächlich mal dort gearbeitet hat.
Wo man Jobangebote findet, sollte jeder selbst googeln können.

von Dieselwolf (Gast)


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>Wo man Jobangebote findet, sollte jeder selbst googeln können.

Sollte...

Leute, die dort arbeiten, bzw. dort gearbeitet haben, werden sich nicht
hierher verirren. Schon gar nicht in diese Rubrik, in denen 1 Irrer
27 identitäten annimmt.

von Reinrassiger Mischling (Gast)


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Ich schrieb:

> Wo man Jobangebote findet, sollte jeder selbst googeln können.

Mit goggeln findet man einfach alles. Kopfklatsch.

von ex oil insider (Gast)


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Ich schrieb:
> Ich meinte eher einen, der tatsächlich mal dort gearbeitet hat.
> Wo man Jobangebote findet, sollte jeder selbst googeln können.

Hi! Ich habe bei einem intl. Ölservicekonzern (französisch) gearbeitet, 
für ein paar Jahre und bin jetzt in einer NGO (auf der guten Seite der 
Macht). Verdiene einen Bruchteil,  was ich vorher verdient habe, aber 
mir gefällts tausend Mal besser. Wieder eine richtige Work/Life Balance. 
Was willst du wissen?!

von klausi (Gast)


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Überlegt mal was das für einen großartigen Eindruck macht:

Frage einer hübschen Studentin auf ner Party an einen Kommilitonen:

-Was machst du eigentlich?

-Tiefbohrtechnik,  drill, baby, drill ! Bis zum Anschlag ;-)

von Marx W. (Gast)


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ex oil insider schrieb:
> Wieder eine richtige Work/Life Balance.
> Was willst du wissen?!
NIX!

von Marx W. (Gast)


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Dieselwolf schrieb:
> in denen 1 Irrer
> 27 identitäten annimmt.

Vllt. hat er ja die "Aufgabe" Leute auf die Insel zu locken?

von Дуссель дук (Gast)


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>Vllt. hat er ja die "Aufgabe" Leute auf die Insel zu locken?

Dann sollte er aber die heissen Stories vom Abenteuer bringen. Wie toll 
es da ist. Immer lustig, immer ein Fass offen, oder so.

von Marx W. (Gast)


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Дуссель дук schrieb:
> Dann sollte er aber die heissen Stories vom Abenteuer bringen. Wie toll
> es da ist. Immer lustig, immer ein Fass offen, oder so.

Ja, sowas lockt den Junging. auf die Insel"

von Bürovorsteher (Gast)


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Die Lösung des Problems:
Bau von im Wasser stehenden Firmengebäuden in Form einer Bohrinsel, auf 
denen die Sehnsüchtigen dann immer durchgehende Vierwochenschichten 
abreißen müssen. Dazu alle Arbeits- und Aufenthaltsräume stilecht 
eindieseln.

von Marx W. (Gast)


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JVA oder AKW?

von Kris M. (kristijan_m)


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Man seid ihr hier durchgedreht übers Wochenende ;)

Danke schon mal für die Antworten. Wenige brauchbar, manche lustig, 
andere einfach nur getrollt. ;(

Nein ich bin kein Fake.....

Ich arbeite als Service Ing für Sondermaschinen und Hydraulikanlagen

Ich hab noch keine Frau/Kinners und ja ich würde bis dahin gern noch ein 
wenig Kohle scheffeln.

Bohrinsel fasziniert halt einfach.. Es darf auch gern ne Großbaustelle 
in Alaska sein, wo man die Caterpillar Bagger reparieren darf.

Große Maschinen = Toll

2 Jahre auf der Insel machen mich zu nem Top Service Mann... Danach 
gehts weiter im Service als Teamleader mit etwas weniger 
Reisebereitschaft und anschließend als Projektmanager.

Das ist so mein 10-15 Jahresplan... WARUM DENN NICHT um Gottes Willen


Ganz großen Dank geht an:
Autor: Philipp (Gast)
Datum: 10.04.2014 17:34

und abschließend noch

Verzieh dich Troll
Autor: Reinrassiger Mischling (Gast)
Datum: 10.04.2014 19:09

von Bürovorsteher (Gast)


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> WARUM DENN NICHT um Gottes Willen

Dann fang doch bitte endlich damit an!

von Kris M. (kristijan_m)


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genervt schrieb:
> Könnt ihr mal rigoros diesen Bohrinseltrollscheiss löschen?
>
> DAS NERVT!
>
> Sonst löscht ihr doch auch jeden Dreck der hier nicht reinpasst, diese
> Trollmist von unserem arbeitslosen gelangweilten Heinerrussen bleibt
> immer stehen. Der soll sich eine andere Spielwiese suchen oder mal was
> arbeiten, dann ist dieses Forum auch wieder lesbar.

Was hat das mit Trollscheiß zu tun?
Bist du irgendwie beschränkt...

Studium&Beruf ist das Thema.. ich frage etwas zu einem Beruf... Ich habe 
die SUFU benutz und keinen Beitrag darüber gefunden.. also verfasse ich 
einen.

Dieses Thema ist interessant, vielleicht nicht für jeden, aber dann 
klick halt nicht drauf...

meiner Meinung nach bist du derjenige der gerade trollt

von International engineer (Gast)


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Kris M. schrieb:
> genervt schrieb:
> ...
> Was hat das mit Trollscheiß zu tun? Bist du irgendwie beschränkt...
> Studium&Beruf ist das Thema.. ich frage etwas zu einem Beruf... Ich habe
> die SUFU benutz und keinen Beitrag darüber gefunden.. also verfasse ich
> einen.
> Dieses Thema ist interessant, vielleicht nicht für jeden, aber dann
> klick halt nicht drauf...
> meiner Meinung nach bist du derjenige der gerade trollt

Ganz meine Meinung!  "Genervt" ist halt ein kleiner hosenscheisser, der 
sich nie auf eine bohrinsel trauen würde. Und mit Russen hat das ganze 
hier auch nix zu tun.

Jeder will mal einen aufregenden job, viel Geld, Erfahrungen, warum 
nicht?

Danke auch an klausi für seine Ehrlichkeit!

von Kris M. (kristijan_m)


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International engineer schrieb:

> Ganz meine Meinung!  "Genervt" ist halt ein kleiner hosenscheisser, der
> sich nie auf eine bohrinsel trauen würde. Und mit Russen hat das ganze
> hier auch nix zu tun.
>
> Jeder will mal einen aufregenden job, viel Geld, Erfahrungen, warum
> nicht?
>
> Danke auch an klausi für seine Ehrlichkeit!

Klausi is sowieso cool^^ und mit Russen habe ich kein Problem. Bin 
selbst halb Südost Europäer

von Marx W. (Gast)


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Kris M. schrieb:
> halb Südost Europäer

Wo liegt halb südost Europa?
Vllt. Österreich?

von Berlin-Fanclub (Gast)


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> Verstehe.. doch ich brauche jemanden, der mir die Wahrheit sagt, sonst
> find ich zu nie was. Sch.. Firmen...alle lügen und betrügen sie , und
> vom Bewerber verlangen sie alles korrekt und super Noten etc.
tja, das Optimum wirst Du wahrscheinlich nicht mehr finden

> Das ist kein Trollbeitrag, das ist interessant und auch ich mache mir
> Gedanken über meine Zukunft.
sei doch froh, daß Du nur einen langweiligen Bürojob hast - solange der 
nicht streßt und der Job sicher ist, ist doch alles paletti.

> Nein ich bin kein Fake.....
> Ich arbeite als Service Ing für Sondermaschinen und Hydraulikanlagen
aber Dir ist klar, daß es dann noch ganz andere hochbezahlte 
Möglichkeiten als eine Bohrinsel gibt, die besser zu Deinen beruflichen 
Fähigkeiten passen würden?! ... da würde ich mich an Deiner Stelle mal 
bewerben.

> Große Maschinen = Toll
toll wäre es, wenn Du entsprechende BE in diesem Bereich vorweisen 
könntest ... Du verwechselst Arbeit mit Hobby - die übliche Krankheit 
bei Leuten, denen es arbeitstechnisch relativ gut geht.

von Beobachter (Gast)


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Marx W. schrieb:
> Kris M. schrieb:
>> halb Südost Europäer

> Wo liegt halb südost Europa?
> Vllt. Österreich?

Österreich gehört doch nicht zu SO-Europa! Ich denke, die meisten 
Schluchtenscheisser würden sich gegen eine solche Einstufung vehement 
wehren.

Der Nick "Kristijan" deutet vielmehr auf einen Migrationshintergrund
in der Balkanregion Serbien hin. Vielleicht hat sein Daddy ja in den 
jüngsten Regionalkonflikten die Kroaten tüchtig aufgemischt und gehört 
eigentlich vor den Kadi in Den Haag. ;-)

von Cyblord -. (cyblord)


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Beobachter schrieb:
> Marx W. schrieb:
>> Kris M. schrieb:
>>> halb Südost Europäer
>
>> Wo liegt halb südost Europa?
>> Vllt. Österreich?
>
> Österreich gehört doch nicht zu SO-Europa! Ich denke, die meisten
> Schluchtenscheisser würden sich gegen eine solche Einstufung vehement
> wehren.

Alles ne Frage der Definition. Wien ist schon so gut wie Balkan und für 
Adenauer war Berlin schon Russland.

von klausi (Gast)


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Berlin-Fanclub schrieb:
>Du verwechselst Arbeit mit Hobby - die übliche Krankheit
> bei Leuten, denen es arbeitstechnisch relativ gut geht.

Ja das hab ich bei mir auch beobachten können: relativ gut bezahlter job 
( Finanzbranche Ausland), Freiheiten zB 4 Wochen USA Ferien nehmen, war 
kein Problem usw. keine Wochenenddienste..

Trotzdem langweile ich mich dort, hab halt viel Excel, bin nur im Büro 
typischerweise, halt 0 Bewegungsfreiheit.  Eingesperrt. War als Student 
immer auf Montage. Das waren noch Zeiten. Richtig aufregend. Aber 
anscheinend geht's vielen anderen Konzern-Ings auch nicht besser; 
langweilig und viel Excel.

Du hast schon recht, müsste mir ein noch ein paar Hobbies suchen. Hab 
schon angefangen, mehr Sport zu machen,  Radfahren, Marathon trainieren, 
Xbox etc aber das füllt mich halt auch nicht aus. Hab mir ein 
Maschinenbaubuch und ein Psychologiebuch gekauft, dass ich jetzt mal 
durchackern werde in der Freizeit.

Zusätzlich bald noch ein berufsbegleitendes zweites Studium, wenns die 
Firma zahlt. Hab ja auch noch ne Freundin. Dann wird mir hoffentlich 
nicht langweilig.

Beobachter schrieb:
> Österreich gehört doch nicht zu SO-Europa! Ich denke, die meisten
> Schluchtenscheisser würden sich gegen eine solche Einstufung vehement
> wehren.

Ja, ne Frechheit. Meine Freundin kommt von dort. Dort fliessen halt noch 
Milch und Honig :-)

von Zocker_05 (Gast)


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Berlin-Fanclub schrieb:
> Du verwechselst Arbeit mit Hobby - die übliche Krankheit bei Leuten,
> denen es arbeitstechnisch relativ gut geht.

Nein das ist falsch. Gibt auch Leute, die sich langweilen im job. Nennt 
man boreout und ist nicht zu unterschätzen!

von Kris M. (kristijan_m)


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Beobachter schrieb:
> Der Nick "Kristijan" deutet vielmehr auf einen Migrationshintergrund
> in der Balkanregion Serbien hin. Vielleicht hat sein Daddy ja in den
> jüngsten Regionalkonflikten die Kroaten tüchtig aufgemischt und gehört
> eigentlich vor den Kadi in Den Haag. ;-)


Frechheit! wir sind die lieben Kroaten, nicht die bösen Serben.


>> Nein ich bin kein Fake.....
>> Ich arbeite als Service Ing für Sondermaschinen und Hydraulikanlagen
> aber Dir ist klar, daß es dann noch ganz andere hochbezahlte
> Möglichkeiten als eine Bohrinsel gibt, die besser zu Deinen beruflichen
> Fähigkeiten passen würden?! ... da würde ich mich an Deiner Stelle mal
> bewerben.

Ach echt? und du glaubst nicht das ich da schon bin? Bohrinsel ist halt 
trotzdem nochmal 30% mehr.. nicht nur vom Bruttogehalt sondern alleine 
wegen den Zulagen. Da kannste gut und gerne 100k im Jahr machen
Aber es geht auch nicht nur um die Kohlen. Es geht halt auch um die 
Insel selbst.


>> Große Maschinen = Toll
> toll wäre es, wenn Du entsprechende BE in diesem Bereich vorweisen
> könntest ... Du verwechselst Arbeit mit Hobby - die übliche Krankheit
> bei Leuten, denen es arbeitstechnisch relativ gut geht.

Die BE habe ich und nein ich sehe das als Arbeit an, aber Arbeit die 
Spaß macht. Solls durchaus noch geben. Kannste ja aus meinem Beitrag 
"Glücklich oder nicht Entnehmen"  dass die Arbeit mir Spaß macht. Außer 
halt der Büro Teil aber naja den hat man überall.

von klausi (Gast)


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Puh, hört auf zu schreiben von der Bohrinsel... werde schon ganz 
verrückt, hätte auch gerne so nen bohrinsel job mit Mörderkohlen.

Und ich hock hier als Exceljongleur in nem Konzern fest.. könnt mir 
jeden Montag die Kugel geben.....

von Andreas G. (Gast)


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Jetzt weiß ich, woher eure Lust auf Bohrinseln kommt:

Ihr habt mal diesen Artikel gelesen:

http://www.spiegel.de/karriere/ausland/ingenieur-als-extrempendler-mit-dem-messgeraet-um-die-welt-a-872432.html

Schon spannend beschrieben, aber ob so ein Job wirklich Spaß macht?

von Дуссель дук (Gast)


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>Bohrinsel ist halt trotzdem nochmal 30% mehr.. nicht nur vom Bruttogehalt sondern 
alleine wegen den Zulagen.

Und nicht vergessen die Zulagen fuer Gefahren. Es ist doch immer ein 
tolles Gefuehl den Tag ueberlebt zu haben,
-Nicht von einem umfallenden Eisenrohr zerdrueckt zu werden
-Nach einer Gasexplosion zwar keine Haare und keine Haut, dafuer den 
Kopf noch zu haben
-Trotz des Laerms AC/DC auf Lautstaerke 10 noch zu erkennen.
-Dass der Tinitus gegen den Morgen schwaecher wird.

in dem Sinne.

von Kris M. (kristijan_m)


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Дуссель дук schrieb:
>>Bohrinsel ist halt trotzdem nochmal 30% mehr.. nicht nur vom
> Bruttogehalt sondern
> alleine wegen den Zulagen.
>
> Und nicht vergessen die Zulagen fuer Gefahren. Es ist doch immer ein
> tolles Gefuehl den Tag ueberlebt zu haben,
> -Nicht von einem umfallenden Eisenrohr zerdrueckt zu werden
> -Nach einer Gasexplosion zwar keine Haare und keine Haut, dafuer den
> Kopf noch zu haben
> -Trotz des Laerms AC/DC auf Lautstaerke 10 noch zu erkennen.
> -Dass der Tinitus gegen den Morgen schwaecher wird.
>
> in dem Sinne.

Was ein quatsch. Da merkt man das du noch gar nicht gearbeitet hast oder 
nur en Sandkasten Ingenieur bist.. wenn überhaupt.

Überall kann dir was passieren. Bohrinseln sind nicht gerade super 
gefährlich, wenn man bedenkt wie viele es gibt und die 24Std laufen. 
Vergleichsweise gibt es dort wenige Unfälle.

Ich arbeite mit Hydraulikanlagen und auf Baustellen bei denen es zu Lärm 
kommen kann, dafür gibt es sogenannte Ohr stöpsel oder Mickymäuse....

"Zitat"
Die Arbeit bei den Bohrungen nach Öl und Gas kann gefährlich sein. In 
den Jahren 1999-2000 lag die Rate der Arbeitsunfälle und 
Berufskrankheiten in der gesamten Öl- und Gasindustrie bei 100 
Vollzeitbeschäftigten immerhin bei 3,5%. Dies ist immer noch geringer 
als die Rate der gesamten privaten Unfälle, die bei 6,3% lag.

Also lieber mal zuhause ausziehen, ist gefährlich dort :D

von klausi (Gast)


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Andreas G. schrieb:
> Ihr habt mal diesen Artikel gelesen:
>
> 
http://www.spiegel.de/karriere/ausland/ingenieur-als-extrempendler-mit-dem-messgeraet-um-die-welt-a-872432.html
>
> Schon spannend beschrieben, aber ob so ein Job wirklich Spaß macht?

Der Artikel macht richtig Lust, dort zu arbeiten.

Aber ob das wirklich so rosig ist, wie dargestellt?

von Berlin-Fanclub (Gast)


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> Ach echt? und du glaubst nicht das ich da schon bin? Bohrinsel ist halt
> trotzdem nochmal 30% mehr.. nicht nur vom Bruttogehalt sondern alleine
> wegen den Zulagen.
... dazu paßt dann nur noch folgendes Sprichwort:
Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis tanzen

von HunzenStrunz (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
> Danach: Entwicklungingenieur, Aktensortierer, Vorturner, Dompteur für
> achtzig faule Mitarbeitersäcke, selbständiger Produzent.
>

Produzent von ?

von Bürovorsteher (Gast)


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> Produzent von ?

Du plenkst genauso wie Zuckerle. Hat das was zu sagen?

Aber hier die Antwort: LWL-Übertragungstechnik für Maschinenbau, 
Anlagenbau und Automatisierungstechnik

von HunzenStrunz (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
>> Produzent von ?
>
> Du plenkst genauso wie Zuckerle. Hat das was zu sagen?

Nein, das Leerzeichen habe ich nachträglich entgegen meinem 
Schreibduktus eingefügt um zu signalisieren, dass da eigentlich was 
hingehört.

> Aber hier die Antwort: LWL-Übertragungstechnik für Maschinenbau,
> Anlagenbau und Automatisierungstechnik

Okay, danke für die Auskunft.

von klausi (Gast)


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Um ein richtiger Ingenieur zu sein, muss man Mann dafür sein?

Also mal in richtig harten Jobs gearbeitet und sich vielleicht als 
Student die ersten Lorbeeren verdient ? zB in Montage? Und später mal 
IBN?
Dann trifft das auf mich zu.

Was mir noch fehlt in meiner Liste, wäre eben so ein spannender und 
lukrativer Öljob.

Bin grad auf der Suche. Viel besser als in dieser Branche kann man 
wahrscheinlich eh nicht verdienen.

Auch nicht wenn man in der Schweizer Bankenbranche arbeitet! Seh es bei 
meinem Cousin.

von lötnix (Gast)


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Ach - was Ihr immer wollt...
Ist ja wie ein Kinderüberraschungsei : Spannung, Spaß und was süßes 
(Geld).

Das gibt es aber im Leben kaum. Ähnlich wie der Spruch vom Architekten : 
Schnell, gut und günstig - bitte mindestens einen Punkt streichen.


Dazu ist es doch etwas beklemmend - wenn man wie ich letztes Jahr - im 
Fernsehen nur noch die explodierten Trümmer einer Wirkungsstätte sehen 
darf, bei der man im Jahr davor noch mehrmals beruflich zugegen war...

---

An die Ölbohrfreunde - In Niedersachsen - speziell in Celle - ist viel 
Erdöltechnik - Baker Hughes, Itag...

Aus meiner Kindheit kenne ich noch zwei Familien, wo der Papa immer 
lange weg war - das waren dann die Erdölingenieure. Lustig waren die 
Bohrköpfe - die im Blumenbeet zwischen dem Blumen als Deko wuchsen.  So 
einen habe ich mir aus Spaß auch mal im Garten eingepflanzt....

vg

von lötnix (Gast)


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Jo wirklich - ist natürlich fatal wenn man als Kind schon so 
sozialisiert wird. Da kann man dann irgendwann auch nur noch Ing. werden 
;).

Da bei uns halt Erdölgegend ist - war es nur eine Frage der Zeit bis mir 
auch so ein Bohrkopf in die Hände gefallen ist. Die Veranda eines 
Nachbarn besteht aus Bohrgestängerohren. Auch die Zäune und 
Fahradständer im Nachbardorf vor dem Schwimmbad sind aus Bohrgestängen.
Hieß hier früher wohl in der Nähe nicht umsonst klein Texas...
In dem Nachbarort gibt es sogar eine als Denkmal hergerichtete Senke - 
in der schon seit Jahrhunderten Öl zutagetritt und abgeschöpft wurde 
(das geht wohl immer noch). Aber ich habe mit dem Ölgeschäft nichts zu 
tun....

vg

von heavy industries ing. (Gast)


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Hey du scheinst die Branche zu kennen.

Habe techn. Informatik bald fertig auf MSc studiert.

Will einfach nach dem Studium raus in die K..cke.. mal ein paar jahre 
ordentlich reinbeissen und Kohle verdienen.

Sch..egal wo? Wie komme ich am einfachsten in die Branche?

Habe gehört durch Ölservicefirmen..?!

von Sven W. (weltreisender)


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Eine Arbeit auf Bohrinseln ist sehr schlecht bezahlt. 5000 Euro netto im 
Monat verdienen fast alle Stewardesssen bei Lufthansa auf Langstrecken 
mit Zulagen. Nur als Saftschubse. Ich habe mir das Buch >>Traumjob 
Flugkurier - Als Kurier um die Welt >> gekauft und bin begeistert, wie 
einfach man ohne Ausbildung 6000-8000 Euro netto im Monat nur mit 
Fliegen verdienen kann. Bei ca. 4 - 6 Monaten Urlaub im Jahr. Als 
Diamantenkurier sind 150.000 Euro netto und mehr pro Jahr möglich. Und 
es geht noch viel, viel weiter... Und das alles ohne körperliche Arbeit 
und ohne Ausbildung oder gar Studíum. Zudem kann man als Hobby-Fotograf 
mit einer einfachen Kamera jeden Monat mit Bildern zusaetzlich bis 
10.000 Euro netto im Internet verdienen. Manche verdienen mit einem 
einfachen Bild mit dem Handy bis zu 250.000 Euro.

: Bearbeitet durch User
von Sven W. (weltreisender)


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Kris M. schrieb:
> Hallo liebe Gemeinde,
>
> nein jetzt kommt nix von Jesus und seinen Jüngern ;)
>
> Hier geht es um Männerarbeit!! Wer war schon einmal auf einer Bohrinsel
> und was für Erfahrungen habt ihr da gemacht.
>
> Wer kennt die gängigen Firmen und wie/wo kann man sich dort bewerben. Es
> gibt ja 100 Links im Internet bei denen man Einmalig^^!!^^ 30-50 Euro
> zahlen soll, um dann vermittelt zu werden (ja ne is klar).
> Leider machen das genügend Leute ;( .... aber was wäre der richtige Weg?
>
> Was haltet ihr von der Idee mal en Jahr oder mehr, auf ne Bohrinsel zu
> gehen.
>
> Gruß
>
> Kris
>
> Edit : Es geht hauptsächlich um die Ingenieur/Wartung/Elektrik/Mechanik
> Jobs. Nicht unbedingt als Koch. Reporte trotzdem gern gelesen

Eine Arbeit auf Bohrinseln ist sehr schlecht bezahlt. 5000 Euro netto im
Monat verdienen fast alle Stewardesssen bei Lufthansa auf Langstrecken
mit Zulagen. Nur als Saftschubse. Ich habe mir das Buch >>Traumjob
Flugkurier - Als Kurier um die Welt >> gekauft und bin begeistert, wie
einfach man ohne Ausbildung 6000-8000 Euro netto im Monat nur mit
Fliegen verdienen kann. Bei ca. 4 - 6 Monaten Urlaub im Jahr. Als
Diamantenkurier sind 150.000 Euro netto und mehr pro Jahr möglich. Und
es geht noch viel, viel weiter... Und das alles ohne körperliche Arbeit
und ohne Ausbildung oder gar Studíum. Zudem kann man als Hobby-Fotograf
mit einer einfachen Kamera jeden Monat mit Bildern zusaetzlich bis
10.000 Euro netto im Internet verdienen. Manche verdienen mit einem
einfachen Bild mit dem Handy bis zu 250.000 Euro.

von Sven W. (weltreisender)


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Eine Arbeit auf Bohrinseln ist sehr schlecht bezahlt. 5000 Euro netto im
Monat verdienen fast alle Stewardesssen bei Lufthansa auf Langstrecken
mit Zulagen. Nur als Saftschubse. Ich habe mir das Buch >>Traumjob
Flugkurier - Als Kurier um die Welt >> gekauft und bin begeistert, wie
einfach man ohne Ausbildung 6000-8000 Euro netto im Monat nur mit
Fliegen verdienen kann. Bei ca. 4 - 6 Monaten Urlaub im Jahr. Als
Diamantenkurier sind 150.000 Euro netto und mehr pro Jahr möglich. Und
es geht noch viel, viel weiter... Und das alles ohne körperliche Arbeit
und ohne Ausbildung oder gar Studíum. Zudem kann man als Hobby-Fotograf
mit einer einfachen Kamera jeden Monat mit Bildern zusaetzlich bis
10.000 Euro netto im Internet verdienen. Manche verdienen mit einem
einfachen Bild mit dem Handy bis zu 250.000 Euro.

von Sven W. (weltreisender)


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Eine Bewerbung kostet heute ca, 25 Euro... Es ist zu überlegen, ob  30 
Euro mehr oder weniger drin sind, wer 8000 Euro netto im Monat verdienen 
will, für den sollte das keine Frage sein.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Sven Winter schrieb:
> Zudem kann man als Hobby-Fotograf mit einer einfachen Kamera
> jeden Monat mit Bildern zusaetzlich bis 10.000 Euro netto
> im Internet verdienen.

Und Du glaubst an Leute, die Päpsten Doppelbetten verkaufen.

von Paul M. (paul_m65)


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Sven Winter schrieb:
> Eine Arbeit auf Bohrinseln ist sehr schlecht bezahlt. 5000 Euro netto im
> Monat verdienen fast alle Stewardesssen bei Lufthansa auf Langstrecken
> mit Zulagen. Nur als Saftschubse. Ich habe mir das Buch >>Traumjob
> Flugkurier - Als Kurier um die Welt >> gekauft und bin begeistert, wie
> einfach man ohne Ausbildung 6000-8000 Euro netto im Monat nur mit
> Fliegen verdienen kann. Bei ca. 4 - 6 Monaten Urlaub im Jahr. Als
> Diamantenkurier sind 150.000 Euro netto und mehr pro Jahr möglich. Und
> es geht noch viel, viel weiter... Und das alles ohne körperliche Arbeit
> und ohne Ausbildung oder gar Studíum. Zudem kann man als Hobby-Fotograf
> mit einer einfachen Kamera jeden Monat mit Bildern zusaetzlich bis
> 10.000 Euro netto im Internet verdienen. Manche verdienen mit einem
> einfachen Bild mit dem Handy bis zu 250.000 Euro.

Welche Märchen glaubst du sonst noch?

von mjoll (Gast)


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Hi

Is ja ein Witz, ein paar Saftschubserinnen bei Lufthansa verdienen keine 
5000 €. Sorry.

Aber wg. der Bohrinsel, es gibt Stellenangebote aber sehr wenige.

Meist suchen sie schon Leute mit 10 J. Erfahrungen oder mehr in dem 
Bereich.

Eher noch kommt man bei den Ölservicefirmen rein. Schlumberger, Texaco, 
Weatherford,, Halliburton und wie sie alle heißen.

Mal dort bewerben, was denkt ihr?

von 0815 (Gast)


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Ich möchte Astronaut werden. Habe auch schon eine (abgebrochene) 
Ausbildung als Klempner in der Tasche, ist ja schon mal recht ähnlich.
Eigentlich interessiert mich die Raumfahrt nicht sonderlich, aber habe 
gehört, man kann dabei Geld verdienen. Würde das also gern mal ein, zwei 
Jahre probieren. Falls mir das nicht liegt, kann ich immer noch auf 
F1-Pilot umsatteln...
Sicher ist von euch jemand Vollzeit-Astronaut, und kann mir 
entsprechende Links senden? In Karlsruhe soll es sogar Weiterbildungen 
zum Astronaut geben (Fachrichtung: Marsflug), kann das jemand 
bestätigen?

von Tueftler (Gast)


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ymmd

von Ich (Gast)


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0815 schrieb:
> (Fachrichtung: Marsflug), kann das jemand
> bestätigen?

Ja! Bewerbe Dich einfach mal dort:

http://www.mars-one.com/

Zur Not bewerbe Dich als Chefplaner beim Berliner-Airport - die finden 
keinen passenden. :-)

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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wer bei google die Frage:
arbeiten auf Bohrinsel eingibt:
Erhält in 0.48sec mehr als 100000 Treffer.
z.B. sowas:
http://www.bohrinsel-job-portal.net

Bewerbungsunterlagen für 30 € oder so!

Ein echter  Deppen-Nepp.

von 0815 (Gast)


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Also war das mit der Möglichkeit der Umschulung zum Marsmenschen doch 
richtig, danke für die Bestätigung. Die Marsbesiedelungs-Company wartet 
bestimmt schon auf gut ausgebildete Schornsteinfeger wie mich.
Dann hatte meine Frau doch Unrecht, denn ich habe sehr wohl den 
richtigen Beruf gewählt...in spätestens 2 Wochen geht's dann auf richtig 
große Fahrt (dank meiner Qualifikation)...Gibt es Vorschläge, was ich 
beim ersten Fußabdruck auf fremden Planeten am besten sagen soll?


Ich schrieb:
> Zur Not bewerbe Dich als Chefplaner beim Berliner-Airport - die finden
> keinen passenden. :-)

Wäre eine nette Option, aber wenn dann erst nach dem Rückflug. In 20 
Jahren wird DIESE Stelle aber sicher noch offen stehen.

von 0815 (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Bewerbungsunterlagen für 30 € oder so!

So günstig hatte ich das jetzt nicht in Erinnerung?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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0815 schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>> Bewerbungsunterlagen für 30 € oder so!
>
> So günstig hatte ich das jetzt nicht in Erinnerung?

33€?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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0815 schrieb:
> Wäre eine nette Option, aber wenn dann erst nach dem Rückflug. In 20
> Jahren wird DIESE Stelle aber sicher noch offen stehen.

Dann suchen die einen Gartenplaner für die Landebahn!
Weil die ganzen Bäume und Sträucher zurückgeschnitten gehören.

von MS-DOS13 (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Bewerbungsunterlagen für 30 € oder so!
>
> Ein echter  Deppen-Nepp.

Ich würde mal eher sagen, dass die Adressenliste das Interessante ist. 
Vielen Firmen schreiben Stellen nur auf ihrer Webseite aus und wenn man 
mal überlegt, wieviel Zeit dabei drauf geht, diese Firmen erstmal zu 
finden, kann so eine Liste, wenn sie den wirklich aktuell ist, durchaus 
ihr Geld wert sein.

von Mark 99 (Gast)


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So, ich habe dann mal meinen Kollegen gefragt, der auf einer Bohrinsel 
gearbeitet hat. Für ihn war es ganz einfach.

Als Norweger, aufgewachsen in einer norwegischen Küstenstadt, ist er als 
junger Bursche zum norwegischen Äquivalent des örtlichen Arbeitsamtes 
gegangen und hat dort ein Angebot bekommen.

von Marcel (Gast)


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Hallo Philipp!!!

Ich bin Marcel Ganahl aus Österreich 38 Jahre voll Gesund und voll 
Arbeitsfähig und Verantwortungsvoll, Wohne in der Schweiz und will schon 
seit langem auf eine ÖL Bohrinsel Arbeiten gehen als Bohr 
Helfer(Hilfsarbeiter).
Das Problem ist mann kommt ohne Beziehung einfach nicht dazu!!
Du schreibst dass dein Vater für die Halliburton als Service Fachmann 
tätig ist für die Gesellschaft Statoil und dass er gerufen wirt zu allen 
Zeiten , sogar im Urlaub.
Aber wie du sagst, als Familien Vater ist es schwierig aber ich wäre 
alleine und mir wäre das völlig egal, nur ich komme einfach nicht dazu 
weil es sehr schwer ist!!

Mein Vorschlag an dich und deinen Vater wäre:

Wenn du Philipp mit deinem Vater darüber reden könntest, dass mich dein 
Vater mit seinen Beziehungen zu Statoil als Bohr Helfer dazu bringt kann 
auf einer Bohrinsel zu Arbeiten in der Nordsee oder in Asien oder 
Amerika, mir egal wo!!, dann gebe ich dir als Vermittlung meinen ersten 
ganzen Gehalt wo ich auf der Bohrinsel verdiene und deinem Vater gebe 
ich meinen ganzen zweiten Gehalt weil er mich dazu gebracht hat.Das 
können wir wenn ihr wollt alles bei einem Notar schriftlich nieder legen 
lassen, dass es für euch sicher ist. An sonst kann das jeder sagen und 
haltet sich nicht daran.

Bitte um Überlegung und mich unter meiner Mail Adresse 
ganahl76@outlook.com Benachrichtigen!!! Ich könnte ab sofort....mit 
gruß, Marcel Ganahl.

von MoD - Master of Desaster (Gast)


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Bohrn to be wild

von klausi (Gast)


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Pssst wenn ihr so weitermacht, schliessen die Mods den Thread noch!

Bin dran interessiert heute Abend euch Infos aus erster Hand zu geben, 
muss mal meine Mails ausgraben.

Aber erst nach der Arbeit heute!

von klausi (Gast)


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Hallo ich bins nochmals, klausi :-)

so, habe es nun heute mal geschafft. Hier die versprochenen Infos zu 
Ölservicedienstleisterfirmen und Ölkonzernen.
----------------------------------------------

Diese (Halliburton, Schlumberger, etc.) bohren zB im Auftrag von einem 
multinationalem Ölkonzern (zB Shell, Exxon, etc.)

Diese Konzerne mieten die Bohrinseln ebenfalls wieder oder auch 
Bohrfelder bei anderen Gesellschaften oder kaufen die (Bohrrecht).

Die Ölservicefirma bietet ihr Know-How, Geräte und Personal 
(Bohrpersonal, Bohringenieure, Planer) an, um ein Projekt erfolgreich 
abzuschliessen.

Bohren ist teuer, die Technik dahinter aufwändig, die Zeit oft knapp, 
Planen schwierig (vor allem bei unbekannten Reserven, Seismographiken, 
Beschallungen unter der Oberfläche oder unter der Seeoberfläche (Meer, 
Umwelt, Tiere).

Nun zu den Joberfahrungen meiner Studienkollegin:
-------------------------------------------------
Sie wurde nach dem Studium (eigentlich egal, welche Richtung, man wird 
richtig eingelernt und geht ein 6 Monate hartes (!) Training durch.) Sie 
war Informatikerin.

Hartes Training bedeutet: 6 Tage die Woche (Sonnntag frei), oft 80h+, 
Rufbereitschaft, daneben immer wieder Schulungen (auch die blödesten 
Sicherheitsschulungen wie z.B. Treppensteigen (...) und lernen 
(Bohrtechniken, Strahlungen (beim Bohrdaten loggen wird mit einer Sonde 
gearbeitet). Auch bei Urlaub oft in Abstimmung nicht weiter als 300km 
vom Arbeitsort entfernen.

Gut bezahlt, relativiert sich aber wieder bei den Arbeitszeiten.
War in einem relativ verlassenen Ort stationiert (angeblich tiefes Loch 
in Niedersachsen).

Hatte dann nach der Einschulung relativ hohe Verantwortung (für 
sauteures Equipment (ca. 1 Mio. €) und 2-3 Leute. Wurde oft nach 
Schulungen nach Schottland, dann mal wieder in die Wüste und dann mal 
wieder nach Frankreich geschickt.

Anfangs interessant, irgendwann, sie hatte einfach kein Privatleben 
mehr.

Man bekommt einen internationalen Vertrag, und je nach Land eine 
Risikozulage (mit der sich das Gehalt multipliziert) z.B. für relativ 
sichere Länder wie Deutschland, Österreich gibts nur einen Multiplikator 
wie 1, für Nigeria aber kann das schon mal Gehalt * 1,8 oder 2,0 
betragen.

Sie hatte mal mehrere Tausende Euro netto im Monat und das in 
Deutschland war aber immer unterwegs. Irgendwann ging ihr die Luft aus, 
fast nie Urlaub und der Chef erlaubte fast keine Zeit für ein 
Privatleben. Sie beantragte auch eine Versetzung, ging auch nicht.

Conclusio, sie meinte für ein paar Jahre kann mans ja machen, aber ein 
Leben lang? Heute arbeitet sie bei einer Non-Profit Organisation, sicher 
um einiges weniger an Gehalt dafür um einiges glücklicher.

Noch welche Fragen?

Damit schliesse ich und wünsche
Guten Abend.
Klausi

von Angiemerkel (Gast)


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klausi schrieb:
> Noch welche Fragen?

∞/∞ = 1?

von klausi (Gast)


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Angiemerkel schrieb:
> klausi schrieb:
>> Noch welche Fragen?
>
> ∞/∞ = 1?

Wäre rein hypothetisch richtig, wenn man ∞ als reele Zahl ansehen 
möchte.

Noch weitere Fragen, die sich evtl. auch mal auf meine Antwort beziehen?
Danke

von Bohrc (Gast)


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Heute arbeitet sie bei einer Non-Profit Organisation, sicher
> um einiges weniger an Gehalt dafür um einiges glücklicher.
>
> Noch welche Fragen?
>
Jawohl. Wieso arbeitet sie nicht bei einem Dienstleister?

von klausi (Gast)


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Bohrc schrieb:
> Jawohl. Wieso arbeitet sie nicht bei einem Dienstleister?

Bevor sie sich von so nem Sklavenhändler ausbeuten lässt, macht sie 
lieber was anderes.

Sie hatte halt das Problem dann, als Informatikerin dann ein paar Jahre 
Erfahrung in der Ölindustrie nen andere gut dotierte Position zu finden.

von Nemesis (Gast)


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Und was willst du dann in einem Elektronik-Forum?

Deine Webseite ist ja ganz schön, aber die sollte nicht so öffentlich
sein. Außerdem sind einige Dokumente unscharf und damit unlesbar.
Die wird von Arbeitgebern wohl eher gemieden werden.
Du solltest versuchen eine Beziehung zu einem künftigen Arbeitgeber
zu knüpfen, in dem du die direkter ansprichst(Anrufen).
Hast du schon mal einen Küchenchef gesehen, der Zeit hat?
Also musst du, um erfolgreich zu sein, dem möglichst Zeit sparen,
vor allem im Bewerbungsverfahren.
Bei einer Initiativbewerbung sparst du dir auch noch die lästige
Konkurrenz. Wenn dein Post darauf abzielte auf einer Bohrinsel einen
Job zu bekommen, müsstest du dich an die Konzerne wenden die solche
Anlagen betreiben und die wird hier kaum einer kennen.
Ansonsten ist deine Initative hier mal eine nette Abwechslung. ;-b

von rich (Gast)


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Bevor du auf eine Bohrinsel gelassen wirst, musst du erst mal ein 
mehrwöchiges Sicherheitstraining absolvieren.

Durch den Einfall der Ölpreise in der Vergangenheit mussten ziemlich 
viele Leute in dem Bereich entlassen werden, denke mal, es ist nicht so 
einfach, dort etwas zu finden.

von Die Menschheit verblödet (Gast)


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Nemesis schrieb:
> Und was willst du dann in einem Elektronik-Forum?

Mein Gott -bist Du so naiv? Das war mit Sicherheit nicht der Koch 
selbst, der diesen Beitrag erstellt hat, sondern einer der 
allgegenwärtigen Dreckstrolle.

Solches Kroppzeug macht sich doch nur einen Spaß daraus, Andere 
vorzuführen und Du schnappst als Erster nach dem Köder.

von Karl Popper (Gast)


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klausi schrieb:
> Sie hatte mal mehrere Tausende Euro netto im Monat und das in
> Deutschland war aber immer unterwegs.

Könntest Du konkrete Zahlen nennen?
Danke!

von Rick M. (rick-nrw)


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Elektroforum - klar, der kocht elektrisch!

von Daniel F. (daniel_f745)


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Echt geil danke für den Beitrag ;-)
Das lockert das Forum und den Thread mal super auf. Ne Er- oder auch 
Auffrischung ;-)

Jörn gebauer schrieb im Beitrag #4265303:
> Suche ein Job als Koch ..http://joerngebauer-koch.simdif.com

Ansonsten.
Ich glaube schon, dass der Beitrag ernst gemeint ist. Die Leute googeln 
halt nach Bohrinsel + Job und der Beitrag scheint dann irgendwo vorne 
aufzutauchen. Guter Hitcount auch für die Forenstatistik ;-)
Immer noch schwebt der Bohrinsel Mythos mit hammermässig bezahlten Jobs 
in der Luft, obwohl die Leute anscheinend von der Industrie nicht viel 
mitkriegen.

Die Ölbranche ist sehr volatil und die Preise nun seit längerem im 
Keller. Massive Layoffs, Bohrinselschrottungen, Kürzungen, 
Projektaufgaben die Folge..
Leute sind halt nicht up2date oder lesen keine News was auch immer.
Viel ist in der Branche nicht zu holen momentan..
Da gibt's vielleicht andere Möglichkeiten..

von Thomas S. (thommi)


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Erkundige dich einfach mal hier: 
http://www.rwe.com/web/cms/de/202604/mittelplate/home/

Keine Jobgarantie, da die auf der HP momentan oder prinzipiellkeine 
Jobangebote haben, aber ein Kontaktformular ist vorhanden, und das liegt 
quasi vor der Haustüre. Ein Zuckerschlecken ist der job auf der Insel 
nicht, die zwei Wochen Freizeit (kein Uelaub)/Monat  wirst du brauchen.

Frage da einfach mal nach einem Praktikum. Ist eher unwahrscheinlich, 
aber nicht ausgeschlossen. Anfragen kostet nichts.

von Paul B. (paul_baumann)


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Thomas S. schrieb:
> ...aber ein Kontaktformular ist vorhanden, und das liegt
> quasi vor der Haustüre.

Da latscht doch jeder drüber mit seinen Gummistiefeln!
;-)
MfG Paul

von blalblll (Gast)


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0815 schrieb:
> Astro

0815 schrieb:
> Ich möchte Astronaut werden. Habe auch schon eine (abgebrochene)
> Ausbildung als Klempner in der Tasche, ist ja schon mal recht ähnlich.
> Eigentlich interessiert mich die Raumfahrt nicht sonderlich, aber habe
> gehört, man kann dabei Geld verdienen. Würde das also gern mal ein, zwei
> Jahre probieren. Falls mir das nicht liegt, kann ich immer noch auf
> F1-Pilot umsatteln...
> Sicher ist von euch jemand Vollzeit-Astronaut, und kann mir
> entsprechende Links senden? In Karlsruhe soll es sogar Weiterbildungen
> zum Astronaut geben (Fachrichtung: Marsflug), kann das jemand
> bestätigen?

aktuell ist ein däne im all, der hat auch auf einer bohrinsel gearbeitet

von Igelbi (Gast)


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Also nachdem der Ölpreis stark nachgelassen hat ist von dem Thema hier 
auch nix mehr zu hören..

von Hannes J. (Firma: x⌨x) (pnuebergang)


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Igelbi schrieb:
> Also nachdem der Ölpreis stark nachgelassen hat ist von dem Thema hier
> auch nix mehr zu hören..

Die ach so harten Jungs, die auf einer Bohrinsel arbeiten wollen, kommen 
erst im Frühjahr wieder. Im Winter ist es denen zu kalt auf einer 
Bohrinsel.

Die Spezis, die ein gewisses PE-Studium in der weltweit bekannten Hafen- 
und Ölstadt, dem Sitz vieler internationaler Ölfirmen, 
Clausthal-Zellerfeld auf der Oberharzer Hochebene, propagieren, sind 
vermutlich mit anderen Dingen beschäftigt. Jobsuche, Harz IV Anträge 
schreiben oder sich wundern, warum sie sich nicht auf einer 
Förderplatform im Golf von Mexiko sonnen können.

von Dani (Gast)


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Hannes J. schrieb:
> Jobsuche, Harz IV Anträge schreiben oder sich wundern, warum sie sich
> nicht auf einer Förderplatform im Golf von Mexiko sonnen können.

Ich dachte die wären international gefragt.

von Cyblord -. (cyblord)


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Dani schrieb:
> Hannes J. schrieb:
>> Jobsuche, Harz IV Anträge schreiben oder sich wundern, warum sie sich
>> nicht auf einer Förderplatform im Golf von Mexiko sonnen können.
>
> Ich dachte die wären international gefragt.

Ist auch so. z.B. bei McDonalds

von klausi (Gast)


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Wollte nur mehr sagen, dass das Thema uninteressant geworden ist.

Schaut euch jetzt die Branche und Ölpreise an.

von sag wo, ich komme (Gast)


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Es ging hier darum, wer kennt eine Firma oder wo kann man sich Bewerben.
Kein von euch ist zum Punkt gekommen.
Alle nur am quatschen. Ihr kommt mit Infos die man auch im Netz überall 
lesen kann. Wo sitzen die Vermittlungsfirmen, wer ist der 
Ansprechpartner, emailadressen irgendwas? Nichts!!! Ihr Schlauberger

von BWLer (Gast)


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Keine Erfahrung, null Routine und doch viel Geld verdienen wollen mit 
einer abwechslungsreichen Tätigkeit und dies auch noch in heutigen 
Zeiten?!!
-->> Ab zur Bundeswehr!!

Nach einem Jahr Vorbereitung kannst du dich "freiwillig" für 
Auslandseinsätze melden. Durch die ganzen Zulagen kommen einige mit 
einem Fertighaus auf dem Konto wieder zurück. Die Branche boomt zur 
Zeit, die Russen sollen laut vertrauenswürdigen amerikanischen Quellen 
ganz Osteuropa in kürze übernehmen, also da gibt es viel gut bezahlte 
Arbeit an der virtuellen Ostfront im Moment.

Ein einziger Nachteil der ganzen Friedensengeleinsätze: Manche kommen im 
schwarzen Sack zurück nach Hause :(( ... aber hey, dafür wird sich deine 
Frau/Freundin über das viele Geld auf dem zurückgebliebenem Konto 
freuen.

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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sag wo, ich komme schrieb:
> Es ging hier darum, wer kennt eine Firma oder wo kann man sich Bewerben.
> Kein von euch ist zum Punkt gekommen.

Das soll geändert werden:
Für die Nordsee:

http://careers.slb.com/recentgraduates.aspx
http://www.maerskoil.com/career/vacancies/pages/vacancies.aspx
http://careers.chevron.com/students/default.aspx
http://www.statoil.com/en/Careers/JobOpportunities/VacantPositions/Pages/default.aspx
http://www.bp.com/en/global/bp-careers/professionals/locations/united-kingdom.html

> Alle nur am quatschen. Ihr kommt mit Infos die man auch im Netz überall
> lesen kann.
Warum dann nicht weiterlesen? So schwer ist es nicht die Betreiber der 
Rigs auszukriegen. Die haben alle career/job seiten im Netz und eine 
Telefonnummer.

> Wo sitzen die Vermittlungsfirmen,
Für die Nordsee: Esbjerg, Aberdeen, Haugesund.

> wer ist der
> Ansprechpartner, emailadressen irgendwas?
Die Headhunter-Ansprechpartner halten in der Branche nicht lange durch. 
Die Firmen schon:

Jobcenter
Tlf. 76 16 16 16
Torvegade 74
6700 Esbjerg

Hytech Personnel AS
Skvadronveien 27, 4050 Sola, Norway. Phone: +47 51 71 54 40. Fax: +47 51 
71 54 41. Mail: jobb@hytech.no
aktuelle jobs: https://hytech.no/hytech-personnel/about-us
z.B. einen Gerüstbauer wird gesucht von Van Rasmus Le
+47 941 52 999


> Nichts!!!
Sorry zu spät, beim derzeitigem Ölpreisen ist auf den Rigs nix mehr los.
Wenn die Ölpreise mal wieder kochen bekomme ich idR. 2-3 Anfragen im 
Quartal.

> Ihr Schlauberger
Schreib am Dienstag mal wie das Gespräch mit Van Rasmus Le gelaufen ist.

von sag wo, ich komme (Gast)


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Endlich mal einer, gut gemacht danke
Für die angaben.

von R. F. (rfr)


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In Deutschland gibt es einen, den ich kenne, aber ich arbeite nicht auf 
einer Plattform.

https://www.xing.com/profile/Andre_Woyciechowski?sc_o=ps2867

Gruss

Robert

von Dipl.- G. (hipot)


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Kris M. schrieb:

> Was haltet ihr von der Idee mal en Jahr oder mehr, auf ne Bohrinsel zu
> gehen.

> Edit : Es geht hauptsächlich um die Ingenieur/Wartung/Elektrik/Mechanik
> Jobs. Nicht unbedingt als Koch.


Gegenwärtig schlechte Idee. "Oil is in the tank" wie der Amerikaner sagt 
- "Öl ist unten". Die Industrie kämpft mit großen Problemen und 
schrumpft immer noch. Es gibt nur einen Gegentrend: 
Ölquellenexploration. Weil die Preise im Keller sind, ist das Bohren 
nach Öl auch billiger und man kriegt fast zwei Bohrungen für den Preis 
von vormals einer. Deswegen findet man viele Standardorte, die fleißig 
am Erschließen sind, ohne tatsächlich in Produktion zu gehen.

von Rick M. (rick-nrw)


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Gibt es hier überhaupt einen, der schon einmal auf einer Bohrinsel 
gearbeitet hat?

Falls ja, welche Voraussetzungen hattest Du, bevor du dort angefangen 
hast?

von Paul B. (paul_baumann)


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Rick M. schrieb:
> Gibt es hier überhaupt einen, der schon einmal auf einer Bohrinsel
> gearbeitet hat?
>
> Falls ja, welche Voraussetzungen hattest Du, bevor du dort angefangen
> hast?

Du stellst ja wirklich bohrende Fragen.
;)
MfG Paul

von Rick M. (rick-nrw)


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Paul B. schrieb:
> Du stellst ja wirklich bohrende Fragen.
> ;)
> MfG Paul

Aber wohl nicht ganz falsche.

Tolle Bohrinseljobs, 4 Wochen arbeiten, 4 Wochen frei, Spitzenlöhne, 
Leute werden gesucht, ... , das lese ich seit Jahrzehnten.

Dachte, in meiner grenzenlosen Naivität, es gibt hier vielleicht einen, 
der uns hier aus erster Hand offshore davon berichten kann.

Beitrag #4958856 wurde von einem Moderator gelöscht.
von klausi (Gast)


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Die Ölbranche ist momentan ziemlich tot, Preise im Keller, die Branche 
hat einen schlechten Ruf, allen voran BP mit ihrem Deepwater Horizon.

Evtl. jemand auch schon den Film gesehen?

Gruss
klausi

von Linni (Gast)


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Hallo, wo und wie kann man sich auf eine Arbeit auf einer Bohrinsel oder 
einer anderen gut bezahlten Stelle bewerben?

Ich bin KFZ Meister und habe keine Lust mehr für irgendwelche Ausbeuter 
meine Kostbare Lebenszeit zu verschenken.

von hghjdf (Gast)


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Linni schrieb:
> und habe keine Lust mehr für irgendwelche Ausbeuter
> meine Kostbare Lebenszeit zu verschenken.

Dann waere (logisch) nur eine eigene Bohrinsel akzeptabel.
Kauf Dir eine.

hghjdf

von Dumdi D. (dumdidum)


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Linni schrieb:
> Ich bin KFZ Meister und habe keine Lust mehr für irgendwelche Ausbeuter
> meine Kostbare Lebenszeit zu verschenken.

Wie wäre es eine eigene Werkstatt aufzumachen und andere 'auszubeuten'?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Dumdi D. schrieb:
> Linni schrieb:
>> Ich bin KFZ Meister und habe keine Lust mehr für irgendwelche Ausbeuter
>> meine Kostbare Lebenszeit zu verschenken.
>
> Wie wäre es eine eigene Werkstatt aufzumachen und andere 'auszubeuten'?

Ned so einfach, die liebe Konkurrenz schickt gerne den Zoll, 
Gewerbeaufsicht und Berufsgenossenschaft vorbei!

von Dumdi D. (dumdidum)


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Cha-woma M. schrieb:
> Ned so einfach, die liebe Konkurrenz schickt gerne den Zoll,
> Gewerbeaufsicht und Berufsgenossenschaft vorbei!

Ja und? Einfach mal die Regeln einhalten.

von Rick M. (rick-nrw)


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Linni schrieb:
> Hallo, wo und wie kann man sich auf eine Arbeit auf einer Bohrinsel oder
> einer anderen gut bezahlten Stelle bewerben?
>
> Ich bin KFZ Meister und habe keine Lust mehr für irgendwelche Ausbeuter
> meine Kostbare Lebenszeit zu verschenken.

Was qualifiziert ausgerechnet DICH für eine Stelle auf einer Bohrinsel?
Lass mich mal nachdenken -  nichts!

von Lu R. (clancy688)


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Hab gerade eine interessante Doku gefunden:

Youtube-Video "Das Offshore-Hotel: Wohnen und Arbeiten über dem Meer  | die nordstory | NDR"

Da können sich alle, die sich fürs Arbeiten auf hoher See interessieren, 
mal ein Bild machen, wie das so ist. :)

Finde die Doku sehr cool. Dafür bezahl ich gerne GEZ. ^^



Irgendwo wird auch mal die Bezahlung genannt. 4000 € für einen Techniker 
find ich jetzt nicht gerade berauschend.

von klausi (Gast)


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Lu R. schrieb:
> Hab gerade eine interessante Doku gefunden:

Perfekt, danke. Genau so was suchten ich, mal ein schöner Einblick

von Günter Thost (Gast)


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Hallo,
ich bin Geschäftsführer eines Herstellers für
              industrielle LCD/TFT-Displays
zum Einbau in 19"Schränke,Pulte und Tafeln. Unsere Displays haben IP 54.
Da auf Bohrinseln die Prozesseleittechnik vor Ort ist möchten wir gerne
Firmen kontaktieren die die Inseln techn. betreuen
Unsere Frage:
               Wer sind die Firmen die hierfür zuständig sind??
               Wer sind die Betreiber der Bohrinseln??

Es ist für uns " Neuland" aber wir haben -industrietaugliche Displays- 
mit
                  IP 54-IP 67, Touchpanel
Wer kann helfen mit Adressen?
Mit freundlichen Grüßen
DVF Display vertrieb fellbach
Günter Thost
(Geschäftsführe)

von klausi (Gast)


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Günter Thost schrieb:
> Wer kann helfen mit Adressen?
> Mit freundlichen Grüßen
> DVF Display vertrieb fellbach
> Günter Thost
> (Geschäftsführe)

Na Servus Günter!

1. Würde ich mir als GF mal eine etwas bessere Rechtschreibung zulegen
2. Etwas Ahnung von der Wirtschaft bekommen.. du weisst schon, dass der 
Ölpreis schon lange auf unterem Niveau ist, sich bohren mom. nicht 
wirklich lohnt und viele Inseln leerstehen? Bekannter Vermieter/Anbieter 
von Bohrinseln: zB Transocean mit Sitz in der CH. Adressen musst du dir 
schon selbst raussuchen
3. Sich mit den Gepflogenheiten und Wissen dieser Industrie 
auseinandersetzen. OPEC oder Fracking sagt dir was? Insbesondere wenn es 
für euch Neuland ist. Klingt nach einem Kamikaze Vorhaben. Keine Ahnung 
von Strategie, Industrie aber einfach mal versuchen dort was zu 
verkaufen. Ihr müsst anders herum denken: welche Probleme der Kunden 
kann ich lösen? Dafür braucht es halt Domänenwissen.
4.was ist euer "competitive advantage" (Wettbewerbsvorteil) gegenüber 
bestehenden, etablierten Anbieter in der Branche? Warum sollten 
internationale Ölkonzerne in einer Branche, die nicht gut läuft, auf 
Displays/Produkte einer Firma aus Fellbach setzen?

Darüber würde ich mir mal einige Gedanken machen.

von Ich (Gast)


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Günter Thost schrieb:
> Es ist für uns " Neuland" aber wir haben -industrietaugliche Displays-
> mit
>                   IP 54-IP 67, Touchpanel

auch EX-Schutz?

von Cyblord -. (cyblord)


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Ich schrieb:
> Günter Thost schrieb:
>> Es ist für uns " Neuland" aber wir haben -industrietaugliche Displays-
>> mit
>>                   IP 54-IP 67, Touchpanel
>
> auch EX-Schutz?

Wieso soll das auf einer Bohrinsel nötig sein? Was soll da schon 
passieren?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Cyblord -. schrieb:
> Wieso soll das auf einer Bohrinsel nötig sein? Was soll da schon
> passieren?
Sowas z.B.:
https://de.wikipedia.org/wiki/Deepwater_Horizon

von J. F. (Firma: Père Lachaise) (rect)


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Die Ironie! Oh! Die Ironie!

von klausi (Gast)


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Genau - Bohrinsel Job ist easy.. man verdient viel, ab und zu macht's 
Spass, manchmal ist ein bissl langweilig.. ausser es passiert mal ein 
Blowout.

von Alternativlos (Gast)


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J. F. schrieb:
> Die Ironie! Oh! Die Ironie!

Wenn du einmal auf dem Ironietrip bist, kommste nie wieder von runter.

von Volker S. (sjv)


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Hallo,

hier bieten sich noch Möglichkeiten bei einer Firma, die nicht nur O&G 
macht, sondern breiter aufgestellt ist!

http://www.menck.com/

Unter "Resources" sind viele schöne "Offshore-Filme" verlinkt!

klausi wird heute garnichtmehr zum arbeiten kommen, aber heute ist ja 
auch Freitag, da macht das nichts!

von M.N. (Gast)


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Du könntest auch Turmkletterer werden: 
https://www.youtube.com/watch?v=YxAfT_xNXms
Zulage je nach Höhe, Schlechtwettergeld, frische Luft, siehst was von 
der Welt...

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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M.N. schrieb:
> Du könntest auch Turmkletterer werden:
> Youtube-Video "[NDR] Sender Steinkimmen, 190m-Segment montieren,
> 2016-05-19"
> Zulage je nach Höhe, Schlechtwettergeld, frische Luft, siehst was von
> der Welt...

Echt, sowas kriegt eine Zulage?

Dafür würd`s doch ein derssierter Affe auch machen.
Der will als Zulage nur Nüsse und Bananen!

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Günter Thost schrieb:
> Hallo,
> ich bin Geschäftsführer eines Herstellers für
>               industrielle LCD/TFT-Displays
> zum Einbau in 19"Schränke,Pulte und Tafeln. Unsere Displays haben IP 54.
>                   IP 54-IP 67, Touchpanel

Wenn es rau wird reden wir über IP68 und natürlich ATEX.

Displays werden vom Ausrüster beim Tafelbauer mitgeordert oder sie sind 
Teil der SCADA. Einfach mal auf der nächsten SMM, Europort, Schiff & 
Hafen, etc vorbeischauen und mit Semco Maritime, Atlas Elektronik, 
Siemens Maritime,....
Besecke reden.

Der Ölpreis liegt z.Z. ca. bei den Förderkosten in der Nordsee. Mærsk 
hat gerade seine Oil & Gas Division an Total verkauft.

Container See Frachtraten sind auch immer noch im Keller.

Spielzeugschiffe und Imponierschüsseln werden weiterhin aus dem 
mittlerem Osten geordert. Für eine Hummertanksteuerung oder andre 
zwingend notwendige Dinge vielleicht genau das richtige.

Beitrag #5667872 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5667933 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5667975 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5668617 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5923634 wurde von einem Moderator gelöscht.
von marco (Gast)


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Aber euch und deinem Vater geht es Geld mäßig gut und ihr müsst euch 
keine sogen um nichts machen oder? Hast du dich schon mal gefragt wo ihr 
heute wärt wenn dein Vater nicht so viel Geld verdienen würde?

von Marco (Gast)


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Würde mich sehr über eine Antwort freuen
Mit freundlichen grüßen
Marco

von Matthias S. (da_user)


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Du hast schon gesehen, dass der Thread 6 Jahre alt ist?

von Markus (Gast)


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Matthias S. schrieb:
> Du hast schon gesehen, dass der Thread 6 Jahre alt ist?

Und? Was spielt das für eine Rolle? Bohrinseln gibt es immer noch.

von ;) (Gast)


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Markus schrieb:
> Bohrinseln gibt es immer noch.

Aber mit sinkender (im Sinn der Anzahl, nicht der Seetauglichkeit;)
Tendenz.
Kürzlich gabs eine Reportage im Fernsehen, wo darüber berichtet
wurde, dass immer mehr Nordsee-Bohrplattformen in eine Bucht
geschleppt und verschrottet werden. Begründet wurde das mit dem
Verfall des Ölpreises, was duch die Krise und die vorübergehende
Stilllegung der Flugzeugflotten wegen der Flugverbote verursacht
wurden. Der Anblick war schon beeindruckend.

von Zombo (Gast)


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Öl is eh bald Geschichte.

von Max Mustermann (Gast)


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Zombo schrieb:
> Öl is eh bald Geschichte.

Öl wird man immer brauchen. Und bis die ganzen Schiffe und Flugzeuge auf 
alternative Antriebe umgestellt haben, wird noch sehr lange dauern. Und 
Wasserstoff soll ja auch aus Öl gewonnen werden.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Max.

Max Mustermann schrieb:

> Und
> Wasserstoff soll ja auch aus Öl gewonnen werden.

Höchstens bei Versuchsmustern. Den Wasserstoff für eine mobile 
Wasserstofftechnologie über fossile Energieträger gewinnen zu wollen, 
ist sowohl unter ökologischen als auch Klimagesichtspunkten witzlos.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Max Mustermann (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Hallo Max.
>
> Max Mustermann schrieb:
>
>> Und
>> Wasserstoff soll ja auch aus Öl gewonnen werden.
>
> Höchstens bei Versuchsmustern. Den Wasserstoff für eine mobile
> Wasserstofftechnologie über fossile Energieträger gewinnen zu wollen,
> ist sowohl unter ökologischen als auch Klimagesichtspunkten witzlos.

Das habe ich mir auch immer gedacht. Aber es geht um die Profite der 
Ölfirmen. Ökologie interessiert in Wirklichkeit niemanden. Es wird nur 
so verkauft. Energetisch ist Wasserstoff von der Gewinnung über 
Transport bis zur Verwertung in Verkehrsmitteln ohnihin fragwürdig.

von Joggel E. (jetztnicht)


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> Öl is eh bald Geschichte.

Ja, genau. also lasst es uns noch schnell verfeuern, verfahren, 
verfliegen. Die Nachfolgen haben's dann ein Stueck einfacher. Sie 
muessen sich dann nicht mehr ueberlegen ob und wie sie's verfeuern, 
verfahren, verfliegen wollen.

von Ich schon wieder (Gast)


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Windparks statt Ölbohrinseln

Da gibt es auch gute Zuschläge.

von ;) (Gast)


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Ich schon wieder schrieb:
> Windparks statt Ölbohrinseln

Die müssten dann Weltweit gebaut werden um die E-Antriebstechnik
versorgen zu können. Wenn das Öl schon alle wäre, würde man das
ganze ganz anders angehen. Dann spielt Geld erst mal keine Rolle
mehr. Fliegen mit E-Technik klappt zwar im Kleinen, aber im Großen
steckt das noch in den Kinderschuhen.

Bernd W. schrieb:
> ist sowohl unter ökologischen als auch Klimagesichtspunkten witzlos.

Nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch. Da lässt sich Wasserstoff
leichter aus Wasser gewinnen, wenn das kostbare Nass nicht auch schon
knapp wäre.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo ;)

;) schrieb:

>> ist sowohl unter ökologischen als auch Klimagesichtspunkten witzlos.
>
> Nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch. Da lässt sich Wasserstoff
> leichter aus Wasser gewinnen, wenn das kostbare Nass nicht auch schon
> knapp wäre.

Meerwasser wird erstmal nicht knapp.

Und damit das Süßwasser nicht noch viel knapper wird, müsste man sich 
bezüglich Klimaschutz noch viel weiter aus dem Fenster hängen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Jo S. (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:

> Ich hatte aber schon sehr interessante Traumjobs:
> - 6 m tiefe Kanalisationsgräben im arktischen Dauerfrostboden mit
> Spitzhacke, Schaufel und Brecheisen ausheben
> - Hochleistungsbetonieren auch in der Arktis
> - Hilfsarbeiter in einer russischen Textilfabrik, Nachtschicht

Gulag?   ;)   :)

Die Studentenjobs wurden in der DDR sehr gut bezahlt. Ein Kollege "von 
drüben" erzählte, daß Studies für´s Nichtstun das Doppelte bekamen, als 
er. Er als Dr.-Ing., das hat ihn und seine Kollegen immer sehr geärgert.

> Danach: Entwicklungingenieur, Aktensortierer, Vorturner, Dompteur für
> achtzig faule Mitarbeitersäcke, selbständiger Produzent.
>
Du hattest damals als Hauptabteilungsleiter 80 Ings. unter dir und das 
waren allesamt faule Säcke ... das nehme ich dir nicht ab.

War das in Ostberlin ein Betrieb der Nachrichtentechnik?

von Jo S. (Gast)


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;) schrieb:
> Kürzlich gabs eine Reportage im Fernsehen, wo darüber berichtet
> wurde, dass immer mehr Nordsee-Bohrplattformen in eine Bucht
> geschleppt und verschrottet werden. Begründet wurde das mit dem
> Verfall des Ölpreises, was duch die Krise und die vorübergehende
> Stilllegung der Flugzeugflotten wegen der Flugverbote verursacht
> wurden. Der Anblick war schon beeindruckend.

In welchem der hochqualitativen Wahrheitsmedien wurde diese 
Wahrheitsstory gesendet?

Vor 2 Monaten wurde im Staatsfunk gemeldet, daß Käufern von Rohöl ein 
Preis bezahlt wird, nur um das viele Öl los zu werden. Tatsächlich 
handelte es sich um Terminkontrakte.   :)  Der weltweite Ölverbrauch war 
nur um ein Zehntel gesunken.  :)  Das bringt aber keine Superstory. 
Deshalb en gleenes bisschen übertreiben ...   ;)

Tipp: Denken, auch wenn´s schwer fällt!

Jo S.

von Rolf (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Vor 2 Monaten wurde im Staatsfunk gemeldet, daß Käufern von Rohöl ein
> Preis bezahlt wird, nur um das viele Öl los zu werden. Tatsächlich
> handelte es sich um Terminkontrakte.

Hier die Hintergründe. Die Lagerkapazitäten für WTI waren tatsächlich 
voll.
Youtube-Video "Darum fiel Öl unter 0 USD I Jens Rabe"

Max Mustermann schrieb:
> Energetisch ist Wasserstoff von der Gewinnung über
> Transport bis zur Verwertung in Verkehrsmitteln ohnihin fragwürdig.

Ja und dieser Frank Thelen erzählt, dass Wasserstoff die Lösung fast 
aller Energieprobleme sein soll, auch für Autos. Mir ist allerdings 
nicht klar, warum dieser Mann mit seinen Zukunftsprognosen und 
Technikfolgenabschätzungen überhaupt ernst genommen wird. Was 
qualifiziert ihn für solche Aussagen?

von Cyblord -. (cyblord)


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Rolf schrieb:
> Was
> qualifiziert ihn für solche Aussagen?

Er war mal im Fernsehen

von Ich schon wieder (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Rolf schrieb:
>> Was
>> qualifiziert ihn für solche Aussagen?
>
> Er war mal im Fernsehen

Je dümmer die Sprüche, desto schneller landet man in den Medien.
Vegane Köche, Mörder in Gerichtsverhandlungen, ...

von ;) (Gast)


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Jo S. schrieb:
> In welchem der hochqualitativen Wahrheitsmedien wurde diese
> Wahrheitsstory gesendet?

Ist der Deutschlandfunk seriös genug? Wurde, soweit erinnerlich,
über einen der Dritten ausgestrahlt.

https://www.deutschlandfunk.de/aberdeen-und-das-oel-4-5-aufraeumen-in-der-nordsee.795.de.html?dram:article_id=428721

von Dr. Jens Spahn (Gast)


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Wasserstoff ist das neue Öl. Hat die Regierung so festgelegt. Könnt ihr 
nichts machen 😀

von Jo S. (Gast)


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Rolf schrieb:
> Wasserstoff die Lösung fast
> aller Energieprobleme sein soll, auch für Autos

Heureka!

Dieser Erkenntnisstand war vor 40 Jahren schon allgemeingültig. Bei den 
Fahrzeugen gab´s 2 Richtungen:
- Wasserstoff + Verbrennungsmotor
- Wasserstoff + Brennstoffzelle + Elektromotor

von Dr. Jens Spahn (Gast)


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Wasserstoff per Elektrolyse erzeugen und anschließend wieder verbrennen. 
So geht thermodynamischer Unsinn.
Schon mit Brennstoffzellen wird die Gesamteffizienz nicht gut und die 
Kosten für die Energie sehr hoch werden.
Ist halt schon praktisch, wenn der fertige Energiespeicher einfach aus 
dem Bohrloch kommt 😉

von Cyblord -. (cyblord)


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Jo S. schrieb:
> Dieser Erkenntnisstand war vor 40 Jahren schon allgemeingültig. Bei den
> Fahrzeugen gab´s 2 Richtungen:
> - Wasserstoff + Verbrennungsmotor
> - Wasserstoff + Brennstoffzelle + Elektromotor

Und beide Varianten haben sich nie durchgesetzt. Schlecht und schlechter 
sozusagen.
Abgesehen davon dass man große Mengen Energie braucht um H2 zu erzeugen.

von ;) (Gast)


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Dr. Jens Spahn schrieb:
> Schon mit Brennstoffzellen wird die Gesamteffizienz nicht gut und die
> Kosten für die Energie sehr hoch werden.

Relativ, wenn es gelingen würde, Wasserstoff gleich am Windrad oder
einer Solaranlage zu produzieren. Der Rest wäre dann nur noch ein 
Verteilproblem.
Aber wie so oft, wird das an der Lobby derjenigen wirtschaftszeige 
scheitern, die ihr Geld mit den aktuellen Methoden verdienen.
Da will man natürlich keine Konkurrenz.

von Jo S. (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> Dieser Erkenntnisstand war vor 40 Jahren schon allgemeingültig. Bei den
>> Fahrzeugen gab´s 2 Richtungen:
>> - Wasserstoff + Verbrennungsmotor
>> - Wasserstoff + Brennstoffzelle + Elektromotor
>
> Und beide Varianten haben sich nie durchgesetzt. Schlecht und schlechter
> sozusagen.
> Abgesehen davon dass man große Mengen Energie braucht um H2 zu erzeugen.

Das wollte ich damit andeuten. Es war damals vor 40 Jahren ein 
Marketinggag der Fahrzeugbranche und es ist jetzt wieder nur ein Gag.

Meine Prognose: In 40 Jahren werden die meisten Fahrzeuge mit Diesel 
oder Benzin betrieben werden - wiel´s die vernüftigste Lösung ist.

von Dr. Jens Spahn (Gast)


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Die Autoindustrie macht es vor. Irre konservativ bis es nicht mehr 
anders geht. Immer nur Beurteilungskompetenz aufbauen, aber nichts 
selbst entwickeln reicht  (vielleicht ) nicht.

von Jo S. (Gast)


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Dr. Jens Spahn schrieb:
> Schon mit Brennstoffzellen wird die Gesamteffizienz nicht gut und die
> Kosten für die Energie sehr hoch werden.

Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß es in D realisiert wird.  ;)

von Jo S. (Gast)


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Dr. Jens Spahn schrieb:
> Wasserstoff per Elektrolyse erzeugen und anschließend wieder verbrennen.
> So geht thermodynamischer Unsinn.

Elektroenergie durch Photovoltaik erzeugen und dann in Wärme umwandeln 
ist auch sehr schlau.   :)
So geht volkswirtschaftlicher Unsinn.

von Jo S. (Gast)


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Dr. Jens Spahn schrieb:
> Irre konservativ bis es nicht mehr anders geht.

"konservativ" bedeutet auch, das Bewährte weiter bewahren.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo ;), Jens und Michael.

;) schrieb:

>> Schon mit Brennstoffzellen wird die Gesamteffizienz nicht gut und die
>> Kosten für die Energie sehr hoch werden.
> Relativ, wenn es gelingen würde, Wasserstoff gleich am Windrad oder
> einer Solaranlage zu produzieren. Der Rest wäre dann nur noch ein
> Verteilproblem.

Immerhin wäre es CO2 neutral.
"Verteilungsproblem" hast Du mit Benzin und Diesel auch. Allerdings sind 
diese Stoffe besser und einfacher zu handhaben als der doch sehr 
flüchtige Wasserstoff.

Es gäbe aber auch die Alternative, statt Wasserstoff besser Diesel, 
Benzin oder einen anderen Kohlenwasserstoff aus CO2 und Wasser
 mit Solarstrom (oder direkt über einen Sonnenofen) zu synthetisieren. 
Dann könnte man aktuelle Technologien teilweise weiter verwenden.

> Aber wie so oft, wird das an der Lobby derjenigen Wirtschaftszeige
> scheitern, die ihr Geld mit den aktuellen Methoden verdienen.
> Da will man natürlich keine Konkurrenz.

Mit letztgenannter Alternative hättest Du die "Lobbyisten" zumindest 
teilweise wieder mit im Boot. ;O)


Dr. Jens Spahn schrieb:
> Wasserstoff per Elektrolyse erzeugen und anschließend wieder verbrennen.
> So geht thermodynamischer Unsinn.
> Schon mit Brennstoffzellen wird die Gesamteffizienz nicht gut und die
> Kosten für die Energie sehr hoch werden.

Elektrische Energie chemisch in einem Brennstoff zu speichern statt in 
einem Akku hat eben auch andere Vorteile.
Der Knackpunkt ist (in diesem speziellen Zusammenhang) übrigens
 NICHT Energieffizienz sondern die Vermeidung fossiler Energieträger 
, wegen Klimaschutz und CO2 neutral.
Die Energieeffizienz ist bei der Verwendung von fossilen Energieträgern 
eine größere Nummer, weil es dort die CO2 Bilanz verbessert.

Wer in seinen Diskussionsbeiträgen inhärent solche Argumente vermeidet, 
setzt sich übrigens dem Verdacht aus, selber auf die Manipulationen von 
Lobbyisten hereingefallen zu sein oder selber zu Manipulieren.

Es geht übrigens nie ohne Lobby, weil Definitionsgemäß ist jede 
Personengruppe mit einheitlicher Interessenlage eine Lobby, und 
prinzipbedingt ist eine Lobby auch ersteinmal nichts verwerfliches , 
weil ja jeder irgendwie Interessen hat.....aber es geht halt um eine 
Abwägung . Die unterschiedlichen Positionen gehören dabei durchaus 
alle auf den Tisch, aber Manipulationen bleiben verwerflich.


> Ist halt schon praktisch, wenn der fertige Energiespeicher einfach aus
> dem Bohrloch kommt 😉

Das mit Sicherheit, aber Bequemlichkeit ist eben nicht das einzige 
Argument.


> Meine Prognose: In 40 Jahren werden die meisten Fahrzeuge mit Diesel
> oder Benzin betrieben werden - wiel´s die vernüftigste Lösung ist.

Durchaus denkbar. Mit obig genanntem Ansatz von per Solarstrom 
generiertem synthetischem Benzin oder Diesel auch bei mieser 
Energiebilanz durchaus sinnvoll.

Paralell muss aber über eine Reduzierung des Individualverkehrs 
grundsätzlich nachgedacht werden. KFZ werden dann möglicherweise für 
Privatnutzer nicht mehr zur verfügung stehen. Für Sonderanwendungen sind 
dann aber durchaus auch noch andere Lösungen wie z.B. Holzvergaser oder 
Dampfmaschinen denkbar.

Im Zuge des Klimawandels wird eine Verarmung weiter Teile der 
Bevölkerung eintreten. Darum ist es schon sinnvoll, sich irgendwie 
Gedanken über eine CO2 vermeidung zu machen, schon um das Problem 
irgendwie abzufedern. Vieleicht kommt man dann mit einer teureren 
Technologie unter dem Strich insgesammt doch besser weg....

Dabei ist aber schon ein Blick über den Tellerrand nötig. Scheuklappen 
sind auch immer verdächtig, von Lobbyisten installiert zu sein.

Matthias S. schrieb:
> Du hast schon gesehen, dass der Thread 6 Jahre alt ist?

Abgesehen von der letzten Entwicklung des Threads:
Mir wurde berichtet, das Arbeiten in einer reinen Männergesellschaft auf 
einer Öhlborinsel ähnlich wie katholischer Mönch im Kloster ein 
Klassiker im homoerotischem Kopfkinobereich ist.
Insofern ist mit dem Anfang des Threads eine Art Honeypot entstanden, 
der nur langsam veraltet. ;O)
Näheres solltest Du mit Mitgliedern dieser Szene diskutieren weil 
Außenstehende vermutlich nur sehr Begrenzt Zugang zu deren Bedürfnissen 
haben.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Dr. Jens Spahn (Gast)


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Den mühsam generierten Solarstrom würde ich immer direkt im Akku 
speichern,  das ist recht verlustfrei möglich. Ein guter Elektromotor 
hat ohnehin einen Traum von Wirkungsgrad. Der Verbrenner kommt nicht 
mehr zurück im kleinen PKW. Die Akkuentwicklung hat gerade erst 
angefangen und das reicht offenbar schon um VW und Co Angst zu machen.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Jens.

Dr. Jens Spahn schrieb:
> Den mühsam generierten Solarstrom würde ich immer direkt im Akku
> speichern,  das ist recht verlustfrei möglich. Ein guter Elektromotor
> hat ohnehin einen Traum von Wirkungsgrad.

Prinzipiell stimme ich Dir zu. Für Pendler und die rollende 
Einkaufstasche vermutlich die beste Idee. Aber eigentlich sollten diese 
überhaupt kein Auto mehr benötigen > purer Luxus, der unter 
Klimagesichtspunkten nicht vertretbar ist.

> Der Verbrenner kommt nicht mehr zurück im kleinen PKW.

Für Pendler ist das ok. Für Auslieferungsfahrzeuge auch. Was ist mit dem 
Rest?

> Die Akkuentwicklung hat gerade erst
> angefangen und das reicht offenbar schon um VW und Co Angst zu machen.

Über die Vor- und Nachteile aktueller Akkusysteme möchte ich hier nicht 
sprechen, die kann man in der Literatur nachlesen.

Auch die Elektrolythe von NatriumIonen Akkus werden vermutlich extrem 
problematisch sein. Das Brandproblem und die Kälteempfindlichkeit mal 
aussen vor.

Akkus müssten dann auch extrem schnelladefähig (ohne zu große 
Degradierung) werden. Alternativ ein Wechselsystem. Aber da sich die 
Industrie bisher nicht erfolgreich dazu entschliessen konnte, müsste das 
gesetzlich verordnet werden (ohne Gesetzt würden die nie kompatibel)

Ich werde also diese Akkus erst bejubeln, wenn ich sie wirklich in der 
Hand halten kann, und deren Langzeitverhalten erprobt ist. ;O)

Ausserdem gehört nach meiner Ansicht zu einer Betrachtung von 
Elektromobilität auch eine öffentliche Oberleitung, weil diese die 
nötigen Akkumulatoren deutlich verkleinern könnte. Weil der Akku nur 
eine Stützfunktion beim Überholen oder an Kreuzungen hätte (Wo 
zweipolige Oberleitungen zu komplex würden), oder in Nebenstraßen, wo 
eine solche Oberleitung nicht existiert, hätte.

VW und co. haben schon deshalb Angst, weil verglichen mit meiner 
Generation schon deutlich weniger der jungen Erwachsenen überhaupt einen 
Führerschein haben. Sie können sich also an allen 10 Fingern abzählen, 
dass diese Generation einen deutlich geringeren privaten Bedarf an KFZ 
entwickeln wird.

Diese Leute können und werden sich keinen Führerschen geschweige ein 
Fahrzeug leisten können. Die diesbezügliche Technologie, um diese 
Kundengruppe zu erreichen müsste schon eine extreme Billigtechnologie 
sein.
Den Ast hat sich die hiesige Autoindustrie aber selber schon abgesägt, 
indem sie darauf gedrungen hat, ausgefeilte Sicherheitstechniken 
verpflichtend einzuführen.....teuer und macht Fahrzeuge wegen des 
Gewichtes auch energetisch ineffizient.


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Jo S. (Gast)


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Jo S. schrieb:

Korrigiert durch Einfügung:
> Elektroenergie - sehr teuer - durch Photovoltaik erzeugen
> und dann in Wärme umwandeln ist auch sehr schlau.   :)
> So geht volkswirtschaftlicher Unsinn.

von Cyblord -. (cyblord)


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Dr. Jens Spahn schrieb:
> Der Verbrenner kommt nicht
> mehr zurück im kleinen PKW. Die Akkuentwicklung hat gerade erst
> angefangen und das reicht offenbar schon um VW und Co Angst zu machen.

Das Paradebeispiel der Nutzfahrzeuge, der E-Transporter der Post, ist ja 
nach anfänglichem Hype wieder grandios gescheitert.
E-Auto funktioniert nur da wo man eigentlich gar kein Auto braucht.

von Dr. Jens Spahn (Gast)


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Was hier scheitert, wird die Zeit zeigen. Konvois von Diesel-Sprintern 
in den Städten sind jedenfalls nicht der Weisheit letzter Schluss. Macht 
zusammen mit zahllosen Kleinfeuerungsanlagen im Winter eine Luft wie im 
Mittelalter. Aber wer's so heimeliger findet, bitte...
Daimler will sich auf "Luxus" zurückbesinnen. Das ist für mich nur die 
Erkenntnis, dass man nicht in der Lage ist, die kleineren Fahrzeuge mit 
sinnvollen E-Drivetrains auszustatten. Wer wird in 5-10 Jahren noch eine 
A-/B-Klasse mit Verbrenner kaufen? Antwort: Niemand. Das wird wie Mofa 
vs. E-Bike.

von ich (Gast)


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Dr. Jens Spahn schrieb:
> A-/B-Klasse

A-/B-Klasse würde ich ohnehin nie kaufen. Ein Mercedes fängt bei 
C-Klasse an.

von Kris M. (kristijan_m148)


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Nur mal so By the way :D

ich habe in der Hydraulikbranche angefangen und bin nun bei nem 
Automobilzulieferer.

Fck Corona :D

Wäre ich bloß auf die Bohrinsel bei Singapur und leben in 
Thailand.......

von Senf D. (senfdazugeber)


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Jo S. schrieb:
> Meine Prognose: In 40 Jahren werden die meisten Fahrzeuge mit Diesel
> oder Benzin betrieben werden - wiel´s die vernüftigste Lösung ist.

Das glaube ich auch. Ich hoffe sogar darauf. Elektromobilität ist aus 
meiner Sicht nur ein Hype, der bald wieder abebbt, ein Nischenmarkt.

von Einem, der es weiss... (Gast)


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Ganz recht. Die Zukunft wird sich auf den Wasserstoffkreislauf stützen. 
Sicher, viele praktische Problem warten darauf gelöst zu werden. Der 
Wasserstoffkreislauf zusammen mit erneuerbaren Energie als Quelle ist 
konzeptmässig die einzige die wirklich Sinn hat. Der 
Wasserstoffkreislauf ist noch die natürlichste Form der 
Energiespeicherung und erzeugt keine Schadstoffe solange erneuerbare 
Energie zur Herstellung eingesetzt werden kann. Chemische Speicherung 
wie sie in Li-Batterien eingesetzt wird hat seine Grenzen, nicht zuletzt 
auch wegen der immer höheren angestrebten Energiedichte. In 
Nischenanwendungen ist dagegen wenig einzuwenden. Für den Massengebrauch 
ist die Lithiumtechnik auch nur eine krampfhafte Lösung.

Es sicherlich nicht zu wagemutig, zu vermuten, daß auch in der Zukunft 
synthesische flüssige Treibstoffe, sobald vernünftige Kreisläufe 
erschlossen werden können, in Verbindung mit Verbrennungsmotoren oder 
Brennstoffzellen der Zukunft gehört.

In der Zwischenzeit wird jetzt von der Fahrzeugindustrie mit hohen 
Einsatz gespielt. Eventuell wird der Spreu vom Weizen getrennt werden 
müssen.

Die zur Zeit entwickelten Fahrzeuge sind schon jetzt zu komplex, haben 
unzählige Wehwehchen, haben ein eisernes Gängelband zur Gouvernante, 
nee, ich meine Industrie, und verlieren zunehmend an Robustheit und 
verurteilen die Benutzer zu teuren Reparaturen und verwehren dem 
Benutzer die von früher gewohnte relative Unabhängigkeit.

Die von der Industrielobby mit viel Mühe eingeführten elektronischen 
Sicherheitssysteme sind weder notwendig, gefragt noch zuverläßig. Wo 
sind die Beweise, daß die kaufende Öffentlichkeit alles dies wirklich 
verlangt? Auf unberechenbare, unzuverlässige 
Fahrzeugsicherheitselektronik und Systeme kann die Menschheit nämlich 
gut und gerne verzichten.

Es ist höchste Zeit mit der hoffnungslos überspannten Fahrzeugtechnik 
und überspannten Sicherheitstechnik Schluss zu machen und 
Fahrzeugtechnik wieder auf das notwendige Maß zurückzuschrauben und 
nicht das mögliche Mass zu erreichen. Es wird langsam Zeit die 
existierenden Entwicklungsinnovationen auf ihren tatsächlichen Nutzen zu 
untersuchen und sich von phantasierenden Wunschdenken zu befreien 
anstatt eine Ausgeburt von unkontrollierten Hirngespinsten zu sein. 
Wirkliche Fahrzeuginnovation gibt es offensichtlich schon seit langer 
Zeit nicht mehr. Der Höhepunkt wurde nämlich scheinbar schon im vorigen 
Jahrhundert erreicht.

Die Industrie hat schon seit langer Zeit versäumt Fahrzeuge herzustellen 
die dem Benutzer in seiner Sphäre nützen. Allzuoft muß sich der Benutzer 
umgekehrt der Fahrzeugtechnik und IT anpassen und mit den vielen 
Unzulänglichkeiten und Irritierungstellen abquälen. Da die Software von 
der das Fahrzeug in der Regel nicht vom Kunden positiv geführt wird und 
dem Kunden wohl oder übel aufgezwungen wird, müssen die Kunden mit den 
vielen kleinen ergonomischen und haptischen  Fehlern zähneknirschend und 
mit viel Frustriertheit leben. Vermutlich ärgert sich mindesten 75% der 
Kunden still über die vielen Unberechenheiten und Mängel in der 
Fahrzeugbedienung. Viele Leute finden auch die künstlichen 
Fahrzeugstimmen sehr bald extrem nervig. Mehr Leute als man für möglich 
halten würde ärgern sich auch darüber, daß bei den meisten neuen 
Fahrzeugen die automatische Fahrbahnnachführung nicht ein für allemal 
abgeschaltet werden kann und sich bei jeden Neustart neu aktiviert. 
Viele Bekannte haben sich darüber schon bitterlich beschwert. Viele 
Leute sind der Meinung, daß sich die Fahrzeug-IT zu oft und oft unnötig 
frech in die Belange das Fahrzeuglenkers einmischt. Man bekommt eher den 
Eindruck "Seht doch was ich (das Fahrzeug) alles kann" anstatt passiv 
und unterwürfig nur das brav und zuverlässig tun was der Fahrer will.

Vielleich hat sich schon herumgesprochen, daß IT nicht der Anfang und 
das Ende der natürlichen Welt ist und lediglich aus global betriebener 
Profitgier bis zum Umfallen dahingepeitscht wird.

Wenn die Entwicklung, ähnlich nach dem Moor'schen Gesetz so weitergeht, 
werden die Fahrzeuge in zehn Jahren höchstwahrscheinlich noch weitaus 
unausstehlicher und nervig werden. Freundliche übersüßte 
Computerfrauenstimmen verlieren nämlich sehr schnellen ihren 
vermeintlichen Reiz und werden zur stetigen Quelle von 
Unausstehlichkeit.

Es ist bezeichnet, daß neue Fahrzeuge mit tausendseitigen 
Benutzerhandbüchern ausgestattet werden, Schulungen erfordern und mit 
Videopräsentierungen augmentiert werden müssen. Die Beschreibung der IT 
nimmt meist über zwei Drittel in Anspruch.

Tut mir leid wenn man den augenblicklichen Zustand anprangern muß, aber 
zur Zeit sind fast alle Fahrzeuge eine einzige konzeptionelle 
Katastrophe. Die einzige wirkliche Wahl die der Kunde eigentlich hat, 
ist nicht zu kaufen.

von Radfahrer_ohne_Auto (Gast)


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>Einem, der es weiss...
Was für ein Auto fährst du denn?

von von einem der weiß, das er es nicht weiß (Gast)


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Einem, der es weiss... schrieb:
> Es sicherlich nicht zu wagemutig, zu vermuten, daß auch in der Zukunft
> synthesische flüssige Treibstoffe, sobald vernünftige Kreisläufe
> erschlossen werden können, in Verbindung mit Verbrennungsmotoren oder
> Brennstoffzellen der Zukunft gehört.

Die Energiedichte von Synfuels ist deutlich geringer als die von Erdöl. 
Kohlenwasserstoffe in Brennstoffzellen zu verstromen ist katalytisch 
extrem anspruchsvoll und nicht praktikabel. Daher bleibt nur die 
ineffiziente Verbrennung von ineffizient synthetisierten/hydrierten 
Synfuels. Insgesamt also zuviel Primärenergieeinsatz.
Daher werden Synfuel-Kreisläufe nicht die Zukunft sein. Diese sind nur 
eine Illusion derer, die sich noch ein wenig an die alte Technologie 
klammern wollen.

von Inselhopper (Gast)


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Youtube-Video "Peter Cornelius - Reif Für Die Insel (Original Video) (1981)"

oder

Youtube-Video "Dolls United - Eine Insel Mit Zwei Bergen (Official Music Video)"

Wir warten auf das "Ahh jetzt ja" der ewig gestrigen
Auto-Industrie-Manager.

Aber Vorsicht.
Diese Atlantischen Tiefs kønnens in sich haben.

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