Generelle Frage zu Funkmodulen

#3629763
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Guten Abend miteinander!

Ich habe mal eine generelle Frage zu verschieden Funktechniken für den 
Einsatz in einem µC betriebenen Projektes.

Es geht um folgende Aspekte für das Funkmodul

1. Reichweite (2 Meter würden schon dicke reichen)
2. Energieverbrauch (sollte möglichst klein sein, auch unter dem Aspekt 
es autark zu betreiben)
3. Datenmenge (diese ist sehr gering...im Endeffekt nur ein double das 
übertragen werden soll)
4. Preis (sollte relativ gering sein)
5. Richtung des Datentransfers: 1 Way würde fürs erste reichen aber 
natürlich ist bidirektional auch nett

nun gibt es ja diverse Technologien von Bluetooth über RF aber nach 
stundenlanger (womöglich zu schlechter) Recherche konnte ich nicht auf 
einen Nenner kommen bezüglich den Vorteilen der Techniken.

Welche Art von Modul würdet ihr benutzen?

PS: Grob geht es um eine Temperaturmessung über einen Pt100. Der 
Temperaturwert soll dann per Funk an ein Display übertragen werden.

Viele Grüße und nen schönen Abend
Gast #3629774
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Student N. schrieb:
> 3. Datenmenge (diese ist sehr gering...im Endeffekt nur ein double das
> übertragen werden soll)

Über wieviele Größenordnungen ändert sich denn deine Temperatur, dass du 
double brauchst?

Beim mittleren Stromverbrauch kommt es bei manchen Systemen ganz 
entscheidend auf die Art der Übertragung drauf an. Auf der Sendeseite 
hängt es von der Datenmenge ab, auf der Emfangsseite vom Duty Cycle.
#3629788
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Miki schrieb:
> Student N. schrieb:
>> 3. Datenmenge (diese ist sehr gering...im Endeffekt nur ein double das
>> übertragen werden soll)
>
> Über wieviele Größenordnungen ändert sich denn deine Temperatur, dass du
> double brauchst?
>
> Beim mittleren Stromverbrauch kommt es bei manchen Systemen ganz
> entscheidend auf die Art der Übertragung drauf an. Auf der Sendeseite
> hängt es von der Datenmenge ab, auf der Emfangsseite vom Duty Cycle.

Ahh ja gut es reicht ein float...denke mehr als 0,1°C Änderung bekomm 
ich eh nicht gemessen :)
War gerade etwas verwirrt mit den Kommazahlen

Und zu den Daten und duty cycle: Ich dachte so an ein mal alle 5 
Sekunden einen Float XXX.X senden
Persönliche Seite #3629804
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Student N. schrieb:
> Ahh ja gut es reicht ein float...denke mehr als 0,1°C Änderung bekomm
> ich eh nicht gemessen :)

Der ist auch nicht nötig. Ein 16-Bit-Int reicht. Interpretiere den als 
Temperatur in Zehntelgrad, und Du kannst damit Temperaturen im Bereich 
von -3276.7 bis +3276.7 ° übertragen ... also viel mehr, als a) 
physikalisch möglich ist, b) Dein Sensor überhaupt erfassen kann und c) 
sinnvoll ist.
#3629819
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Student N. schrieb:
>> Ahh ja gut es reicht ein float...denke mehr als 0,1°C Änderung bekomm
>> ich eh nicht gemessen :)
>
> Der ist auch nicht nötig. Ein 16-Bit-Int reicht. Interpretiere den als
> Temperatur in Zehntelgrad, und Du kannst damit Temperaturen im Bereich
> von -3276.7 bis +3276.7 ° übertragen ... also viel mehr, als a)
> physikalisch möglich ist, b) Dein Sensor überhaupt erfassen kann und c)
> sinnvoll ist.

Ok klingt logisch :) also reichen 16-bit

Ich habe daran gedacht das ganze mit einem ARM® Cortex™-M0 zu betreiben, 
da ich mit dem PSoC Creator und PSoC allgemein schon etwas Erfahrung 
habe...auch wenn der PSoC 4 (mit dem ARM M0 wahrscheinlich maßlos 
übertrieben ist für diese Anwendung)
Gast #3629845
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Student N. schrieb:
> Ich habe daran gedacht das ganze mit einem ARM® Cortex™-M0

Um 12 Temperaturwerte pro Minute von einem Empfänger anzuholen und 
formatiert auf ein Display auszugeben?

Oder soll das Display die Temperaturwerte als frei im Raum drehbare und 
animierte Graphik darstellen und das ganze aufgehübscht mit 
einstellbarer Beleuchtung und per Raytracing berechneten Helligkeiten in 
ein Echtzeitkamerabild einbauen.
#3629855
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Mr. Tom schrieb:
> Student N. schrieb:
>> Ich habe daran gedacht das ganze mit einem ARM® Cortex™-M0
>
> Um 12 Temperaturwerte pro Minute von einem Empfänger anzuholen und
> formatiert auf ein Display auszugeben?
>
> Oder soll das Display die Temperaturwerte als frei im Raum drehbare und
> animierte Graphik darstellen und das ganze aufgehübscht mit
> einstellbarer Beleuchtung und per Raytracing berechneten Helligkeiten in
> ein Echtzeitkamerabild einbauen.

Der M3 ist der einzige mit dem ich Erfahrung hab :) und da dacht ich an 
die Billigere M0 Version :)
Aber ich lass mich gern auf einen kleineren µC hinweisen der die 
Anforderungen erfüllt :D
Persönliche Seite #3629860
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Mr. Tom schrieb:
> Student N. schrieb:
>> Ich habe daran gedacht das ganze mit einem ARM® Cortex™-M0
>
> Um 12 Temperaturwerte pro Minute von einem Empfänger anzuholen und
> formatiert auf ein Display auszugeben?
Warum nicht?

> Oder soll das Display die Temperaturwerte als frei im Raum drehbare und
> animierte Graphik darstellen und das ganze aufgehübscht mit
> einstellbarer Beleuchtung und per Raytracing berechneten Helligkeiten in
> ein Echtzeitkamerabild einbauen.
Es ist ein Cortex M0, kein Cortex M4.
#3629877
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Der ist auch nicht nötig. Ein 16-Bit-Int reicht. Interpretiere den als
> Temperatur in Zehntelgrad, und Du kannst damit Temperaturen im Bereich
> von -3276.7 bis +3276.7 ° übertragen ... also viel mehr, als a)
> physikalisch möglich ist, b) Dein Sensor überhaupt erfassen kann und c)
> sinnvoll ist.
Man kann auch mit unsigned int 0 bis 6553,5K übertragen. Dann kann es 
noch ein bisschen wärmer werden und die Physik wird auch nicht auf den 
Kopf gestellt.

Zum Übertragen würde ich RFM23 nehmen.

mfg.
#3629884
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Student N. schrieb:
> Der M3 ist der einzige mit dem ich Erfahrung hab :)

Na was spricht denn dann gegen den STM32W mit integriertem ZigBee? 
Kostet beim hbe-shop (Farnell) 4,22EUR. Dazu noch 'nen Spannungsregler, 
24Mhz Quarz, 'nen 2.4Ghz Bandpass + Balun + Chipantenne und los geht's.

Für Cortex-M0 müsste es bei Atmel SAM's geben (ATSAMR21*), ist aber auch 
alles SMD, alternativ wohl auch AVRs (Atmega256 RF).

> Aber ich lass mich gern auf einen kleineren µC hinweisen der die
> Anforderungen erfüllt :D
#3629887
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Student N. schrieb:
> Ok ich sehe gerade...ist dieses Modul nur für einen Arduino?
> Oder könnte ich es auch mit einem anderen µC?
Sollte eigentlich mit so gut wie jedem µC gehen.

Student N. schrieb:
> Aber ich lass mich gern auf einen kleineren µC hinweisen der die
> Anforderungen erfüllt :D
Wenn du einen internen ADC verwenden willst und dir 10bit Auflösung 
reichen könnte man es z.B. mit einem PIC12LF1840 (8 Pin) lösen.
Von Atmel würde ein ATtiny in Frage kommen, dazu kann ich dir nichts 
sagen, da ich nur PICs programmiere.

Falk Schilling schrieb:
> 'nen 2.4Ghz Bandpass + Balun + Chipantenne
Das wäre mir im Vergleich zu einem fertigen nRF24L01 Modul viel zu 
aufwändig. Diese kosten auch nicht wirklich viel: 
http://www.ebay.de/itm/251512918564
#3629915
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Max H. schrieb:
> Falk Schilling schrieb:
>> 'nen 2.4Ghz Bandpass + Balun + Chipantenne
> Das wäre mir im Vergleich zu einem fertigen nRF24L01 Modul viel zu
> aufwändig. Diese kosten auch nicht wirklich viel:
> http://www.ebay.de/itm/251512918564

Jo, sollte auch reichen. Ich mag ZigBee halt ganz gerne aufgrund der 
Erweiterbarkeit der Netze: heute isses mal noch ein PT100, später will 
man mal noch 'nen anderen Sensor von woanders auf dem gleichen Display 
integrieren.
Das nRF24L01 macht aber auch 'nen Guten, man hat damit deutlich weniger 
Aufwand und niedrigere Kosten - trifft den Anwendungsfall vielleicht 
besser.

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