Vor ein paar Tagen habe ich mich bereits über die Erstausstattung (Steckbrett)und den Vor- und Nachteilen eines Evaluationsboard erkundigt. Da ich jetzt alle Komponenten bestellt habe, die ich brauche, um mein erstes Projekt an einem Steckbrett zu beginnen, habe ich noch ein paar grundlegende Fragen, auf was ich achten muss, wenn ich Komponenten an meinen MC anschließen will. Z.B.: Möchte ich eine LED anschließen. Die technischen Daten der LED lauten: Ausführung mit 5V Vorwiderstand ... Betiebsspannung 5 V Gruppenstrom 13 mA Wellenlänge 565 nm Welche Informationen sind hier für mich wichtig? Bisher achte ich nur auf die Betriebsspannung, um ggf. einen Widerstand "an der LED" anzuschließen. Mein Stromversorgung am Steckbrett wird eine 5V Spannung haben. Heißt das nun, dass meine LED keinen Widerstand braucht, da diese ja auch 5V hat? Über Hilfestellungen würde ich mich sehr freuen :-) Ich habe bereits einige E-Technik Anfänger-Tutorials gelesen, aber es ist ja dann doch ein Unterschied, ob man die Dinge theoretisch bearbeitet oder eben in der Praxis. Gruß David M.
David M. schrieb: > Mein Stromversorgung am Steckbrett wird eine 5V Spannung haben. Heißt > das nun, dass meine LED keinen Widerstand braucht, da diese ja auch 5V > hat? Doch. Eine LED ist IMMER mit einem Vorwiderstand zu betreieben, ansonsten ist ihr Leben einmal einschalten wohl schneller vorbei, als du Wurstsamali sagen kannst. Wichtig für dich ist in erster Linie die Betriebsspannung und den Strom, der die LED verbraucht. Daraus kannst du den Widerstand berechnen durch: R = (Ausgangsspannung uC - Betriebsspannung LED) / Strom LED Siehe hier: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/1006011.htm Das ganze mag jetzt wohl etwas verwirrend sein. Als erstes hoffe ich mal für dich, dass dein Controller mit 5V arbeitet und nicht mit 3V3, sonst kannst du das schonmal vergessen mit dem direkten anschliessen. Zweitens ergibt sich für die oben genannte Formel 5V - 5V, was theoretisch 0V ergibt. So kann man leider nicht rechnen. Wie in dieser Situation genau vorzugehen ist, weiss ich leider nicht, da ich noch nie einen solchen Fall hatte. Denke, da könnte man beispielsweise 4.9V für die LED annehmen, so dass 100mV am Widerstand bleiben. Weiss allerdings nicht, ob dass die korrekte Variante wäre. Im Normalfall sucht man sich eher eine passende LED aus um solche dinge zu vermeiden. Da wäre noch interessant: Was für eine LED benutzt du? 5V ist sehr untypisch ...
San Lue schrieb: > Das ganze mag jetzt wohl etwas verwirrend sein. Als erstes hoffe ich mal > für dich, dass dein Controller mit 5V arbeitet und nicht mit 3V3, sonst > kannst du das schonmal vergessen mit dem direkten anschliessen. Laut den Daten auf dem Onlineshop liegt die Betriebsspannung zwischen 2,7.. 5,5 V Also mit der genannten Formel muss ich wohl bei allen Komponenten berechnen, wie hoch der Widerstand ist, sehe ich das richtig? Also wenn ich jetzt einen Sensor anschließen will, gilt die Formel auch? Woher weiß ich, wann ich keinen Widerstand brauche?
Hi >Doch. Eine LED ist IMMER mit einem Vorwiderstand zu betreieben, >ansonsten ist ihr Leben einmal einschalten wohl schneller vorbei, als du >Wurstsamali sagen kannst. ... Schon mal etwas von LEDs mit eingebautem Vorwiderstand gehört? Die kann man ohne zusätzlichen Widerstand an die spezifizierte Spannung anschließen. >Mein Stromversorgung am Steckbrett wird eine 5V Spannung haben. Heißt >das nun, dass meine LED keinen Widerstand braucht, da diese ja auch 5V >hat? Ja. Diese LEDs haben einen für den Betrieb an 5V passenden Vorwiderstand eingebaut. MfG Spess
Achsoo... Ich habe diese LED bestellt http://www.reichelt.de/LEDs-5-V-12-V/LED-3MM-5V-GN/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=54093&GROUPID=3024&artnr=LED+3MM+5V+GN
spess53 schrieb: > Ja. Diese LEDs haben einen für den Betrieb an 5V passenden Vorwiderstand > eingebaut. Und das sehe ich dann vermutlich an der Info: Ausführung mit 5V Vorwiderstand ?
Bei den LED kannst du die 5V direkt anschließen, da der Vorwiderstand bereits verbaut ist. Bei "normalen" LED geht das nicht! Gruß
Hi
>Ich habe diese LED bestellt
Da steht doch laut und deutlich:
Grüne 3mm-LED mit Vorwiderstand, 5 Volt
Erst wenn du die mit Spannungen >5V betreiben willst, ist ein
zusätzlicher Widerstand notwendig. Bei LEDS ohne eingebauten
Vorwiderstand (eigentlich der Normalfall) ist generell ein Vorwiderstand
erforderlich.
MfG Spess
David M. schrieb: > Welche Informationen sind hier für mich wichtig? In erster Linie der Strom. > Bisher achte ich nur > auf die Betriebsspannung, um ggf. einen Widerstand "an der LED" > anzuschließen. nicht ggf. immer! du musst den Strom durch eine LED limitieren. An der Spannung, die über der LED abfällt kannst du sowieso nichts ändern. Die ist dir von der LED vorgegeben. Aber den Strom kannst du mit dem WIderstand einstellen. > Mein Stromversorgung am Steckbrett wird eine 5V Spannung haben. Heißt > das nun, dass meine LED keinen Widerstand braucht, da diese ja auch 5V > hat? Nein, das heisst es nicht. Die typische Flussspannung einer roten LED ist ca. 1.7V. so genau geht das nicht. Wenn du also diese verschaltung hast
1 | 5V |
2 | >------+ |
3 | | |
4 | +-+ |
5 | | | R |
6 | +-+ |
7 | | |
8 | | |
9 | v LED |
10 | - |
11 | | |
12 | GND ----+ |
in Summe also 5V von oben nach unten abfallen und an der LED 1.7V abfallen
1 | 5V |
2 | >------+ ^ |
3 | | | |
4 | +-+ | |
5 | | | R | |
6 | +-+ | |
7 | | 5V |
8 | | | ^ |
9 | v LED | | |
10 | - | 1.7V |
11 | | | | |
12 | GND ----+ v v |
dann müssen über dem Widerstand 3.3V abfallen, denn die Summa aus 1.7 und 3.3 muss ja wieder die 5V ergeben
1 | 5V |
2 | >------+ ^ ^ |
3 | | | | |
4 | +-+ | | |
5 | | | R | 3.3V |
6 | +-+ | | |
7 | | 5V v |
8 | | | ^ |
9 | v LED | | |
10 | - | 1.7V |
11 | | | | |
12 | GND ----+ v v |
Der Strom, der von oben nach unten durch R und LED rinnt, ist in beiden Bauteilen der gleiche. Muss auch so sein, denn da kann ja nichts dazukommen oder wegkommen. Wenn du in ein senkrechtes Rohr oben 2 Liter Wasser reinschüttest, dann kommen unten auch wieder 2 Liter Wasser raus, egal ob das Rohr zwischendurch mal breiter oder enger ist. Was oben rein geht, kommt unten wieder raus.. Strom ist da nicht anders. D.h. du willst haben, dass durch die LED zb. 13mA rinnen. Daraus folgt, dass auch durch den Widerstand 13mA rinnen. Jetzt wissen wir aber, dass über dem Widerstand 3.3V abfallen werden und wir wissen, dass das passiert, wenn 13mA durch den Widerstand laufen. Der Herr Ohm mit seinem Gesetz, sagt uns dann, wie groß der Widerstand sein muss.
1 | U |
2 | |
3 | R I |
4 | |
5 | |
6 | U = R * I |
7 | R = U / I |
8 | I = U / R |
wir kennen U (die Spannung) und I (den Strom). Also können wir R berechnen. R = U / I = 3.3 / 0.013 = 253 Ohm D.h. man sucht sich dann den nächstliegenden Widerstandswert. Denn ob durch die LED 13mA laufen oder 12 oder 10, spielt in der Helligkeit keine so große Rolle und ausserdem sind die LED meistens sowieso zu hell, so dass man freiwillig den Strom reduziert, indem man den Widerstand größer macht. Das funktioniert jetzt deswegen so, weil für LED der Strom eingestellt werden muss, während die LED selber die Spannung festlegt, die über sie abfällt. Bei anderen Bauteilen ist das etwas anders. Auch noch nicht angesprochen ist die andere Seite der SChaltung. Denn die 13mA fallen ja nicht einfach so vom Himmel. Die muss jemand liefern können. In deinem Fall ist das der µC. Der kann aber nicht beliebig viel Strom an einem Ausgangspin liefern. Im Datenblatt deines µC steht, wieviel Strom er an einem Pin liefern kann und meistens gibt es noch zusätzliche Beschränkungen. D.h. alle 8 Pins, die zu einem Port gehören, können alle miteinander nicht mehr als x mA liefern. Und auch der µC als ganzes hat meistens eine Beschränkung, so dass in Summe, an allen Ausgängen zb nicht mehr als 150 mA Strom gezogen werden darf. Insbesondere das letzte Limit hängt zb damit zusammen, dass ja von den Anschlusspins zum Silizium-Plättchen dünne Drähte im Inneren des IC laufen. Und die können nun mal nicht beliebig viel Strom transportieren.
spess53 schrieb: > Schon mal etwas von LEDs mit eingebautem Vorwiderstand gehört? Ja, nur bin ich von einer normalen LED ausgegangen, da nichts davon erwähnt wurde. So ändert es die Sache natürlich und somit ist kein Vorwiderstand von nöten bei dieser LED. David M. schrieb: > Also mit der genannten Formel muss ich wohl bei allen Komponenten > berechnen, wie hoch der Widerstand ist, sehe ich das richtig? Also wenn > ich jetzt einen Sensor anschließen will, gilt die Formel auch? > > Woher weiß ich, wann ich keinen Widerstand brauche? Jain, eher weniger. Diese Formel lässt sich so ziemlich auf alles anwenden, was eine Strombegrenzung braucht. Ob du deinen Sensor direkt anschliessen kannst oder nicht, hängt halt vom Sensor ab. Bei solchen Bauteilen sind dann aber meist Datenblätter dabei, welche du lesen kannst. Dort wird oftmals alles nötige beschrieben, unter anderem auch wie das Bauteil anzuschliessen ist.
Karl Heinz schrieb: >> Mein Stromversorgung am Steckbrett wird eine 5V Spannung haben. Heißt >> das nun, dass meine LED keinen Widerstand braucht, da diese ja auch 5V >> hat? > > Nein, das heisst es nicht. > Die typische Flussspannung einer roten LED ist ca. 1.7V. so genau geht > das nicht. Wenn du also diese Verschalung hast Danke für deine Mühe! Das bezieht sich jetzt auf eine LED, die 1.7V hat, meine hat ja 5V, richtig? Was mich jetzt etwas verwirrt: Reguliert der Widerstand meine Betriebsspannung (U) oder den Strom (I = xy mA)? Für meine Begriffe sah ich das ganze so: Wenn die Betriebsspannung einer Komponente (egal ob LED oder auch ein Sensor) kleiner ist als die Betriebsspannung auf meinem Steckbrett, muss mit einem Widerstand gearbeitet werden... Aber das stimmt scheinbar pauschal so nicht
David M. schrieb: > Danke für deine Mühe! > > Das bezieht sich jetzt auf eine LED, die 1.7V hat, meine hat ja 5V, > richtig? Nein, deine LED (die eigentliche LED) hat genauso eine Flusspannung, die vom Siliziumplättchen abhängt (banal gesagt). Nur ist in deine LED der Widerstand schon eingebaut, so dass du sie an 5V betreiben kannst. Du hast also nicht einfach nur eine LED, sondern du hast 2 Bauteile in einem Gehäuse. Das ändert aber nichts daran, dass die Flusspannung der LED materialbedingt festgelegt ist. > Was mich jetzt etwas verwirrt: Reguliert der Widerstand meine > Betriebsspannung (U) oder den Strom (I = xy mA)? Strom Vergiss bitte an dieser Stelle den Begriff 'Betriebsspannung'. Er hat hier nur insofern etwas zu bedeuten, als der eingebaute Widerstand auf 5V hingerechnet wurde. Aber für die eigentliche LED (das Siliziumplättchen) ist der vollkommen uninteressant. Ich kann an eine (normale) LED (+Vorwiderstand) auch 100V Gleichspannung anlegen, wenn ich in
1 | >------+ |
2 | | |
3 | +-+ |
4 | | | R |
5 | +-+ |
6 | | |
7 | | |
8 | v LED |
9 | - |
10 | | |
11 | GND ----+ |
den Widerstand entsprechend auslege. An der LED fallen wieder die 1.7V ab, damit müssen über dem Widerstand 100 - 1.7V abfallen, sprich 98.3V. Bei 13mA durch den Widerstand muss der Widerstand daher den Wert 98.3 / 0.013 = 7561 Ohm haben. Die Spannung über der LED ist fix (und ändert sich ein bischen mit dem Stromfluss durch die LED) und du kannst sie nicht verändern. Was bei einer LED eingestellt wird, ist der Strom! > gearbeitet werden... Aber das stimmt scheinbar pauschal so nicht Richtig. Das stimmt so pauschal nicht. Dir ist noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen, dass du 2 Parameter kontollieren musst: Spannung und Strom. Manche Bauteile geben dir eine Spannung vor und du musst den Strom dazu kontrollieren bzw. einstellen. Bei anderen ist es wieder anders rum oder der Strom ist so winzig, dass er keine Rolle spielt. Aber immer sind es 2 Werte die beachtet werden müssen: Spannung und Strom. Je nach konkretem Bauteil ist der Zusammenhang zwischen den beiden anders. Bei einer LED ist die Spannung fix (mehr oder weniger) und nicht änderbar. D.h. bei der kann man nur mit dem Strom arbeiten um die Helligkeit einzustellen.
Karl Heinz schrieb: > wir kennen U (die Spannung) und I (den Strom). Also können wir R > berechnen. R = U / I = 3.3 / 0.013 = 253 Ohm Okay, also kann ich in diesem Fall die LED ohne einen zusätzlichen Widerstand betreiben, da intern schon ein Widerstand von ca. 253 Ohm vorhanden ist!? Für ein besseres Verständnis vielleicht nochmal ein anderes Beispiel. Nehmen wir an ich möchte jetzt diesen Sensor verbauen: http://www.reichelt.de/Sensoren/GP2-2400K/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=114323&GROUPID=3190&artnr=GP2-2400K Spannung: 4.5V - 5.5V Stromaufnahme: 33 mA Die Schaltung wäre jetzt die Gleiche, wie die oben, außer das es nun keine LED ist, sondern mein Sensor. Ich arbeite jetzt Beispielsweise mit 4.5V dann wäre meine Formel: R = U/I = 0.5 / 0.033 = 15.15 Ohm Stimmt das? Nebenfrage: Wie ich den Sensor anschließe, kann man wahrscheinlich dem Datenblatt entnehmen?
David M. schrieb: > Karl Heinz schrieb: >> wir kennen U (die Spannung) und I (den Strom). Also können wir R >> berechnen. R = U / I = 3.3 / 0.013 = 253 Ohm > > Okay, also kann ich in diesem Fall die LED ohne einen zusätzlichen > Widerstand betreiben, da intern schon ein Widerstand von ca. 253 Ohm > vorhanden ist!? Jetzt bist du am richtigen Dampfer > Für ein besseres Verständnis vielleicht nochmal ein anderes Beispiel. > Nehmen wir an ich möchte jetzt diesen Sensor verbauen: Aber Achtung. Ein Sensor ist keine LED! > Spannung: 4.5V - 5.5V > Stromaufnahme: 33 mA OK. D.h. der Sensor genehmigt sich 33mA von der Versorgung. Die interssieren dich nur insofern, als die Stromversorgung (das Netzteil) die auch liefern können muss. > Die Schaltung wäre jetzt die Gleiche, wie die oben Nein. Den hängst du einfach direkt an. Wenn du den Sonsor mit sagen wir mal 5V versorgst, dann genehmigt sich der Sensor dabei 33mA. Und zwar ohne dein Zutun. Dieser Stromverbrauch wird nicht höher. Bei einer LED war das anders. Wenn du da keinen Vorwiderstand spendierst, dann würde der Strom durch die LED bis ins unendliche steigen. Oder aber, bis das Netzteil aufgibt oder die LED durchbrennt. Daher musst du den Strom einstellen und limitieren. Hier bruachst du das nicht. Der Sensor will einfach nur sein Betriebsmittel um arbeiten zu können. Und das sind nun mal ca 5V und 33mA. Den Wert musst du nur deshalb kennen, damit du mit deinem Netzteil (bzw. dem Versorger) abklären kannst, ob du dem Sensor diese Betriebsmittel auch zur Verfügung stellen kannst. > Nebenfrage: Wie ich den Sensor anschließe, kann man wahrscheinlich dem > Datenblatt entnehmen? Ja.
David M. schrieb: > Die Schaltung wäre jetzt die Gleiche, wie die oben, außer das es nun > keine LED ist, sondern mein Sensor. Ich arbeite jetzt Beispielsweise mit > 4.5V dann wäre meine Formel: Leider Falsch... Das Prinzip wie man die Formeln anwendet hast du nun verstanden. Wann man diese anwenden muss, ist nun das wissen dass dir fehlt. Die 4.5V - 5.5V ist die Betriebsspannung des Sensors. Dem ist egal, ob da 4.5 oder 5.5 kommen. Das kann auch dir egal sein. Solange deine Spannung zwischen 4.5V und 5.5V liegt, wird der Sensor immer genau gleich arbeiten. David M. schrieb: > Nebenfrage: Wie ich den Sensor anschließe, kann man wahrscheinlich dem > Datenblatt entnehmen? Korrekt.
Hi
>Stimmt das?
Nein. Der Sensor wird direkt an die 5V (VCC) angeschlossen. Der
Widerstand am Ausgang ist ein Pull-Up-Widerstand. Der garantiert einen
H-Pegel wenn der Ausgang nicht angesteuert ist.
MfG Spess
Der Sensor braucht eine Betriebsspannung, da deine 5V im Rahmen liegen, kannst du ihn doch direkt an deine 5V-Versorgung anschließen. Die 33mA wird eher ein Maximalwert sein, man wird den Sensor also nicht, ganz im Gegensatz zu einer LED mit geeignetem Vorwiderstand an 100 Volt anschließen können, ist der benötigte Strom nämlich geringer, fällt zu viel Spannung an dem Teil ab.
An der Stelle muss ich mich erstmal für die Mühe und Geduld bedanken. Ich komme mir vor wie ein Grundschulkind :-) Karl Heinz schrieb: > OK. > D.h. der Sensor genehmigt sich 33mA von der Versorgung. > Die interssieren dich nur insofern, als die Stromversorgung (das > Netzteil) die auch liefern können muss. Okay, das habe ich verstanden. Karl Heinz schrieb: > Bei einer LED war das anders. Wenn du da keinen Vorwiderstand > spendierst, dann würde der Strom durch die LED bis ins unendliche > steigen. Oder aber, bis das Netzteil aufgibt oder die LED durchbrennt. > Daher musst du den Strom einstellen und limitieren. > Hier bruachst du das nicht. Der Sensor will einfach nur sein > Betriebsmittel um arbeiten zu können. Und das sind nun mal ca 5V und > 33mA. Den Wert musst du nur deshalb kennen, damit du mit deinem Netzteil > (bzw. dem Versorger) abklären kannst, ob du dem Sensor diese > Betriebsmittel auch zur Verfügung stellen kannst. Ich verstehe nicht, warum der Strom bei der LED ins unendliche steigt, aber beim Sensor nicht? Mein Strommodul ist folgendes: http://www.amazon.de/COM-FOUR®-Breadboard-Strommodul-flexible-Steckverbinder/dp/B00JFWI39E/ref=sr_1_11?ie=UTF8&qid=1398675220&sr=8-11&keywords=breadboard#productDetails Wie kann ich sehen, ob dieser genug Ampere liefern kann?
Hi
>Wie kann ich sehen, ob dieser genug Ampere liefern kann?
Durch Lesen:
Ausgangsspannung: 3,3 v, 5 v umschaltbar Maximaler Ausgangsstrom: <
700mA
MfG Spess
David M. schrieb: > Mein Strommodul ist folgendes: > http://www.amazon.de/COM-FOUR®-Breadboard-Strommodul-flexible-Steckverbinder/dp/B00JFWI39E/ref=sr_1_11?ie=UTF8&qid=1398675220&sr=8-11&keywords=breadboard#productDetails > > Wie kann ich sehen, ob dieser genug Ampere liefern kann? Lesen hilft: > Breadboard Power Modul > Dieser Poweradapter ist geeignet für das MB102 Breadboard. > Eingangsspannung: 6.5-12V (DC) oder USB-Stromversorgung > Ausgangsspannung: 3,3 v, 5 v umschaltbar > Maximaler Ausgangsstrom: < 700ma. > Abmessungen: 5,3 x 3,5 x 2,0cm.
David M. schrieb: > Ich verstehe nicht, warum der Strom bei der LED ins unendliche steigt, > aber beim Sensor nicht? Weil es unterschiedliche Bauteile sind.
spess53 schrieb: > Hi > >>Wie kann ich sehen, ob dieser genug Ampere liefern kann? > > Durch Lesen: > > Ausgangsspannung: 3,3 v, 5 v umschaltbar Maximaler Ausgangsstrom: < > 700mA > > MfG Spess Rufus Τ. Firefly schrieb: > David M. schrieb: >> Mein Strommodul ist folgendes: >> > http://www.amazon.de/COM-FOUR®-Breadboard-Strommod... >> >> Wie kann ich sehen, ob dieser genug Ampere liefern kann? > > Lesen hilft: > >> Breadboard Power Modul >> Dieser Poweradapter ist geeignet für das MB102 Breadboard. >> Eingangsspannung: 6.5-12V (DC) oder USB-Stromversorgung >> Ausgangsspannung: 3,3 v, 5 v umschaltbar >> Maximaler Ausgangsstrom: < 700ma. >> Abmessungen: 5,3 x 3,5 x 2,0cm. Sorry... Blöde Frage, habe jetzt auch gesehen
Karl Heinz schrieb: > David M. schrieb: > >> Ich verstehe nicht, warum der Strom bei der LED ins unendliche steigt, >> aber beim Sensor nicht? > > Weil es unterschiedliche Bauteile sind. Aber die beiden Teile haben doch recht ähnliche Werte. Beide Brauchen eine Spannung von rund 5V, nur die Ampere unterscheiden sich.
Wenb du eine Kiwi und eine Kartofel der gleichen größe hast, sind sie obwohl sie ähnlich aussehen total verschieden... Es zählt, was im Inneren ist.
David M. schrieb: > Karl Heinz schrieb: >> David M. schrieb: >> >>> Ich verstehe nicht, warum der Strom bei der LED ins unendliche steigt, >>> aber beim Sensor nicht? >> >> Weil es unterschiedliche Bauteile sind. > > Aber die beiden Teile haben doch recht ähnliche Werte. Das heisst doch noch lange nicht das sie gleich sind. > Beide Brauchen > eine Spannung von rund 5V, nur die Ampere unterscheiden sich. Eine Ölheizung und ein LKW haben auch 'recht ähnliche Werte': beide arbeiten mit Diesel. Du willst mir doch nicht einreden, dass eine Ölheizung und ein LKW 'im Grunde das gleiche Gerät' sind.
San Lue schrieb: > Ja, nur bin ich von einer normalen LED ausgegangen, da nichts davon > erwähnt wurde. Es stand da. Es steht immer noch da.
Max H. schrieb: > Wenb du eine Kiwi und eine Kartofel der gleichen größe hast, sind > sie > obwohl sie ähnlich aussehen total verschieden... Es zählt, was im > Inneren ist. Mir fehlt jetzt das (Hintergrund-)Wissen oder der entscheidende Parameter, wie ich als Leid beurteilen kann, wann ich einen Widerstand benutze und wann nicht. Die LED braucht bspw. 0.0013 Ohm bei 1.7 V Der Sensor braucht nichts... Woran kann ich das erkennen (wo genau liegt der Unterschied zwischen den Teilen?). Mal angenommen, der Sensor bräuchte 3.3V (ich weiß nicht ob es sowas gibt). Dann müsste ich doch mit Widerständen dafür sorgen, dass er nicht durchbrennt?!
David M. schrieb: > Die LED braucht bspw. 0.0013 Ohm bei 1.7 V > Der Sensor braucht nichts... Woran kann ich das erkennen (wo genau liegt > der Unterschied zwischen den Teilen?). Entschuldigung, ich meinte 0.013 Ampere
David M. schrieb: > Max H. schrieb: >> Wenb du eine Kiwi und eine Kartofel der gleichen größe hast, sind >> sie >> obwohl sie ähnlich aussehen total verschieden... Es zählt, was im >> Inneren ist. > > Mir fehlt jetzt das (Hintergrund-)Wissen oder der entscheidende > Parameter, wie ich als Leid beurteilen kann, wann ich einen Widerstand > benutze und wann nicht. a) Du schaust ins Datenblatt, wie der Baustein zu verwenden ist. Wenn dort kein Vorwiderstand angegeben ist, dann brauchst du auch keinen. b) Du schaust ins Datenblatt, ob es dort ein Diagramm gibt, welches den Zusammenhang zwischen Versorgungsspannung und Versorgungsstrom gibt c) Wenn im Datenblatt eine Begrenzung für die Versorgungsspannung angegeben ist (hier: 4.5V bis 5.5V) dann brauchst du dich normalerweise nicht um den Strom kümmern. d) Wenn etwas eine Versorgungsspannung ist, dann dient sie als Betriebsmittel. D.h. diese Spannung und diesen Strom braucht das Bauteil um überhaupt arbeiten zu können. Eine LED hat keine Versorungsspannung. Da legt man Spannung (bzw. Strom) drauf und sie leuchtet. Primtive Bauteile wie Widerstand, Kondensator, Spule, LED, Transistor haben in dem Sinne keine Versorgungsspannung, wie es zb ein µC hat. Der braucht erst mal zb 5V und 10mA, damit er überhaupt erst mal prinzipiell arbeitet. e) du lernst mit der Zeit typische Szenarien kennen. So viele sind es ja nicht. > Mal angenommen, der Sensor bräuchte 3.3V (ich weiß nicht ob > es sowas gibt). Dann müsste ich doch mit Widerständen dafür > sorgen, dass er nicht durchbrennt?! Wenn der Sensor 3.3V will, dann musst du dafür sorgen, dass er auch 3.3V kriegt. Wie immer du das machst. Zb mit einem Spannungsregeler. zb. mit Widerstand+Zenerdiode, zb durch einen Spannungsteiler. Aber auch in diesem Fall gilt immer noch: er wird (Hausnummer) 25mA an Strom ziehen und die will er haben (wobei nicht gesagt ist, dass er IMMER 25mA zieht. Kann auch weniger sein, aber mehr zieht er nicht)
Ahh, okay. Daraus werde ich jetzt schlauer. Ich muss das ganze nochmal in Ruhe durchlesen uns verarbeiten. Aber schonmal vielen Dank! Ich werde mich sicherlich wieder melden
David M. schrieb: > Z.B.: Möchte ich eine LED anschließen. Die technischen Daten der LED > lauten: > Ausführung mit 5V Vorwiderstand > ... > Betiebsspannung 5 V > Gruppenstrom 13 mA > Wellenlänge 565 nm San Lue schrieb: > Ja, nur bin ich von einer normalen LED ausgegangen, da nichts davon > erwähnt wurde. So ändert es die Sache natürlich und somit ist kein > Vorwiderstand von nöten bei dieser LED. Gleich im ersten Post...
Hi Ich sagte bereits oje... David, in welcher klasse bist du? Ich weiß, das im Physikunterricht der Hauptschule auch über den Stromkreis geredet wurde und die Zusammenhänge von Spannung, Strom und Widerstand. Das ist Basiswissen! Nun Zum Thema, wann brauch ich einen Widerstand. Immer dann, wenn im Stromkreis ein bestimmter Strom eingestellt werden soll/ muss. Eine LED ist auseinanderklmüselt und frei übersetzt eine Licht emitierende Diode, die in Durchlassrichtung geschaltet ist. Eine Diode ist somit leitend. Wenn du nun keinen Vorwiderstand hast bleibt nur der elativ geringe Innenwiderstand des Halbleitermaterials in der Diode übrig und Strom ist nun U/ R, also Spannung durch den Widerstand. Bei 5 V und 100 Ohm fließt demnach ein Strom von 0,05 A. Mach den Widerstand mal kleiner, sagen wir mal 1 Ohm.... Ahja 5 A. Da glüht schon fast der Draht. Und wenn dein Widerstand gar auf 0,1 Ohm geht... da geht im AKW das Licht aus... Aber genau das passiert, wenn eine Diode leitend wird, ihr eigenwiderstand geht Richtung 0. Somit muss ein Widerstand vorgeschaltet sein. Denk dran, auch hier ist der Stromkreis das Maß der Dinge. So, der Theorie nun genug, ein AKW kannst du nicht abschalten aber möglicherweise deinen Controller dazu bringen, den für ihn wichtigen Rauch aus dem Gehäuse zu lassen. Du hast ein Steckbrett, das ist gut. Also, die LED rein und in Reihe einen Widerstand. Du willst sicher gehen, dann nimm 1000 Ohm ( 1 K) Ergebnis, du siehst fast nichts. Vielleicht ein leichtes glimmen. Dann nimm einen Wert von ca. 500 Ohm. Jetzt geht dir schon mal ein Licht auf. Nicht sehr hell aber sichtbar. Neugierig wie du bist, habierst du wieder. 250 Ohm. Nun ist schon ein deutliches Strahlen, man könnte soger Bedenken haben, das sie gleich platzt. Wenn du ein Multimeter dein Eigen nennst, dann setz es jetzt ein. Messbereich Milliamper und dann in Reihe zur LED. Der Strom könnte so bei 20- 25 mA liegen. Das geht grad noch so. Ich hab jetzt nicht aufs Datenblatt der LED geschaut, die du hast, aber die Standartdinger liegen so bei typisch 20 mA. So, und nun wirst du ohne Controller und den ganzen elektronische Schnickschnack erst mal ein bischen Grundlagen aufarbeiten. Erst, wenn du das verstanden hast, macht es Sinn , überhaupt an einen Controller zu denken. Gruß oldmax
Dennis Kaufmann schrieb: > San Lue schrieb: >> Ja, nur bin ich von einer normalen LED ausgegangen, da nichts davon >> erwähnt wurde. So ändert es die Sache natürlich und somit ist kein >> Vorwiderstand von nöten bei dieser LED. > > Gleich im ersten Post... Überlesen, mein Fehler. Kann ja mal passieren x: oldmax schrieb: > David, in welcher klasse bist du? Ich weiß, das > im Physikunterricht der Hauptschule auch über den Stromkreis geredet > wurde und die Zusammenhänge von Spannung, Strom und Widerstand. Weiss nicht wie das ganze in Deutschland aussieht, aber hier in der Schweiz ist es leider eine Tatsache dass nur rund die hälfte aller Klassen ein solches Thema jemals behandeln, obwohl es theoretisch im Lernplan steht. Wieso das so ist, weiss ich bis heute nicht. Ich hatte in meiner Schulzeit leider auch nie das Glück mit diesem Thema konfrontiert zu werden..
Entseidend ist, ob das gerät nur x Amper verbrauchen kann, oder nur x Ampere verbrauchen darf. Eine glübirne hat einen wiederstand, der dafur sorgt, dass sie bei ihrer Betriebsspannung [v] nur eine begrenzte Stromstärke [A] durchlässt. Betreibt man sie mit einer höheren Spannung, ohne mit einem Wiederstand den strom zu begrenzen, geht sie kaputt. Eine led, eine dünne halbleiterschicht, kann bei seiner betriebsspannung den Strom, welche sie durchfliest, nicht überleben, sie leitet einfach zugut und ist zu schwach. Deshalb muss die led beschützt werden, mit etwasem, das nicht so gut leitet, einem wiederstand, der der Spannung gewachsen ist.
David, wenn du dir die Strom-Spannungskennlinie für ne LED anschaut,siehst du, dass die Kurve um eine bestimmte Spannung herum ansteigt. Im Prinzip könnte man zwar die LED an einer genau eingestellten Spannung betreiben. Weil die Kurve so steil ist, wäre das dann aber sehr empfindlich gegenüber Spannungsabweichungen oder Exemplarstreuungen, vielleicht ändert sich die Kurve ja auch, wenn die LED warm wird. Die Kennlinie eines ohmschen Widerstandes ist einfach eine Gerade durch den Nullpunkt. Wenn du diese Gerade jetzt umgedreht in das Diagramm der LED einträgst (je mehr Spannung an der LED abfällt, desto weniger fällt am Wiederstand ab), schneidet sich die Gerade mit der Kurve in dem Arbeitspunkt, also der Spannung und dem Strom, in dem die LED betrieben wird, weil in Reihenschaltung durch beide ja der gleiche Strom fliessen muss. Ändern sich Dinge wie die Spannung,der Widerstand, oder die Kennline etwas, ändert sich an diesem Schnittpunkt nicht viel, das Ganze ist also viel robuster, als wenn man versuchen würde, die LED mit einer bestimmten Spannung zu betreiben. Beispielbild: http://www.mikrocontroller.net/attachment/156126/LED_Vorwiderstand.png Was ich für Peripherie und so empfehlen kann, sind chinesiche Händler, von denen manche, wie etwa Banggood.com auch Auslieferungslager in England haben, habe mir dort z.B. nen Ultraschallentfernungsmesser (HC-SR04) für 2,63€ bestellt, war in ein paar Tagen da.
Hi Sabine, dein Ratschlag ist ja gut und auch soweit korrekt, aber wenn jemand absolut keine Ahnung von Stromkreis hat, was glaubst du, sagt ihm eine Strom-Spannungskennlinie und wo möglich noch Temperaturdrift... Also, entweder lacht sich unser TO hier halbtot, wie wir versuchen einem "Laien" etwas beizubringen, oder aber der Arme blickt noch dusseliger aus der Wäsche. Ich kann ihm nur den Rat geben, lass erst mal die Finger vom Controller und erarbeite dir zumindest die Grundlagen Elektrotechnik / Stromkreis. Wikipedia, Google, das sollte dem ihm doch etwas sagen... Da steht auch vieles drin, was ich noch nicht mal weiß. Gruß oldmax
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