Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Leistungs- und SignalGND


von Wolle (Gast)


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Hallo,

ich hab mir schon etwas das Hirn vermattert und finden kann ich leider 
auch nichts nützliches zu meinem Problem.

Wie kann man den GND einer Schaltung zu einem gewissen Punkt einer 
Leistungsschaltung definieren, ohne daß die nicht wegzubekommende 
Restwelligkeit des Leistungsteil auf die Masse meiner Logikschaltung 
rüberspringt?

MfG,
Wolle

von Cyblord -. (cyblord)


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Logik und Leistungsteil galvanisch trennen. Via Optokoppler, 
Digital-Isolator, Trafo usw usw. Dann springt da nix mehr.

von Wolle (Gast)


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In meinem Leistungsteil kann ich leider keine weiteren Widerstände > 
1mOhm in Reihe schalten (Anforderung). Es handelt sich dabei um ein 500W 
5V DC Netzteil, dessen Strom ich mit Shunts messe. Und genau diese 
Shuntspannung gebe ich an meine Steuerung weiter, wobei der negative Pin 
des Shunts die definierte Masse meiner Steuerung sein soll. 
(Subtrahierer hilft nichts, da ich aus anderen Gründen diesen Punkt als 
Masse brauche für meine Steuerung)

von U. M. (oeletronika)


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> Wolle schrieb:
> Wie kann man den GND einer Schaltung zu einem gewissen Punkt einer
> Leistungsschaltung definieren, ohne daß die nicht wegzubekommende
> Restwelligkeit des Leistungsteil auf die Masse meiner Logikschaltung
> rüberspringt?
Hallo,
ohne konkrete Angaben über die genaue Funktion bzw. Schaltungsdesign 
kann man so was nicht beantworten.

Grundsätzlich ist es aber erst mal kein Problem, Leistungsmasse und 
Signalmasse zu verbinden. Der Begriff "Masse" sagt je auch nur aus, dass 
es sich um ein Bezugspotential für den Schaltungsteil handelt.
Man muß natürlich vermeiden, das relevante Ströme über die Signalmasse 
fließen (sternförmiges Massedesign).
Was die "Restwelligkeit der Masse" angeht, so kann ich diese nicht 
nachvollziehen. Das eine ist ein Bezugspotential, das andere eine 
Potentialdifferenz.  Beschreibe genau, um was es eigentlich geht.

Gruß Öletronika

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