Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik [S] linearen Absolutmessgeber +-1mm reicht (Preissensibel)


von Björn G. (tueftler)


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Hi!

Für ein Projekt wäre es praktische einen linearen Absolutmessgeber 
einzubauen.
- Die Wegstrecke wäre ca. 1m
- Genauigkeit +-1mm wäre okay
- Ultraschall, Drehencoder usw. fallen aus - wurde schon intern 
diskutiert
- Glasmaßstäbe auch, da viiiieeel zu teuer.
- Riemen mit Poti über den Weg ist gefrickel und sehr anfällig gegen 
Schmutz-> soll nicht verwendet werden

Es darf nichts incrementelles sein.

Kennt jemand eine Bezugsquelle für solch einen Sensor?
Renishaw und weitere große Hersteller in dem Bereich scheiden wegen des 
Geldes aus.

Eine Art Mega-Studiofader wäre eine Idee, finde aber keine mit einem 
Meter :)

Evtl. hat ja jemand einen guten Gedanken darüber.

Grüße!

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Björn G. schrieb:
> anfällig gegen Schmutz
Welche Verschnutzung erwartest du?
> - Riemen mit Poti über den Weg ist gefrickel und sehr anfällig gegen
> Schmutz-> soll nicht verwendet werden
Dann frickel nicht selber rum, sondern nimm einen fertigen Seilgeber:
http://www.asm-sensor.com/asm/product_detail.php?lang=de&det=pos_sei

> Kennt jemand eine Bezugsquelle für solch einen Sensor?
Was für einen?
Wenn du nur sagst: "Die die gehen sind zu teuer und die Anderen gehen 
nicht!", dann findest du leider keine Schnittmenge...

von Peter R. (pnu)


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Björn G. schrieb:
> Für ein Projekt...

Übrigens Danke, für die genaue Beschreibung des Problems mit "für ein 
Projekt".

Mach doch Deinen Sch... alleine, wenn das Projekt geheim sein soll.

Björn G. schrieb:
> - Die Wegstrecke wäre ca. 1m
> - Genauigkeit +-1mm wäre okay

Gehts noch ein bisschen anspruchsvoller?

Vielleicht sollte man da etwas mehr Planungsaufwand treiben, um 
erfüllbare Forderungen zu haben.

Schau mal unter Linearpotentiometer nach. Da gibts so etwas. Da kannst 
du Auch reelle Preise erfahren.

von Uwe (Gast)


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von Simpel (Gast)


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Wenn du als Antrieb einen Schrittmotor benutzt, ist die Sache banal bei 
dieser Anforderung (1mm). Jeweils an beiden Endpunkten einen 
Näherungsschalter zur Referenzierung des Schrittzählers, der in den 
Prozesspausen (wenige Sekunden, je nach Speed) angefahren wird. So wird 
max. der halbe Verfahrweg zur Referenzierung benötigt.
Hab ich bei wesentlich geringeren Toleranzen schon oft erfolgreich 
implementiert.

Einen Inkrementalgeber bei anderen Antriebsarten, in derselben Weise 
genutzt, generell auszuschliessen, kann ich nicht so ohne Weiteres 
nachvollziehen.
Da bräuchte man eben ein paar mehr Details zur Funktion...

von tmomas (Gast)


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Uwe schrieb:
> http://www.sick.com/de/de-de/home/products/product...

Die sind zu teuer. Halt - wir wissen ja noch gar nicht, was "zu teuer" 
für den Threadstarter überhaupt heißt und welcher Preisrahmen überhaupt 
akzeptabel ist.

OK, dann fällt das unter die Kathegorie "usw." und ist damit auch raus.

von Björn G. (tueftler)


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Unfassbar was man hier als "Tonfall" zurück bekommt.

@Lothar:
> Welche Verschnutzung erwartest du?
Staub, Kondenswasser (geringfügig), evtl. ein paar Steinchen

>Dann frickel nicht selber rum, sondern nimm einen fertigen Seilgeber:
>http://www.asm-sensor.com/asm/product_detail.php?l...
Gute Idee mit dem Seilgeber!
Werde ich mir mal anschauen.

>> Kennt jemand eine Bezugsquelle für solch einen Sensor?
>Was für einen?
>Wenn du nur sagst: "Die die gehen sind zu teuer und die Anderen gehen
>nicht!", dann findest du leider keine Schnittmenge...
:) Stimmt
Teuer sind Glasmaßstäbe durch die Reihe.
Preislich wäre so 50€ toll.

@Peter R.
...

@Uwe: Sick scheint dafür auch eine gute Anlaufstelle zu sein.
Werde ich mir anschauen.

@Simpel: Es gibt keine Schrittmotoren. Ich brauche wirklich einen 
absoluten Messgeber, da keine Referenzfahrten möglich sind.

von Jeti (Gast)


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Die Mechanik um hiermit einen linearen Weg ermitteln zu können, musst Du 
Dir noch selbst einfallen lassen. Ansonsten geht auch eine Poti-Lösung 
in etwas rauer Umgebung:

http://de.farnell.com/bourns/ams22b5a1bhasl334n/sensor-position-4-5-to-5-5vdc/dp/2328072

von Simpel (Gast)


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Potilösung, die bei 270° für 1m Verfahrweg genau ist? Alle Achtung!

von vcd (Gast)


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Simpel schrieb:
> Potilösung, die bei 270° für 1m Verfahrweg genau ist? Alle
> Achtung!

Das verlinkte teil hat zwar keine 270°, sondern 340°, aber das ganze muß 
man erstmal spielfrei hinkriegen. Ist nicht ganz einfach.

von Jeti (Gast)


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vcd schrieb:
> Ist nicht ganz einfach.

Das ist so ein Punkt, bei dem sich die Spreu vom Weizen trennen wird.

von Florian W. (Firma: Pesch Marinescheinwerfer) (seematzfw)


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vcd schrieb:
> Simpel schrieb:
>> Potilösung, die bei 270° für 1m Verfahrweg genau ist? Alle
>> Achtung!
>
> Das verlinkte teil hat zwar keine 270°, sondern 340°, aber das ganze muß
> man erstmal spielfrei hinkriegen. Ist nicht ganz einfach.

Mal angenommen, man könnte ein Zahnrad-Ansatz spielfrei realisieren, 
sprechen wir immernoch von einem Zahnrad mit mindestens d = U/Pi * 
360°/340° = 337mm. Alternativ müsste man ein spielfreies 
Untersetzungsgetriebe einbauen, welches den Ansatz nicht gerade leichter 
machen wird.

Ohne dem TO zu nahe treten zu wollen, wenn er nicht zufällig Uhrmacher 
ist oder mindestens über eine Feinmechanikwerkstatt verfügt, sollte er 
einen solchen Ansatz gleich vergessen.

von Jörg E. (joedd)


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Simpel schrieb:
> Potilösung, die bei 270° für 1m Verfahrweg genau ist? Alle Achtung!

Jeti schrieb:
> vcd schrieb:
>> Ist nicht ganz einfach.
>
> Das ist so ein Punkt, bei dem sich die Spreu vom Weizen trennen wird.

Genau das können Seilzugaufnehmer wie z.B. von asm und genau deshalb 
sind diese nicht für 50€ zu haben sonder kosten etwa das 10fache.

von Turnaround (Gast)


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Potilösung mit spielfreiem U-Getriebe gibt es fix und fertig. Verwenden 
wir seit Jahren, wir jetzt abgelöst.

http://www.pewatron.com/de/produkte-loesungen/geometrische-sensoren/winkelsensoren/

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Björn G. schrieb:
>> Welche Verschnutzung erwartest du?
> Staub, Kondenswasser (geringfügig), evtl. ein paar Steinchen
> Gute Idee mit dem Seilgeber! Werde ich mir mal anschauen.
Tu das. Der kommt mit Staub eigentlich ganz gut zurecht...

> Preislich wäre so 50€ toll.
Da musst du aber einige abnehmen und gut verhandeln... ;-)

> Unfassbar was man hier als "Tonfall" zurück bekommt.
Es ist heiß...

von Jörg E. (joedd)


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Jörg E. schrieb:
> Simpel schrieb:
>> Potilösung, die bei 270° für 1m Verfahrweg genau ist? Alle Achtung!
>
> Jeti schrieb:
>> vcd schrieb:
>>> Ist nicht ganz einfach.
>>
>> Das ist so ein Punkt, bei dem sich die Spreu vom Weizen trennen wird.
>
> Genau das können Seilzugaufnehmer wie z.B. von asm und genau deshalb
> sind diese nicht für 50€ zu haben sonder kosten etwa das 10fache.

Hier noch ein Beispiel der erreichbaren Linearitätsfehler aus dem 
Werkszertifikat eines asm Seilzugaufnehmers mit 1m Messbereich.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Jörg E. schrieb:
> Genau das können Seilzugaufnehmer wie z.B. von asm und genau deshalb
> sind diese nicht für 50€ zu haben sonder kosten etwa das 10fache.
Auch die "Billigheimer" WS42 Wegseilsensoren im Plastikgehäuse?

von Udo S. (urschmitt)


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Lothar Miller schrieb:
> Auch die "Billigheimer" WS42 Wegseilsensoren im Plastikgehäuse?

Die haben laut Doku aber 0,35% Linearitätsfehler, der TO will 0,1% 
(1mm/m)
Würde mich auch mal interessieren was die kosten (WS42 und WS10SG)

von Jörg E. (joedd)


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Lothar Miller schrieb:
> Auch die "Billigheimer" WS42 Wegseilsensoren im Plastikgehäuse?

Linearität: +-0,35%, also nix mit 1mm

von Amateur (Gast)


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Irgendwo habe ich das Gerücht gehört, dass es auch 10- und 20-Gang 
Potentiometer geben soll.
Die aber, mit einer Genauigkeit von <0,1%, sind nicht mehr in der 
Kategorie "billig" zu finden. Gleiches gilt für Potentiometer im Bereich 
von 270° bis 360°.
Ich würde mir mal Gedanken über den Abzockfaktor machen und ob man den 
nicht ein wenig reduzieren kann.

von Ernst O. (ernstj)


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10 bit Gray Code gibt bei 1mm LSB 1,024 m Länge; dazu passend 10 
schlanke  Durchlicht- oder Reflexlichtschranken und der Drops ist 
gelutscht.
Oder wird das zu klobig? Lieber was analoges schnuckelig-schlankes?

Dann schau mal hier:
http://www.watterott.com/de/HotPot-Folienpotentiometer-100mm

von Udo S. (urschmitt)


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ernst oellers schrieb:
> Dann schau mal hier:
> http://www.watterott.com/de/HotPot-Folienpotentiometer-100mm

Ich lese da: "Linear Tolerance: 3%"
Der TO will aber 1mm/m was 0,1% entspricht.

von Ernst O. (ernstj)


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Asche auf mein Haupt: Toleranz passt nicht und dann ist das Ding noch 
vil zu kurz.

Wie wäre ein Konstantan Draht und ein Schleifkontakt?

von ...-. (Gast)


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Amateur schrieb:
> Irgendwo habe ich das Gerücht gehört, dass es auch 10- und 20-Gang
> Potentiometer geben soll.

10-Gang-Poti und fertige Zahnstange haben wir hier am 1-m-Weg, dazu ein 
12-Bit-ADC (wir nehmen aber nur 11 MSB). Um das ganze spielfrei zu 
bekommen ist das Poti auf einer etwas drehbaren Platte montiert, die per 
Feder immer in die gleiche Richtung gedrückt wird, das Zahnrad am Poti 
drückt also immer auf die gleiche Flanke der Zahnstange, funzt 
entsetzlich gut.

von MaWin (Gast)


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ernst oellers schrieb:
> 10 bit Gray Code gibt bei 1mm LSB 1,024 m Länge; dazu passend 10
> schlanke  Durchlicht- oder Reflexlichtschranken und der Drops ist
> gelutscht.

Ich würde auch dafür sprechen einen optisch abgetasteten Linearmasssstab 
zu verwenden, aber es fehlen viele Informationen:

Absolute vs. relative Genaigkeit über welchen Temperaturbereich, schon 
ein Alublech denht sich bei 1m um 1mm aus wenn es um 20 GradC erwärmt 
wird, Kunststofffolien eher doppelt so viel, daher sind Glasmassstäbe 
aus thermisch stabilem Glas für absolute Wegstrecken schon nötig.

Und wie oft muss es funktionieren. Man könnte auch 10 Schleifspuren im 
Graycode auf eine 1m lange Platine (Material entsprechend 
temperaturgenauigkeit) ätzen und mit einemSchleifer wie beim Poti 
abtasten, wenn es nur einige Male bewegt wird (ggf. vergoldet).
1mm ist damit kein Problem, die Microsoft-Maus kam jahrelang damit 
einher, braucht wenigstens keinen Strom für eine Lampe.

von Jörg E. (joedd)


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Ideen und Ehrgeiz in allen Ehren. Aber schätzt mal ab, wie viele Stunden 
für einen Eigenbau aufzuwenden sind. Dann sind knapp 500 € für einen fix 
und fertigen Aufnehmer mit kontaktlosem Sensorelement (im Gegensatz zum 
Potentiometer verschleissfrei) und 0,5 ... 10V Ausgangspannung oder auch 
mit verschiedenen seriellen Interfaces wohl gar kein so heftiger Preis.
Einfach mal auf
http://www.asm-sensor.com/asm/product_detail.php?lang=de&det=pos_sei&ml=ml1&ag=0&sa=0&submit.x=4&submit.y=6

nach passendem WS10 PosiWire Aufnehmer suchen.

Ich arbeite übrigens nicht bei asm, sondern bin nur seit Jahren 
zufriedener Anwender.

von Roland L. (Gast)


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MaWin schrieb:
> Ich würde auch dafür sprechen einen optisch abgetasteten Linearmasssstab
> zu verwenden

einen Meterstab aus dem Baumarkt und eine Webcam?

von Sabine W. (sabine_w)


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Das dürfte bei Bewegung ein zu verwischtes  Bild liefern.
Wie wäre es mit einer optischen Maus, die lässt sich so anzapfen, dass 
sie ein direktes Bild liefern kann 
(Beitrag "Optical Maus Sensor ADNS2610 mit AVR"), im Stand könnte sie einen 
Gray-Code lesen, in Bewegung das Maß der Bewegung liefern, ein 
Mikrocontroller könnte daraus dann einen absoluten Positionswert machen.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Udo Schmitt schrieb:
> Lothar Miller schrieb:
>> Auch die "Billigheimer" WS42 Wegseilsensoren im Plastikgehäuse?
> Die haben laut Doku aber 0,35% Linearitätsfehler,
Hab ich gesehen. Mit einer Korrekturtabelle und ein wenig Intepolation 
im Controller ließe sich sich da sicher was machen...
> der TO will 0,1% (1mm/m)
Wollen != Brauchen
Und wenn der Preis die Hauptrolle spielt, dann können auf einmal auch 
3,5mm ausreichen... ;-)

von Jörg E. (joedd)


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Lothar Miller schrieb:
>> Die haben laut Doku aber 0,35% Linearitätsfehler,
> Hab ich gesehen. Mit einer Korrekturtabelle und ein wenig Intepolation
> im Controller ließe sich sich da sicher was machen...

Wo bitte sollen die Korrekturwerte herkommen? Bei welchem Stundensatz 
für die Entwicklung soll das noch günstiger als ein fertiger Aufnehmer 
sein?
Kopfschüttel...

von Udo S. (urschmitt)


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Lothar Miller schrieb:
> Wollen != Brauchen
> Und wenn der Preis die Hauptrolle spielt, dann können auf einmal auch
> 3,5mm ausreichen... ;-)

Stimmt (auffallend oft) :-)

von The Bitch II (Gast)


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Björn G. schrieb:
> - Die Wegstrecke wäre ca. 1m
> - Genauigkeit +-1mm wäre okay

Und das soll billig gehen ?

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Jörg E. schrieb:
> Wo bitte sollen die Korrekturwerte herkommen? Bei welchem Stundensatz
> für die Entwicklung soll das noch günstiger als ein fertiger Aufnehmer
> sein?
Woher weißt du, ob das nicht ein einziger Einzelaufbau ist, den man 
locker mit dem Meterstab kalibrieren kann?

> Wo bitte sollen die Korrekturwerte herkommen?
Und selbst für die Serie könnte ich mir vorstellen, mit einem 5000€ 
Sensor als Referenz automatisiert diese Korrekturtabelle in das Flash 
des Auswerte-uCs des billigen Sensors einzuschreiben...


> Kopfschüttel...
Richtig!

von Udo S. (urschmitt)


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Lothar Miller schrieb:
> Woher weißt du, ob das nicht ein einziger Einzelaufbau ist

Der TO war ziemlich schnell über den Tonfall der Antworten pikiert, hat 
aber im Gegenzug wenig Gegenfragen beantwortet.
Keine Ahnung ob er überhaupt noch mitliest.
Ist halt wieder alles hochgeheim :-(

von Kein Troll (Gast)


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Ich wuerd mal nach differential trafo sensor schauen.

von Georg (Gast)


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Kein Troll schrieb:
> Ich wuerd mal nach differential trafo sensor schauen

Wenn du ein 1m langes lineares Magnetfeld erzeugen kannst, das will ich 
sehen. Üblicherweise sind die max 100 oder 150 mm lang. Vielleicht kann 
man ja 10 St. aneinanderhängen, aber dem TO sind sie ja einzeln schon zu 
teuer.

Georg

von Jörg E. (joedd)


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Lothar Miller schrieb:
> Und selbst für die Serie könnte ich mir vorstellen, mit einem 5000€
> Sensor als Referenz automatisiert diese Korrekturtabelle in das Flash
> des Auswerte-uCs des billigen Sensors einzuschreiben...

D.h. jeden einzelnen Eigenbau-Sensor kalibrieren. Wenn dabei +-0,1% 
herauskommen soll, wünsche ich viel Spass bei Entwicklung und Bau der 
automatisierten Kalibriereinrichtung. Das rechnet sich wahrscheinlich 
frühestens bei einer Großserie.
Das Schreiben der Werte in's Flash des Auswerte-µCs ist dann tatsächlich 
das geringste und kostenmäßig uninteressanteste Teilproblem.

von FlexLVDT (Gast)


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Man müsste mehr über die Mechanik wissen, um genauer antworten zu 
können. Ich könnte mir unseren FlexLVDT vorstellen, der über eine 
mechanische Übersetzung von 10:1 der Forderung nach Auflösung, 
Genauigkeit und Messbereich entsprechen kann. Ein entsprechendes 
Messsystem muss ja nicht zwangsläufig auch 1m lang sein.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Jörg E. schrieb:
> D.h. jeden einzelnen Eigenbau-Sensor kalibrieren.
Ich hatte niemals von einem Eigenbau geschrieben.

> Wenn dabei +-0,1% herauskommen soll,
Wenn ich den billigen Sensor nehme, dann nehme ich einen unkalibrierten 
Sensor, der schon ohne Abgleich 0,35% hat. Und den bekomme ich
> wünsche ich viel Spass bei Entwicklung und Bau der
> automatisierten Kalibriereinrichtung.
Ich hatte auch nichts von automatisiert im Sinne von "motorisch 
angetrieben" geschrieben. Wenn ich die Schnüre der beiden Sensoren 
(Billigheimer und High-End-Gerät) parallel und zusammen gleichzeitig 
abziehe, dann ist die Kalibrierung fertig. Zeitaufwand: 1 Minute. 
Materialaufwand 300€ (soviel wird wohl ein Linearschlitten kosten, der 
die beiden Messschnüre zusammen aufnehmen kann)...

> Das rechnet sich wahrscheinlich frühestens bei einer Großserie.
Das rechnet sich schon nach 10 Stück, wenn die dadurch erreichte 
Genauigkeit ausreicht...

> Das Schreiben der Werte in's Flash des Auswerte-µCs ist dann tatsächlich
> das geringste und kostenmäßig uninteressanteste Teilproblem.
So ist es.

von Matthias K. (kannichauch)


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Hallo

Es gibt im Industriebereich Sensoren, die mit Ultraschall den Abstand zu 
einem Kolben im Rohr messen. Steht natürlich vor.
Die Qualitäten und Preise kenn ich aber nicht.
Spezielle Potentiometer auf Kunststoffbasis habe ich mal gesehen, kenn 
ich auch nicht genauer.

Relativ einfach und billig wäre was selbst gebasteltes mit Laserdrucker 
und Tonertransfer.
Also eine binär/digitale Skala die entweder optisch (Leds + 
Fotohalbleiter) oder elektrisch kapazitiv abgetastet wird.

In jedem Fall ist eine mechanische Kapselung erforderlich, also im 
Kondenswasser oder im Staub irgendwas zu messen, auch auf +/-1mm, macht 
wenig Sinn. Was für Steinchen??

MfG
Matthias

von Georg (Gast)


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Matthias K. schrieb:
> die entweder optisch (Leds +
> Fotohalbleiter) oder elektrisch kapazitiv abgetastet wird.

Bei der Forderung des TO heisst das 10 bit Auflösung, also 10 Spuren, 
und bitte als Gray-Code. Ob man mit einem Laserdrucker eine 1m lange 
Skala so genau hinkriegt, steht auf einem anderen Blatt.

Aber wie es aussieht, hat sich Björn längst in seine Schmollecke 
verzogen und wir diskutieren nur noch unter uns, das können wir 
genausogut bleiben lassen.

Georg

von Björn G. (tueftler)


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Hallo Mitdenker ;)

Konnte gestern nicht mehr schreiben - war den ganzen Tag auf Achse...

Es handelt sich nicht um einen einmaligen Aufbau, sondern um ein 
Seriengerät.
Die Verschiebeprozedur kann durchaus 10x täglich genutzt werden, jeweils 
rein und raus.
Weiterhin soll das Teil einige Jahre seinen Dienst tun ohne das daran 
großartig Austäusche vorgenommen werden müssen.

Zu euren Ideen:
@ernst oellers: Folienpotentiometer habe ich ja noch nie gehört. Das ist 
ja witzig. Danke aber das es nicht so lange durchhalten wird wie ich 
gerne hätte :)  GrayCode-Band konnte ich bisher keins finden - Wäre aber 
ne Option.

@ ...-. : Es gibt eine Trapezspindel, bei der die Drehzahl abgenommen 
werden könnte. Aber die Enden sind gelager und im Gehäuse integriert - 
Da komme ich leider axial nicht ran... Die Idee mit der Zahnstange ist 
gut, funktioniert aber nicht, da der "Waagen" keine Elektronik hat und 
auch kein Schleppkabel dran soll.

@MaWin: Ich denke mit einem Linearmaßstab komme ich deutlichst über das 
Budget. Ich kenne nur sau teure Dinger... Temperaturbereich ist zwischen 
-20°C und 50°C.

@Jörg E. : Ja, 500€ sind für ein einzelnes Projekt soweit okay. Aber für 
ne Serie schaut man doch gerne ob man nicht noch bessere Ideen hätte ;)

@Roland L. : So machen wirs :D  Coole Idee

@Lothar Miller: Denke auch das man mit ner Korrekturtabelle einmalig da 
was raus holen könnte. Vorgabe vom Auftraggeber ist die Positionierung 
+-1mm.
Hast Du einen Namen zu den Billigheimern?
Denke die Kalibrierung wäre auf jeden Fall drin.

@Udo Schmitt: Wußte nicht was gestern hier los war :)
Aber nu gibts ja Antworten ;)

@!Troll: Das Prinzip kannte ich noch nicht. Aber ist doch eher ein 
inkrementales, kein absolutes oder irre ich mich?

@FlexLVDT: Werde mich einmal melden, denke aber nicht das man was in der 
Preisregion finden wird...

@Matthias K. : An Laser-Abstand, Triangulation und US hatte ich auch 
schon gedacht. US wird wohl ausscheiden, da die Richtwirkung ja nicht so 
hoch ist und dort noch ein paar andere Bauteile sind die das verhindern.

@Georg: Oh, in der Zeit meines Schreibens kam noch ein Eintrag hinzu.
Nein, Björn sitzt noch nicht in der Wuthöhle :D

Ich denke die Idee mit dem Seilzugsensor ist hier wirklich eine gute 
Option und ich werde mich da einmal schlau machen.

Grüße derweil!

von Matthias K. (kannichauch)


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Björn G. schrieb:
> @Matthias K. : An Laser-Abstand, Triangulation und US hatte ich auch
> schon gedacht. US wird wohl ausscheiden, da die Richtwirkung ja nicht so
> hoch ist und dort noch ein paar andere Bauteile sind die das verhindern.

Da hast Du wohl etwas falsch verstanden.
Mit einem Laserdrucker kann man eine Skala ausdrucken.
Das mit dem Ultraschall und Rohr ist ein fertiges elektrisches 
Abstandsmessgerät, keine Zielübun

von Björn G. (tueftler)


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Hatte ich schon verstanden.
Antwort zielte auf den Ultraschall ab.

Skala ausdrucken usw. würde ich in einem Prototypen evtl. nochmachen.
Aber es soll ja in Serie gehen und nichts gebasteltes sein ;)

von MaWin (Gast)


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Matthias K. schrieb:
> Mit einem Laserdrucker kann man eine Skala ausdrucken.

Das ist doch Käse, der ist doch auf 1m nicht auf 1mm genau.
Und dann dehnt sich noch das Papier je nach Luftfeuchte.

> Das mit dem Ultraschall und Rohr ist ein fertiges elektrisches
> Abstandsmessgerät, keine Zielübun

Auch hier, Schallgescheindigkeit je nach Temperatur, das auf 0.1% zu 
kompensieren ist utopisch.

von Matthias K. (kannichauch)


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MaWin schrieb:
> Matthias K. schrieb:
>> Mit einem Laserdrucker kann man eine Skala ausdrucken.
>
> Das ist doch Käse, der ist doch auf 1m nicht auf 1mm genau.
> Und dann dehnt sich noch das Papier je nach Luftfeuchte.
Wenn es billig sein soll, kann man mit einer gedruckten Skala sehr wohl 
was anfangen. Der Ausdruck(es müssen mehrere sein, um auf einen meter zu 
kommen) wird ja nur vorrübergehend verwendet.
1mm ist da kein Problem und Laserdrucker sind überwiegend ganz genau.
Außer natürlich, man bügelt sich die Skala an den Kopf.
>
>> Das mit dem Ultraschall und Rohr ist ein fertiges elektrisches
>> Abstandsmessgerät, keine Zielübun
>
> Auch hier, Schallgescheindigkeit je nach Temperatur, das auf 0.1% zu
> kompensieren ist utopisch.
Da hast Du doch dann die Temperatur, die man berücksichtigen kann. Das 
war auch nur so eine Idee.

Gute Nacht

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Björn G. schrieb:
> Vorgabe vom Auftraggeber ist die Positionierung +-1mm.
Frag den nochmal, ob ihm das Ernst ist. Und ob er den Preis dafür zahlen 
will...

> Hast Du einen Namen zu den Billigheimern?
Da solltest doch du mal eine Anfrage starten und ein Angebot 
einholen... ;-)
Udo Schmitt schrieb:
> Lothar Miller schrieb:
>> Auch die "Billigheimer" WS42 Wegseilsensoren im Plastikgehäuse?
> Würde mich auch mal interessieren was die kosten (WS42 und WS10SG)

von m.n. (Gast)


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Björn G. schrieb:
> Weiterhin soll das Teil einige Jahre seinen Dienst tun ohne das daran
> großartig Austäusche vorgenommen werden müssen.

Dein Kunde will kein Geld ausgeben, aber Du sollst dann für jahrelange 
Funktionsfähigkeit verantwortlich sein?
Den Verlierer bei dem Spiel kannst Du Dir im Spiegel ansehen :-)

von Jeti (Gast)


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Björn G. schrieb:
> Folienpotentiometer habe ich ja noch nie gehört. Das ist
> ja witzig. Danke aber das es nicht so lange durchhalten wird wie ich
> gerne hätte :)

Leitplastik-Potentiometer sind mit einer Lebensdauer von 50.000.000 
Bewegungszyklen (oder mehr) spezifiziert.
Bei 10 Bewegungen pro Tag halten sie etwa 13.690 Jahre.

Vielleicht besitzt Dein Antrieb ein Getriebe. Da kannst Du ggf. eine 
Welle herauskommen lassen (spreche mal mit Eurer Mechanikabteilung).
Alternativ ginge auch ein Zahnriemen oder eine Zahnstange, was über ein 
Zahnrad und Getriebe mit einem Dreh-Leitplastik-Potentiometer verbunden 
wird.
Bei beiden Lösungen kannst Du (entsprechend gute Konstruktion 
vorausgesetzt) bei einer Serienlösung (500 Einheiten/Jahr) bei unter 
50,00€ für die Mechanik und Potentiometer landen.

von Björn G. (tueftler)


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Morgen!

@Lothar: Mit analogem Poti-Ausgang 128€ ;)

@m.n.: Ja, hast Du schon recht. Kunden halt ;)

@Jeti: Leitplastik-Poti für auf den Riemen wäre eine Lösung, aber dieser 
dreht sich über den einen Meter 200x.
Also bräuchte man noch eine Untersetzung.
Welle gibt es leider an der Stelle nicht, da auch der Motor im Gehäuse 
mit seiner Welle gestützt wird und auf der Rückseite nichts hinaus ragt.
Ich quatsche da mal mit den Mechanik-Leuten...

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Björn G. schrieb:
> @Lothar: Mit analogem Poti-Ausgang 128€ ;)
Naja, dann wird das mit 50€ vorerst nix...

von Christopher B. (chrimbo) Benutzerseite


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vielleicht findest du auch hier was
http://www.elgo.de/produkte/sensoren.html

lg

von fixundfoxi (Gast)


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Zahnstange und Poti wurde oben schon mal vorgeschlagen, das ist doch 
gängig: habe ich schon mehr als 1x gesehen.

Falls Zahnstange nicht mit Poti, dann mit 2 Hallsensoren, die um 1/2 
Zahn versetzt sind (analog Drehwertgeber). Zahnstangen mit 1mm müssten 
zu bekommen sein.

von Kein Troll (Gast)


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Allenfalls als Koaxial Kondensator

von MaWin (Gast)


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fixundfoxi schrieb:
> Falls Zahnstange nicht mit Poti, dann mit 2 Hallsensoren, die um 1/2
> Zahn versetzt sind

Er wollte keine incrementelle Lösung, aber um das zu bemerken, hätte man 
die Frage lwsen müssen...

von Florian R. (Firma: TU Wien) (frist)


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Hi

>> Falls Zahnstange nicht mit Poti, dann mit 2 Hallsensoren, die
>> um 1/2 Zahn versetzt sind
>>
>Er wollte keine incrementelle Lösung, aber um das zu bemerken,
>hätte man die Frage lwsen müssen...

Dann eben 10 'Zahlstangen' und 10 HAL Sensoren. Die spezielle Zahnstange 
könnte man leicht aus einem Stück Flachstahl fräsen, das geht problemlos 
auf 1mm genau. Fräse oder aus dünnem Blech auslasern, statt drucken 
eines Gray Code Maßbandes, wäre sicher auch eine einfache Sache, 
auswerten dann mit 10 Lichtschranken.

Flo

von Udo S. (urschmitt)


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Florian Rist schrieb:
> Dann eben 10 'Zahlstangen' und 10 HAL Sensoren. Die spezielle Zahnstange
> könnte man leicht aus einem Stück Flachstahl fräsen, das geht problemlos
> auf 1mm genau. Fräse oder aus dünnem Blech auslasern, statt drucken
> eines Gray Code Maßbandes, wäre sicher auch eine einfache Sache,
> auswerten dann mit 10 Lichtschranken.

Und das machst du pro Maschine für unter 130 Euro.
Hut ab!
Nenn mir mal deine Adresse, daß ich bestellen kann :-)

ps: Ach so Schutzart IP50, fertig konfektioniert im Gehäuse, Montage nur 
mit 3 Schrauben...

von Mike (Gast)


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MaWin schrieb:
> Und dann dehnt sich noch das Papier je nach Luftfeuchte.

Du hast die Zeiten mit Overhead Projektor und Transparentfolien wohl nie 
erlebt?

von Lukas K. (carrotindustries)


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Die billigen digitalen Messchieber der 15€-Klasse erreichen auf 15cm 
eine Toleranz von ±0,03mm (der von Reichelt). Auf 1m hochgerechnet gibt 
das 0,21mm. Das Verfahren scheint also geeignet zu sein, muss man nur 
noch jemanden finden, der einem eine 1m lange Platine herstellt... Das 
Stichwort zu dem Messprinzip ist wohl 'capacitive linear encoder'

von Florian R. (Firma: TU Wien) (frist)


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> Und das machst du pro Maschine für unter 130 Euro.

Das ist eine Frage der Stückzahl. Ist da schon was genannt worden, hab 
nicht aufgepasst. Ich würde das jetzt nicht für ausgeschlossen halten, 
zumal es ja vielleicht eine Möglichkeit für den OP gibt das in einen eh 
vorhandenes Bauteil und dessen eh nötige Herstellung zu integrieren.

IP50 würde sich mit HAL-Sensoren auch gut machen lassen.

Aber zugegeben, bis das ein fertiges Produkt ist kostest schon einiges, 
pro Stück aber, wenn der Bedarf hoch genug wäre, klingt das nicht so 
schlimm. 10 Stück für 1300 EUR schafft man natürlich nicht.

Flo

von Karl O. (knorke)


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