Akku-Simulator Schaltung

#3619348
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Hallo Forum,

ich möchte eine Schaltung entwickeln, die einen LiIon-Akku simuliert. 
Hintergrund ist, dass ein Gerät mit Akku und Ladeschaltung in der 
Produktion getestet werden soll. Der Test sollte möglichst schnell 
durchlaufen und alle Zustände des Ladereglers testen. Wenn ich das mit 
realen Akkus mache, dann kann ich nicht wirklich testen, wenn der Akku 
in Vorladung ist, da nach einigen Geräten der Testakku wieder voller 
wird. Dazu muss dann immer der Test-Akku abgezogen werden und ein 
anderer angesteckt werden für die verschiedenen Tests. Deshalb suche ich 
eine Schaltung, die eine Akku simuliert. Also eine Spannungsquelle mit 
niedrigem Innenwiderstand, die Strom abgibt (entladen) und auch Strom 
aufnimmt (laden).
Spricht alles für einen OPV mit Leistungsausgang. Allerdings 
funktioniert das nicht so einfach. Ein erster Testaufbau begann sofort 
zu schwingen.
Kennt einer von euch eine Schaltung, mit der man einen Laderegler 
BQ24170 testen kann?

Danke
Rangi
Gast #3860122
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Reicht es wen man einen teilweise entladenen Akku simuliert oder 
möchtest du einen kompletten Ladezyklus nachbilden?

Als Idee:

Man könnte eine Laborversorgung mit ca. 3,6 V über eine Schottky-Diode 
als Akku anschließen. Damit ist die Akkuspannung für Entladebetrieb grob 
nachgebildet. Das Laden könnte man dann über eine parallel geschaltete 
Zenderdiode + ggf. Vorwiderstand nachbilden. Problem dabei wäre eine 
Zenerdiode zu finden (oder diskret nachzubauen) die eine ausreichend 
scharfe Kennlinie besitzt, also bei 3,6 V kaum öffnet und bei der 
Ladespannung des Ladereglers ordentlich öffnet. Im Pfad der Zenerdiode 
könnte man dann noch den "Ladestrom" messen.

Der so simulierte "Akku" würde natürlich niemals voller werden und man 
kann damit das Ladeende (Akku "voll") nicht prüfen.
Gast #3860148
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DerSchonWieder schrieb:
> Da Produktion darf es wohl auch etwas kosten.
> Selbst Gebastel ist da eher nichts, ich würde mir programmierbare
> präzise elektronische Lasten anschauen.

Da elektronische Lasten üblicherweise nur als Last und nicht als Quelle 
arbeiten in Kombination mit einem programmierbaren präzisen Netzteil.
Oder einfacher gleich ein 2-Quadranten-Netzteil das beides kann.
#3860824
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Ich bin einen kleinen Schritt weiter, ich habe einen OPV mit einer 
Leistungsendstufe (2 x TIP140) versehen. Jetzt kann ich eine Spannung 
vorgeben es wird entweder gespeist oder als Last gearbeitet.
Das funktioniert allerdings nur wenn ich große Kondensatoren (2x1000µ) 
und noch eine Induktivität zuschalte. Ansonsten fängt das ganze an zu 
schwingen. Für die logischen Tests (Vorladung, Ladung, Voll) kann man 
das verwenden, jedoch nicht für Kalibrierungen, da es immernoch etwas 
schwingt.
Das Projekt liegt imoment erstma in der Ecke und wartet auf 
ausgleichende Ideen.
Gast #3860850
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Rangi Jones schrieb:
> Das funktioniert allerdings nur wenn ich große Kondensatoren (2x1000µ)
> und noch eine Induktivität zuschalte. Ansonsten fängt das ganze an zu
> schwingen.
> ...
> Das Projekt liegt imoment erstma in der Ecke und wartet auf
> ausgleichende Ideen.

Vom Warten alleine wird es nicht weiter gehen und Ideen kommen nur, wenn 
du vielleich mal deine Schaltungsversuche zeigst. Sonst funktioniert das 
auch am Sankt-Nimmerleins-Tag noch nicht.

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