anonymus schrieb:
> Thema: DB-Zeitarbeit
>
> Mich hat man einen Tag nach einem Arbeitsunfall entlassen, die
> Vertragsverlängerung wurde gemäß Kleingedrucktem Gummi-Paragraph
> zurückgezogen und meine Verletzung durfte ich als Erwerbsloser genesen.
Wie lange warste denn da? Immerhin kann dir das Amt in der
Krankschreibung nicht Verpflichtungen wie Bewerbungen und
Vorstellungsfahrten auf brummen.
> Die mir tariflich zustehenden Freifahrten verfielen zusätzlich
> ersatzlos!
Ach, das würde ich mal als nebensächlich unwichtig betrachten. Ich würde
als Trotzreaktion die nächsten 20 Jahre überhaupt nicht mehr Bahn
fahren. Das ist bei mir wie eine Allergie. Ich kaufe auch bei einem
Kaufhauskonzern nie mehr was, die mir mal eine Standardabsage einer
Bewerbung schickten.
> Zeitarbeit ist ein Instrument zur Umgehung bestehender Tarifverträge
> nach amerikanischem Muster; Heuern und Feuern!!
Ich wurde auch in Festanstellung schon ganz plötzlich ohne Vorwarnung
gekündigt. Auch einmal bei einem Dienstleister mit zwei Tagen
Kündigungsfrist. Freitags Mittags kam einer, ich sollte alles zusammen
packen, und gehen. Der kleine blasse Wicht 40 mager und Vollglatze
erinnert mich etwas an Heiner hier. Eine Viertelstunde später kam der
Anruf des Dienstleisters in 50km Entfernung, ich müßte mal persönlich
vorbei kommen. Das war dann die Unterschreibung der Kündigung.
Denen würde ich heute was husten, von wegen der
Kündigungsunterschreibung noch mal 100km extra fahren und persönlich
erscheinen. Das geht auch per Post mit Einschreiben.