Batterie Monitor

OP #3664616
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Hallo Zusammen,

ich habe hier einen Schaltplan für einen Batteriemonitor der folgendes 
machen soll.

9V - 8,5V  LED leuchtet dauerhaft
8,5V - 7V  LED blinkt
kleiner 7V LED leuchtet nicht

Ich habe den Steckbrett Aufbau nun mehrere mal kontrolliert und die 
Steckanleitung sowie den Schaltplan mit dem Gesteckten verglichen und 
kann leider keinen Fehler zu der Vorgabe finden. Der Plan stammt aus der 
Conrad "Elektronik Experimente Box" mit über 200 Schaltungen zum üben.
Kann mir jemand helfen und sagen ob diese Schaltung überhaupt 
funktionieren kann? Ich versorge die Schaltung über ein Labornetzgerät 
anstatt einer 9V Blockbatterie. Die LED leuchtet aber durchgehend 
unabhängig von der Spannung. Würde mich sehr über ein paar Anregungen 
freuen.

Mit bestem Gruß
Thomas
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Gast #3665019
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Ich frage mich überhaupt, wie die die LED zum Blinken bekommen wollen? 
Ich sehe da ehrlich gesagt nur eine doppelte Verstärkerstufe. Aber ich 
kann mich auch irren. Haste auch genau diese Transistoren verwendet, und 
nicht irgendwelche?
OP #3665788
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Hallo,

danke schon mal für Eure Antworten. Ja, ich habe die mitgelieferten 
Teile verbaut. Andere besitze ich gar nicht. Ist doch dann aber etwas 
bescheiden wenn man 50€ für so eine Box ausgibt und die Experimente dann 
von den "Toleranzen" der Bauteile abhängt, oder nicht?

MfG
Thomas
OP #3665879
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Also der Autor heißt Dr. Richard Zierl. Er hat es im Franzis Verlag 
veröffentlicht. Es wird zusammen mit der Elektronik Experimente Box 
bspw. bei Conrad verkauft.

http://www.conrad.de/ce/de/product/192444/Experimentier-Box-Conrad-Die-grosse-Elektronik-Experimente-Box-10113-ab-14-Jahre

Es gab schon die eine oder andere Schaltung die nicht unbedingt so 
funktioniert hat wie beschrieben. Ich schließe allerdings eigene Fehler 
nicht grundsätzlich aus.

MfG
Thomas
Gast #3665910
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Dietrich L. schrieb:
> vcd schrieb:
>> Eine Simulation mit LTSpice funktioniert auch nicht, also denke ich, daß
>> das nicht dein Fehler war...
>
> Je nach Schaltungsprinzip kann das Anschwingen bei der Simulation
> Probleme machen, da das Rauschen realer Bauteile fehlt. Es muss also
> nicht an der Schaltung liegen.
>
> Gruß Dietrich

Ok, das will ich nicht ausschließen.
Gast #3665915
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Peter S. schrieb:
> Dann gucke mal genauer hin, ich erkenne eine A-Stabilen Multivibrator
> Schaltung. Aber die funktion bzw. Spannungsschwellen werden wohl
> wirklich von zufälligen Bauteilwerten abhängen...

Dafür müßte aber doch R1 nicht an den Emitter von T2, sondern an den 
Kollektor, oder? Und dann logischerweise noch ein Kollektorwiderstand. 
Das müßte man mal probieren.
Gast #3667176
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Immerhin bemüht Conrad sich, nach dem sich Philips/Schuko und Kosmos vom 
Elektronikbaukasten zurückgezogen haben, was anzubieten.
Die Anleitungsbücher waren auch früher nicht gut und es haben keineswegs 
alle Schaltungen funktioniert.
Immerhin verwendet Conrad echte Bauteile und vermutlich ein 
Experimentierboard.
Für 50 EUR würde ich aber mehr Bauteilinhalt erwarten.
Gast #3667397
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Thomas Angenendt schrieb:
> vcd schrieb:
>> Dafür müßte aber doch R1 nicht an den Emitter von T2, sondern an den
>> Kollektor, oder? Und dann logischerweise noch ein Kollektorwiderstand.
>> Das müßte man mal probieren.
>
> Hast du das mit diesem Aufbau auch simuliert und einen Erfolg vermelden
> können?
>
> MfG
> Thomas

Hallo Thomas,

ja, da schwingt das ganze, aber das Verhalten ist nicht so wie geplant.
Mit R3 bestimmt man die Spannung, wo die LED anfängt zu blinken. 
Unterhalb leuchtet sie dauerhaft und nach oben hin blinkt sie weiter. 
Also nicht das, was man will :-(
Wie andere auch schon angemerkt haben, laß es damit und such dir eine 
Schaltung, wo du die beiden Schwellen ordentlich einstellen kannst und 
wo es nicht auf die Bauelemente-Streuungen ankommt.
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