Ich möchte den Takteingang des o.g. ICs beschalten. Standardlösung wäre
wohl ein 555.. Aber ich habe schon oft geniale Ideen gesehen -
vielleicht gibt es auch eine, wie man den Takt alternativ, evtl. nur mit
einem R und einem C, uner Ausnutzung / Kenntnis der Eingangsbeschaltung
(Gatter, ein Eingang negiert, Clamp-Dioden) generieren kann? Es kommt
nicht sehr auf Genauigkeit an..
Du wolltest doch sowieso ein wildes Bitmuster aus dem 4017 ausgeben.
Da schlage ich Dir etwas Anders vor: Kauf Dir ein paar 74hc4001. Das
sind
Nor-Gatter. Mit 2 Gattern davon kannst Du Dir einen astabilen
Multivibrator
für den Takt bauen. Dann hast Du noch 2 NOR übrig und kannst daraus
zumindest
ein ODER machen. Das kannst Du dann für Deine Ausgabe gebrauchen.
(Wenn ich Schweizer wäre, würde ich jetzt noch sagen: Oder?)
;-)
MfG Paul
Paul Baumann schrieb:> Du wolltest doch sowieso ein wildes Bitmuster aus dem 4017 ausgeben
na schon kontrolliert, nur die Geschwindigkeit muß nicht sehr präzise
sein.
Paul Baumann schrieb:> Wenn ich Schweizer wäre, würde ich jetzt noch sagen: Oder
Nee, dann würdest DU sagen "oodrch?" :-)
Falk Brunner schrieb:> Ein 74HC14 oder 74HC04 reichen, dazu ein R und ein C.
dann geht auch ein 555 (hab ich in cmos schon da) - ich versuche halt
mit sowenigen Bauteile wie möglich hinzukommen. Hab auch schon an einen
ATTiny gedacht, aber dazu ein Programm ist wieder etwas overkill, und
die Strombelastbarkeit ist auch nicht optimal.
4 Widerstände, 2 Kondensatoren, 2 NPN Transistoren bilden einen
klassischen astabilen Multivibrator.
Ein Multivibrator benötigt (unter Weglassung des Kondensators für die
"2/3 Referenzspg.") : 1 DIL 8 IC, 2 Widerstände, 1 Kondensator.
Was kleiner aufzubauen ist bleibt jedem selbst überlassen !
Alternativ für die gesamte Schaltung wäre, anstelle eines 4017er +
Taktgeber, ein ATtiny2313 OHNE externen Taktgeber, da würde dann der IC
plus Blockkondensator alleinig reichen ! (Fuses auf internen Takt).
Ja, ich bin in Gedanken auch schon beim Tiny.. :-) Der 4060 ist mir auch
schon aufgefallen, aber ich glaube, damit bekomme ich mein gewünschtes
Blinkmuster nicht hin:
2x LED1 an/aus (4 Takte), dann
1x LED2 an/aus (2 Takte), dann
Pause (mind. 4 max. 10 Takte), dann von vorn
Ich verstehe das Timingdiagramm nicht so genau, aber ich vermute, die
Ausgänge sind wie die bits, wenn man binär hochzählt (Bit0 hat die
höchste Frequenz, Bit1 und alle folgenden jeweils die halbe)
blitz schrieb:> Ich verstehe das Timingdiagramm nicht so genau, aber ich vermute, die> Ausgänge sind wie die bits, wenn man binär hochzählt
Genau, das ist ein Binärzähler.
Eine einfach Variante bei der Verwendung mit einem Tiny wäre mit einem
Digispark. Darauf ist ein ATtiny85 welcher via USB aus der
Arduino-Umgebung progammiert werden kann.
http://digistump.com/products/1
Ein Beispiel wäre hier:
http://www.cboden.de/mikro-controller/digispark/ampel-steuerung
Kommt aber darauf an, was sonst noch angesteuert werden soll.
Markus schrieb:> ATtiny85 welcher via USB aus der> Arduino-Umgebung progammiert werden kann.
brauch ich alles nicht, wie oben schon geschrieben - der Tiny und der
Blockkondensator reicht. Aber danke.
Löter schrieb:> Ne fertige, selbst blinkende LED.> Den Takt kannst du ableiten und nutzen
Elegant vielleicht! mal sehen, wie der Takt abzuleiten und zu nutzen
geht.
Hans M. schrieb:> Die sind voll winzig?!
und voll viel zu schnell,oder?. sonst gute Idee.
Hab nun doch 'nen Tiny24 genommen: nur 1 Bauteil! :-) Da ich direkt mit
kurzer Leitung aus einem Lipo versorge, hab ich mir auch den
Blockkondensator gespart, dafür BODEN und Watchdog sicherheitshalber
eingeschaltet. Feine Sache, funktioniert prima. Danke an alle.
blitz schrieb:> Blockkondensator gespart, dafür BODEN und Watchdog sicherheitshalber
Mach den Brown-Out-Detektor wieder aus, wenn Dein Akku 'ne Weile halten
soll. Bei mir brauchte der mal mehr Strom, als die eigentliche
Schaltung.
Mark