Konrad schrieb:
> gibts "grosse" ARM-Prozessoren ueberhaupt
> handloetbar?).
JEIN. Eigentlich nicht bis auf vielleicht ältere ARM9, Ausnahme dürften
- vom Hörensagen her - die chinesischen Allwinner sein, aber dafür
gibt's keine Doku. Allenfalls würde ich nach einem ARM9 bei NXP schauen,
die hatten vor Jahren die BlueStreak's übernommen und dabei waren m.W.
auch ARM9.
Aber mal neganz andere Frage, so zum Grundsätzlichen: Wozu überhaupt ein
Linux auf so einen µC quetschen? Ich begreife den tieferen Sinn dahinter
nicht. Da hätte man dann so 2..4 UART's und eventuell Ethernet und
könnte von dort aus 3..5 mal sich einloggen und hätte nen netten Prompt,
aber was weiter? Was damit WIRKLICH tun? Bloß sich dran freuen, daß
der Prompt kommt und sich selbst auf die Schulter klopfen? Ja, kann man
- aber war es das?
Mir ist klar, daß man gut drauf ist, wenn man auf einem µC irgendein
kleines Monitorprogramm laufen hat, so daß man daraus eine passable
Firmware für ein Gerät machen kann und für den Anfang wenigstens ne
Serielle für's Ausprobieren auf der Hinterhand hat - aber ein Linux? Da
wäre ein Windows CE wesentlich eher angesagt, weil es von hause aus ne
ausgefeilte Grafik mitbringt. Und trotzdem, für einen µC sind eigentlich
beide OS viel zu fett, das Übliche für sowas ist ja heutzutage 128 oder
wenigstens 64 MB an SDRAM, sonst kommt man sich vor wie mit nem
Elefanten als Haustier in ner Neubauwohnung.
W.S.