Quizspiel Schaltung Theorie

OP #3661564
Hallo,

Ich wollte eine 'Wer wird Millionär' Schaltung analog aufbauen, also 
ohne uC.

Es gibt 4 Pads mit je 4 Knöpfen für A B C und D, die an einem Pult je 
eine LED einschalten sollen. Also Für Spieler A 4 Leds, Spieler B 4 Leds 
usw....

Wenn ein Spieler eine Antwort 'eingelogt' hat, soll er sie natürlich bis 
zum Reset des Moderators nicht ändern können, also dachte ich an 
bistabile Kippstufen...

Jetzt braucht aber jede LED eine bistabile Kippstufe, wenn ich das 
richtig verstanden habe. Um nicht in Transistoren zu ertrinken wollte 
ich dafür NE555s dafür nehmen, aber müssen es dann wirklich 16 Stück 
davon sein ?

Analog ist für mich gerade wie Kopfrechnen, schon lange her.. :D


*Ja, mit uC geht alles einfacher, aber darum gehts hier nicht.*
Gast
Mit einer Logikschaltung geht alles einfacher. z.b. mit Flipflops.
Ein Mikrocontroller könnte das auch machen, allerdings ist ein 
Mikrocontroller technisch sehr ungeeignet dafür.

Die 16 NE555 werden dank des Reset vmtl. reichen.
Bei einer Digitalschaltung könnte man auch mit 12 Flipflop auskommen.

Am einfachsten wäre es vmtl. mit 4 * 74HC161 zu arbeiten mit Preset und 
Clear. Die Q-Ausgänge gehen auf die LEDs. Dazu noch 4 * 74HC02 um das 
PE-Signal zu erzeugen (4 Input-NOR).
@ Dennis S. (Firma: sixeck.com) (sixeck)

>Ich wollte eine 'Wer wird Millionär' Schaltung analog aufbauen, also
>ohne uC.

Warum?

>Jetzt braucht aber jede LED eine bistabile Kippstufe, wenn ich das
>richtig verstanden habe. Um nicht in Transistoren zu ertrinken wollte
>ich dafür NE555s dafür nehmen, aber müssen es dann wirklich 16 Stück
>davon sein ?

Sieht wohl so aus. Nimm wenigstens integrierte RS-FlipFlops ala 4043 
oder 4044. ort hast du Vier in einem DIL16 Gehäuse. Reicha ber allein 
nicht, du brauchst noch Verriegelungslogik.

>Analog ist für mich gerade wie Kopfrechnen, schon lange her.. :D

Für mich hier eher wie eine Faustkeil, auch lange her und nicht mher 
wirklich zeitgemäß.

>*Ja, mit uC geht alles einfacher, aber darum gehts hier nicht.*

Worum geht es dann? Sowas "analog" bauen zu wollen war selbst vor 30 
Jahren schon eine dumme Idee. Heute nimmt man einen kleinen uC und 
fertig.
Gast
Dennis S. schrieb:
> wollte ich dafür NE555s dafür nehmen, aber müssen es dann wirklich
> 16 Stück davon sein ?

Ja.

Es gäbe ja noch andere ICs, wie CD4044 mit denen das weniger wäre, aber 
wenn du unbedingt NE555 willst, dann ist das eben so.

Falk Brunner schrieb:
> Reicha ber allein nicht, du brauchst noch Verriegelungslogik.

Richtig.

Man könnte es auch mit 16 Thyristoren wie BRX45 aufbauen.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite
Frank schrieb:
> Ein Mikrocontroller könnte das auch machen, allerdings ist ein
> Mikrocontroller technisch sehr ungeeignet dafür.
Das ist die ideale Anwendung für einen Mikrocontroller:
Dennis S. schrieb:
> Es gibt 4 Pads mit je 4 Knöpfen für A B C und D, die an einem Pult je
> eine LED einschalten sollen. Also Für Spieler A 4 Leds, Spieler B 4 Leds
> usw....
Da kann man dann noch eine Hupe ansteuern, und die LEDs blinken lassen, 
und der Spielleiter kann die richtige Antwort eingeben für ein 
schnuckeliges Lauflicht, und es kann ein Zähler mitlaufen, und, und, 
und.

Aber natürlich kann man das auch über mehr Hardwareaufwand mit einzelnen 
ICs aufbauen...
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite
Dirk J. schrieb:
> Oder alles nur mit Relais :)
Man könnte es auch mit einem Nockenschaltwerk und Motoren machen...

Wenns aber schon unbedingt Hardware sein muss, dann würde ich ein CPLD 
oder eher ein FPGA nehmen. Kostet auch nur zwofuffzich:
http://de.mouser.com/ProductDetail/Lattice/LCMXO2-256HC-4SG32C/?qs=b7JX9/qJC2NnipB%252bzTp3dg==

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