Gast
#3639590
Hallo zusammen, ich hoffe ich bin in der richtigen Rubrik hiermit: Panasonic hat vor nicht allzu langer Zeit ein "revolutionäres" Ladeverfahren vorgestellt. Hier ein Artikel dazu: http://www.elektroniknet.de/power/energiespeicher/artikel/102720/ Kern des Verfahrens ist die Ermittlung des Innenwiderstandes des Akkus. Ist dieser bekannt, kann dauerhaft mit konstantem Strom geladen werden, sodass die CV-Phase entfällt. Der theoretische Spannungsabfäll über dem Innenwiderstand wird einfach auf die die Ladeschlussspannung aufsummiert. Nun ist das Verfahren aus meiner Sicht aber gar nicht so revolutionär, wie es dargestellt wird und erscheint mir sogar unnötig aufwendig. Das wollte ich hier mal diskutieren. Erstens wird der AC Widerstand ermittelt, obwohl doch nur mit einem DC Strom geladen wird. Es sollte demnach doch genügen den DC Widerstand zu ermitteln. Zweitens ist das ebenfalls im Artikel erwähnte Pulsladen doch fast genauso effektiv aber effizienter. Wenn ich ab erreichen der Ladeschlussspannung ab und zu mal für ein paar Millisekunden Pause mache und die Leerlaufspannung messe, verliere in in Summe doch höchstens ein paar Sekunden im Vergleich zum neuen Verfahren. Zudem genügt es vielleicht sogar nur einmal eine Pause zu machen und daraus ebenfalls den Innenwiderstand (DC) zu berechnen. Der Rest wäre wie bei Panasonic. Ich bin gespannt, wie ihr das seht!
