Hallo Schwarmkreativität, ich möchte meine Küche zum nächsten Projekt erklären. Die Küche(low budget) ist von der Stange und 7 Jahre alt. Jetzt möchte ich gerne eine Geschirrspüle nachrüsten. Da der Platz begrenzt ist muss ich dafür einen vorhandenen Schrank kürzen und damit die Arbeitsplatte austauschen. Der Kühlschrank wird ebenfalls gegen einen modernen ausgtauscht. Bei dem Tausch der Arbeitsplatte werde ich zeitgleich das Spülbecken und den Wasserhan ersetzen. Was mir auch sehr gut gefällt..sind Steine(kleine Arbeitsplatten) die in die eigentliche Arbeitsplatte eingelassen werden. Was lässt sich an einer Küche noch verändern um diese modern/Ansehenlich wirken zu lassen damit diese die nächsten 7 Jahre durchhält und ein Blickfang wird. Folgendes vorhaben: +Türdämpfer + Stein in Arbeitsplatte +Wasserhahn & Spüle +Kühlschrank +Spülmaschine
M. S. schrieb: > Jetzt möchte ich gerne eine Geschirrspüle nachrüsten. Da der Platz > begrenzt ist muss ich dafür einen vorhandenen Schrank kürzen und damit > die Arbeitsplatte austauschen. Soll der Geschirrspüler kein Unterbaugerät sein? Da müsste nur Schrankunterbau raus und Geschirrspüler rein, keine Änderungen an der Platte.
Florian V. schrieb: > M. S. schrieb: >> Jetzt möchte ich gerne eine Geschirrspüle nachrüsten. Da der Platz >> begrenzt ist muss ich dafür einen vorhandenen Schrank kürzen und damit >> die Arbeitsplatte austauschen. > > Soll der Geschirrspüler kein Unterbaugerät sein? Da müsste nur > Schrankunterbau raus und Geschirrspüler rein, keine Änderungen an der > Platte. Der Platz nach links und rechts ist leider begrenzt. Die Küche steht in einer Nische. Das Haus ist schon etwas älter. Eim 45cm Geschirrspüler würde klappen allerdings möchte direkt einen 60cm Geschirrspüler und da fehlen 10 cm.
Extrem hochwertig wirkt eine Stein-Arbeitsfläche. Kann ja auch Kunststein sein, das ist noch halbwegs preisgünstig. Ich hab zum Schneiden gern ordentliche Holzplatten, die überleben auch rauhe Behandlung (z.B. Kotelettstange + Beil). Passend zu gehobener Ausstattung wären z.B. 3-4cm dicke Baumscheiben, imprägniert mit Wachs. Die Scheiben bekommt man mit etwas Glück im Sägewerk, das Imprägnieren läßt sich im Backofen selber machen. Schränke lassen sich mit LED-Streifen aufwerten: Zieht man eine Schublade auf, geht innen rechts und links ein wenig Licht an.
M. S. schrieb: > Eim 45cm Geschirrspüler > würde klappen allerdings möchte direkt einen 60cm Geschirrspüler und da > fehlen 10 cm. Wir sind ein 4 Personen Haushalt und haben seit jahren einen 45er Spüler. Reicht völlig, läuft nur ca. jeden 2. Tag. Auch wenn mal Besuch da ist, reicht er völlig aus! Unterbauleuchten unter den Hängeschränken, viel gutes, aber blendfreies Licht wertet eine Küche auch auf. Schrankfronten kann man mit Farbe oder Folie aufwerten, oder edler mit einer dünnen Holzplatte, evtl. außenrum schmale Leisten leimen. Wenn Schränke mit Glastüren vorhanden sind --> LED-Innenbeleuchtung. Grüße, Andario
>Was macht eine Küche attraktiv?
In erster Linie die Köchin...
;-)
MfG Paul
M. S. schrieb: > Was lässt sich an einer Küche noch verändern um diese modern/Ansehenlich > wirken zu lassen damit diese die nächsten 7 Jahre durchhält und ein > Blickfang wird. Voll integrierte Geräte. Und alle Wand- und Bodenabschlüsse ordentlich versiegeln (Acryl, oder Bodenabschlußleisten). Was man nicht sieht aber gut ist (und wirkt) sind Anschlagdämpfer bei Türen und Schubladen. Unterbauleuchten wurden schon erwähnt. Was ich bei mir eingebaut habe, sind hinterleuchtete Milchglasscheiben (Satinato) an der Wand. Das gibt erin sehr angenehmes Licht und sieht auch - wie ich finde - sehr gut aus. Das einzige ist, daß man darauf alle Spritzer sieht, d.h. man muß gelegentlich putzen. Eine Arbeitsplatte die vorne abgerundet ist, kommt auch gut und ist sehr angenehm. Zoe
Helge A. schrieb: > Extrem hochwertig wirkt eine Stein-Arbeitsfläche. Kann ja auch > Kunststein sein, Wie kommst du auf die irrige Annahme, Epoxysand wäre hochwertig ? Weil es, als es neu war, schweineteuer verkauft wurde ? Ein mal drübergescheuert, und die matten Kratzer gehen nie wieder weg. Eine heisse Pfanne drauf, und er verkohlt. Helles Material freut sich über Rotweinflecke. In Granit zieht der auch ein, verschwindet aber mit den Jahren wieder von alleine. Jede professionelle Küche verwendet Edelstahl, weil das der einzige Untergrund ist, der langlebig ist. Geriffelt sieht man darauf keine Fingerabdrücke. M. S. schrieb: > um diese modern/Ansehenlich > wirken zu lassen damit diese die nächsten 7 Jahre durchhält Was heute genau der Mode entspricht (also hochglanzlackierte Türen) ist in 7 Jahren altbacken. Um die modische Kochinsel geht es ja offenbar glücklicherweise nicht. Man verwende möglichst Standardgeräte für Kühlschrank und Geschirrspüler, damit man bei Defekt diese problemlos austauschen kann. Keine Sondermasse, keine Einbauvarianten. Helge A. schrieb: > Schränke lassen sich mit LED-Streifen aufwerten Seit wann ist das Falschfarbenlicht was wert ? Damit das Fleisch schneller gammelig aussieht ? Richtiges licht(Glühfaden) ist noch durch nichts zu ersetzen, ist halt im Verbrauch etwas teurer.
> Wie kommst du auf die irrige Annahme, Epoxysand wäre hochwertig ? OK, es gibt wohl auch billigen Kunststein ;) > Seit wann ist das Falschfarbenlicht was wert ? Genau lesen! Und du plenkst. Eine Küche mit Steinfläche und innen beleuchteten Schubladen und Schränken habe ich kürzlich bewundert. Mir gefiel, daß die Innenbeleuchtung schön langsam anging, wenn man z.B. die Besteckschublade aufzog. Die Arbeitsfläche war nit verfärbt oder matt. Keine Ahnung was für eine Sorte Stein das war, ich bin kein Steinmetz. Jedenfalls sah's hellgrau aus und war blank trotz häufiger Benutzung. Edelstahl ist sehr dauerhaft und praktisch, aber eine komplette Arbeitsfläche daraus hat für mich den Charme einer Großküche. Anja zoe Christen schrieb: > hinterleuchtete Milchglasscheiben sind eine sehr gute Idee! Hab ich auch letztens gesehen, mit 2 Beleuchtungsstufen. Mit Lampen mit hohem CRI ein tolles Licht auch zum Kochen.
Was mir nach 20 Jahren immer noch gefällt ist die geflieste Arbeitsfläche. Ist robust und hält auch heiße Ofenbleche aus.
Stein und Granitplatten sehen gut aus, sind allerdings in der Pflege intensiv und sehr empfindlich. Unterhalte dich mal mit Leuten, die sowas in der Küche haben und darin auch kochen! Die Kunststeinplatten sollen dagegen wieder eher pflegeleicht sein. Lass dich von Küchenstudios nicht blenden, die Küchen dort müssen nur gut aussehen, kochen & arbeiten muss darin keiner können, geschweige den danach putzen. Wenn die APL ums Eck geht, würde ich dir, aus der gerade gemachten Erfahrung heraus, einen Schreiner ans Herz legen.
Matthias S. schrieb: > Die Kunststeinplatten sollen dagegen wieder eher pflegeleicht sein. Sagt die Werbung. Hey, das ist teures Epoxydharz bis zum klebt-nicht-mehr mit billigem Sand gestreckt. Ich hab da so eine Spüle mit aufschwatzen lassen. Der grösste Murks. Ein Topf fällt runter: Peng, Delle. Dreck runterscheuern, schon matt. Ausbessern: geht nicht, weil überall ausser an der geformten Oberfläche die Sandkörner eine glatte Oberfläche verhindern. Dann ist es noch schwer und es lässt sich schlecht ein Loch reinbohren zum Befestigen. Nein, ein Freund von Granitarbeitsplatten bin ich auch nicht, und Massivholz hat auch seine Probleme, es sei denn, man hat unbehandeltes dickes Holz und schleift das jede Woche mit Stahlwolle und Bleichmittel ab. Edelstahl geriffelt. Aber wenn man nur Fertigpizza in die Mikrowelle schiebt, geht jede Küche, und sei sie noch so schick.
Michael Bertrandt schrieb: > Seit wann ist das Falschfarbenlicht was wert ? Damit das Fleisch > schneller gammelig aussieht ? Richtiges licht(Glühfaden) ist noch durch > nichts zu ersetzen, ist halt im Verbrauch etwas teurer. Fackeln! Flackernde Fackeln an den Wänden. Das ist das wahre Küchenlicht. Bei diesem neumodigen Kram mit elekrischem Strom sieht man ja die Maden im Brot. Glühwürmchen unter die Unterbauschränke geklebt gibt eine wunderbar stimmige Arbeitsplatzbeleuchtung. Und für die Schubladenbeleuchtung sorgen Stücke modrigen Holzes, die im Dunkeln leuchten. Aber aufpassen: Glühwürmchen gehen nicht im Eisschrank, da ist es denen zu kalt.
Michael Bertrandt schrieb: > Massivholz hat auch seine Probleme Vor drei Jahren Buche Leimholz aus dem Baumarkt verbaut. Mit geschwungen gearbeiteten Ecken, abgerundeter Vorderkante, 70cm tief (Standard ist 60cm). Mit eingelassener Kochplatte und Spüle (Ekelstahl). Behandelt mit Fussboden-Hartöl auf Leinöl/Kiefernölbasis, 3mal. Bisher nicht nachgearbeitet. Allerdings schneiden wir auch nicht direkt auf der Arbeitsplatte die Hirschkeule.
Paul M. schrieb: > Jetzt redet man hier schon im Pluralis Majestatis. Dann wäre das "wir" groß geschrieben.
Anja zoe Christen schrieb: > Unterbauleuchten wurden schon erwähnt. Was ich bei mir eingebaut habe, > sind hinterleuchtete Milchglasscheiben (Satinato) an der Wand. Hast du mal ein Bild ? Kann mir gerade kaum vorstellen wie das an der Wand aussieht. Andreas Hartig schrieb: > Wir sind ein 4 Personen Haushalt und haben seit jahren einen 45er > Spüler. Reicht völlig, läuft nur ca. jeden 2. Tag. Auch wenn mal Besuch > da ist, reicht er völlig aus! Das würde viel Arbet sparen. Werde mir mal so einen 45 Spüler ansehen.
M. S. schrieb: > > Anja zoe Christen schrieb: >> Unterbauleuchten wurden schon erwähnt. Was ich bei mir eingebaut habe, >> sind hinterleuchtete Milchglasscheiben (Satinato) an der Wand. > > Hast du mal ein Bild ? Kann mir gerade kaum vorstellen wie das an der > Wand aussieht. > Bild habe ich keines, ist auch etwas schwierig zu fotografieren. Wenn die Beleuchtung aus ist, kannst Du Dir das einfach wie hellgraue (die weiße Wand dahinter hellt auf) Glasplatten an der Wand vorstellen, die oben und unten von Aluleisten gehalten sind, ähnlich wie ein Bilderrahmen, halt nur oben und unten. Wenn die Beleuchtung an ist, ist es eben eine helle, beleuchtete Fläche. Oben und unten heller, da dort die Leuchten sitzen (derzeit sind es dünne Leuchtstoffröhren), wird durch das satinierte Glas schön gestreut und ergibt ein leicht warmes, blendfreies Licht. Zoe
"Falschfarbenlicht" zeugt von einer dummen und vor Allem überkommenenen Voreingenommenheit. Sowas erzeugen HEUTE nur noch Billigst-LED. Mit etwas Fachkenntnis ausgewählt bekommt man durchaus akzeptable Spektren. Ich persönlich finde auch Induktionsherde gut, weil die Energie direkt in Topf oder Pfanne in Wärme umgesetzt wird und nicht erst mühsam aus dem Herd dahinkriechen muss. Die Glasscheibe wird nur deshalb heiss, weil sie den heissen Topf berührt. Wenn doch mal was überkocht, gibts keine eingebrannte Kruste. Als Backofen empfehle ich ein Kombigerät Mikrowelle/Umluftherd/Grill - so macht backen Spaß!
Frank Esselbach schrieb: > Als Backofen empfehle ich ein Kombigerät Mikrowelle/Umluftherd/Grill - > so macht backen Spaß! Backen mit Mikrowelle?
Reinhard S. schrieb: > Frank Esselbach schrieb: >> Als Backofen empfehle ich ein Kombigerät Mikrowelle/Umluftherd/Grill - >> so macht backen Spaß! > > Backen mit Mikrowelle? Ne. klassisches Backen nat. mit Umluftherd. Man kann die einzelnen Methoden getrennt zu- und abschalten, wahlweise gleichzeitig oder hintereinander. Es gibt z.B. auch vordefinierte Programme für Tiefkühlpizza, da beginnt das Gerät tatsächlich mit ein par Minuten Mikrowelle, erledigt dann den Hauptteil mit Umluft und setzt zum Schluss ein par Knusperpunkte per Grill ... DAS ist zwar jetzt nicht Backen im eigentlichen Sinne, illustriert aber die Vielseitigkeit eines solchen Systems.
Man kann mit einem solchen Herd auch Brötchen aufbacken, das ist dann das hier im Forum altbekannte "Back up", zu dem immer geraten wird. ;-) MfG Paul
Frank Esselbach schrieb: > Es gibt z.B. auch vordefinierte Programme für Tiefkühlpizza... Sind denn die Programme für Reflow-Löten brauchbar? Der Rest ist doch uninteressant, Tiefkühl-Pizza wird auch essbar, wenn man sie ne halbe Stunde auf die Workstation legt.
Timm Thaler schrieb: > Frank Esselbach schrieb: >> Es gibt z.B. auch vordefinierte Programme für Tiefkühlpizza... > > Sind denn die Programme für Reflow-Löten brauchbar? Ich glaub, Mikrowelle ist dafür nicht so brauchbar. > Der Rest ist doch > uninteressant, Tiefkühl-Pizza wird auch essbar, wenn man sie ne halbe > Stunde auf die Workstation legt. Die Pizza soll ja nicht nur essbar werden, sondern idealerweise schmecken. (Kann man bei TK-Pizza aber streiten).
Frank Esselbach schrieb: > Als Backofen empfehle ich ein Kombigerät Mikrowelle/Umluftherd/Grill - > so macht backen Spaß! Das ist doch hochgradig unpraktisch wenn man richtig kocht. Braten/Kuchen... im Ofen, will die MW zum anwärmen nutzen -> geht nicht. MW nutzt man täglich mehrmals für Tasse Tee, aufwärmen,... wohin mit den Backblechen/formen die man üblicherweise im Ofen verstaut? Die muss ich dann dauerhaft woanders bunkern und immer her- und wegräumen. -> Unpraktischer geht es kaum. Deshalb => Kombigeräte sind der grösste Mist egal welcher Art. Wenn wirklich viel und richtig gekocht wird, dann empfehle ich zusätzlich einen Dampfgarer, nat. kein Kombigerät.
S. Longus schribbelte:
>Kombigeräte sind der grösste Mist egal welcher Art.
Als PKW ist ein Kombi-Gerät ganz praktisch...
;-)
MfG Paul
Andreas Hartig schrieb: > M. S. schrieb: >> Eim 45cm Geschirrspüler >> würde klappen allerdings möchte direkt einen 60cm Geschirrspüler und da >> fehlen 10 cm. > > Wir sind ein 4 Personen Haushalt und haben seit jahren einen 45er > Spüler. Reicht völlig, läuft nur ca. jeden 2. Tag. Auch wenn mal Besuch > da ist, reicht er völlig aus! Hm. :-/ Da gibts aber nicht viel zu essen bei euch. Seid ihr kaum zu Hause oder kommen hauptsächlich Fertig-Gerichte und Fast Food auf den Tisch?
> MW nutzt man täglich mehrmals für Tasse Tee, aufwärmen,... wohin mit den > Backblechen/formen die man üblicherweise im Ofen verstaut? Die muss ich > dann dauerhaft woanders bunkern und immer her- und wegräumen. -> > Unpraktischer geht es kaum. Du denkst einfach zu unflexibel und altmodisch. Das Back-"BLECH" besteht aus Glas und befindet sich, wenn nicht benötigt, unten im Backraum. Und bevor du jetzt nach dem "Drehteller" und seinem Antrieb fragst: Eine professionelle Mikrowelle benötigt keinen Drehteller, da ist das Feld ausreichend homogen ..
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