Hallo, habe zwar schon Vieles über PWM recherchiert, mir ist leider allerdings immer noch nicht klar, was ist der Zusammenhang zwischen dem digitalen Signal und dessen Angabe in unterschhiedlichen Abstufungen, z. B 250. Also PWM ist ja ein Verhältnis zwischen der Onzeit und der Periode, also Tein/Periode, es ergibt sich dann ein Wert zwischen 0 und 1 oder 0 bis 100 %. 255 ist die Auflösung eines 8 bit Timers. Wie verbinde ich den jetzt den Timer und den Tastgrad?
Salu 100% Tastgrad (vermutlich eben nicht genau 100%) entsprechen 255 0% Tastgrad (vermutlich eben nicht genau 0%) entsprechen 0 Die werte dazwischen kannst Du Dir nun ausrechnen. Bei 50% sinds dann was um die 127 ;o) Grüessli
Halb_leiter schrieb: > Wie verbinde ich den jetzt den Timer und den Tastgrad? 255 entspricht 100%, 0 entspricht. 0% PWM_Wert/255*100%=Dutycycle.
Du hast eine Grundfrequenz. Nehmen wir mal an, 1kHz. Diese Frequenz bleibt immer gleich. Alles was du nun einstellen kannst mit deinem Digitalwert ist die Zeit, wielange das Signal innerhalb einer Periode High bleiben soll. Heisst, wenn du einen Wert von 127 Einstellst, wirst du genau die Hälfte der Zeit einen High Pegel haben, die andere Zeit einen Low Pegel. Mit deinem 8Bit Wert stellst du lediglich das Verhältniss zwischen On & Offtime ein.
> Wie verbinde ich den jetzt den Timer und den Tastgrad?
Dreisatz
PWM_Wert/255 = duty_cyle/100%
Also die Angabe z.B 250 sagt mit mir welchen Anteil von der Skalierung eines Timers verwende ich?
Halb_leiter schrieb: > Also die Angabe z.B 250 sagt mit mir welchen Anteil von der Skalierung > eines Timers verwende ich? Woher hast du die 250?
Halb_leiter schrieb: > Also die Angabe z.B 250 sagt mit mir welchen Anteil von der > Skalierung eines Timers verwende ich? Wenn es eine 8bit-PWM ist, dann hast du 250 von 255, also 98% Tastverhältnis.
Das ist nur ein Beispiel. Hat nichts Spetielles zu bedeuten. Warum spricht man vom quasianolen Signal? Weil die Spannung beliebige Werte zwischen 0 und 5 Volt betragen kann? Aber es sind ja beim Controller nur 0 oder 5 V möglich. Oder werde ich beispielsweise mit einem Multimeter theoretisch bei 250 auch 4,9 (also 98% von 255) Volt messen?
Abgesehen davon, dass dein letzter Satz rein grammatikalisch keinen Sinn ergab und ich daraus leider nichts interpretieren kann, vermute ich mal, dass du das Prinzip von PWM generell nicht verstehst. http://d32zx1or0t1x0y.cloudfront.net/2011/06/atmega168a_pwm_02_lrg.jpg Hier mal ein Bild, vielleicht hilft dir das ja bereits weiter. Was dein Wert einstellt, wäre in diesem Fall die Zeit welche im Bild mit "Pulse Width" beschriftet ist. Bei einer 8 Bit auflösung erigbt sich dafür: Duty Cycle von 10% = 25 Berechnung: (255 / 100 * 10) Duty Cycle von 30% = 77 Berechnung: (255 / 100 * 30) Duty Cycle von 50% = 127 Berechnung: (255 / 100 * 50) Duty Cycle von 90% = 230 Berechnung: (255 / 100 * 90) Kannst ja mal das Bild anschauen und dir das hier durchlesen, dann verstehst du es vielleicht ein bisschen. Halb_leiter schrieb: > Warum spricht man vom quasianolen Signal? Weil man aus einer solchen Spannung einen Mittelwert berechnen kann. Mit einem entsprechenden RC-Filter lässt sich daraus eine beliebige Spannung zwischen 0V - 5V erstellen. Hier anbei zwei Bilder, die das verdeutlichen: http://sub.allaboutcircuits.com/images/quiz/02156x01.png http://www.societyofrobots.com/images/PWM.gif
Wenn du nen Widerstand mit 50% PWM betreibst bestromst du ihn auch nur 50% der Zeit,also hast du auch nur die halbe Verlustleistung am Widerstand. Wenn du da ne LED in Reihe schaltest ist Sie gemittelt (z.B. durch die trägheit des Auges) auch nur halb so hell. Wenn man jedoch mit ner schnellen Kamera guckt wär Sie mal an mal aus je nachdem ob man in der An oder Aus Periode Fotografiert hat. Wenn man statt der LED nen Kondensator nimmt kann man bei 50% die halbe Betriebsspannung messsen (Tau beachten)
Uwe schrieb: > Wenn du da ne LED in Reihe schaltest ist Sie gemittelt (z.B. durch die > trägheit des Auges) auch nur halb so hell. Das ist nicht so ganz korrekt... ;-)
Max H. schrieb: > Dann sag uns bitte auch was korrekt wäre. Das ist korrekt: http://www.mikrocontroller.net/articles/LED-Fading Die Helligkeit hängt nicht linear vom Strom ab, sondern logarithmisch.
vcd schrieb: > Die Helligkeit hängt nicht linear vom Strom ab, sondern logarithmisch. Ich würde eher sagen, dass die Helligkeit linear von Strom/Dutcycle abhängt und das Auge die Helligkeit logarithmisch sieht.
Max H. schrieb: > vcd schrieb: >> Die Helligkeit hängt nicht linear vom Strom ab, sondern logarithmisch. > Ich würde eher sagen, dass die Helligkeit linear von Strom abhängt, das > Auge die Helligkeit logarithmisch sieht. Mann bist du ein Krümelkacker :-)) Gut, schreiben wir: Die wahrgenommene Helligkeit... Besser ?
San Lue schrieb: > Mit > einem entsprechenden RC-Filter lässt sich daraus eine beliebige Spannung > zwischen 0V - 5V erstellen. Aber eben nicht beliebig, sondern nur in Stufen. Und die Anzahl der Stufen hängt von der Auflösung des verwendeten Timers ab. Gruß Dietrich
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