Zunächst hängt der Ausgangsstrom vom Eingangsstrom und vom
Übertragungsfaktor ab.
Wenn die LED mit 10 mA zum Leuchten gebracht wird und der
Übertragungsfaktor (CTR) 50% ist, kann der Ausgangstransistor 5mA
leiten.
Jetzt gibt es da drei Fälle
1. Sperren: Es fließt kein Strom, der Transistor ist also nicht leitend,
keine Verlustleistung sondern nur Spannungsbeanspruchung (meistens
max.30V möglich)
2. Leiten: Durch den Transistor wird weniger Strom geleitet als die oben
genannten 5mA. Dann ist UCE des Transistors nahezu Null und die
Verlustleistung im Transistor nahezu Null. Also in Ordnung.
3. Überfordert: Die Ausgangsbeschaltung lässt mehr Strom als die 5mA zu.
Dann entsteht Spannung UCE am Transistor und natürlich Leistung. In
unsrem Falle bösestens 20V mal 5mA = 100 mW. Das ginge gerade noch gut.
Wenn der Übertragungsfaktor aber 100% betrüge (Fertigungstoleranz)wären
im Transistor 10mA möglich. Wenn die Beschaltung diese 10mA bei 20V
zuließe würde das dann 200mW ergeben, das wäre dann zuviel.
Zusammenfassung: Eingangsstrom mal CTR = möglicher Strom im
Ausgangstransistor.
Ausgangsbeschaltung bestimmt Strom bis möglicher Strom erreicht ist,
alleine.
Dann aber entsteht Spannung am Ts und Leistung, die hier 150 mW nicht
überschreiten darf.