Hochpass - Phaseverschiebung

OP #3616615
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Hallo,

ich habe einen Hochpass mit R=100k und C=4,7uF. ( Die Funktion ist nur 
ein ungewollter Nebeneffekt).

Ich will jetzt die Phasenverschiebung berechnen. Ich habe erstmal Tau 
berechnet. Tau=R*C=0,47. 2,2*Tau = t_r (Anstiegzeit). Das wären ja fast 
eine Sekunde. Wenn ich diese in den Phasenversatz umrechnen will, 
ergeben die Ergebnisse keinen Sinn.

Phi_Versatz =(t_r/ (1/f))*360.

Hoffe Jmd kann mir meinen Fehler verraten.
OP #3616753
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Also wikipedia ist ja kein hilfreicher vorschlag. Da hab ich mich auch 
durchgewuehlt. Also ich weiss dass da was falsch ist, aber was. Ich habe 
mir das Bodediagramm mal plotten lassen. Die Phasenverschiebung ist bei 
ca. 2 Grad. Ich möchte nur wissen, was an den weg falsch ist. Und wie 
ich mir EInfach aus R und C den Versatz bei 50Hz bestimmen kann.
Gast #3616792
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Mike Richter schrieb:
> Also wikipedia ist ja kein hilfreicher vorschlag. Da hab ich mich auch
> durchgewuehlt.

dann hättest du aber diese Gleichung gesehen:
Phasengang:


Da ergibts sich mit deinen Werten für den Winkel bei w = 2*pi*50Hz dann 
ca. 0,388 Grad


Mike Richter schrieb:
> Die Phasenverschiebung ist bei
> ca. 2 Grad. Ich möchte nur wissen, was an den weg falsch ist. Und wie
> ich mir EInfach aus R und C den Versatz bei 50Hz bestimmen kann.

Im Bodediagramm ist i.d.R. omega angegeben, also die 
Winkelgeschwindigkeit.
w = 2*pi*f
Gast #3616867
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Mike Richter schrieb:

> Ich möchte nur wissen, was an den weg falsch ist.

Naja. Die Überlegungen aus Deinem ersten Beitrag sind etwas
zusammenhanglos; es ist schwierig, darauf etwas Hilfreiches
zu antworten.

Trotzdem ein Hinweis: Die Zeitkonstante ist, wie der Name
sagt, eine Aussage im Zeitbereich. Die Phasenverschiebung,
die Du suchst, ist aber eine Beschreibungsgröße aus dem
Frequenzbereich.
Die Transformation vom Zeit- in den Frequenzbereich ist
mathematisch klar definiert, aber alles andere als einfach.

Insofern ist Dein Wunsch...

> Und wie ich mir EInfach aus R und C den Versatz bei 50Hz
> bestimmen kann.

... nicht ohne weiteres erfüllbar.

Der rechentechnisch einfachste Weg geht sicher über die
komplexe Wechselstromrechnung; da wird dann hoffentlich
genau die Formel herauskommen, die in der Wikipädie zu
finden ist.

Deine Bemerkung, der Hinweis auf die Wikipädie sei nicht
hilfreich, hat für mich daher einen leicht unhöflichen
Unterton.
OP #3616915
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> Deine Bemerkung, der Hinweis auf die Wikipädie sei nicht
> hilfreich, hat für mich daher einen leicht unhöflichen
> Unterton.

Sollte es aber nicht. Und sie bezog sich darauf, dass ich wissen wollte 
was an meiner Rechnung falsch ist. Bei der Suche nach der Umrechnung von 
der Verzögerungszeit in Phasenversatz benutzt man diese Formel.

Wenn ich eine Verzögerung zwischen 2 Signalen habe - von 60us. Dann 
rechne ich doch (60us/(1/f))*360. Das ergibt dann einen 
Phasenverschiebung von 3,24 Grad. Aber mir fällt gerade auf das die 
Zeitverzögerung zwischen Ein und Ausgang nicht gleich der Anstiegszeit 
ist. Denke deswegen geht es nicht.

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