ATmega 8535 Programm

OP #3642411
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Hallo,
suche eine Firma oder jemanden der damit schon Erfahrung hat(te). 
Brauche den Quellcode eines Programmes welches auf einen ATmega 8535 
läuft. Leider arbeitet die Herstellerfirma nicht mehr und für mich ist 
die Anwendung sehr wichtig. Ich weiss nur soviel das der MC gesperrt ist 
und die Software damals in Pascal erstellt wurde.
Bitte um Hilfe, bin für jeden Hinweis dankbar.
#3643093
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Sébastien Monn schrieb:
> Doch geht schon habe davon gehört aber niemals selber verwendet

Natürlich gehts.
Aber nicht für Otto Normalverbraucher!

Was hätten denn Lockbits für einen Sinn, wenn die jede Verkäuferin in 
der Mittagspause knacken kann?


Ja, man kann die Lockbits umgehen. Aber man muss beträchtlichen Aufwand 
dafür treiben. Im Regelfall inkludiert das, dass man das 
Kunststoffgehäuse vom Die wegätzt und dann mit Mikronadeln an den 
richtigen Stellen am nackten Silizium unter dem Mikroskop die Elektronik 
manipuliert.
OP #3643194
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Max H. schrieb:
> Ingrid S. schrieb:
> Ich weiss nur soviel das der MC gesperrt ist
> und die Software damals in Pascal erstellt wurde.
>
> Es soll asiatische Firmen geben die das Auslesen irgendwie hinbekommen.
> Wenn alles klappt hast du am Ende einen unkommentierten ASM-Code.

...vielleicht ist es einfacher nur das hex.file auszulesen. Mir wuerde 
es fuer einen Clon genügen.
#3643201
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Ingrid S.,

genau das geht doch nicht, wenn die Lock-Bits gesetzt sind.

Ist das so schwer zu verstehen ?

Ich würde so kleine Applikationen neu schreiben, dann hätte ich auch die 
Rechte daran und würde mich durch das Clonen evtl. nicht Strafbar 
machen.
#3643212
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Ingrid S. schrieb:

>> Wenn alles klappt hast du am Ende einen unkommentierten ASM-Code.
>
> ...vielleicht ist es einfacher nur das hex.file auszulesen.

unkommentierter ASM-Code IST im Prinzip das Hex-File. Nur etwas anders 
aufbereitet.

Sinn der Lockbits ist es gerade, jeglichen Blick auf die 
Programmierung zu verhindern. Das inkludiert selbstverständlich auch das 
einfache Clonen des programmierten µC. Wenn man das zulassen würde, 
könnte man sich die Lockbits auch gleich sparen. Das es Spezialisten 
gibt, die diesen Schutz umgehen können, ändert daran nichts. Denn 
letzten Endes lässt sich jeder Schutz in irgendeiner Art und Weise 
umgehen. Die Frage ist immer nur: wie groß ist der Aufwand dafür und 
lohnt sich das für einen Gelegenheitscloner.
Gast #3643219
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Ich würde nochmal selbst überprüfen, ob da wirklich das Auslesen (Level 
2) gesperrt ist.
Ungewöhnlich ist auch die Programmierung mit Pascal.
Wenn es eine deutsche Fa. war, kann man auch versuchen, mit einer 
Nachfolgefirma oder ehemaligen Mitarbeitern in Kontakt zu kommen.
#3643295
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Justus Skorps schrieb:
> Sébastien Monn schrieb:
>> Musst mit höheren Spannungen das Ding reseten und die Sperrung aufheben.
>> Ist aber eine ziemlich heikle Sache. Am Besten verwendest du ein STK
>> Board mit diesem sollte es funktionieren.
>
> genau, weil sich die Sperre so simple umgehen lässt...

Im Prinzip ja, aber so simpel ist das nicht. Aber es gibt angeblich die 
Möglichkeit über zu hohe Spannungen im richtigen Moment, das Lock-Bit 
auszuschalten. Nur ist das egal, weil das der TE sowieso nicht alleine 
hinbekommt. Also jemanden machen lassen.

Aber was spricht dagegen, einfach mal bei der µC-Crack-Bude deiner Wahl 
(eine habe ich ja oben verlinkt) konkret mit Controllermodell anzufragen 
was ein Cloning kosten soll?
Gast #3646439
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Es gibt noch http://www.semiresearch.com/

Bei ic-cracker.com steht für meinen Geschmack zu viel SEO-Geschwafel und 
zu wenig Information auf den Seiten. Wenn ich 'nen µC ausgelesen haben 
will, brauche ich das Verkäufergeschwafel von den "131 Powerful 
Instructions" nicht mehr. Stattdessen könnten sie schreiben, welche 
Varianten/Maskenrevisionen sie auslesen können und welche nicht und 
woran ich die unterscheiden kann. Könnten sie. Wenn sie es denn selber 
wüßten.

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