Gast
#3656051
Hallo Zusammen, ich habe da mal ein wenig mit einem MOC3020 rumgebastelt. Hatte mir neulich mal 20 Stück bei Reichelt bestellt und dabei nicht bedacht, dass das ja kein 'normaler' Optokoppler ist, sondern einer mit Diac-Ausgang für die Ansteuerung von Triacs und Thyristoren im 220V-Bereich. Kann man das Ding als 'normalen' Optokoppler verwenden? Nach meiner Erfahrung: JA. Seht euch mal den Schaltplan an. Entscheidend ist irgendwie R2. 1. Variante: R2=1K Dabei fließen durch das Diac bei 5V dann 5mA. Da scheint der Diac noch zu arbeiten. Macht man die LED mal an, schaltet der Diac durch und bleibt an. Deswegen dachte ich mir: Leg ihn an einen MC-Ausgang, mit dem man ihn dann wieder abschalten kann. Somit funktioniert die Sache dann als Latch, der das Ereignis der eingeschalteten LED speichert. 2.Variante R2=100k Das funktionierte bei mir schon ab 20K aufwärts. Der Diac-Strom scheint dabei so gering zu werden, dass er nicht mehr arbeitet. Aber die Empfängerelektronik für die LED arbeitet noch. Also µC-1 an +5V und ich kann den Ausgang (µC-2) munter zwischen high und low mit der LED schalten. LED an: Ausgang an. LED aus: Ausgang aus. Kann das alles so richtig sein? Oder habe ich nur Glück gehabt? Wer sich, wie ich, mal ein paar MOC's mehr gekauft hat für die derzeitigen 0,29€, kann das ja mal ausprobieren. Ich versuche damit jetzt auch noch mal einen Nulldurchgangsdetektor zu bauen. Wenn es geht, sage ich euch bescheid. Gruß und viel Spaß beim Basteln, Andreas
