R-Netzwerk berechnen

Gast #3680937
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Hallo,

mein Neffe hat mich um Hilfe gebeten.

Habe ihm gesagt, dass im Fall 1 (alle Widerstände sind gleich groß) R1* 
keine Rolle spielt, da das Potential an beiden Anschlüssen identisch 
ist.
Ist das richtig?

Wie sieht es im Fall 2 (R1=2*R2) aus?
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Persönliche Seite #3680988
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Fall 1 ist wie du schon sagtest relativ einfach, da der mittlere 
Wiederstand herausfällt: Rges = R +(2*R||2*R)=R+R = 2*R

Fall 2 ist wegen der Unsymmetrie schwieriger:
Nur um die "Messbrücke" in der Mitte zu berechnen würde ich den 
folgenden Ansatz wählen

                   |          |              R= R2
                  .-.        .-.
                  | |        | |
                  | |R       | |2R
                  '-'        '-'
                   |          |
                   |   _    |
                   o--|___|---o
                   |    2R    |
                   |          |
                  .-.        .-.
                  | |        | |
                  | |2R      | |R
                  '-'        '-'
                   |          |
                   '----o-----'
                        |
                       ===
                       GND

Links erst eine "Spannungsquelle" und rechts Kurzschließen, danach links 
kurzschließen Rechts die Quelle und danach zusammenrechnen:
Rlinks = R+(2R||(2R+(R||2R)))  Rrechts = 2R+(R||(2R+(2R||R)))

        Die Ströme addieren sich dann später:
(R=U/I) Iges=U/Rbrücke = U/Rlinks +U/Rrechts = Ilinks+ I rechts
             1/Rbrücke = 1/Rlinks + 1/Rrechts
             Rbrücke = 1/(1/Rlinks + 1/Rrechts)


Rges = Rbrücke + 2R

Ich hoffe, ich habe jetzt keinen Müll erzählt, aber um 10 Uhr Nachts 
habe ich keine Lust mehr auf Kirchhoff und mein Hirn läuft nur noch auf 
Notbetrieb.

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