Forum: Offtopic ebay datenbank hacked


von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


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ist zwar schon zu spät und sowieso unwichtig, aber falls es noch jemand 
wissen möchte/muss:

https://blog.ebay.com/ebay-inc-ask-ebay-users-change-passwords/

von R. W. (Gast)


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von Georg W. (gaestle)


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Schön das du das hier rein stellst, sonst wäre das an mir vorbei 
gegangen. Bisher haben sie mich nicht informiert. Die Information ihrer 
Kundschaft per Email hätten sie m.E. innerhalb eines Tages schaffen 
müssen, denn wer liest schon regelmäßig irgendwelche Firmenblogs oder 
geht immer über die Startseite?

von Mano W. (Firma: ---) (manow)


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Das habe ich heute auch bei golem.de gelesen. Seit 15 Jahren bei der 
Bucht und noch nie das Passwort geändert. Werde ich mir das neue 
überhaupt merken können???

von Mike M. (mikeii)


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Das Passwort wird doch nicht im Klartext hinterlegt? Warum dann Passwort 
ändern?

von Sebastian E. (s-engel)


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Mike Mike schrieb:
> Das Passwort wird doch nicht im Klartext hinterlegt? Warum dann Passwort
> ändern?

Wenn du das Passwort erstmal lokal in einer DB hast, kannst du per Brute 
Force (oder aus einem Wörterkatalog) und einem 
verschlüsselungsalgorithmus so lange rechnen lassen bis eines passt.

Beispiel:

Das Passwort "foo" kann als checksumme abgelegt werden:
acbd18db4cc2f85cedef654fccc4a4d8

Nun erzeugt ein Server zufallswörter und wandelt jedes in die Checksumme 
um.
Das zufällige "verschlüsselte" Passwort wird mit der DB verglichen.

von Dave B. (gaston)


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Naja, wenn die Angreifer sich nicht nur ein Login mit Leseerlaubnis 
sondern auch mit Schreibberechtigungen verschafft haben, dann müssten 
die nichtmal brute force anwenden, sondern einfach überall passwort123 
setzen.

von Mike M. (mikeii)


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Ja aber es wurde kein neues gesetzt, und Brutforce...  viel spass, da 
kann er jahrhunderte rechnen bei meiner Passwortlänge

von Mac G. (macgyver0815)


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Mike Mike schrieb:
> Ja aber es wurde kein neues gesetzt, und Brutforce...  viel spass, da
> kann er jahrhunderte rechnen bei meiner Passwortlänge

Das gilt aber sicher nicht für die Mehrzahl der Nutzer
und viele werden da teilweise auch leicht zu merkende 
Wörterkombinationen genutzt haben.
Daher ist die Warnung von eBay schon richtig.

von Εrnst B. (ernst)


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Mike Mike schrieb:
> Ja aber es wurde kein neues gesetzt, und Brutforce...  viel spass, da
> kann er jahrhunderte rechnen bei meiner Passwortlänge

Überschätz das mal nicht.
Ebay verwendet gesalzene Hashes. Daraus das Passwort zurückzurechnen ist 
grob, in etwa, dieselbe Rechenaufgabe, die auch Bitcoin-Miner lösen.
(Statt dem nonce wird das Passwort gesucht, statt hash(hash) < 
threshhold(difficulty) wird auf hash == gestohlenes Hash geprüft)

ein aktueller Bitcoin-Miner macht vielleicht 1 TH/sec, das wären 
1,000,000,000,000 Passwort-Vergleiche pro Sekunde. Kommt dir dein 
Passwort immer noch lang genug vor?

Auch ohne Spezial-ASICs & FPGAs, nur mit aktuellen Grafikkarten: 
http://hashcat.net/oclhashcat/

hält so ein verschlüsseltes Passwort nicht lange stand...

von Εrnst B. (ernst)


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Und das nächste:

http://heise.de/-2196557

Warum sich die Mühe machen, hier Passwörter Rauszuknobeln... Wenn ich 
einfach eine präparierte Auktion einstellen kann und dann alle 
betrachtenden Benutzeraccounts frei Haus geliefert kriege...

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