µC DI an GND von Motorrad Batterie

OP #3671965
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Hallo,

so richtig habe ich leider keine klar Antwort auf meine Frage im Forum 
gefunden.

Frage 1:
Kann ich einen DI (Initialisiert mit INPUT_PULLUP) eines Atmega 238P 
direkt an die Masse der 12V Motorrad Batterie legen um ein LOW zu 
bekommen? Oder muss ich den Eingang dann irgendwie absichern?

Frage 2:
Die Spannungsversorgung meines Arduino Mini wollte ich mit einem Recom 
Schaltregler vom Typ R-78E5.0-0.5 machen 
(http://www.recom-international.com/pdf/Innoline/R-78Exx-0.5.pdf). 
Spricht was dagegen, außer das er nicht ganz die Normen einhält die im 
Kfz Bereich für Bauteile so gelten?

Danke schon mal für eure Antworten.
Gast #3672409
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Wenn du GND direkt an die Batterie hängst ist alles gut. Probleme 
bekommst du nur, wenn du GND irgendwo hin hängst. Aufgrund von 
Spannungsabfällen auf den Leitungen könnte ein auf einen Portpin des uC 
gelegter GND (Ganganzeige mit masseschaltendem Ganggeber) eine negative 
Spannung haben, die dann deinen uC himmelt.
Gast #3672424
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René L. schrieb:
> Kann ich einen DI (Initialisiert mit INPUT_PULLUP) eines Atmega 238P
> direkt an die Masse der 12V Motorrad Batterie legen um ein LOW zu
> bekommen?
Das wird im professionellen Bereich nie gemacht.
Die Schalter haben immer 2 Pins (Signal + Masse) am Steuergerät.
Grund: Masseversatz an der Karosserie.
Bei ATMegas hast Du auch noch geringe Störspannungsabstände da TTL-Pegel 
verwendet werden und die Schaltschwelle relativ niedrig liegt.

> Oder muss ich den Eingang dann irgendwie absichern?
Ja. Wie schon erwähnt wurde: Serienwiderstand.
Der Interne Pull up verringert allerdings dann den Störspannungsabstand.
-> Du wirst einen externen Pull up vor dem Serienwiderstand brauchen.
Falls Du noch ESD-Schutz oder Entstörung gegen Einstreuungen von der 
Zündung brauchst sind weitere Maßnahmen notwendig.

Gruß Anja
OP #3672506
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Ok also reicht der interne Pullup nicht aus. Das heißt einen externen 
10k Pull up Widerstand und einen 100 Ohm Widerstand gegen die 
geschaltene Masse?

Das würde ja heißen, dass ich bei dem DIP Schalter, der ja schon 100 Ohm 
Serienwiderstände hat, auch jeweils pro Eingang noch einen Pull Up 
Widerstand brauche, da die ja auch gegen Masse geschalten werden!?

Und die Spannungsversorgung mit dem Recom Schaltregler sollte so 
funktionieren?
Gast #3672592
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René L. schrieb:
> Kann ich einen DI

Muss man Digital Input so dämlich abkürzen ?
Es gibt mindestens 100 weitere Dinge,die mit DI abgekürzt werden.

> (Initialisiert mit INPUT_PULLUP) eines Atmega 238P
> direkt an die Masse der 12V Motorrad Batterie legen um ein LOW zu
> bekommen? Oder muss ich den Eingang dann irgendwie absichern?

Wenn dein Atmega238/Arduino an derselben Stelle mit Masse verbunden ist 
schon, wenn die beiden Massen weit voneinander entfernt sind, kannst du 
es vergessen, Masse ist im KFZ (und Moped) ein relativer Begriff, 0.8V 
Unterschied können da leicht mal auftreten.

René L. schrieb:
> Spricht was dagegen, außer das er nicht ganz die Normen einhält die im
> Kfz Bereich für Bauteile so gelten?

Er geht dann halt mal kaputt. Wenn dir das egal ist.
OP #3672622
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Also DI ist eine gängiger Begriff... ich höre ihn zumindest oft genug 
auf Arbeit.

Dip Schalter ist intern? Verstehe ich nicht. Letztendlich ist doch alles 
intern? Auf meinem Schaltplan kann man doch sehen, dass es eine 
Klemmleiste gebe wird wo 2 Relais und 2 Schalter ran kommen und direkt 
die +12V und Masse der Batterie.
Meine benötigten 5V und die 12V der Zündug auf 5V zu bekommen, wollte 
ich der kompaktheit halber mit 2 Recom DCDC Wandlern machen.

das GND ist in der ganzen Schaltung direkt die Masse der Batterie. Da 
war eigentlich nur die Frage, ob das so funktionieren könnte oder man 
auf jeden Fall da noch was absichern muss, weil so sowieso nach der 
ersten Fahrt was kaputt geht :)?

Das man das ganze auch wie hier beschrieben 
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.23 aufbauen 
könnte, ließt man ja überall. Wollte ich mir aber gerne ersparen, weil 
ich nicht SMD löten wollte und es so klein wie möglich werden soll.
Gast #3672650
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René L. schrieb:
> so DI ist eine gängiger Begriff... ich höre ihn zumindest oft genug
> auf Arbeit.

Natürlich

Diffential Input (sehr analog), beispielsweise DI-Box,
Dienstag, Dielektrikum, Diphtherie, Diplomingenieur,
Direktinkasso, Direktinvestition, Dolmetscherinstitut,
Dieburg, dienstlich/Dienst, Dirigent .

nur Fachidioten glauben, die Abkürzung gäbe es nur bei Ihnen.
#3672712
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Mit "intern" meinte ich, es geht kein langer Draht raus zu dem 
Dip-Schalter.

Alles, was irgendwelche langen Drähte dran hat, kann sich Störungen 
einfangen. Das wird natürlich besser, falls du nur kurze Leitungen und / 
oder "richtige Kabel" (also keine einzelnen Litzen) verwendest zu deinen 
externen Schaltern. Bewährt hat sich bei mir Ini-Kabel, von dem auf 
jeder (Industrie-)Baustelle Reste anfallen: PUR, öl- und säurefest, 
feindrähtig, meist 2- bis 5-adrig.

Behelfsweise könntest du deine Eingangsbeschaltung für die Schalter um 
einen Tiefpaß z.B. 1k + 100n erweitern, sodaß dein Arduino nit die 
Zündung, Bluetooth, Radio oder irgendwas anderes hört.

Dein Recom-Regler erzeugt wahrscheinlich eine recht lange Verzögerung, 
bis dir die ausgeschaltete Zündung am Arduino mitgeteilt wird. Da wäre 
so eine Eingangsschaltung wie in meinem Bild weiter oben vielleicht 
angebracht (und billiger).

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