Optokoppler schrieb:
> Das liegt an der Kapazität zwischen Basis und Emitter.
Fast richtig. Bei üblicher Beschaltung mit einem externen Kollektor-
oder Emitterwiderstand ist es vor allem die Kollektor-Basis-Kapazität
des Fototransistors, die das Zeitverhalten bestimmt
> Wenn Licht auf den Transistor fällt, geht das Aufladen dieser
> Kapazität noch einigermaßen schnell über den Fotostrom.
Ja, weil man den Optokoppler üblicherweise so betreibt, dass der
Fotostrom größer ist als es zum Durchschalten des Fototransistors
erforderlich wäre. Dimensioniert man hingegen den Eingangsstrom des
Optokopplers so niedrig, dass der Transistor gerade noch durchschaltet,
dauert das Einschalten etwa gleichlang wie das Ausschalten. Man kann
also mit dem Vorwiderstand am Eingang die Einschaltzeit beeinflussen.
> Wenn aber die Basis nicht beschaltet ist, was ja bei Phototransistoren
> üblich ist, und kein Licht mehr auf den Transistor fällt, dann fällt
> der Kollektorstrom nur sehr langsam ab, weil sich der Kondensator nur
> durch den Flussstrom der Diode zwischen Basis und Emitter entlädt.
Ja. Und dieser Strom hängt u.a. vom Kollektorstrom im eingeschalteten
Zustand und damit vom externen Widerstand ab. Deswegen kann man – wie
MaWin schon geschrieben hat – mit diesem Widerstand die Auschaltzeit
beeinflussen.
Sättigungseffekte spielen bei Optokopplern dieser Sorte bei üblicher
Beschaltung übrigens kaum eine Rolle.