Forum: Offtopic Wasser FI, Flusswächter?


von Michael E. (Firma: irgendeine) (nodalek)


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Hallo,

gibt es eine fertige "Apperatur", welche den Wasserzufluss und Abfluss 
vergleicht und bei (geringer) Ungleichheit der beiden Flüsse eine 
Warnung ausgibt, bzw. ein Ventil schließt? So Ähnlich wie ein Fi beim 
Hausstromnetz.

von Daniel F. (df311)


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hmm, immer wenn jemand einen top nudeln überstellt (oder ein glas wasser 
trinkt, ...) dreht das hauptventil zu?
stelle ich mir irgendwie unpraktisch vor. da müsste dann m.e. schon ein 
bisschen mehr logik dazu wie z.b. ich fülle mir jetzt eine badewanne, 
daher wird die überqwachung für diesen hahn für die nächsten 20 minuten 
deaktiviert, gleichzeitig läuft aber die waschmaschine, da könnte ja ein 
problem auftreten (wenn auch zeitverzögert weil die maschine ja erst 
später abpumpt)...
noch schlimmer/komplizierter wirds wenn eine gartenleitung ins spiel 
kommt.

von Bernd F. (metallfunk)


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Eigentlich ganz einfach:

Wohnung, bzw. Haus auf eine große Waage stellen, vor Regen
schützen und Messwerte vergleichen. :)

Grüße Bernd

von Michael E. (Firma: irgendeine) (nodalek)


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Nur zur Info, es geht um einen Kühlkreislauf, der undicht wurde, und 
eine Apparatur beschädigt hat ;)

von Bernd F. (metallfunk)


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Michael m. schrieb:
> Nur zur Info, es geht um einen Kühlkreislauf, der undicht wurde, und
> eine Apparatur beschädigt hat ;)

Das kann man doch konstruktiv lösen. Bei meiner Espressomaschine
läuft das Wasser auch nicht in die Elektronik.

Alternativ könnte ich mir vorstellen, wasserführende Bereiche
mit Schaumstoff zu umwickeln, dann könnte ein Feuchtesensor
Alarm geben, wenn der Schaumstoff feucht wird.

Grüße
Bernd

von J. A. (gajk)


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Michael m. schrieb:
> Hallo,
>
> gibt es eine fertige "Apperatur", welche den Wasserzufluss und Abfluss
> vergleicht und bei (geringer) Ungleichheit der beiden Flüsse eine
> Warnung ausgibt, bzw. ein Ventil schließt? So Ähnlich wie ein Fi beim
> Hausstromnetz.

Sicher suchst du eine Apparatur...

Die Idee eines Wasser-FI ist sicher gut. Je nach System kann es aber 
sein, dass an einer Stelle kurzeitig mehr Wasser fließt und an einer 
anderen Stelle weniger. Da würde der WFI dann ansprechen, nur weil sich 
das Wasser irgendwo gestaut hat.

Hinzu kommt, dass es bei den von dir angesprochenen Undichtigkeiten um 
kleinste Mengen geht. So weit ich es einschätze, ist das Messen von 
Volumina in einer solchen Genauigkeit wie es einem Leck entspricht sehr 
aufwändig und teuer.

Wenn durch austretende Flüssigkeit etwas anderer beschädigt wurde ist 
das bedauerlich, deutet aber auch darauf hin, dass man mit dieser 
Situation gar nicht gerechnet hat und keine konstruktiven Maßnahmen 
(Ableitblech etc.) getroffen hat, damit im dümmsten Falle nix passiert.

von Ernst O. (ernstj)


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Du kannst den Wasserkreislauf aus einem Reservoir speisen und dann den 
Pegel im Reservoir überwachen und eine Sicherheitsroutine abzurufen 
(Apparatur aus, Sicherheitsventil schliesen usw.). Über die Größe des 
Reservoirs hast du auch die Möglichkeit, die im Katastrophenfall maximal 
verlierbare Wassermenge zu begrenzen.

von Oliver S. (phetty)


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Wir haben dieses Ding im Keller:

http://syr.de/index.asp?art=wassertechnik&area=safe-t%20ls-modul&product=6CD8917B-5C47-47DF-A25B-A5F986AA648C

Der elektrische Aufbau ist unter aller Kanone (offenliegende Platine, 
dünne Drähtchen, freiliegendes Batteriepack), aber das Ding funktioniert 
und hat schon zweimal zugesperrt als der Gartenschlauch zu lange lief.

von Tex A. (tex)


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ich denke der Aufwand lohnt sich nicht mehr. Das Säkulum der 
wassergekühlten Home-PCs ist sicherlich bald vorüber. Bei geschlossenen 
Kreisläufen kann man übrigens viel besser den Gesamtdruck des Systems 
überwachen als partielle Durchflußmengen. Das sich damit Schäden am 
System verhindern lassen, halte ich aber für fragwürdig

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