Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Sensor zur Abstandsermittlung


von Tufan A. (2fun)


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Erst mal ein Hallo an alle,

Ich stehe hier nun vor einem Problem.
Der Versuchsaufbau würde wie folgt in etwa aussehen

1
                                      xxx
2
                                     xxxx
3
-------                           xxxxxxx
4
Sensor-                           xxxxxx
5
-------                        xxxxxx   Objekt
6
                           Oxxxxxxxxxxxxx         
7
                               xxxxxxxxxxxxxx
8
                                  xxxxxxxxxxxxx
Nun möchte ich den Minimalen Abstand (das O) zu einem Asymmetrischen 
Objekt ermitteln.

Folgende Sensoren oder Verfahren sind mir dazu eingefallen

Laser-Sensor (Triangulation)
Ultraschall-Sensor (Zeit bis Schall zurück kommt)
3D-Schanner (zB Kinect oder 2 Kameras Nebeneinander)
Berührungssensor (Heranfahren eines Fühlers / einer Wand)

Das ganze muss sehr genau sein (auf 0.1mm), einen Abstand von bis zu 1m 
erkennen können und innerhalb von einer Sekunde die Messdaten aufnehmen 
können.

Nun stoße ich aber auf das Problem, dass die meisten Sensoren nur einen 
Punkt messen was bei einem Würfel o.ä. kein Problem währe aber bei z.B 
einer Schüssel schon (da hier der minimale Abstand die obere Kante wäre)

Darum nun meine Frage:

Gibt es Sensoren die ähnlich wie ein Lichtgitter arbeiten und so den 
nahesten Abstand ermitteln können?
Oder müsste ich darauf ausweichen, 10x10 Laser-Sensoren o.ä. in einer 
Gitternanordnung anzubringen?


Danke und LG

von Nicht"Gast" (Gast)


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hallo,


zu erst mal Lol, 0.1mm......


darfs auch was kosten? bei Lase gibts Laser, die dir die Entfernungen 
auf einer Ebene liefern. vielleicht ist das was für dich.



grüße

von Tufan A. (2fun)


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Der Preis darf 250€ nicht übersteigen.

Um was für einen Laser handelt es sich?

Es ist halt wichtig diesen einen Punkt zu erfassen.
Ob nun eine Gießkanne, Schüssel, Würfel, Becher...

Es werden die maximalen Dimensionen der Objekte erfasst (Höhe, Breite, 
Tiefe)

von nicht"Gast" (Gast)


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Guten Morgen,

du willst also kein Geld ausgeben. Dass passt mit den 0.1mm aber nicht 
so ganz zusammen. ( ich weiß, ich soll nicht drauf rumhacken, aber ich 
kann einfach nicht anders ;)

Nimm die Kinect. Mit allem anderen wird der Aufwand ziemlich hoch.


Kleiner Tip, überschlag mal die Kosten und die Systemgenauigkeit für 
dein 100 Laser selbsbau Dingens.


Grüße,

von Helper (Gast)


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Tufan A. schrieb:
> Das ganze muss sehr genau sein (auf 0.1mm)

Tufan A. schrieb:
> Der Preis darf 250€ nicht übersteigen.

Kannst auch einen Ferrari für 50 Euro suchen. Wirst du wohl gleich lange 
brauchen.

von San L. (zwillingsfreunde)


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nicht"Gast" schrieb:
> Nimm die Kinect. Mit allem anderen wird der Aufwand ziemlich hoch.

Wird nicht funktionieren.
https://www.fbi.h-da.de/fileadmin/personal/n.roeder/MultiTouch/WS2012/Kinect.pdf

Die Knect hat auf der X und Y Achse eine genauigkeit von 3mm, auf der 
Z-Achse 1 cm.

von nicht"Gast" (Gast)


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Hallo,

hab ja gesagt, dass das mit den 0.1mm nichts wird.

Alle Lösungen zu diesem Preis sind ungenau. So soll er wenigstens die 
einfachste nehmen.


Grüße,

von Harald W. (wilhelms)


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Helper schrieb:

> Kannst auch einen Ferrari für 50 Euro suchen. Wirst du wohl gleich lange
> brauchen.

Vielleicht einen in dieser Form:
http://ais.badische-zeitung.de/piece/00/d4/e1/f4/13951476.jpg
(Siehe das rote in der Mitte)

von Tufan A. (2fun)


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Hallo und Danke für die ganzen Antworten,

wer hätte nicht gerne einen günstigen Ferrari ;-)



Ich habe ein par Ultraschall-Sensoren für knapp 200€ gefunden die eine 
genauigkeit von 0,3% haben und auch welche die 50€ kosten und um die 
1.5mm genau sind.

Es sind aber alles solche Fertiggeräte (Die zur Messung von Straßen und 
Gebäuden abständen genutzt werden), weshalb ich dachte der Preis würde 
sich im Rahmen halten.

Mann lernt aber immer dazu.



Wenn wir den Preis ausser acht lassen würden (nur um die möglichen 
Sensoren zu kennen) was würde da denn in Frage kommen?

Und wie würde es bei einer genauigkeit von 1mm aussehen bzw wann wäre 
das Preis/Genauigkeits Verhältnis im Rahmen meiner Preisklasse ^^


Als eine weitere Methode habe ich folgende Methode gefunden.

-Ein hochauflösendes Bild machen (schwarz/weiß) mit weißen Hintergrund
-Pixel auszählen via Programm am PC (bei einem Frontalbild von links 
nach rechts für die Breite)
-Die Informationen in einem Array abspeichern (schwarz ist Objekt = 1)
-Und die Pixel in eine Einheit Umrechnen (zB X pixel = 1mm)

Dies dürfte ja ziemlich genau realisierbar sein, nur stehe ich hier vor 
dem Problem -> wenn das Objekt näher an der Linse steht umso ungenauer 
wird die Erfassung der Breite.


LG

von San L. (zwillingsfreunde)


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Tufan A. schrieb:
> Ich habe ein par Ultraschall-Sensoren für knapp 200€ gefunden die eine
> genauigkeit von 0,3% haben

0,3 % von was?

Vielleicht sollte man mal anderswo nachhaken:
Was willst du damit anstellen? Ist es denn nötig, eine derart hohe 
Präzision zu haben? 0,1mm sind nunmal schon ziemlich wenig.

Tufan A. schrieb:
> -Ein hochauflösendes Bild machen (schwarz/weiß) mit weißen Hintergrund

Falls du noch nicht im Besitz einer derartigen Kamera wärst, liegt eine 
solche Kamera wohl auch kaum im Budget, oder?

von Test (Gast)


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Das einfachste bei sowas ist lasertriangulation mit einer x-y 
ablenkeinheit aus 2 servos (der Sensor selber wird bewegt). Damit wird 
es zumindest einigermaßen genau. 0.1mm wird's aber nicht werden ganz zu 
schweigen von der wiederholgenauigkeit...
Für viel Geld kannst du dir einen Sick laserscanner kaufen oder aus 2 
eos 5d mk3 + objektive + Beamer einen streifenprojektor bauen. Der 
könnte das ganze schaffen für nur 10k Euro (wirklich günstig! Keine 
Ironie !)

von Tufan A. (2fun)


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Da ich grade vom Handy aus schreibe weiß ich leider nicht genau worauf 
die 0,3% bezogen hatten aber ich glaube es war ein Bereich von 0,1m - 
0,6m


Ich möchte die maximale Breite/Höhe/Tiefe eines beliebigen Objektes 
(maximal 0,5m³ aber besser 1m³) Messen wozu ich vermutlich mindestens 
drei Sensoren benötigen werde.

-> 3*250€ = 750€ (Raum nach oben ist da aber mann will evtl eine 2te 
Erfassungsmethode ausprobieren)

Bei der Kamera Methode würde ich statt 3 nur 2 brauchen (da die Höhe bei 
einem Bild immer mitgemessen werden könnte) und evtl sogar nur 1 (wenn 
ich das Objekt oder die Kamera rotieren lassen würde.

Wenn wir eine FullHD Kamera nehmen würden hätten wir ja 1000pixel in der 
breite und bei einer Objekt Breite von 1m wäre 1 Pixel = 1mm
Oder liege ich da völlig falsch?

Eine genauigkeit von 1mm wäre nicht ideal aber noch zu verkraften

von Streifen (Gast)


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Lies dich in diese Technologie ein:

http://de.wikipedia.org/wiki/Streifenprojektion

Damit sollte die genauigkeit gehen, nur hast du noch einen Haufen 
Software zu schreiben...

von San L. (zwillingsfreunde)


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Tufan A. schrieb:
> Wenn wir eine FullHD Kamera nehmen würden hätten wir ja 1000pixel in der
> breite und bei einer Objekt Breite von 1m wäre 1 Pixel = 1mm
> Oder liege ich da völlig falsch?

Kommt auf die Distanz an, aus welcher du das Objekt fotografierst. Ist 
das Objekt genau 1m, dein Bild genau 1000 pixel breit und der Rand des 
Objektes auch der Rand des Bildes, dann ja. Sonst nicht.

Die Idee ist zwar in der Theorie auf den ersten Blick nicht schlecht, 
wird allerdings bei der praktischen Umsetzung scheitern.

von Karl H. (kbuchegg)


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Tufan A. schrieb:

> Ich möchte die maximale Breite/Höhe/Tiefe eines beliebigen Objektes
> (maximal 0,5m³ aber besser 1m³) Messen wozu ich vermutlich mindestens
> drei Sensoren benötigen werde.

wie sind die weiteren Rahmenbedingungen?

Ich könnte mir auch vorstellen, dass man einen(mehrere) Lichtvorhang 
baut, der mit einer Mechanik ähnlich wie bei einem Scanner solange bis 
zum Objekte gefahren wird, bis der Lichtvorhang das erste mal 
unterbrochen wird.

Die 0.1mm Genauigkeit sind damit problemlos machbar.

von Georg (Gast)


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Hallo,

es gibt das was du suchst ja längst, nennt sich 3D-Scanner. Nur kosten 
die bei solchen Anforderungen als Seriengerät 100 bis 1000 mal so viel 
wie du ausgeben willst, von Entwicklungskosten garnicht zu reden. Das 
sollte dir zu denken geben. Eine Fa. mit Millionenetat könnte das 
hinkriegen.

Georg

von Tufan A. (2fun)


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Das Objekt selber muss leider stationär sein.
1
-------------------------- Wände
2
|  xxxxxx
3
|xxxxxxxxxx            [S]ensor
4
| xxxxxxxx
5
|   xxxx
6
|   x
7
|
8
|
9
|     [S]
Es wird in eine art Box gelegt (an die beiden hinterne Wände geschoben) 
und dann gemessen.

Die idee hatte ich auch und habe es halt so umgedreht, dass ich einen 
Berührungssensor mit einem Schrittmotor an das Objekt fahre und die 
Schritte bis zum ausschlagen zähle.

Aber mehr Gedanken habe ich mir dazu noch nicht gemacht(mechanisch 
realisierbar?)


San Lue schrieb:
> Kommt auf die Distanz an, aus welcher du das Objekt fotografierst. Ist
> das Objekt genau 1m, dein Bild genau 1000 pixel breit und der Rand des
> Objektes auch der Rand des Bildes, dann ja. Sonst nicht.

Wenn ich eine feste Position nehmen würde womit ich eine maximal Breite 
von 1m habe und das Objekt innerhalb dieses Bereiches variiert dann 
dürfte dass doch klappen?

o Weiß  x Schwarz
1 Pixel = 1cm
und es wird immer der gleiche Bereich fotographiert
1
oooooooooooooooooooo          -> alle Pixel weiß
2
ooooxxxxxxxxoooooooo          -> 5-12 Pixel schwarz
3
ooxxxooooooxoooooooo          -> 3-5 und 12 Pixel schwarz
4
ooooxooooooxoooooooo          -> 5 und 12 Pixel schwarz
5
6
-> minimal Pixel 3 und maximal 12 -> Breite in cm = 20 - 10

von Justus S. (jussa)


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Tufan A. schrieb:
> genauigkeit von 0,3% haben

und du willst 0,01% haben, also nochmal um den Faktor 30 besser. Und 
trotzdem nicht mehr bezahlen...

von Karl H. (kbuchegg)


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Tufan A. schrieb:

>> Kommt auf die Distanz an, aus welcher du das Objekt fotografierst. Ist
>> das Objekt genau 1m, dein Bild genau 1000 pixel breit und der Rand des
>> Objektes auch der Rand des Bildes, dann ja. Sonst nicht.
>
> Wenn ich eine feste Position nehmen würde womit ich eine maximal Breite
> von 1m habe und das Objekt innerhalb dieses Bereiches variiert dann
> dürfte dass doch klappen?
>
> o Weiß  x Schwarz
> 1 Pixel = 1cm
> und es wird immer der gleiche Bereich fotographiert
>
1
> oooooooooooooooooooo          -> alle Pixel weiß
2
> ooooxxxxxxxxoooooooo          -> 5-12 Pixel schwarz
3
> ooxxxooooooxoooooooo          -> 3-5 und 12 Pixel schwarz
4
> ooooxooooooxoooooooo          -> 5 und 12 Pixel schwarz
5
> 
6
> -> minimal Pixel 3 und maximal 12 -> Breite in cm = 20 - 10
7
>

Vorsicht bei Kamera-Spielchen!
Du hast im Bild immer einen perspektivischen Versatz. D.h. das was du im 
Bild als Maximum-Pixel identifizierst, muss nichts mit dem tatsächlichen 
linearen Maximum in dieser Dimension zu tun haben. Dein Blickwinkel ist 
ein Kegel und keine parallele Projektion auf die Filmebene.

von Tufan A. (2fun)


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Justus Skorps schrieb:
> Tufan A. schrieb:
>> genauigkeit von 0,3% haben
>
> und du willst 0,01% haben, also nochmal um den Faktor 30 besser. Und
> trotzdem nicht mehr bezahlen...

Es ist nicht das ich nicht mehr Zahlen will sondern nicht mehr Zahlen 
kann.
Darum will ich ja recherchieren welche Methoden es gibt die schon 
genutzt werden und welche noch evtl. machbar währen.

Streifen schrieb:
> Lies dich in diese Technologie ein:
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Streifenprojektion
>
> Damit sollte die genauigkeit gehen, nur hast du noch einen Haufen
> Software zu schreiben...

Das hier kannte ich vorher nicht und es ist interessant aber etwas "over 
the top" wenn es nur um die Maximalwert erfassung geht.
Brauche ja kein komplettes 3D Model.




Karl Heinz schrieb:
> Vorsicht bei Kamera-Spielchen!
> Du hast im Bild immer einen perspektivischen Versatz. D.h. das was du im
> Bild als Maximum-Pixel identifizierst, muss nichts mit dem tatsächlichen
> linearen Maximum in dieser Dimension zu tun haben. Dein Blickwinkel ist
> ein Kegel und keine parallele Projektion auf die Filmebene.

Was wäre, wenn ich einen (keinen Super genauen) günstigen 20€ Sensor zu 
packen würde und eine 2te Rechenebene einfüge?

zB: Objekt ist knapp 30cm weit weg -> entweder ich bewege die Kamere auf 
einer Schiene 30cm zurück oder ich nehme die 30cm mit in die Rechnung 
auf.

Mathematisch lässt sich da bestimmt was machen (eine Versuchsreihe wo 
ich schaue wie das Verhältnis der Pixel zur Messeinheit in abhängigkeit 
der nähe ändert und diese irgentwo im Programm dann hinterlege)


Es ist nach wie vor nur eine "Idee" und über andere Vorschläge würde ich 
mich immer noch super freuen.
Bisher sieht es einfach so aus, dass es für den geplanten Preis nicht 
realisierbar ist und entweder Preislich oder was die Genauigkeit angeht 
abstriche gemacht werden müssen.


PS: Auf dem Smartphone schreiben ist arg umständlich und langwierig -.-

von Rolf Magnus (Gast)


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Tufan A. schrieb:
> -Ein hochauflösendes Bild machen (schwarz/weiß)

> Dies dürfte ja ziemlich genau realisierbar sein,

Wenn dein Objekt flach ist, also eine Höhe von nahezu 0 hat. Außerdem 
braucht deine Kamera eine extrem verzerrungsarme Linse, oder du mußt sie 
sehr genau vermessen, um die Verzerrungen nachträglich rauszurechnen.

von Rolf Magnus (Gast)


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Tufan A. schrieb:
> Mathematisch lässt sich da bestimmt was machen (eine Versuchsreihe wo
> ich schaue wie das Verhältnis der Pixel zur Messeinheit in abhängigkeit
> der nähe ändert und diese irgentwo im Programm dann hinterlege)

Das muß aber schon extrem genau sein, um 0,1mm Genauigkeit 
hinzubekommen, außerdem mußt du diese "Nähe" dann auch erstmal so genau 
kennen. Wenn du diese hochgenaue Tabelle irgendwie hinbekommen hast, 
brauchst du trotzdem noch für den zu untersuchenden Punkt des Objekts 
den Abstand zwischen ihm und der Kamera, um überhaupt zu wissen, wo du 
in der Tabelle nachschauen mußt. Dieser Abstand muß je nach 
Öffnungswinkel des Objektivs mindestens mit gleicher Genauigkeit bekannt 
sein.
Und mir ist noch eine andere Sache eingefallen: Je nach Form des Objekts 
kann es durch die perspektivische Verzerrung passieren, daß der äußerste 
Punkt auf dem Bild nicht dem äußersten Punkt des Objekts entspricht.
Schau dir mal dieses Bild an:
https://www.flickr.com/photos/23574881@N06/4609899889/
Bei diesem Auto sind mit Sicherheit die Enden der Außenspiegel am 
weitesten außen. Aber die sieht man auf dem Bild gar nicht. Nach diesem 
würdest du die Enden der hinteren Stoßstange als Außenpunkte 
identifizieren.

von San L. (zwillingsfreunde)


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Karl Heinz schrieb:
> Ich könnte mir auch vorstellen, dass man einen(mehrere) Lichtvorhang
> baut, der mit einer Mechanik ähnlich wie bei einem Scanner solange bis
> zum Objekte gefahren wird, bis der Lichtvorhang das erste mal
> unterbrochen wird.

Das hört sich doch äusserst interessant an. Hat ja von der Grundidee was 
ähnliches wie dein:

Tufan A. schrieb:
> Die idee hatte ich auch und habe es halt so umgedreht, dass ich einen
> Berührungssensor mit einem Schrittmotor an das Objekt fahre und die
> Schritte bis zum ausschlagen zähle.
>
> Aber mehr Gedanken habe ich mir dazu noch nicht gemacht(mechanisch
> realisierbar?)

Das wäre auch mechanisch realisierbar. Ist aber wieder eine Frage des 
Preises. Um einen(mehrere) Schrittmotoren wirst du nicht herumkommen, 
wobei es diese heutzutage ja schon relativ günstig gibt. Danach müsstest 
du nurnoch erkennen, wenn dein berührungssensor das Objekt berührt.
Die Variante mit der Lichtschranke natürlich selber Prinzip.

Was für Objekte werden das denn sein, welche du da vermessen willst? 
Falls sie sehr empfindlich sind, Empfehle ich dir die Variante mit dem 
Licht. So bist du immerhin auf der sichere Seite, was das zerstören des 
Objektes durch Berührung angeht.

von Tufan A. (2fun)


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Das mit der Prespektive und den Außenspiegeln hatte ich gar nicht 
berücksichtigt

San Lue schrieb:
> Was für Objekte werden das denn sein, welche du da vermessen willst?
> Falls sie sehr empfindlich sind, Empfehle ich dir die Variante mit dem
> Licht. So bist du immerhin auf der sichere Seite, was das zerstören des
> Objektes durch Berührung angeht.

Die Objekte sind nicht sehr empfindlich. Halt Alltagsgegenstände mit 
maximal einem Glas o.ä. am empfindlichsten.

Brauche ich nicht einen Lichtgitter und nicht eine Lichtschranke?
Eine Lichtschranke wäre ja Wieder nur ein Strahl und ein Lichtgitter 
halt mehrere Strahlen.

Das Objekt kann ja in der Höhe variieren und würde evtl drunter durch 
rutschen.

von San L. (zwillingsfreunde)


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Im Prinzip würde das, nennen wir es Lichtgitter genau nach dem selben 
Prinzip funktionieren wie der Berührungssensor.
Du hast eine grosse Fläche (Entweder Licht, oder halt irgendeine 
Platte), welche du mit einem Schrittmotor an dein Objekt heranfährst.

Beim Licht:
Wird das Lichtgitter an irgendeiner Stelle unterbrochen,  kennst du die 
Distanz.

Beim Sensor:
Bewegt sich deine Platte, dann weisst du auch, dass sie das Objekt 
berührt. Auch hier würdest du also die Distanz kennen.

von Udo S. (urschmitt)


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Tufan A. schrieb:
> Es ist nicht das ich nicht mehr Zahlen will sondern nicht mehr Zahlen
> kann.
> Darum will ich ja recherchieren welche Methoden es gibt die schon
> genutzt werden und welche noch evtl. machbar währen.

0,01% hast du schon an thermischer Längenausdehnung, je nach Material. 
Alleine ein 1m Glasmassstab um die Länge/Abstand genau genug zu erfassen 
kommt schon in die Größenordnung deines Budgets. Und das für eine 
Dimension.
Eine Genauigkeit mit ein paar mm Fehler ist mit Hausmitteln evt. 
machbar, aber für jede Verdoppelung der Genauigkeit rechne mindestens 
eine Verdopplung der Kosten.

von Karl H. (kbuchegg)


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Tufan A. schrieb:

> Brauche ich nicht einen Lichtgitter und nicht eine Lichtschranke?

Ja natürlich. Lichtgitter oder Lichtvorhang.

Das ist aber relativ leicht zu erzeugen.

2 gegenüberliegende Spiegel, die parallel zueinander ausgerichtet sind 
und den einen Lichtstrahl immer wieder hin und her werfen.

> Eine Lichtschranke wäre ja Wieder nur ein Strahl und ein Lichtgitter
> halt mehrere Strahlen.

Es reicht einer, der zwischen den beiden Spiegeln im Zick-Zack geführt 
wird. Die Spiegel sollten dann aber von der besseren Sorte sein: plan 
und mit hoher Reflexion, damit der Strahl nicht auf dem Weg von der 
Quelle zum Sensor mittendrinn in der 87-tausendsten Reflexion 
verreckt:-)

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