Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Bau Ladegerät und VDE 0701/702


von Stefan B. (stefanb79)


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Hallo,

ich baue gerade an einem Akku-Ladegerät, sowie den zugehörigen 
Wechselakkus, für eine beleuchtbar  Montagevorrichtung.

Beim Entwerfen des Ladegerätes kam ich auf folgenden Gedanken:
VDE 0701/702…
Das Ladegerät-Gehäuse besteht aus Metall, die Akkuaufnahme hat 3 
jederzeit berührbare Kontaktzungen, Ladespannung beträgt 9V. Die 
Ladespannung/Steuerung wird erst freigegeben wenn der Akku eingelegt 
ist, also ohne Akku liegt keine Spannung an.
Der Netztrafo wird ein vergossener Printtrafo (Block oder glw.) werden. 
Leiterbahnabstand 230V / Niedervolt 25mm.

Das Gerät muss ja immer wieder nach VDE 0701/702 geprüft werden. Da das 
Gerät dann Schutzklasse 1 ist habe etwas bedenken bei der 
Isolationsprüfung, da man ja auch auf die berührbaren Kontaktzungen 
messen muss. Es besteht zwar keine Verbindung zwischen Primär- und 
Sekundärseite, und die Ladespannung ist auch noch via Relais offen, aber 
könnte da an der Ladeelektronik etwas kaputtgehen? Ich bin zwar der 
Meinung das da nichts fehlen kann, grüble aber schon eine Weile 
darüber..
Alternative Lösung wäre ein externes Stecknetzgerät, da hier ja nur das 
Netzgerät geprüft werden müsste..

Bin für Anregungen dankbar und welche Netzteilvariante würdet Ihr in 
diesem Fall verwenden? Intern oder Extern?

Gruß Stefan

von Helge A. (besupreme)


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Wenn du sicherstellen kannst, daß auch ausgasende oder defekte Akkus zur 
230V-Seite keinen Übergang schaffen können, braucht ja "nur noch" die 
Ladeelektronik mit ausreichend Abstand zum Gehäuse montiert werden. Oder 
der Ladeschalter hat ausreichend Isolation. Dann ist dem Gerät ein 
langes Leben recht sicher.

Einfacher ist es mit "Wegwerfnetzteilen". Die Entscheidung ist 
hauptsächlich eine Kostenfrage. Der normale Benutzer ist ja schon daran 
gewöhnt, daß die meisten Geräte mit Steckernetzteil laufen.

von MaWin (Gast)


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Stefan B. schrieb:
> und die Ladespannung ist auch noch via Relais offen

Dann sollte es eh kein Problem sein.

Bei angeschlossener Ladeschaltung kann es sinnvoll sein, gegen Surge 
Tests die Ausgänge mit Kondensatoren nach Masse zu koppeln und per Diode 
Überspannung vom Ausgang in den Ladeelko des Netzteils zu leiten.

Das Trafonetzteil selbst sollte auch kein Problem sein.

von Bauarbeiter (Gast)


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Ein "Bau Ladegerät" wird sicher oft transportiert. Dazu passen 
Metallgehäuse und Netztransformator gar nicht. Keiner wird das Ding 
schleppen wollen.
Schau mal wie das andere machen. Ein Schaltnetzteil sollte es schon sein 
und ein praktisches, leichtes und dennoch robustes Gehäuse. Kein mir 
bekannter Lader hat Schutzklasse 1. Warum wohl?

von Thorsten S. (thosch)


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Da stand aber nicht "Bau-Ladegerät", von daher denke ich, daß hier kein 
"Ladegerät zum Betrieb auf Baustellen" gemeint war, und das Wort "Bau" 
als Synonym für "Entwicklung/Konstruktion" verwendet wurde.

Der TO will sich anscheinend lediglich ein Ladegerät bauen.

von Stefan B. (stefanb79)


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.. es ist kein Ladegerät für eine Baustelle, es wird stationär betrieben 
und soll gleichzeitig mehrere Akkus des gleichen Typs laden können.

Das Gehäuse wurde so vorgegeben, denk dass es da dann kein Problem geben 
wird, Abstände können eingehalten werden, wollte nur mal noch eine 
Zweitmeinung hören,
Vielen Dank!

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