bernd100 schrieb:
> 1. Ein einzelner Widerstand am Anfang und am Ende zwischen den
> Signalleitungen.
Das ist die einfache Version, wenn Sender und Empfänger einen
gemeinsamen Standard (LVDS z.B.) haben und auch über die Masse verbunden
sind. Und, wenn der Sender immer aktiv einen Pegel liefert. Meist
innerhalb eines Gerätes verwendet.
> 2. Ein Biasnetzwerk mit drei Widerständen in Reihe und mit 5 V gespeist
> auch am Anfang und am Ende der Leitungen.
Es gibt auch AC-gekoppelte Verbindungen. Günstig, wenn man nicht sicher
ist, dass die Massepotentiale wirklich stabil (GND-Shift). Oder, wenn
man z.B. CML und LVDS oder ECL aneinander anpassen will. Oder, wenn der
Sender z.B. über einen Steckverbinder abtrennbar ist und man sicher
gehen will, dass dann der Empfänger in einen stabilen Zustand geht.
Es gibt auch noch weitere Varianten, z.B. zwei halbe Widerstände (2 *
110 Ohm in deinem Beispiel) auf eine Spannungsquelle.