Hallo!
Wie kann ich eine bestehende Windows 8.1 Installation, die auf einer
Festplatte liegt, so auf eine SSD kopieren, dass die SSD danach das
Betriebssystem enthält? Die Festplatte soll nach dem Kopieren
stillgelegt werden. Geht das überhaupt?
Holger
Icke ®. schrieb:> Na Vorsicht, seit UEFI nicht mehr jedes.
Redest du vo UEFI Bios? Heiß das,dass eine BS-Installation auf einem
Rechner mit besagtem Bios nicht mehr zb.mit Clonezilla geklont werden
kann? Meinst du das so?
vcd schrieb:> Paragon auch. Auch wahlweise mit automatischen Anpassungen für den> SSD-Betrieb (Defragmentierung aus und andere Einstellungen).
Habt du ne Ahnung ob das clonen mit Clonezilla noch funktioniert? Mein
neues Asus Brett hat so ein Bios. Probleme mit Clonezilla könnte ich
nicht gebrauchen, darauf basiert meine Vorkehrung für den Fall das meine
Arbeitsinstallation bockt. Das Brett Asus P8 z77 -v-lx würde ich
zurückgeben und was anderes mit einem normalem Bios nehmen.
herbert schrieb:> Habt du ne Ahnung ob das clonen mit Clonezilla noch funktioniert?
Kann ich dir leider nicht sagen. Mit Clonezilla auf das gleiche System
kopieren, also einen Festplatten-Clon machen, das geht auf jeden Fall.
Aber auf ein anderes System mit UEFI, das weiß ich nicht.
Aber bei Paragon funktioniert das auf jeden Fall. Dort heißt das
"adaptive Restore". Ich bin mit meinem W7 auch schon auf verschiedene
Rechner umgezogen (testweise) und das hat immer funktioniert.
herbert schrieb:> Das Brett Asus P8 z77 -v-lx würde ich> zurückgeben und was anderes mit einem normalem Bios nehmen.
UEFI kann man abschalten. Aber wenn die Festplatte 1:1 kopiert wird,
scheitert es maximal am booten, die Daten sind ja vollständig auf der
NTFS Partition enthalten. Da kann man im Notfall einfach die
Boot-Reparatur von der Windows DVD anwenden.
Man kann nur nicht von UEFI auf BIOS wechseln.
Peter II schrieb:> Man kann nur nicht von UEFI auf BIOS wechseln.
Mit Windows-Bordmitteln nicht. Das stimmt. Aber Paragon kann das in
beide Richtungen konvertieren (Festplatten Manager 14 Professional).
herbert schrieb:> Redest du vo UEFI Bios? Heiß das,dass eine BS-Installation auf einem> Rechner mit besagtem Bios nicht mehr zb.mit Clonezilla geklont werden> kann?
Das kommt hauptsächlich darauf an, ob die Installation mit aktiviertem
UEFI, sprich Secure Boot ausgeführt ist. Bei den meisten Notebooks mit
vorinstalliertem Windows 8 ist dies bspw. der Fall und bei manchen läßt
sich Secure Boot nicht mal deaktivieren.
Ich verwende Clonezilla nicht, aber angeblich soll UEFI in den neueren
Versionen unterstützt werden.
Icke ®. schrieb:> Ich verwende Clonezilla nicht, aber angeblich soll UEFI in den neueren> Versionen unterstützt werden.
Danke ,habe ich mittlerweile auch "ergoogelt". Wenn man nicht
hauptberuflich mit Rechnern und das drumherum zu tun hat dann läuft
einem die Enwicklung buchstäblich davon. Ich war jetzt etwas geschockt,
habe ich doch ein neues Brett vonAsus mit UEFI gekauft. Beim clonen
möchte ich keine Probleme haben.Clonen ist der wichtigste Teil meiner
stressfreien Sicherheitsstrategie...
herbert schrieb:> habe ich doch ein neues Brett vonAsus mit UEFI gekauft
Du kannst UEFI (bzw. Secure Boot) im BIOS deaktivieren oder auf "Legacy"
einstellen, dann gibts auch keinen Streß damit.
Peter II schrieb:> Da kann man im Notfall einfach die> Boot-Reparatur von der Windows DVD anwenden.
Das hätte den Nachteil,dass man danach sehr wahrscheinlich Windows
wieder aktivieren muß. Was geht aber unabhängig macht.
Icke ®. schrieb:> Du kannst UEFI (bzw. Secure Boot) im BIOS deaktivieren oder auf "Legacy"> einstellen, dann gibts auch keinen Streß damit.
nur leider auch keine große Festplatten zu booten - ich glaube bei 2TB
war Schluss. MS hat GPT an UEFI gekoppelt.
Und was soll die Angst vor UEFI? Die Signaturen ändert sich doch nicht
beim clonen und was anderes wird dabei nicht geprüft.
Welchen Probleme sollen denn auftreten?
Icke ®. schrieb:> Du kannst UEFI (bzw. Secure Boot) im BIOS deaktivieren oder auf "Legacy"> einstellen, dann gibts auch keinen Streß damit.
Wenn die Festplatte aber schon mit UEFI eingerichtet ist, kannst du sie
nach dem Umstellen au fnormales BIOS nicht mehr lesen. Sie muß dann von
GPT auf MBR konvertiert werden. So weit ich weiß, läuft GPT nicht mit
BIOS, sondern nur mit UEFI. Berichtige mich, wenn ich falsch liege.
herbert schrieb:> Das hätte den Nachteil,dass man danach sehr wahrscheinlich Windows> wieder aktivieren muß. Was geht aber unabhängig macht.
ich musste noch kein Windows noch einer Reparatur neu aktiveren (auf
gleicher Hardware).
vcd schrieb:> Wenn die Festplatte aber schon mit UEFI eingerichtet ist, kannst du sie> nach dem Umstellen au fnormales BIOS nicht mehr lesen.
Das ist richtig, hat der Herbert aber sicher nicht.
vcd schrieb:> So weit ich weiß, läuft GPT nicht mit BIOS, sondern nur mit UEFI.
Halb richtig. Du kannst nur mit UEFI von GPT booten, aber ansprechen
lassen sich GPT-Partitionen auch ohne, wenn das OS erstmal läuft.
Icke ®. schrieb:> Halb richtig. Du kannst nur mit UEFI von GPT booten, aber ansprechen> lassen sich GPT-Partitionen auch ohne, wenn das OS erstmal läuft.
Danke für die Korrektur.
Das alte Sprichwort "man lernt nie aus" hatt mir wieder einmal vor die
Füße geko***. Das UEFI Bios kenne ich vom hörenlesensagen schon eine
ganze Weile. Von den Feinheiten im Umgang damit weiß ich erst seit
heute. Wenigstens gibt es hier genug die einen gewissen lesevorsprung
haben und gerne bereit sind Auskunft zu geben. Danke dafür!
Noch ganz allgemein zum kopieren auf SSD:
1. Man sollte darauf achten, dass die Partitionen aligned sind, d.h.
dass sich die Partitionsblöcken mit den Blöcken der SSD decken. Damit
vermeidet man unnötige Lese-/Schreiboperationen und es ist der größte
Faktor für unnötigen Geschwindigkeitsverlusst
2. Man sollte Partitionen nicht Bit für Bit kopieren, sondern auf der
SSD ein Dateisystem erstellen und die Dateien kopieren. Sonst werden die
"leeren" Zwischenräume auch kopiert, wobei die SSD diese nicht als
solche sondern als zu speichernde Daten erkennt. Dadurch wird
Speicherplatz gefüllt, den die SSD aber für wear-leveling benötigt -
sonst wird die Lebensdauer unnötig reduziert
3. Unbedingt TRIM-Unterstützung im Betriebssystem aktivieren, damit der
SSD mitgeteilt wird, welche Blöcke ungültige Daten enthalten. Sonst sind
irgendwann alle Blöcke als gültige Daten gekennzeichnet und es ergibt
sich das Problem von 2.
Zitat Clonezilla:
"The destination partition must be equal or larger than the source one."
Leider habe ich bereits eine Crucial 128 GBytes hier liegen. Die
Festplatte hat 500 GBytes, so dass dieses Tool ausscheidet (und andere
vermutlich auch). Bleibt mir wohl nur die Neuinstallation.
Simon S. schrieb:> 2. Man sollte Partitionen nicht Bit für Bit kopieren, sondern auf der> SSD ein Dateisystem erstellen und die Dateien kopieren.
Clonezilla kopiert bei ihm bekannten Filesystemen nur den Nutzinhalt,
lässt ungenutzte Blöcke aus. NTFS gehört dazu.
Holger schrieb:> Zitat Clonezilla:>> "The destination partition must be equal or larger than the source one.">> Leider habe ich bereits eine Crucial 128 GBytes hier liegen. Die> Festplatte hat 500 GBytes, so dass dieses Tool ausscheidet (und andere> vermutlich auch). Bleibt mir wohl nur die Neuinstallation.
Auch hier kann ich wieder auf Paragon verweisen. Da kann auch auf eine
kleinere Partition oder Platte kopiert werden. Einfach mal anschauen.
Und bevor irgendwelche Verdächtigungen auftauchen:
Nein, ich bekomme keine Geld für Werbung :-)
Ich habe es nur selbst im Einsatz, das ist alles.
vcd schrieb:> Auch hier kann ich wieder auf Paragon verweisen.
Ich finde, in der aktuellen Situation auf russische Software zu
verweisen, für geschmacklos.
http://www.paragon.ru/products/home/
Hallo,
vcd schrieb:>> Ich finde, in der aktuellen Situation auf russische Software zu>> verweisen, für geschmacklos.>> http://www.paragon.ru/products/home/>> Ja, ich weiß, Russenhaß ist wieder modern geworden.> Deswegen braucht man aber die anderen Adressen nicht unterschlagen:
er bezieht sich wohl auf: "The company was established by a group of
MIPT students in 1994."
[http://en.wikipedia.org/wiki/Paragon_Software_Group]
Zur Erkläung von MIPT: "Moscow Institute of Physics and Technology"
[http://en.wikipedia.org/wiki/Moscow_Institute_of_Physics_and_Technology]
D. V. schrieb:> Ich finde, in der aktuellen Situation auf russische Software zu> verweisen, für geschmacklos.
Diese Aussage halte ich auch für übertrieben.
Mit freundlichen Grüßen
Selbsternannter Weltverbesserer
Selbsternannter Weltverbesserer schrieb:> Diese Aussage halte ich auch für übertrieben.>> Mit freundlichen Grüßen> Selbsternannter Weltverbesserer
Vor seinem Kommentar wußte ich nicht mal, daß die Firma damals in
Rußland gegründet wurde. Spielt aber auch keine Rolle, mittlerweile sind
sie ja weltweit vertreten (siehe obige Links, auch in den USA).
Ich weiß aber, daß die Software was taugt und mir im Laufe etlicher
Jahre schon viel geholfen hat. Da muß man keine Politik ins Spiel
bringen, nur weil momentan mal wieder kalter Krieg gespielt wird. Wollen
wir hoffen, daß kein heißer draus wird. Die Gefahr wird durch solche
Hass-Äußerungen jedenfalls garantiert nicht kleiner.
Die Software ist auf alle Fälle gut, dabei bleibe ich.
D. V. schrieb:> Ich finde, in der aktuellen Situation auf russische Software zu> verweisen, für geschmacklos.
Solche wie du sollte man zwangsweise eine Reise durch Russland machen
lassen mit einer hübschen Dolmetscherin dazu.
Dann wirst du - falls du nicht mit einem IQ unter 80 gesegnet bist -
erkennen, das die Kriegs-Propagandisten woanders zu suchen sind.
Icke ®. schrieb:> vcd schrieb:>> Wenn die Festplatte aber schon mit UEFI eingerichtet ist, kannst du sie>> nach dem Umstellen au fnormales BIOS nicht mehr lesen.>> Das ist richtig, hat der Herbert aber sicher nicht.
Richtig, secure boot funktioniert erst bei den 64bit BS.Damit habe ich
nichts am Hut und auch nicht mit Festplatten > 2 TB. Clonezilla kann mit
UEFI umgehen wenn man auf die Version achtet. Secure Boot lässt sich im
UEFI deaktiviren. Gestern habe ich mir noch was über Paragon reigezogen
und man staune ein Freeware Backup+recovery 14 gefunden.Die werde ich
mal testen.Welchen Funktionumfang die hat kann ich noch nicht sagen. die
Kaufversionen beinhalten u. auch das starten mit neuer Hardware. Das
wäre auch für mich interessant. Ich habe kein Problem damit für
taugliche Software Geld auszugeben.
herbert schrieb:> Ich habe kein Problem damit für> taugliche Software Geld auszugeben.
das ist ja löblich, aber warum nutzt ihr nicht einfach die Backup
Funktion vom BS? Windows kann schon seit Win7 von sich selber ein Image
anlegen. Das einspielen geht über die Install-DVD.
Man kann das Image sogar mounten, wenn man mal Daten braucht. Ich will
nicht sage das es perfekt ist, aber mir reicht es zum Backup machen aus.
Hallo.
Ist es den wirklich überhaupt keine Option das System neu aufzusetzen?
Zugegeben ich bin den Thread nur überflogen.
Bislang habe ich eigentlich recht wenig gute Erfahrungen mit
Betriebssystem Kopiererei oder dessen Verschiebung gesammelt. Meist geht
am Ende dann irgendetwas doch nicht so ganz richtig, es muss Software
gekauft/"geborgt" werden und es kostet oft das Vielfache an Zeit die es
dauern würde das System einfach neu zu Installieren. (Macht man am Ende
ja meist alle Jubelfahre mal)
Vorteil einer Neuinstallation sind auch meist Aktuellere Treiber,
Beseitigung von Altlasten, lösen der "Windows wird irgendwie immer
träger"-Bremse usw. usw.
Gruß
deathfun
Peter II schrieb:> das ist ja löblich, aber warum nutzt ihr nicht einfach die Backup> Funktion vom BS? Windows kann schon seit Win7 von sich selber ein Image> anlegen. Das einspielen geht über die Install-DVD.
Ich habe (noch)kein W7 installiert.Das Image liegt zwar auf meiner
Platte aber das zu testen hat noch Zeit. Beim Image ist es so, dass
glauben nicht wissen heißt und man sollte es testen ob es auch
funktioniert. Eine 1:1 Sicherung auf einer Festplatte ist schnell
getestet. Reinhängen und starten. Ich habe bisher auch keine
Wiederherstellungspunkte eingerichtet. Das kann praktisch sein aber wenn
die Platte mechanisch hin ist dann nutzt das auch nix. Da ist eine
autarke Sicherung auf einer anderen Festplatte besser.
herbert schrieb:> Da ist eine> autarke Sicherung auf einer anderen Festplatte besser.
deswegen wird bei mir das Image auf eine externe Festplatte angelegt.
Also gemoutet habe ich es schon mal, das ganze System damit neu
aufgesetzt noch nicht. Aber da alle Daten enthalten sind mache ich mir
da wenig sogen. Im schlimmsten fall neu installieren und Daten kopieren.
eine 1:1 Kopie auf einer Extra Festplatte muss auch nicht booten wenn
mal das Mainboard stirbt und man ein anderes einbauen muss.
deathfun schrieb:> Ist es den wirklich überhaupt keine Option das System neu aufzusetzen?> Zugegeben ich bin den Thread nur überflogen.
Bei einem völlig neuen Rechner würde ich neu aufsetzten. Ich komme
gerade in diese Situation. Aber bei mir ist es krass, weil ich bisher
eine single Core CPU hatte. Trotzdem wäre ich neugierig ob zb. Paragon
in der Lage ist diese Hürde zu meistern.Paragon bietet ja eine Funktion
an welche solche Umzüge problemlos machen soll. Wie das wirklich ist
weiß ich noch nicht. Nur Werbung ,oder geht das tatsächlich. Hat einer
von euch das schon mal gedeichselt?
herbert schrieb:> Hat einer> von euch das schon mal gedeichselt?
sie können auch nicht zaubern. Wenn es mit Paragon kann man es auch von
Hand machen. Bei XP muss man dafür einfach die IDE Treiber aktivieren
(kann man auch nachträglich machen) und schon bootet es auf fast jeder
Hardware.
Also gerade bei einem Umzug HDD --> SSD würde ich stark für ein
Neuaufsetzen plädieren. Da kann ich deathfun nur zustimmen.
Nicht nur, dass du neue Treiber und so ein Gedöns drauf hast, sondern
das ist doch auch DIE Gelegenheit um zu entscheiden, welche Programme du
noch brauchst und welche nicht. DAS bringt dann nämlich noch den
Geschwindigkeitsboost.
Und ein sauberes System ist doch immer was eines ;)
Ich habe am Wochenende auch in meinen Läppi (DELL Studio) eine 120GB SSD
statt der bisherigen 250GB HD eingebaut. Erst hatte ich da auch mit dem
Klonen des alten Systems überlegt, aber ein sauber neu installiertes
System war mir dan lieber. Mein OS ist allerdings auch Windows 7, da ist
manches noch eifacher (OS DVD u.s.w.).
Im Endeffekt war der Rechner auch wegen der Give-Aways des Herstellers
auch ganz schön vermüllt, daher kann ich nur raten, Neuaufsetzen und
überlegen, was wirklich wieder drauf soll.
Gruß Jörg
Holger schrieb:> Zitat Clonezilla:>> "The destination partition must be equal or larger than the source one."
Habe frohe botschaft in Sachen Clonezilla. Manche werden das schon
wissen aber ich habe das erst vor zwei Tagen erlesen. Also clonen mit
Clonezilla auf eine kleinere Platte geht tatsächlich sofern die
Installation nicht größer als die neue kleinere Festplatte ist....ist ja
logisch. Dazu muß man die Partition (nur für den Clonvorgang)mit Gparted
Live soweit verkleinern wie es möglich ist. Damit soll wohl vermieden
werden ,dass verstreute Dateien der Quellplatte außerhalb der größe der
kleineren Zielplatte verloren gehen. Geclont mit Clonezilla wird im
"Expertenmodus" Hier kommt der springende Punkt:Die Option "-icds"
"Keine Überprüfung der Plattengröße bevor die Partitiontabelle erstellt
wird" auswählen, da der Klonevorgang ansonsten mit einem Fehler
abbricht: Zielplatte zu klein.Jetzt überprüft Clonezilla die Zielplatte
nicht und kopiert ohne zu meckern.Danach die Quellplatte wieder auf die
größe der ursprünlichen Partition bringen und das selbe auch auf der
Zielplatte wenn erwünscht.
Ich habe es noch nicht getestet aber ich denke das geht.