Wie funktioniert die software von so einem Driverboard für 3d Drucker? Also wie schafft sie's die 4 Stepper zu koordinieren? Ich versuch mich gerade an so einer Software und nutze für die Synchro der Stepper das kleinste gemeinsame Vielfache. Also kgV aus allen benötigten Steps pro Stepper ausrechnen, und dann eine for schleife mit dem Wert. immer wenn ein sich die for schleifen varible durch das Ergebnis aus dem kgV und dem wert eines Steppers ohne Rest teilen lässt, mache ein schritt mit dem Stepper. Nur leider wenn die zahlen sehr unterschiedlich sind, kommen beim kgV sehr sehr hohe Werte heraus. Das ist unpraktisch, weil der Prozessor dann bis zu 50 Billionen mal durch die for Schleife muss und dadurch die Zeit sehr stark verzögert wird. > dann stimmt auch die feedrate wieder nicht. Also meine Frage: wie macht so ein Driverboard das?
? Wieso 4 Stepper Motoren. Wie ist das Prinzip deines Druckers? Die meisten funktionieren doch wie ein Plotter oder eine 2D-CNC Fräse, wenn ich das richtig sehe.
Karl Heinz schrieb: > ? > > Wieso 4 Stepper Motoren. > > Wie ist das Prinzip deines Druckers? Die meisten funktionieren doch wie > ein Plotter oder eine 2D-CNC Fräse, wenn ich das richtig sehe. Tun sie auch, aber sie haben ein X Motor, ein Y Motor, ein Z Motor und einen der den Vorschub des Filaments regelt. Also 4 Stepper.. Und die müssen alle simultan laufen.
Glenn Rathke schrieb: > Und die müssen alle simultan laufen. Ja. Aber in dem Sinne koordiniert müssen nur der X und der Y Motor laufen und da nimmt man zb einen Bresenham her um das zu erreichen. Der Filamentvorschub richt sich dann nach den tatsächlich durchgeführten Schritten, die beim Bresenham als Abfallprodukt anfallen. Da gibt es beim Bresenham ja nicht so viele Möglichkeiten. Entweder es erfolgt nur 1 Schritt in eine der beiden Achsen, oder es erfolgen simultan jeweils in beiden Achsen gleichzeitig. Je nachdem ist dann der vom Kopf zurückgelegte Weg einmal 1*Weg_pro_Schritt bzw. 1.44*Weg_pro Schritt. Summiert man das, müsste das dann eigentlich den Weg des gesamten Kopfes ergeben, bzw. man baut dann in den Bresenham einen zusätzlichen entsprechenden Vorschub für das Filament ein. Der Z-Motor (der den Kopf hebt oder senkt?) ist davon ja sowieso losgelöst, spielt da also überhaupt nicht mit und wird völlig getrennt angesteuert.
Reprap ist doch alles open source. Schaus dir einfach an wie die das machen!
Bresenham Algorithmus, hab ich schonmal was von gehört. Ich schau mir den mal an, mal sehen wie man das in python umsetzt und auf den druck bezieht. @eingast(Gast): wenn du mal ein Link von einem Schalplan von nem Board und die dazugehörige Firmware postest wäre ich sehr dankbar, denn so beim googlen find ich nichts.
http://smoothieware.org/ ist ein Projekt mit Firmware für verschiedene Cortex-M3 und ein komplett Board gibt es mittlerweile auch dazu. Alles recht gut dokumentiert und erweiterbar.
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