3.3v Arduino mit Mignon 3.6v betreiben

OP #3661797
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Hallo,

kann mir jemand sagen, ob ich einen Arduino an einer 3.6v Mignon-Zelle 
betreiben kann, oder ist der Spannungsabfall gegen Ende der Ladung zu 
hoch?

Ich würde sonst mit den 3.6v direkt in den raw Eingang gehen.

http://www.reichelt.de/NH-TC-3XAA-1Z/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=86595&artnr=NH+TC+3XAA-1Z&SEARCH=mignon+aa
Gast #3661865
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Leerlaufspanng voll liegt bei 3* 1,4 Volt. Wenn du das Board am 
Ladegerät betreibst 3* 1,7 Volt.

Spannungsregler ummgehen? Solltest genau durchrechnen. Eigenverbrauch 
eines StepUp liegt in ähnlicher Größenordnung.
Gast #3661899
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Die 15mA für den Transceiver kann auch der Arduino Spannungsregler 
liefern.

Ist der Transceiver die ganze Zeit auf Empfang? Sonst würde ich erst mal 
alle Stromspaarmodi des AVR und des RF24L01 nutzen. Braucht dann 
durchschnittlich nur Microampere. (Habe nicht geschaut, ob der Arduino 
Spannungsregler auch nur Microampere Ruhestrom braucht.)

Falls der Transceiver die meiste Zeit im Power Down Modus verbringt ist 
ein sparsamer Linearregler am besten. Wenn er die ganze Zeit auf Empfang 
ist, dürfte ein StepUp spaarsamer sein.
Gast #3661972
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Also durchschnillich 3,5mA + 0,1mA Eigenverbrauch des Spannungsreglers. 
Verheizt der Linearregler durchschnittlich 0,6 Volt, verbraucht er etwa 
(3,5+0,1)*0,6 = 2,2mW.

(Gibt auch Linearregler mit 0,01mA Eigenverbrauch).

Ein StepUp z.B MCP1640 hat 90% Wirkungsgrad + 0,2mA Eigenverbrauch. Also 
3,5mA*3,3V*0,9+2,6V*0,2mA = 11mW.
Gast #3661985
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Keine Ahnung für welche Spannungen dein Arduino ausgelegt ist, aber wenn 
die Stromaufnahme so gering und die Entladekurve so flach ist könnte 
auch eine Schottky-Diode in der Zuleitung ausreichen. Dann würden 
darüber je nach Diode 100mV - 200mV abfallen, das wären selbst bei 3,7V 
Quasi-Leerlauf nur noch 3,5 V (also unterhalb der max. 3,6V die viele 
3,3V Controller vertragen).

Wenn die Zellen fast leer sind und nur noch 3,4 V anliegen hättest du 
dann 3,2V.
Gast #3661995
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Das wichtigste vergessen...

Hat dein Akku 8000mWh von denen der Linearregler nur 85% nutzen kann, so 
hält er 0,85*8000mWh/(3,5mA*3,3V+2,2mW) = 494 Stunden.

Kann der StepUp einen 2-Zellen-8000mWh Akku komplett nutzen, so hält er 
8000mWh/(3,5mA*3,3V+11mW) = 355 Stunden.
Gast #3662095
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Da hab ich auch noch was vergessen ...

Ich benutze eine alte LiIon Zelle Panasonic NCR18650 3,6V 2900 aus einem 
alten Labtopakku mit einer Diode in Serie. Als Sensor habe ich einen 
SHT22 - der geht auch bis 3.6V. Das ganze läuft schon 2 Jahre und der 
Akku ist mittlereilen bei 3.68V angekommen. So etwa die Hälft schätze 
ich. Ich sende 1 Telegramm/minute.

Die LiIon Zelle ist übrigens kleiner als die 2 nimh Akkus. Habe auch 
schon mit gebrauchten Handyakkus gespielt, kann ich auch empfehlen.

Gruss

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