Hallo Zusammen, Gerne Frage ich euch um euren Rat bezüglich Filtern (digital) von Analogsignalen. Der Graph zeigt das gemessene Positionssignal und einen ersten Versuch dieses zu Filtern (Mittelwert Filter zu klein). Bei der ersichtlichen Schwingung handelt es sich um eine nicht relevante Information. Was ich haben möchte ist ein geglätteter Trend der Position, womit ich dann die Geschwindigkeit berechnen kann. Wie würdet ihr vorgehen um die Rohdaten möglichst einfach zu Filtern damit Schlussendlich die Geschwindigkeit berechnet werden kann? In diesem Beispiel beträgt die Periode ca. 13 Sekunden. Der Filter sollte das Ganze nicht zu träge machen, damit eine Geschwindigkeitsänderung schnellst möglich erkannt werden kann. In einem ersten Schritt habe ich es mit einem Mittelwert Filter versucht, was aber die Position nicht zufriedenstellend geglättet hatte bzw. eine kleine Restschwingung blieb, welche die anschliessende Geschwindigkeitsberechnung ziemlich aus dem Ruder laufen liess... Schonmal besten Dank für eure Hilfe!
Max B. schrieb: > Wie würdet ihr vorgehen um die Rohdaten möglichst einfach > zu Filtern damit Schlussendlich die Geschwindigkeit > berechnet werden kann? Ich würde versuchen, die Ursache der Störung zu finden, und dabei als erstes an eine Interferenz zwischen der Abtastfrequenz und einstreuendem Netzbrumm denken.
Wenn die Störfrequenz immer gleich ist, könnte eine Bandsperre (Notchfilter) helfen.
Possetitjel schrieb: > Ich würde versuchen, die Ursache der Störung zu finden, und > dabei als erstes an eine Interferenz zwischen der Abtastfrequenz > und einstreuendem Netzbrumm denken. Die Ursache der Störung hat ihren Ursprung in den mechanischen Toleranzen (Ungenauigkeit der Kante, die gemessen werden soll). Was ich vorhin nicht erwähnt habe: Bei der Position handelt es sich um die Kante eines umlaufenden Riemens. Die Störung wiederholt sich somit nach jedem Umlauf. Christoph Kessler (db1uq) schrieb: > Wenn die Störfrequenz immer gleich ist, könnte eine Bandsperre > (Notchfilter) helfen. Der Riemen kann mit unterschiedlichen Drehzahlen betrieben werden, aus diesem Grund kann die Störfrequenz varieren. -> Notch Filter leider nicht möglich.
Willst du den Riemen in der Mitte halten? Das macht man durch "ballig" geformte Rollen. Ansonsten mess lieber die Entfernung zum eigentlichen Objekt.
> Max B. schrieb: > Bei der Position handelt es sich um die Kante > eines umlaufenden Riemens. Die Störung wiederholt sich somit nach jedem > Umlauf. Hallo, in dem Fall wäre eine Mittelwertbildung genau über eine Umdrehung sehr effizient. Dazu bräuchstest du aber ein Triggersignal das dir die Periode vorgibt. Ist quasi ein umgekehrter Lock-In-Verstärker. http://de.wikipedia.org/wiki/Lock-in-Verst%C3%A4rker Im Prinzip braucht man nicht mal Mittelwertbildung, sondern nur eine zur Störung synchrone Abtastung. Wenn die Periode konstant ist oder anderweitig zu ermitteln, dann kannst du dir den Trigger auch sparen. Man könnte das Störsignal auch mit einem Bandpass Rausfiltern und zum synchronisieren benutzen. Gruß Öletronika
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