Warum muss bei einem Funktionsgenerator die Last eingestellt werden?

Gast #3673676
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Aus welchem Grund muss ich eigentlich bei einem Funktionsgenerator die 
Impedanz der nächsten Schaltung einstellen? Es gibt da ja die beiden 
Optionen "50 Ohm" oder "High-Z".
Und wenn ich 50 Ohm wähle, aber das Signal nur sehr hochohmig abgreife, 
dann ist die Ausgangsspannung des Generators ungefähr doppelt so hoch 
wie eingestellt.

Ich weiß nicht, vielleicht stelle ich mir die Funktionsweise völlig 
falsch vor, aber das wird doch nicht viel anders sein als ein 
Linearegler im Netzteil, nur dass eben keine Gleichspannung, sondern 
eine veränderbare Spannung nachgeführt wird. Und wenn die 
Ausgangsspannung dann höher ist als erwartet, dann sperrt der 
Längsregler einfach etwas mehr!
Oder ist das so nicht richtig?

Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht zu faul, die passende 
Einstellung zu wählen. Mich interessiert das ganz einfach mal =)

Grüße
EGSler
Gast #3673685
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EGSler schrieb:
> Ich weiß nicht, vielleicht stelle ich mir die Funktionsweise völlig
> falsch vor

Ja, tust du.
Beim Funktionsgenerator sorgt man bei höheren Frequenzen und steilen 
Pulsen durch Leistungsanpassung dafür, dass keine störenden 
Signalreflektionen die Signale verformen - dafür die 50Ω-Einstellung
#3673687
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E wird so sein, daß die Ausgangsspannung nur dann stimmt, wenn die Last
50 Ohm beträgt. Du bist aber hochohmiger drangegangen und hast eine
Fehlanpassung erzeugt. Daraufhin ist die Ausgangsspannung höher, weil Du
mit Deiner Last nicht den Strom ziehst, den der Generator liefern
könnte.

MfG Paul
Gast #3673763
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EGSler schrieb:
> Und wenn ich 50 Ohm wähle, aber das Signal nur sehr hochohmig abgreife,
> dann ist die Ausgangsspannung des Generators ungefähr doppelt so hoch
> wie eingestellt.

Ach.

EGSler schrieb:
> Ich weiß nicht, vielleicht stelle ich mir die Funktionsweise völlig
> falsch vor, aber das wird doch nicht viel anders sein als ein
> Linearegler im Netzteil, nur dass eben keine Gleichspannung, sondern
> eine veränderbare Spannung nachgeführt wird.

Doch, es its natürlich was anderes, nämlich entweder so oder ein 50 Ohm 
Widerstand in Reihe, zum Dämpfen b.z.w. Verhindern von 
Kabelreflektionen.
Gast #3673780
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Ok, aber warum sitzt am Ausgang des Funktionsgenerators dann nicht 
einfach noch ein Impedanzwandler?
Wobei, ich vermute, dass ich mir die Frage selbst beantworten kann: Bei 
Frequenzen ab etwa 1 Mhz dürfte der nen bissel zu langsam werden.
#3673955
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Die hohen Frequenzen kreigt man nur vernünftig in ein Kabel, wenn die 
Impedanz passt. Ansonsten bekommt man vom Kabel Reflexionen. 
Entsprechend muss der Generator eine passende Impedanz von z.B. 50 Ohm 
haben.

Das Problem ist nicht das man den Impedanzwandler auf weniger als 50 Ohm 
nicht bauen kann, sondern das es einfach dann auf dem Kabel leicht 
Störungen und Resonanzen gibt - so einen Ausgang will man einfach nicht.

Mit 50 Ohm Last erhält man denn eine Teilung auf die Hälfte - die 
Umschaltung ist nur dafür da dies zu kompensieren. Viele billige Geräte 
haben die Umschaltung auch nicht, und da muss man selber mit 2 
Multiplizieren, wenn man eine hochohmige Last hat.

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