Hallo Leute! Ich bin gerade dabei den Stromsensor ACS710KLATR-12CB-T zu testen. Soweit funktioniert er, soll heißen VIOUT funktioniert und ist plausibel. Nun möchte ich aber gerne, das der Fehlerausgang bei 5-6A schaltet, und das bekomme ich nicht hin, er tut ist immer H. Auch wenn ich Ip umpole nicht. Die Werte der externen Bauelemente sind wie im Datenblatt b.z.w. auch wie im Testboard vom Hersteller. Weiß jemand Rat? Besten Dank!
Wolfram Franke schrieb: > Weiß jemand Rat? Ohne Schaltplan? Was hast du denn an Fault_En für ein Signal angelegt?
Wolfram Franke schrieb: > Nun möchte ich aber gerne, das der Fehlerausgang bei 5-6A schaltet, und > das bekomme ich nicht hin, er tut ist immer H. Auch wenn ich Ip umpole > nicht. Ob du Ip umpolst oder nicht, ist dem Sensor völlig egal. Interessanter wäre zu wissen, welche Spannung an VOC anliegt, insbesondere ob VOC im Bereich 0,25 .. 0.4 VCC liegt (Datenblatt S. 15).
Wolfram Franke schrieb: > Nun möchte ich aber gerne, das der Fehlerausgang bei 5-6A schaltet, und > das bekomme ich nicht hin Das deckt sich doch mit dem Datenblatt. Mindestens 22,3 A sind erforderlich, damit der Fault-Ausgang anspricht.
Wolfgang A. schrieb: > Mindestens 22,3 A sind erforderlich, damit der Fault-Ausgang anspricht. p.s. ... bei VCC=5V Mit VCC=3V läge die minimale Schaltschwelle bei 13.4A.
Wolfgang A. schrieb: > Das deckt sich doch mit dem Datenblatt. Mindestens 22,3 A sind > erforderlich, damit der Fault-Ausgang anspricht. Warum 22,3A? Die Signalisierung eines Fehlers ist doch abhängig davon, wie man die Schaltschwelle mit VOC einstellt. Zitat aus dem Datenblatt: "The voltage on the Overcurrent Input (VOC pin) allows customers to define an overcurrent fault threshold for the device." In deinem vorhergehenden Post hast du doch auch nach VOC gefragt, sehe ich gerade. Wie kommst du jetzt auf 22,3A?
So ich habe es gerade probiert, einaml mit 0,26V und einmal mit 0,39V. Es tut sich aber immer noch nichts. Nun habe ich noch den ATMega und das LCD Display entfernt, tut sich nichts.
Wolfram Franke schrieb: > So ich habe es gerade probiert, einaml mit 0,26V und einmal mit 0,39V. Soll auch nicht. Auch mit VOC=0,39V liegst du unterhalb von 0,75V (0,25 VCC @ VCC=3V). Bei VCC=5V muss VOC sogar über 1,25 VCC liegen.
Wolfgang A. schrieb: > Bei VCC=5V muss VOC sogar über 1,25 VCC liegen. muss heißen: ... über 1,25V liegen. Sorry
Wolfgang A. schrieb: > Wolfram Franke schrieb: >> So ich habe es gerade probiert, einaml mit 0,26V und einmal mit 0,39V. > > Soll auch nicht. > Auch mit VOC=0,39V liegst du unterhalb von 0,75V (0,25 VCC @ VCC=3V). > Bei VCC=5V muss VOC sogar über 1,25 VCC liegen. Aber die Formel lautet doch VOC = Sens x Ioc. Bei 56mV/A und 5A wäre das an VOC ein Wert von 0,28V. Das würde bei VOC=1,25 einen Strom von 22,3A bedeuten. (Den Wert nanntest du vorhin schon) Der ACS710KLATR-12CB-T hat aber einen maximalen Strom von +/-12,5A. Irgendwie komm ich hier auf keinen grünen Zweig. Hilf mir mal :-)
npn schrieb: > Der ACS710KLATR-12CB-T hat aber einen maximalen Strom von +/-12,5A. Mir scheint dieser Fault-Ausgang eher eine Überstromanzeige bezogen auf den Maximalstrom des Sensors zu sein. In dem Beispiel für den ACS710KLATR-25CB-T (Messbereich +/-25A) auf S.15 verwenden sie auch einen Strom I_OC=50A, also einen Faktor 2 über dem als nutzbarem Messbereich spezifizierten Strom.
Wolfgang A. schrieb: > npn schrieb: >> Der ACS710KLATR-12CB-T hat aber einen maximalen Strom von +/-12,5A. > > Mir scheint dieser Fault-Ausgang eher eine Überstromanzeige bezogen auf > den Maximalstrom des Sensors zu sein. > > In dem Beispiel für den ACS710KLATR-25CB-T (Messbereich +/-25A) auf S.15 > verwenden sie auch einen Strom I_OC=50A, also einen Faktor 2 über dem > als nutzbarem Messbereich spezifizierten Strom. Also kann man scheinbar nur die Größe des Überstromes (also ein Strom über dem Nennwert des Sensors) mit Hilfe der Formel einstellen...Denn einstellbar ist sie ja, die Überstrom-Warnung. Naja, klingt komisch, ist aber scheinbar so :-)
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