Lautsprecher haben eine Resonanzfrequenz auf Grund ihrer mechanischen
Parameter.
Bei einer Spannungsgegengekoppelten Verstärker dessen Innenwiderstand
gegen 0 Ohm strebt, wird die Resonanzfrequenz des Lautsprechers auf
Grund der induzierten Schwingspulenspannung stark bedämpft.
Ein stromgegengekoppelter Verstärker hat einen Innenwiderstand von
nahezu unendlich. Hier wird die Resonanzfrequenz im Gegenteil sogar noch
angeregt wie bei einen Verstärker , dessen Kollektorwiderstand aus einen
Parallelschwingkreis besteht.
Man könnte eine Kombination von Strom und Spannungsgegenkopplung
einsetzen.
Bei der Resonanzfrequenz Spannungsgegenkopplung, und bei höheren
Frequenzen wo die Induktivität der Schwingspule sich bemerkbar macht
eine Stromgegenkopplung. Das wird auch bei Backes&Müller und Silbersand
sogar so gemacht.
Die Bewegungsgegenkopplung gibt es schon seit den 70ger Jahren. Ist aber
aufwendig zu realisieren, da der Lautsprecher einen zusätzlichen Sensor
benötigt, dessen Linearität nachher die Qualität des Lautsprechers
bestimmt.
Ralph Berres