Hallo, gibt es eine fertige "Apperatur", welche den Wasserzufluss und Abfluss vergleicht und bei (geringer) Ungleichheit der beiden Flüsse eine Warnung ausgibt, bzw. ein Ventil schließt? So Ähnlich wie ein Fi beim Hausstromnetz.
hmm, immer wenn jemand einen top nudeln überstellt (oder ein glas wasser trinkt, ...) dreht das hauptventil zu? stelle ich mir irgendwie unpraktisch vor. da müsste dann m.e. schon ein bisschen mehr logik dazu wie z.b. ich fülle mir jetzt eine badewanne, daher wird die überqwachung für diesen hahn für die nächsten 20 minuten deaktiviert, gleichzeitig läuft aber die waschmaschine, da könnte ja ein problem auftreten (wenn auch zeitverzögert weil die maschine ja erst später abpumpt)... noch schlimmer/komplizierter wirds wenn eine gartenleitung ins spiel kommt.
Eigentlich ganz einfach: Wohnung, bzw. Haus auf eine große Waage stellen, vor Regen schützen und Messwerte vergleichen. :) Grüße Bernd
Nur zur Info, es geht um einen Kühlkreislauf, der undicht wurde, und eine Apparatur beschädigt hat ;)
Michael m. schrieb: > Nur zur Info, es geht um einen Kühlkreislauf, der undicht wurde, und > eine Apparatur beschädigt hat ;) Das kann man doch konstruktiv lösen. Bei meiner Espressomaschine läuft das Wasser auch nicht in die Elektronik. Alternativ könnte ich mir vorstellen, wasserführende Bereiche mit Schaumstoff zu umwickeln, dann könnte ein Feuchtesensor Alarm geben, wenn der Schaumstoff feucht wird. Grüße Bernd
Michael m. schrieb: > Hallo, > > gibt es eine fertige "Apperatur", welche den Wasserzufluss und Abfluss > vergleicht und bei (geringer) Ungleichheit der beiden Flüsse eine > Warnung ausgibt, bzw. ein Ventil schließt? So Ähnlich wie ein Fi beim > Hausstromnetz. Sicher suchst du eine Apparatur... Die Idee eines Wasser-FI ist sicher gut. Je nach System kann es aber sein, dass an einer Stelle kurzeitig mehr Wasser fließt und an einer anderen Stelle weniger. Da würde der WFI dann ansprechen, nur weil sich das Wasser irgendwo gestaut hat. Hinzu kommt, dass es bei den von dir angesprochenen Undichtigkeiten um kleinste Mengen geht. So weit ich es einschätze, ist das Messen von Volumina in einer solchen Genauigkeit wie es einem Leck entspricht sehr aufwändig und teuer. Wenn durch austretende Flüssigkeit etwas anderer beschädigt wurde ist das bedauerlich, deutet aber auch darauf hin, dass man mit dieser Situation gar nicht gerechnet hat und keine konstruktiven Maßnahmen (Ableitblech etc.) getroffen hat, damit im dümmsten Falle nix passiert.
Du kannst den Wasserkreislauf aus einem Reservoir speisen und dann den Pegel im Reservoir überwachen und eine Sicherheitsroutine abzurufen (Apparatur aus, Sicherheitsventil schliesen usw.). Über die Größe des Reservoirs hast du auch die Möglichkeit, die im Katastrophenfall maximal verlierbare Wassermenge zu begrenzen.
Wir haben dieses Ding im Keller: http://syr.de/index.asp?art=wassertechnik&area=safe-t%20ls-modul&product=6CD8917B-5C47-47DF-A25B-A5F986AA648C Der elektrische Aufbau ist unter aller Kanone (offenliegende Platine, dünne Drähtchen, freiliegendes Batteriepack), aber das Ding funktioniert und hat schon zweimal zugesperrt als der Gartenschlauch zu lange lief.
ich denke der Aufwand lohnt sich nicht mehr. Das Säkulum der wassergekühlten Home-PCs ist sicherlich bald vorüber. Bei geschlossenen Kreisläufen kann man übrigens viel besser den Gesamtdruck des Systems überwachen als partielle Durchflußmengen. Das sich damit Schäden am System verhindern lassen, halte ich aber für fragwürdig
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