Hallo, suche eine Firma oder jemanden der damit schon Erfahrung hat(te). Brauche den Quellcode eines Programmes welches auf einen ATmega 8535 läuft. Leider arbeitet die Herstellerfirma nicht mehr und für mich ist die Anwendung sehr wichtig. Ich weiss nur soviel das der MC gesperrt ist und die Software damals in Pascal erstellt wurde. Bitte um Hilfe, bin für jeden Hinweis dankbar.
Ingrid S. schrieb: > Ich weiss nur soviel das der MC gesperrt ist Hoffnungslos! Was soll das für ein Programmer sein, den man nicht ersetzen kann?
Ingrid S. schrieb: > Ich weiss nur soviel das der MC gesperrt ist > und die Software damals in Pascal erstellt wurde. Es soll asiatische Firmen geben die das Auslesen irgendwie hinbekommen. Wenn alles klappt hast du am Ende einen unkommentierten ASM-Code.
Musst mit höheren Spannungen das Ding reseten und die Sperrung aufheben. Ist aber eine ziemlich heikle Sache. Am Besten verwendest du ein STK Board mit diesem sollte es funktionieren.
Sébastien Monn schrieb: > Musst mit höheren Spannungen das Ding reseten und die Sperrung aufheben. > Ist aber eine ziemlich heikle Sache. Am Besten verwendest du ein STK > Board mit diesem sollte es funktionieren. genau, weil sich die Sperre so simple umgehen lässt...
Sébastien Monn schrieb: > Am Besten verwendest du ein STK > Board mit diesem sollte es funktionieren. Wenns so einfach wäre, hätte Atmel die lockbits auch gleich weglassen können. Mit normalen Mittel ist der Chip nicht mehr auszulesen. Oliver
Sébastien Monn schrieb: > Doch geht schon habe davon gehört aber niemals selber verwendet Natürlich gehts. Aber nicht für Otto Normalverbraucher! Was hätten denn Lockbits für einen Sinn, wenn die jede Verkäuferin in der Mittagspause knacken kann? Ja, man kann die Lockbits umgehen. Aber man muss beträchtlichen Aufwand dafür treiben. Im Regelfall inkludiert das, dass man das Kunststoffgehäuse vom Die wegätzt und dann mit Mikronadeln an den richtigen Stellen am nackten Silizium unter dem Mikroskop die Elektronik manipuliert.
Max H. schrieb: > Ingrid S. schrieb: > Ich weiss nur soviel das der MC gesperrt ist > und die Software damals in Pascal erstellt wurde. > > Es soll asiatische Firmen geben die das Auslesen irgendwie hinbekommen. > Wenn alles klappt hast du am Ende einen unkommentierten ASM-Code. ...vielleicht ist es einfacher nur das hex.file auszulesen. Mir wuerde es fuer einen Clon genügen.
Ingrid S., genau das geht doch nicht, wenn die Lock-Bits gesetzt sind. Ist das so schwer zu verstehen ? Ich würde so kleine Applikationen neu schreiben, dann hätte ich auch die Rechte daran und würde mich durch das Clonen evtl. nicht Strafbar machen.
Ingrid S. schrieb: > ...vielleicht ist es einfacher nur das hex.file auszulesen. mehr würde auch nicht gehen, selbst wenn der µC nicht gesperrt wäre...
Ingrid S. schrieb: >> Wenn alles klappt hast du am Ende einen unkommentierten ASM-Code. > > ...vielleicht ist es einfacher nur das hex.file auszulesen. unkommentierter ASM-Code IST im Prinzip das Hex-File. Nur etwas anders aufbereitet. Sinn der Lockbits ist es gerade, jeglichen Blick auf die Programmierung zu verhindern. Das inkludiert selbstverständlich auch das einfache Clonen des programmierten µC. Wenn man das zulassen würde, könnte man sich die Lockbits auch gleich sparen. Das es Spezialisten gibt, die diesen Schutz umgehen können, ändert daran nichts. Denn letzten Endes lässt sich jeder Schutz in irgendeiner Art und Weise umgehen. Die Frage ist immer nur: wie groß ist der Aufwand dafür und lohnt sich das für einen Gelegenheitscloner.
Ich würde nochmal selbst überprüfen, ob da wirklich das Auslesen (Level 2) gesperrt ist. Ungewöhnlich ist auch die Programmierung mit Pascal. Wenn es eine deutsche Fa. war, kann man auch versuchen, mit einer Nachfolgefirma oder ehemaligen Mitarbeitern in Kontakt zu kommen.
Ingrid S. schrieb: > für mich ist > die Anwendung sehr wichtig. Mal Butter bei die Fisch: Wie wichtig? 10 Euro? 100 Euro? 1.000 Euro? 10.000 Euro? In den letzten Stufe sollte das kein Problem sein... Oliver
Oliver schrieb: > Ingrid S. schrieb: > für mich ist die Anwendung sehr wichtig. > > Mal Butter bei die Fisch: Wie wichtig? 10 Euro? 100 Euro? 1.000 Euro? > 10.000 Euro? > In den letzten Stufe sollte das kein Problem sein... > Oliver Wert der Anlage ca. 5000 Euronen
Justus Skorps schrieb: > Sébastien Monn schrieb: >> Musst mit höheren Spannungen das Ding reseten und die Sperrung aufheben. >> Ist aber eine ziemlich heikle Sache. Am Besten verwendest du ein STK >> Board mit diesem sollte es funktionieren. > > genau, weil sich die Sperre so simple umgehen lässt... Im Prinzip ja, aber so simpel ist das nicht. Aber es gibt angeblich die Möglichkeit über zu hohe Spannungen im richtigen Moment, das Lock-Bit auszuschalten. Nur ist das egal, weil das der TE sowieso nicht alleine hinbekommt. Also jemanden machen lassen. Aber was spricht dagegen, einfach mal bei der µC-Crack-Bude deiner Wahl (eine habe ich ja oben verlinkt) konkret mit Controllermodell anzufragen was ein Cloning kosten soll?
cyblord ---- schrieb: > Aber was spricht dagegen, einfach mal bei der µC-Crack-Bude deiner Wahl > (eine habe ich ja oben verlinkt) konkret mit Controllermodell anzufragen > was ein Cloning kosten soll? danke für die Info, gibt es noch andere Anbieter - Info erwünscht..
Ingrid S. schrieb: > cyblord ---- schrieb: >> Aber was spricht dagegen, einfach mal bei der µC-Crack-Bude deiner Wahl >> (eine habe ich ja oben verlinkt) konkret mit Controllermodell anzufragen >> was ein Cloning kosten soll? > > danke für die Info, gibt es noch andere Anbieter - Info erwünscht.. ..wer hat ne info ueber eine weitere crack bude?
Es gibt noch http://www.semiresearch.com/ Bei ic-cracker.com steht für meinen Geschmack zu viel SEO-Geschwafel und zu wenig Information auf den Seiten. Wenn ich 'nen µC ausgelesen haben will, brauche ich das Verkäufergeschwafel von den "131 Powerful Instructions" nicht mehr. Stattdessen könnten sie schreiben, welche Varianten/Maskenrevisionen sie auslesen können und welche nicht und woran ich die unterscheiden kann. Könnten sie. Wenn sie es denn selber wüßten.
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