Hallo, ich baue gerade an einem Akku-Ladegerät, sowie den zugehörigen Wechselakkus, für eine beleuchtbar Montagevorrichtung. Beim Entwerfen des Ladegerätes kam ich auf folgenden Gedanken: VDE 0701/702… Das Ladegerät-Gehäuse besteht aus Metall, die Akkuaufnahme hat 3 jederzeit berührbare Kontaktzungen, Ladespannung beträgt 9V. Die Ladespannung/Steuerung wird erst freigegeben wenn der Akku eingelegt ist, also ohne Akku liegt keine Spannung an. Der Netztrafo wird ein vergossener Printtrafo (Block oder glw.) werden. Leiterbahnabstand 230V / Niedervolt 25mm. Das Gerät muss ja immer wieder nach VDE 0701/702 geprüft werden. Da das Gerät dann Schutzklasse 1 ist habe etwas bedenken bei der Isolationsprüfung, da man ja auch auf die berührbaren Kontaktzungen messen muss. Es besteht zwar keine Verbindung zwischen Primär- und Sekundärseite, und die Ladespannung ist auch noch via Relais offen, aber könnte da an der Ladeelektronik etwas kaputtgehen? Ich bin zwar der Meinung das da nichts fehlen kann, grüble aber schon eine Weile darüber.. Alternative Lösung wäre ein externes Stecknetzgerät, da hier ja nur das Netzgerät geprüft werden müsste.. Bin für Anregungen dankbar und welche Netzteilvariante würdet Ihr in diesem Fall verwenden? Intern oder Extern? Gruß Stefan
Wenn du sicherstellen kannst, daß auch ausgasende oder defekte Akkus zur 230V-Seite keinen Übergang schaffen können, braucht ja "nur noch" die Ladeelektronik mit ausreichend Abstand zum Gehäuse montiert werden. Oder der Ladeschalter hat ausreichend Isolation. Dann ist dem Gerät ein langes Leben recht sicher. Einfacher ist es mit "Wegwerfnetzteilen". Die Entscheidung ist hauptsächlich eine Kostenfrage. Der normale Benutzer ist ja schon daran gewöhnt, daß die meisten Geräte mit Steckernetzteil laufen.
Stefan B. schrieb: > und die Ladespannung ist auch noch via Relais offen Dann sollte es eh kein Problem sein. Bei angeschlossener Ladeschaltung kann es sinnvoll sein, gegen Surge Tests die Ausgänge mit Kondensatoren nach Masse zu koppeln und per Diode Überspannung vom Ausgang in den Ladeelko des Netzteils zu leiten. Das Trafonetzteil selbst sollte auch kein Problem sein.
Ein "Bau Ladegerät" wird sicher oft transportiert. Dazu passen Metallgehäuse und Netztransformator gar nicht. Keiner wird das Ding schleppen wollen. Schau mal wie das andere machen. Ein Schaltnetzteil sollte es schon sein und ein praktisches, leichtes und dennoch robustes Gehäuse. Kein mir bekannter Lader hat Schutzklasse 1. Warum wohl?
Da stand aber nicht "Bau-Ladegerät", von daher denke ich, daß hier kein "Ladegerät zum Betrieb auf Baustellen" gemeint war, und das Wort "Bau" als Synonym für "Entwicklung/Konstruktion" verwendet wurde. Der TO will sich anscheinend lediglich ein Ladegerät bauen.
.. es ist kein Ladegerät für eine Baustelle, es wird stationär betrieben und soll gleichzeitig mehrere Akkus des gleichen Typs laden können. Das Gehäuse wurde so vorgegeben, denk dass es da dann kein Problem geben wird, Abstände können eingehalten werden, wollte nur mal noch eine Zweitmeinung hören, Vielen Dank!
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