Hi! Für ein Projekt wäre es praktische einen linearen Absolutmessgeber einzubauen. - Die Wegstrecke wäre ca. 1m - Genauigkeit +-1mm wäre okay - Ultraschall, Drehencoder usw. fallen aus - wurde schon intern diskutiert - Glasmaßstäbe auch, da viiiieeel zu teuer. - Riemen mit Poti über den Weg ist gefrickel und sehr anfällig gegen Schmutz-> soll nicht verwendet werden Es darf nichts incrementelles sein. Kennt jemand eine Bezugsquelle für solch einen Sensor? Renishaw und weitere große Hersteller in dem Bereich scheiden wegen des Geldes aus. Eine Art Mega-Studiofader wäre eine Idee, finde aber keine mit einem Meter :) Evtl. hat ja jemand einen guten Gedanken darüber. Grüße!
Björn G. schrieb: > anfällig gegen Schmutz Welche Verschnutzung erwartest du? > - Riemen mit Poti über den Weg ist gefrickel und sehr anfällig gegen > Schmutz-> soll nicht verwendet werden Dann frickel nicht selber rum, sondern nimm einen fertigen Seilgeber: http://www.asm-sensor.com/asm/product_detail.php?lang=de&det=pos_sei > Kennt jemand eine Bezugsquelle für solch einen Sensor? Was für einen? Wenn du nur sagst: "Die die gehen sind zu teuer und die Anderen gehen nicht!", dann findest du leider keine Schnittmenge...
Björn G. schrieb: > Für ein Projekt... Übrigens Danke, für die genaue Beschreibung des Problems mit "für ein Projekt". Mach doch Deinen Sch... alleine, wenn das Projekt geheim sein soll. Björn G. schrieb: > - Die Wegstrecke wäre ca. 1m > - Genauigkeit +-1mm wäre okay Gehts noch ein bisschen anspruchsvoller? Vielleicht sollte man da etwas mehr Planungsaufwand treiben, um erfüllbare Forderungen zu haben. Schau mal unter Linearpotentiometer nach. Da gibts so etwas. Da kannst du Auch reelle Preise erfahren.
Wenn du als Antrieb einen Schrittmotor benutzt, ist die Sache banal bei dieser Anforderung (1mm). Jeweils an beiden Endpunkten einen Näherungsschalter zur Referenzierung des Schrittzählers, der in den Prozesspausen (wenige Sekunden, je nach Speed) angefahren wird. So wird max. der halbe Verfahrweg zur Referenzierung benötigt. Hab ich bei wesentlich geringeren Toleranzen schon oft erfolgreich implementiert. Einen Inkrementalgeber bei anderen Antriebsarten, in derselben Weise genutzt, generell auszuschliessen, kann ich nicht so ohne Weiteres nachvollziehen. Da bräuchte man eben ein paar mehr Details zur Funktion...
Uwe schrieb: > http://www.sick.com/de/de-de/home/products/product... Die sind zu teuer. Halt - wir wissen ja noch gar nicht, was "zu teuer" für den Threadstarter überhaupt heißt und welcher Preisrahmen überhaupt akzeptabel ist. OK, dann fällt das unter die Kathegorie "usw." und ist damit auch raus.
Unfassbar was man hier als "Tonfall" zurück bekommt. @Lothar: > Welche Verschnutzung erwartest du? Staub, Kondenswasser (geringfügig), evtl. ein paar Steinchen >Dann frickel nicht selber rum, sondern nimm einen fertigen Seilgeber: >http://www.asm-sensor.com/asm/product_detail.php?l... Gute Idee mit dem Seilgeber! Werde ich mir mal anschauen. >> Kennt jemand eine Bezugsquelle für solch einen Sensor? >Was für einen? >Wenn du nur sagst: "Die die gehen sind zu teuer und die Anderen gehen >nicht!", dann findest du leider keine Schnittmenge... :) Stimmt Teuer sind Glasmaßstäbe durch die Reihe. Preislich wäre so 50€ toll. @Peter R. ... @Uwe: Sick scheint dafür auch eine gute Anlaufstelle zu sein. Werde ich mir anschauen. @Simpel: Es gibt keine Schrittmotoren. Ich brauche wirklich einen absoluten Messgeber, da keine Referenzfahrten möglich sind.
Die Mechanik um hiermit einen linearen Weg ermitteln zu können, musst Du Dir noch selbst einfallen lassen. Ansonsten geht auch eine Poti-Lösung in etwas rauer Umgebung: http://de.farnell.com/bourns/ams22b5a1bhasl334n/sensor-position-4-5-to-5-5vdc/dp/2328072
Potilösung, die bei 270° für 1m Verfahrweg genau ist? Alle Achtung!
Simpel schrieb: > Potilösung, die bei 270° für 1m Verfahrweg genau ist? Alle > Achtung! Das verlinkte teil hat zwar keine 270°, sondern 340°, aber das ganze muß man erstmal spielfrei hinkriegen. Ist nicht ganz einfach.
vcd schrieb: > Ist nicht ganz einfach. Das ist so ein Punkt, bei dem sich die Spreu vom Weizen trennen wird.
vcd schrieb: > Simpel schrieb: >> Potilösung, die bei 270° für 1m Verfahrweg genau ist? Alle >> Achtung! > > Das verlinkte teil hat zwar keine 270°, sondern 340°, aber das ganze muß > man erstmal spielfrei hinkriegen. Ist nicht ganz einfach. Mal angenommen, man könnte ein Zahnrad-Ansatz spielfrei realisieren, sprechen wir immernoch von einem Zahnrad mit mindestens d = U/Pi * 360°/340° = 337mm. Alternativ müsste man ein spielfreies Untersetzungsgetriebe einbauen, welches den Ansatz nicht gerade leichter machen wird. Ohne dem TO zu nahe treten zu wollen, wenn er nicht zufällig Uhrmacher ist oder mindestens über eine Feinmechanikwerkstatt verfügt, sollte er einen solchen Ansatz gleich vergessen.
Simpel schrieb: > Potilösung, die bei 270° für 1m Verfahrweg genau ist? Alle Achtung! Jeti schrieb: > vcd schrieb: >> Ist nicht ganz einfach. > > Das ist so ein Punkt, bei dem sich die Spreu vom Weizen trennen wird. Genau das können Seilzugaufnehmer wie z.B. von asm und genau deshalb sind diese nicht für 50€ zu haben sonder kosten etwa das 10fache.
Potilösung mit spielfreiem U-Getriebe gibt es fix und fertig. Verwenden wir seit Jahren, wir jetzt abgelöst. http://www.pewatron.com/de/produkte-loesungen/geometrische-sensoren/winkelsensoren/
Björn G. schrieb: >> Welche Verschnutzung erwartest du? > Staub, Kondenswasser (geringfügig), evtl. ein paar Steinchen > Gute Idee mit dem Seilgeber! Werde ich mir mal anschauen. Tu das. Der kommt mit Staub eigentlich ganz gut zurecht... > Preislich wäre so 50€ toll. Da musst du aber einige abnehmen und gut verhandeln... ;-) > Unfassbar was man hier als "Tonfall" zurück bekommt. Es ist heiß...
Jörg E. schrieb: > Simpel schrieb: >> Potilösung, die bei 270° für 1m Verfahrweg genau ist? Alle Achtung! > > Jeti schrieb: >> vcd schrieb: >>> Ist nicht ganz einfach. >> >> Das ist so ein Punkt, bei dem sich die Spreu vom Weizen trennen wird. > > Genau das können Seilzugaufnehmer wie z.B. von asm und genau deshalb > sind diese nicht für 50€ zu haben sonder kosten etwa das 10fache. Hier noch ein Beispiel der erreichbaren Linearitätsfehler aus dem Werkszertifikat eines asm Seilzugaufnehmers mit 1m Messbereich.
Jörg E. schrieb: > Genau das können Seilzugaufnehmer wie z.B. von asm und genau deshalb > sind diese nicht für 50€ zu haben sonder kosten etwa das 10fache. Auch die "Billigheimer" WS42 Wegseilsensoren im Plastikgehäuse?
Lothar Miller schrieb: > Auch die "Billigheimer" WS42 Wegseilsensoren im Plastikgehäuse? Die haben laut Doku aber 0,35% Linearitätsfehler, der TO will 0,1% (1mm/m) Würde mich auch mal interessieren was die kosten (WS42 und WS10SG)
Lothar Miller schrieb: > Auch die "Billigheimer" WS42 Wegseilsensoren im Plastikgehäuse? Linearität: +-0,35%, also nix mit 1mm
Irgendwo habe ich das Gerücht gehört, dass es auch 10- und 20-Gang Potentiometer geben soll. Die aber, mit einer Genauigkeit von <0,1%, sind nicht mehr in der Kategorie "billig" zu finden. Gleiches gilt für Potentiometer im Bereich von 270° bis 360°. Ich würde mir mal Gedanken über den Abzockfaktor machen und ob man den nicht ein wenig reduzieren kann.
10 bit Gray Code gibt bei 1mm LSB 1,024 m Länge; dazu passend 10 schlanke Durchlicht- oder Reflexlichtschranken und der Drops ist gelutscht. Oder wird das zu klobig? Lieber was analoges schnuckelig-schlankes? Dann schau mal hier: http://www.watterott.com/de/HotPot-Folienpotentiometer-100mm
ernst oellers schrieb: > Dann schau mal hier: > http://www.watterott.com/de/HotPot-Folienpotentiometer-100mm Ich lese da: "Linear Tolerance: 3%" Der TO will aber 1mm/m was 0,1% entspricht.
Asche auf mein Haupt: Toleranz passt nicht und dann ist das Ding noch vil zu kurz. Wie wäre ein Konstantan Draht und ein Schleifkontakt?
Amateur schrieb: > Irgendwo habe ich das Gerücht gehört, dass es auch 10- und 20-Gang > Potentiometer geben soll. 10-Gang-Poti und fertige Zahnstange haben wir hier am 1-m-Weg, dazu ein 12-Bit-ADC (wir nehmen aber nur 11 MSB). Um das ganze spielfrei zu bekommen ist das Poti auf einer etwas drehbaren Platte montiert, die per Feder immer in die gleiche Richtung gedrückt wird, das Zahnrad am Poti drückt also immer auf die gleiche Flanke der Zahnstange, funzt entsetzlich gut.
ernst oellers schrieb: > 10 bit Gray Code gibt bei 1mm LSB 1,024 m Länge; dazu passend 10 > schlanke Durchlicht- oder Reflexlichtschranken und der Drops ist > gelutscht. Ich würde auch dafür sprechen einen optisch abgetasteten Linearmasssstab zu verwenden, aber es fehlen viele Informationen: Absolute vs. relative Genaigkeit über welchen Temperaturbereich, schon ein Alublech denht sich bei 1m um 1mm aus wenn es um 20 GradC erwärmt wird, Kunststofffolien eher doppelt so viel, daher sind Glasmassstäbe aus thermisch stabilem Glas für absolute Wegstrecken schon nötig. Und wie oft muss es funktionieren. Man könnte auch 10 Schleifspuren im Graycode auf eine 1m lange Platine (Material entsprechend temperaturgenauigkeit) ätzen und mit einemSchleifer wie beim Poti abtasten, wenn es nur einige Male bewegt wird (ggf. vergoldet). 1mm ist damit kein Problem, die Microsoft-Maus kam jahrelang damit einher, braucht wenigstens keinen Strom für eine Lampe.
Ideen und Ehrgeiz in allen Ehren. Aber schätzt mal ab, wie viele Stunden für einen Eigenbau aufzuwenden sind. Dann sind knapp 500 € für einen fix und fertigen Aufnehmer mit kontaktlosem Sensorelement (im Gegensatz zum Potentiometer verschleissfrei) und 0,5 ... 10V Ausgangspannung oder auch mit verschiedenen seriellen Interfaces wohl gar kein so heftiger Preis. Einfach mal auf http://www.asm-sensor.com/asm/product_detail.php?lang=de&det=pos_sei&ml=ml1&ag=0&sa=0&submit.x=4&submit.y=6 nach passendem WS10 PosiWire Aufnehmer suchen. Ich arbeite übrigens nicht bei asm, sondern bin nur seit Jahren zufriedener Anwender.
MaWin schrieb: > Ich würde auch dafür sprechen einen optisch abgetasteten Linearmasssstab > zu verwenden einen Meterstab aus dem Baumarkt und eine Webcam?
Das dürfte bei Bewegung ein zu verwischtes Bild liefern. Wie wäre es mit einer optischen Maus, die lässt sich so anzapfen, dass sie ein direktes Bild liefern kann (Beitrag "Optical Maus Sensor ADNS2610 mit AVR"), im Stand könnte sie einen Gray-Code lesen, in Bewegung das Maß der Bewegung liefern, ein Mikrocontroller könnte daraus dann einen absoluten Positionswert machen.
Udo Schmitt schrieb: > Lothar Miller schrieb: >> Auch die "Billigheimer" WS42 Wegseilsensoren im Plastikgehäuse? > Die haben laut Doku aber 0,35% Linearitätsfehler, Hab ich gesehen. Mit einer Korrekturtabelle und ein wenig Intepolation im Controller ließe sich sich da sicher was machen... > der TO will 0,1% (1mm/m) Wollen != Brauchen Und wenn der Preis die Hauptrolle spielt, dann können auf einmal auch 3,5mm ausreichen... ;-)
Lothar Miller schrieb: >> Die haben laut Doku aber 0,35% Linearitätsfehler, > Hab ich gesehen. Mit einer Korrekturtabelle und ein wenig Intepolation > im Controller ließe sich sich da sicher was machen... Wo bitte sollen die Korrekturwerte herkommen? Bei welchem Stundensatz für die Entwicklung soll das noch günstiger als ein fertiger Aufnehmer sein? Kopfschüttel...
Lothar Miller schrieb: > Wollen != Brauchen > Und wenn der Preis die Hauptrolle spielt, dann können auf einmal auch > 3,5mm ausreichen... ;-) Stimmt (auffallend oft) :-)
Björn G. schrieb: > - Die Wegstrecke wäre ca. 1m > - Genauigkeit +-1mm wäre okay Und das soll billig gehen ?
Jörg E. schrieb: > Wo bitte sollen die Korrekturwerte herkommen? Bei welchem Stundensatz > für die Entwicklung soll das noch günstiger als ein fertiger Aufnehmer > sein? Woher weißt du, ob das nicht ein einziger Einzelaufbau ist, den man locker mit dem Meterstab kalibrieren kann? > Wo bitte sollen die Korrekturwerte herkommen? Und selbst für die Serie könnte ich mir vorstellen, mit einem 5000€ Sensor als Referenz automatisiert diese Korrekturtabelle in das Flash des Auswerte-uCs des billigen Sensors einzuschreiben... > Kopfschüttel... Richtig!
Lothar Miller schrieb: > Woher weißt du, ob das nicht ein einziger Einzelaufbau ist Der TO war ziemlich schnell über den Tonfall der Antworten pikiert, hat aber im Gegenzug wenig Gegenfragen beantwortet. Keine Ahnung ob er überhaupt noch mitliest. Ist halt wieder alles hochgeheim :-(
Ich wuerd mal nach differential trafo sensor schauen.
Kein Troll schrieb: > Ich wuerd mal nach differential trafo sensor schauen Wenn du ein 1m langes lineares Magnetfeld erzeugen kannst, das will ich sehen. Üblicherweise sind die max 100 oder 150 mm lang. Vielleicht kann man ja 10 St. aneinanderhängen, aber dem TO sind sie ja einzeln schon zu teuer. Georg
Lothar Miller schrieb: > Und selbst für die Serie könnte ich mir vorstellen, mit einem 5000€ > Sensor als Referenz automatisiert diese Korrekturtabelle in das Flash > des Auswerte-uCs des billigen Sensors einzuschreiben... D.h. jeden einzelnen Eigenbau-Sensor kalibrieren. Wenn dabei +-0,1% herauskommen soll, wünsche ich viel Spass bei Entwicklung und Bau der automatisierten Kalibriereinrichtung. Das rechnet sich wahrscheinlich frühestens bei einer Großserie. Das Schreiben der Werte in's Flash des Auswerte-µCs ist dann tatsächlich das geringste und kostenmäßig uninteressanteste Teilproblem.
Man müsste mehr über die Mechanik wissen, um genauer antworten zu können. Ich könnte mir unseren FlexLVDT vorstellen, der über eine mechanische Übersetzung von 10:1 der Forderung nach Auflösung, Genauigkeit und Messbereich entsprechen kann. Ein entsprechendes Messsystem muss ja nicht zwangsläufig auch 1m lang sein.
Jörg E. schrieb: > D.h. jeden einzelnen Eigenbau-Sensor kalibrieren. Ich hatte niemals von einem Eigenbau geschrieben. > Wenn dabei +-0,1% herauskommen soll, Wenn ich den billigen Sensor nehme, dann nehme ich einen unkalibrierten Sensor, der schon ohne Abgleich 0,35% hat. Und den bekomme ich > wünsche ich viel Spass bei Entwicklung und Bau der > automatisierten Kalibriereinrichtung. Ich hatte auch nichts von automatisiert im Sinne von "motorisch angetrieben" geschrieben. Wenn ich die Schnüre der beiden Sensoren (Billigheimer und High-End-Gerät) parallel und zusammen gleichzeitig abziehe, dann ist die Kalibrierung fertig. Zeitaufwand: 1 Minute. Materialaufwand 300€ (soviel wird wohl ein Linearschlitten kosten, der die beiden Messschnüre zusammen aufnehmen kann)... > Das rechnet sich wahrscheinlich frühestens bei einer Großserie. Das rechnet sich schon nach 10 Stück, wenn die dadurch erreichte Genauigkeit ausreicht... > Das Schreiben der Werte in's Flash des Auswerte-µCs ist dann tatsächlich > das geringste und kostenmäßig uninteressanteste Teilproblem. So ist es.
Hallo Es gibt im Industriebereich Sensoren, die mit Ultraschall den Abstand zu einem Kolben im Rohr messen. Steht natürlich vor. Die Qualitäten und Preise kenn ich aber nicht. Spezielle Potentiometer auf Kunststoffbasis habe ich mal gesehen, kenn ich auch nicht genauer. Relativ einfach und billig wäre was selbst gebasteltes mit Laserdrucker und Tonertransfer. Also eine binär/digitale Skala die entweder optisch (Leds + Fotohalbleiter) oder elektrisch kapazitiv abgetastet wird. In jedem Fall ist eine mechanische Kapselung erforderlich, also im Kondenswasser oder im Staub irgendwas zu messen, auch auf +/-1mm, macht wenig Sinn. Was für Steinchen?? MfG Matthias
Matthias K. schrieb: > die entweder optisch (Leds + > Fotohalbleiter) oder elektrisch kapazitiv abgetastet wird. Bei der Forderung des TO heisst das 10 bit Auflösung, also 10 Spuren, und bitte als Gray-Code. Ob man mit einem Laserdrucker eine 1m lange Skala so genau hinkriegt, steht auf einem anderen Blatt. Aber wie es aussieht, hat sich Björn längst in seine Schmollecke verzogen und wir diskutieren nur noch unter uns, das können wir genausogut bleiben lassen. Georg
Hallo Mitdenker ;) Konnte gestern nicht mehr schreiben - war den ganzen Tag auf Achse... Es handelt sich nicht um einen einmaligen Aufbau, sondern um ein Seriengerät. Die Verschiebeprozedur kann durchaus 10x täglich genutzt werden, jeweils rein und raus. Weiterhin soll das Teil einige Jahre seinen Dienst tun ohne das daran großartig Austäusche vorgenommen werden müssen. Zu euren Ideen: @ernst oellers: Folienpotentiometer habe ich ja noch nie gehört. Das ist ja witzig. Danke aber das es nicht so lange durchhalten wird wie ich gerne hätte :) GrayCode-Band konnte ich bisher keins finden - Wäre aber ne Option. @ ...-. : Es gibt eine Trapezspindel, bei der die Drehzahl abgenommen werden könnte. Aber die Enden sind gelager und im Gehäuse integriert - Da komme ich leider axial nicht ran... Die Idee mit der Zahnstange ist gut, funktioniert aber nicht, da der "Waagen" keine Elektronik hat und auch kein Schleppkabel dran soll. @MaWin: Ich denke mit einem Linearmaßstab komme ich deutlichst über das Budget. Ich kenne nur sau teure Dinger... Temperaturbereich ist zwischen -20°C und 50°C. @Jörg E. : Ja, 500€ sind für ein einzelnes Projekt soweit okay. Aber für ne Serie schaut man doch gerne ob man nicht noch bessere Ideen hätte ;) @Roland L. : So machen wirs :D Coole Idee @Lothar Miller: Denke auch das man mit ner Korrekturtabelle einmalig da was raus holen könnte. Vorgabe vom Auftraggeber ist die Positionierung +-1mm. Hast Du einen Namen zu den Billigheimern? Denke die Kalibrierung wäre auf jeden Fall drin. @Udo Schmitt: Wußte nicht was gestern hier los war :) Aber nu gibts ja Antworten ;) @!Troll: Das Prinzip kannte ich noch nicht. Aber ist doch eher ein inkrementales, kein absolutes oder irre ich mich? @FlexLVDT: Werde mich einmal melden, denke aber nicht das man was in der Preisregion finden wird... @Matthias K. : An Laser-Abstand, Triangulation und US hatte ich auch schon gedacht. US wird wohl ausscheiden, da die Richtwirkung ja nicht so hoch ist und dort noch ein paar andere Bauteile sind die das verhindern. @Georg: Oh, in der Zeit meines Schreibens kam noch ein Eintrag hinzu. Nein, Björn sitzt noch nicht in der Wuthöhle :D Ich denke die Idee mit dem Seilzugsensor ist hier wirklich eine gute Option und ich werde mich da einmal schlau machen. Grüße derweil!
Björn G. schrieb: > @Matthias K. : An Laser-Abstand, Triangulation und US hatte ich auch > schon gedacht. US wird wohl ausscheiden, da die Richtwirkung ja nicht so > hoch ist und dort noch ein paar andere Bauteile sind die das verhindern. Da hast Du wohl etwas falsch verstanden. Mit einem Laserdrucker kann man eine Skala ausdrucken. Das mit dem Ultraschall und Rohr ist ein fertiges elektrisches Abstandsmessgerät, keine Zielübun
Hatte ich schon verstanden. Antwort zielte auf den Ultraschall ab. Skala ausdrucken usw. würde ich in einem Prototypen evtl. nochmachen. Aber es soll ja in Serie gehen und nichts gebasteltes sein ;)
Matthias K. schrieb: > Mit einem Laserdrucker kann man eine Skala ausdrucken. Das ist doch Käse, der ist doch auf 1m nicht auf 1mm genau. Und dann dehnt sich noch das Papier je nach Luftfeuchte. > Das mit dem Ultraschall und Rohr ist ein fertiges elektrisches > Abstandsmessgerät, keine Zielübun Auch hier, Schallgescheindigkeit je nach Temperatur, das auf 0.1% zu kompensieren ist utopisch.
MaWin schrieb: > Matthias K. schrieb: >> Mit einem Laserdrucker kann man eine Skala ausdrucken. > > Das ist doch Käse, der ist doch auf 1m nicht auf 1mm genau. > Und dann dehnt sich noch das Papier je nach Luftfeuchte. Wenn es billig sein soll, kann man mit einer gedruckten Skala sehr wohl was anfangen. Der Ausdruck(es müssen mehrere sein, um auf einen meter zu kommen) wird ja nur vorrübergehend verwendet. 1mm ist da kein Problem und Laserdrucker sind überwiegend ganz genau. Außer natürlich, man bügelt sich die Skala an den Kopf. > >> Das mit dem Ultraschall und Rohr ist ein fertiges elektrisches >> Abstandsmessgerät, keine Zielübun > > Auch hier, Schallgescheindigkeit je nach Temperatur, das auf 0.1% zu > kompensieren ist utopisch. Da hast Du doch dann die Temperatur, die man berücksichtigen kann. Das war auch nur so eine Idee. Gute Nacht
Björn G. schrieb: > Vorgabe vom Auftraggeber ist die Positionierung +-1mm. Frag den nochmal, ob ihm das Ernst ist. Und ob er den Preis dafür zahlen will... > Hast Du einen Namen zu den Billigheimern? Da solltest doch du mal eine Anfrage starten und ein Angebot einholen... ;-) Udo Schmitt schrieb: > Lothar Miller schrieb: >> Auch die "Billigheimer" WS42 Wegseilsensoren im Plastikgehäuse? > Würde mich auch mal interessieren was die kosten (WS42 und WS10SG)
Björn G. schrieb: > Weiterhin soll das Teil einige Jahre seinen Dienst tun ohne das daran > großartig Austäusche vorgenommen werden müssen. Dein Kunde will kein Geld ausgeben, aber Du sollst dann für jahrelange Funktionsfähigkeit verantwortlich sein? Den Verlierer bei dem Spiel kannst Du Dir im Spiegel ansehen :-)
Björn G. schrieb: > Folienpotentiometer habe ich ja noch nie gehört. Das ist > ja witzig. Danke aber das es nicht so lange durchhalten wird wie ich > gerne hätte :) Leitplastik-Potentiometer sind mit einer Lebensdauer von 50.000.000 Bewegungszyklen (oder mehr) spezifiziert. Bei 10 Bewegungen pro Tag halten sie etwa 13.690 Jahre. Vielleicht besitzt Dein Antrieb ein Getriebe. Da kannst Du ggf. eine Welle herauskommen lassen (spreche mal mit Eurer Mechanikabteilung). Alternativ ginge auch ein Zahnriemen oder eine Zahnstange, was über ein Zahnrad und Getriebe mit einem Dreh-Leitplastik-Potentiometer verbunden wird. Bei beiden Lösungen kannst Du (entsprechend gute Konstruktion vorausgesetzt) bei einer Serienlösung (500 Einheiten/Jahr) bei unter 50,00€ für die Mechanik und Potentiometer landen.
Morgen! @Lothar: Mit analogem Poti-Ausgang 128€ ;) @m.n.: Ja, hast Du schon recht. Kunden halt ;) @Jeti: Leitplastik-Poti für auf den Riemen wäre eine Lösung, aber dieser dreht sich über den einen Meter 200x. Also bräuchte man noch eine Untersetzung. Welle gibt es leider an der Stelle nicht, da auch der Motor im Gehäuse mit seiner Welle gestützt wird und auf der Rückseite nichts hinaus ragt. Ich quatsche da mal mit den Mechanik-Leuten...
Björn G. schrieb: > @Lothar: Mit analogem Poti-Ausgang 128€ ;) Naja, dann wird das mit 50€ vorerst nix...
Zahnstange und Poti wurde oben schon mal vorgeschlagen, das ist doch gängig: habe ich schon mehr als 1x gesehen. Falls Zahnstange nicht mit Poti, dann mit 2 Hallsensoren, die um 1/2 Zahn versetzt sind (analog Drehwertgeber). Zahnstangen mit 1mm müssten zu bekommen sein.
fixundfoxi schrieb: > Falls Zahnstange nicht mit Poti, dann mit 2 Hallsensoren, die um 1/2 > Zahn versetzt sind Er wollte keine incrementelle Lösung, aber um das zu bemerken, hätte man die Frage lwsen müssen...
Hi >> Falls Zahnstange nicht mit Poti, dann mit 2 Hallsensoren, die >> um 1/2 Zahn versetzt sind >> >Er wollte keine incrementelle Lösung, aber um das zu bemerken, >hätte man die Frage lwsen müssen... Dann eben 10 'Zahlstangen' und 10 HAL Sensoren. Die spezielle Zahnstange könnte man leicht aus einem Stück Flachstahl fräsen, das geht problemlos auf 1mm genau. Fräse oder aus dünnem Blech auslasern, statt drucken eines Gray Code Maßbandes, wäre sicher auch eine einfache Sache, auswerten dann mit 10 Lichtschranken. Flo
Florian Rist schrieb: > Dann eben 10 'Zahlstangen' und 10 HAL Sensoren. Die spezielle Zahnstange > könnte man leicht aus einem Stück Flachstahl fräsen, das geht problemlos > auf 1mm genau. Fräse oder aus dünnem Blech auslasern, statt drucken > eines Gray Code Maßbandes, wäre sicher auch eine einfache Sache, > auswerten dann mit 10 Lichtschranken. Und das machst du pro Maschine für unter 130 Euro. Hut ab! Nenn mir mal deine Adresse, daß ich bestellen kann :-) ps: Ach so Schutzart IP50, fertig konfektioniert im Gehäuse, Montage nur mit 3 Schrauben...
MaWin schrieb: > Und dann dehnt sich noch das Papier je nach Luftfeuchte. Du hast die Zeiten mit Overhead Projektor und Transparentfolien wohl nie erlebt?
Die billigen digitalen Messchieber der 15€-Klasse erreichen auf 15cm eine Toleranz von ±0,03mm (der von Reichelt). Auf 1m hochgerechnet gibt das 0,21mm. Das Verfahren scheint also geeignet zu sein, muss man nur noch jemanden finden, der einem eine 1m lange Platine herstellt... Das Stichwort zu dem Messprinzip ist wohl 'capacitive linear encoder'
> Und das machst du pro Maschine für unter 130 Euro.
Das ist eine Frage der Stückzahl. Ist da schon was genannt worden, hab
nicht aufgepasst. Ich würde das jetzt nicht für ausgeschlossen halten,
zumal es ja vielleicht eine Möglichkeit für den OP gibt das in einen eh
vorhandenes Bauteil und dessen eh nötige Herstellung zu integrieren.
IP50 würde sich mit HAL-Sensoren auch gut machen lassen.
Aber zugegeben, bis das ein fertiges Produkt ist kostest schon einiges,
pro Stück aber, wenn der Bedarf hoch genug wäre, klingt das nicht so
schlimm. 10 Stück für 1300 EUR schafft man natürlich nicht.
Flo
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