Hallo Forum, ich möchte eine Schaltung entwickeln, die einen LiIon-Akku simuliert. Hintergrund ist, dass ein Gerät mit Akku und Ladeschaltung in der Produktion getestet werden soll. Der Test sollte möglichst schnell durchlaufen und alle Zustände des Ladereglers testen. Wenn ich das mit realen Akkus mache, dann kann ich nicht wirklich testen, wenn der Akku in Vorladung ist, da nach einigen Geräten der Testakku wieder voller wird. Dazu muss dann immer der Test-Akku abgezogen werden und ein anderer angesteckt werden für die verschiedenen Tests. Deshalb suche ich eine Schaltung, die eine Akku simuliert. Also eine Spannungsquelle mit niedrigem Innenwiderstand, die Strom abgibt (entladen) und auch Strom aufnimmt (laden). Spricht alles für einen OPV mit Leistungsausgang. Allerdings funktioniert das nicht so einfach. Ein erster Testaufbau begann sofort zu schwingen. Kennt einer von euch eine Schaltung, mit der man einen Laderegler BQ24170 testen kann? Danke Rangi
Hallo Rango Jones, bist du mit deiner Suche schon erfolgreich gewesen, ich habe im moment ein ähnliches Problem und suche ebenfalls eine möglichkeit einen Akku zu simulieren.
Da Produktion darf es wohl auch etwas kosten. Selbst Gebastel ist da eher nichts, ich würde mir programmierbare präzise elektronische Lasten anschauen.
Reicht es wen man einen teilweise entladenen Akku simuliert oder möchtest du einen kompletten Ladezyklus nachbilden? Als Idee: Man könnte eine Laborversorgung mit ca. 3,6 V über eine Schottky-Diode als Akku anschließen. Damit ist die Akkuspannung für Entladebetrieb grob nachgebildet. Das Laden könnte man dann über eine parallel geschaltete Zenderdiode + ggf. Vorwiderstand nachbilden. Problem dabei wäre eine Zenerdiode zu finden (oder diskret nachzubauen) die eine ausreichend scharfe Kennlinie besitzt, also bei 3,6 V kaum öffnet und bei der Ladespannung des Ladereglers ordentlich öffnet. Im Pfad der Zenerdiode könnte man dann noch den "Ladestrom" messen. Der so simulierte "Akku" würde natürlich niemals voller werden und man kann damit das Ladeende (Akku "voll") nicht prüfen.
DerSchonWieder schrieb: > Da Produktion darf es wohl auch etwas kosten. > Selbst Gebastel ist da eher nichts, ich würde mir programmierbare > präzise elektronische Lasten anschauen. Da elektronische Lasten üblicherweise nur als Last und nicht als Quelle arbeiten in Kombination mit einem programmierbaren präzisen Netzteil. Oder einfacher gleich ein 2-Quadranten-Netzteil das beides kann.
Ich bin einen kleinen Schritt weiter, ich habe einen OPV mit einer Leistungsendstufe (2 x TIP140) versehen. Jetzt kann ich eine Spannung vorgeben es wird entweder gespeist oder als Last gearbeitet. Das funktioniert allerdings nur wenn ich große Kondensatoren (2x1000µ) und noch eine Induktivität zuschalte. Ansonsten fängt das ganze an zu schwingen. Für die logischen Tests (Vorladung, Ladung, Voll) kann man das verwenden, jedoch nicht für Kalibrierungen, da es immernoch etwas schwingt. Das Projekt liegt imoment erstma in der Ecke und wartet auf ausgleichende Ideen.
Rangi Jones schrieb: > Das funktioniert allerdings nur wenn ich große Kondensatoren (2x1000µ) > und noch eine Induktivität zuschalte. Ansonsten fängt das ganze an zu > schwingen. > ... > Das Projekt liegt imoment erstma in der Ecke und wartet auf > ausgleichende Ideen. Vom Warten alleine wird es nicht weiter gehen und Ideen kommen nur, wenn du vielleich mal deine Schaltungsversuche zeigst. Sonst funktioniert das auch am Sankt-Nimmerleins-Tag noch nicht.
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