Verständnisfrage zur PWM

Gast #3635732
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Hallo,

habe zwar schon Vieles über PWM recherchiert, mir ist leider  allerdings 
immer noch nicht klar, was ist der Zusammenhang zwischen dem digitalen 
Signal und dessen Angabe in unterschhiedlichen Abstufungen, z. B 250.

Also PWM ist ja ein Verhältnis zwischen der Onzeit und der Periode, also 
Tein/Periode, es ergibt sich dann ein Wert zwischen 0 und 1 oder 0 bis 
100 %.
255 ist die Auflösung eines 8 bit Timers.

Wie verbinde ich den jetzt den Timer und den Tastgrad?
Gast #3635733
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Salu

100% Tastgrad (vermutlich eben nicht genau 100%) entsprechen 255
0% Tastgrad (vermutlich eben nicht genau 0%) entsprechen 0

Die werte dazwischen kannst Du Dir nun ausrechnen. Bei 50% sinds dann 
was um die 127 ;o)

Grüessli
#3635737
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Du hast eine Grundfrequenz. Nehmen wir mal an, 1kHz. Diese Frequenz 
bleibt immer gleich. Alles was du nun einstellen kannst mit deinem 
Digitalwert ist die Zeit, wielange das Signal innerhalb einer Periode 
High bleiben soll.

Heisst, wenn du einen Wert von 127 Einstellst, wirst du genau die Hälfte 
der Zeit einen High Pegel haben, die andere Zeit einen Low Pegel. Mit 
deinem 8Bit Wert stellst du lediglich das Verhältniss zwischen On & 
Offtime ein.
Gast #3635799
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Das ist nur ein Beispiel. Hat nichts Spetielles zu bedeuten.

Warum spricht man vom quasianolen Signal? Weil die Spannung beliebige 
Werte zwischen 0 und 5 Volt betragen kann? Aber es sind ja beim 
Controller nur 0 oder 5 V möglich. Oder werde ich beispielsweise mit 
einem Multimeter theoretisch bei 250 auch 4,9 (also 98% von 255) Volt 
messen?
#3635802
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Abgesehen davon, dass dein letzter Satz rein grammatikalisch keinen Sinn 
ergab und ich daraus leider nichts interpretieren kann, vermute ich mal, 
dass du das Prinzip von PWM generell nicht verstehst.

http://d32zx1or0t1x0y.cloudfront.net/2011/06/atmega168a_pwm_02_lrg.jpg
Hier mal ein Bild, vielleicht hilft dir das ja bereits weiter.

Was dein Wert einstellt, wäre in diesem Fall die Zeit welche im Bild mit 
"Pulse Width" beschriftet ist.

Bei einer 8 Bit auflösung erigbt sich dafür:
Duty Cycle von 10% = 25  Berechnung: (255 / 100 * 10)
Duty Cycle von 30% = 77  Berechnung: (255 / 100 * 30)
Duty Cycle von 50% = 127 Berechnung: (255 / 100 * 50)
Duty Cycle von 90% = 230 Berechnung: (255 / 100 * 90)

Kannst ja mal das Bild anschauen und dir das hier durchlesen, dann 
verstehst du es vielleicht ein bisschen.

Halb_leiter schrieb:
> Warum spricht man vom quasianolen Signal?

Weil man aus einer solchen Spannung einen Mittelwert berechnen kann. Mit 
einem entsprechenden RC-Filter lässt sich daraus eine beliebige Spannung 
zwischen 0V - 5V erstellen.

Hier anbei zwei Bilder, die das verdeutlichen:
http://sub.allaboutcircuits.com/images/quiz/02156x01.png
http://www.societyofrobots.com/images/PWM.gif
Gast #3635919
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Wenn du nen Widerstand mit 50% PWM betreibst bestromst du ihn auch nur 
50% der Zeit,also hast du auch nur die halbe Verlustleistung am 
Widerstand.
Wenn du da ne LED in Reihe schaltest ist Sie gemittelt (z.B. durch die 
trägheit des Auges) auch nur halb so hell. Wenn man jedoch mit ner 
schnellen Kamera guckt wär Sie mal an mal aus je nachdem ob man in der 
An oder Aus Periode Fotografiert hat. Wenn man statt der LED nen 
Kondensator nimmt kann man bei 50% die halbe Betriebsspannung messsen 
(Tau beachten)
Gast #3635966
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Max H. schrieb:
> vcd schrieb:
>> Die Helligkeit hängt nicht linear vom Strom ab, sondern logarithmisch.
> Ich würde eher sagen, dass die Helligkeit linear von Strom abhängt, das
> Auge die Helligkeit logarithmisch sieht.

Mann bist du ein Krümelkacker :-))
Gut, schreiben wir: Die wahrgenommene Helligkeit... Besser ?

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