Hallo Forum, wenn ich mein Arch Linux, was ich momentan auf meinem Beaglebone Black nutze, auf das Olimex SOM AM3352 porten möchte.. Reicht es da, wenn ich mir die Archlinux Sourcen hole und dann die .dtbo .dtsi usw. an das neue Board anpasse und kompiliere dann den Kernel? Das Filesystem müsste ich doch mit allem übernehmen können oder? Bzw ich nehme meine komplette Partition und kopiere dann meinen neu gebauten Kernel drüber? uEnv.txt müsste wohl auch noch angepasst werden. In Uboot auch irgendwas?? Habe sowas noch nie gemacht aber möchte mich mal vorab Informieren. Die andere Möglichkeit wäre das von Olimex angekündigte Debian zu nutzen. Nur denke mal das da z.B. kein capemanager dabei ist. Müsste also meine Overlays für den Capemanager irgendwo anders beim Debian reinbekommen. Wohl direkt in die Board files vor dem Kernel bauen?
Welchen Vorteil versprichst du dir vom Capemanager?
Naja, momentan baue ich mein ganzes Programm auf dem Beaglebone auf und teste auch damit. Die Device Tree Overlays habe ich entsprechend dafür gemacht. Wollte jetzt mit möglichst wenig Aufwand vom Beaglebone Black auf das dann verfügbare Olimex SOM AM3352 wechseln. Mit nem eigenen Board drunter.. Gibts irgendwo eine gute Beschreibung für sowas also meine .dtsi anpassen usw.?
Kernelino schrieb: > mit möglichst wenig Aufwand Dann bleib beim BeagleBone Black. Oder nimm das Olimex. Oder irgendein anderes. Aber nimm es so, wie es kommt und stell dich darauf ein, dass es nicht allzulange Support gibt. Nur Boards, die sich gut verkaufen, erhalten vom (Prozessor-)Hersteller Unterstützung - solange sie sich gut verkaufen. Hier sind derzeit wohl Raspberry Pi und BeagleBone Black ganz gut im Rennen. Beim Olimex würde ich erstmal erste Erfahrungsberichte abwarten. Eine Community nur mit Anfängerwissen bringt dir bei Problemen nichts - und du sagtest "mit möglichst wenig Aufwand". Meine Frage bezüglich Capemanager beim BeagleBone Black beruht auf verschwendeter Zeit beim Versuch, die toll beschriebene Möglichkeit eines EEPROMs auf dem Cape für die I/O-Konfiguration zu nutzen. Es läuft darauf hinaus, dass sich nichts, was nicht schon im Kernel einkompiliert ist, per "plug'n'play" konfigurieren lässt. Will man sich keinen eigenen Kernel kompilieren, dann kann man das EEPROM auf dem Cape einsparen. Denn alles was sich an I/O konfigurieren lässt, kann man auch in einem billigen Startup-Script erledigen. Oder im uEnv.txt, was natürlich durch die "interessante" Bootreihenfolge etwas an Eleganz einbüßt.
Bei uEnv.txt kann man mittlerweile Prioritäten angeben für das Laden der Capes. Also das die selbst erstellen Capes geladen werden nachdem das emmc Cape geladen wurden. So das die capes nicht bereits hineinkompiliert sein müssen. Dann geht es auch ohne zuvor in den Kernel hineinkompiliert. Habe so meine eigenen .dtbo erstellt und lade diese beim startup. Hat mcih aber auch fast einen ganzen Tag gekostet bis ich mal einen hinweis darauf gefunden habe... Naja meine Software Entwicklung ist auf dem Beaglebone gemacht. Aber es werden dann mehrere Olimex Boards gekauft die auf eine eigene Platine kommen. Die Olimex Boards haben ja glücklicherweise einen kompatiblen Prozessor zu den Beaglebones. Bei den Beaglebones ist leider zu viel drauf was ich nciht benötige und die Pins die ich gerne hätte gibt es nicht. Also wenn es gar nciht anders geht werde ich halt verscuhen mit dem Debian klarzukommen oder halt Archlinux kompilieren mit selbst geschriebenen Boardfiles. Die Treiber usw. sollten ja passen. Oder wird in den ganzen Treibern irgendwelche Hardwareadressen fest eingebaut die für jeden Prozessor neu angepasst werden müssen? Hoffe halt das man möglichst viel vom Beaglebone ohne Aufwand porten kann.
Linux Newbie schrieb: > Bei uEnv.txt kann man mittlerweile Prioritäten Hilft aber nicht wirklich, da bei eingesteckter µSD-Card die uEnv.txt von der µSD-Card verwendet wird. Man muss also die uEnv.txt auf jeder µSD-Card, die beim Booten eingesteckt sein könnte, mit der uEnv.txt auf der eMMC konsistent halten. Richtig gut wäre es gewesen, wenn sich die Beschreibung im Kapitel 8.2 des BeagleBone Black System Reference Manual auch nutzen ließe. Cape basteln, EEPROM konfigurieren, Cape aufstecken, funktioniert ... nicht, ätsch! :-(
Ah ok. Okay dazu kann ich nichts sagen. Naja ich nutze den emmc für das System. Und die SD nur für Daten.
Linux Newbie schrieb: > Und die SD nur für Daten. Es ist dem System egal, ob du da nur Daten draufhaben willst. ;-) Wenn die Karte beim Booten drin ist, dann gilt auch deren uEnv.txt.
Ja meine damit meine SD ist leer (kein uEnv.txt) bis auf ein ppar Ordner mit Mess Daten.
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