Wie sichert man eigentlich einen dicken Schaltregler oder andere leistungsstarke Elektronik im Bereich von max. 32V und 15A eingangsseitig korrekt ab? Eine Sicherung braucht ja relativ große Ströme, um auszulösen und darf auch nicht zu knapp oder flink dimensioniert sein (Elkos eingangsseitig!).
Julia schrieb: > Wie sichert man eigentlich einen dicken Schaltregler oder andere > leistungsstarke Elektronik im Bereich von max. 32V und 15A > eingangsseitig korrekt ab? Gegen was? > Eine Sicherung braucht ja relativ große Ströme, um auszulösen Tja, die Sicherung ist ja nur dafür da, die Energiezufuhr im Schadenfall so zu begrenzen, dass die Bude nicht abfackelt. Sie dient nicht primär dem Schutz einer Komponente...
Julia schrieb: > eingangsseitig korrekt ab? Eine Sicherung braucht ja relativ große > Ströme, um auszulösen und darf auch nicht zu knapp oder flink Silizium schmilzt meist schneller als die Sicherungen. Mit der Sicherung im Gerät sparst den Weg zur Haussicherung oder den Besuch der Feuerwehr, wobei eine Thermosicherung auch ganz nützlich sein kann.
Achso, ich dachte, es wäre klar, wogegen man sich absichern will. ;) Der Kollege, der Brand vermutete, lag richtig. Natürlich will man nicht, dass die Geschichte abbrennt. Aber: Was ich nicht verstehe: Bei den Leistungen, die ich beispielsweise genannt habe, kann ja locker eine Menge Wärme entstehen, ohne dass die Sicherung auslöst. Eine Temperatursicherung misst nur an einem Punkt, d.h. im Extremfall brennt es woanders. Ein Schutz gegen zerstörte Elektronik, sodass erst keine schwarzen Stellen entstehen, wäre natürlich der nächste Wunsch! Wie wird das denn bei den Brushlessreglern gemacht, wie sie Modellbauer einsetzen? Da sind ja hohe Ströme auch der Normalzustand.
Julia schrieb: > Wie wird das denn bei den Brushlessreglern gemacht, wie sie Modellbauer > einsetzen? Da sind ja hohe Ströme auch der Normalzustand. ...die verwandeln sich effektvoll in "Magic Smoke (tm)"... (Zumindestens was ich bisher so hatte.) Aber: evtl. ist ein Stromshunt in der Zugangsleitung, den der Brushlesscontroller auswertet. zuviel Strom -> Leistung reduzieren. Hilft aber wahrscheinlich auch nicht gegen einen Kurzschluss direkt am Ausgang... MirkoB
Weshalb soll was abbrennen. Ein Schaltregeler ueberwacht ja den Strom, und dann macht er einfach zu. Wenn man die Temperatur ueberwacht, muss man eben fuer guten Waermefluss sorgen. Aber... weshlab soll denn soviel Verlustlesitung entstehen? Das ist immer eine Frage der dimensionierung. Eine solche Schaltung wird so dimensioniert, dass nicht zuviel waerme entsteht.
Fals du nur den hausbrand verhindern willst reicht eine Sicherung. Bei großen Eingangselkos nimmst du dann eben eine "träge"... Willst du deinen Regler schützen musst du dir konkret überlegen wovor? Eine alles-super-dupi-komplett-schutz Schaltung gibts nicht...
Julia schrieb: > Bei den > Leistungen, die ich beispielsweise genannt habe, kann ja locker eine > Menge Wärme entstehen, ohne dass die Sicherung auslöst. Das muss durch das Geräte-Design sichergestellt werden. Alle Leitungen im Gerät müssen so sein, dass sie nicht abbrennen, bevor die Sicherung auslöst. Evtl. müssen einzelne Bereiche der Schaltung nochmal separat mit kleineren Sicherungen abgesichert werden.
Дуссель дук schrieb: > Weshalb soll was abbrennen. Ein Schaltregeler ueberwacht ja den Strom, > und dann macht er einfach zu. Meinte ein Optimist. Im wahren Leben schmilzt Siliziun oft schneller als manche Sicherung und ein Temperatursensor sitzt selten auf dem überhitzen Chip. Bis nach thermischer Trägheit der Temperatursensor auf dem Kühlblech was merkt, kann schon viel passiert sein...
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