Hallo miteinander, ich bin auf der Suche nach einer Software, die mir meinen Verzeichnisbaum erfasst, und es mir erlaubt, die Dateien nach verschiedenen Kriterien in verschiedene Ansichten zu archivieren und zu sortieren, ohne die Dateien auf der Festplatte zu bewegen. Quasi ein DBMS für Dateien. Kernproblem ist, dass die jetzige Dateistruktur nicht mehr funktional ist, sich inzwischen massig Leichen eingeschlichen haben, von vielen Dingen keiner mehr weiß, wo sie eigentlich liegen, Dublikate erstellt werden, weil man nicht mehr weiß, was eigentlich da ist und darüber hinaus ein Techniker eine andere Darstellung präferiert, als die Buchhaltung - die ganz nebenzu eigentlich in den technischen Dokumenten nichts verloren hat. Kennt irgendjemand eine Software, die das bewerkstelligen kann? Kostenlos wäre natürlich immer am liebsten - wenn es 1000 Euro kostet, ist das auch vertretbar. Vielen Dank, Grüße M.S.
Nachtrag: Was vielleicht jetzt nicht ganz verständlich wurde: Ziel ist es, eine feste Struktur anzugeben. Beispielsweise habe ich einen Punkt "Projekt ABC". Wenn ich dieses Projekt öffne, möchte ich eine Auflistung aller Projektrelevanter Dateien nach Themen sortiert (z.B. Schaltpläne, Dokumentation, Anleitungen, ...). Da es mehrere Mitarbeiter an einem Projekt gibt, und mehrere Mitarbeiter auch zumeist in ihrem eigenen Arbeitsverzeichnis ersteinmal das Hamstern nach Informationen beginnen, dann aber auch nicht in das Projektverzeichnis einpflegen, sollen auch diese Dateien verknüpfbar sein.
Also mir ist auch mit deinem Nachtrag nicht ganz klar, was du erreichen möchtest. Hört sich an als möchtest du ein Netzlaufwerk verwalten, aber das wird dir auch nicht dabei helfen, dass Mitarbeiter die Dateien ins Projektverzeichnis einpflegen und nicht lokal hamstern. Wenn sie das schon nicht tun, dann werden sie erst recht nicht die Dateien in einer Extrasoftware irgendwo sortiert einpflegen. Was spricht denn gegen eine saubere Ordnerstruktur auf einem Netzlaufwerk? Dann ist auch die Rechtevergabe einfach. Es hört sich zwar nett an, sich mit "suche alle Schaltpläne von Netzteilen der letzen zwei Jahre für Kunden in den USA mit einer Leistung von 50 bis 150 Watt die Zertifizierung X haben und in Stückzahlen größer 7.000 ausgeliefert wurden" die Recherche zu vereinfachen - aber so etwas pfegt ja niemand ein und der Nutzen ist sehr fraglich. Try to keep it simple.
Martin Schwaikert schrieb: > ich bin auf der Suche nach einer Software, die mir meinen > Verzeichnisbaum erfasst, und es mir erlaubt, die Dateien nach > verschiedenen Kriterien in verschiedene Ansichten zu archivieren und zu > sortieren, ohne die Dateien auf der Festplatte zu bewegen. Quasi ein > DBMS für Dateien. Sowas nennt sich Dokumentenmanagementsystem. Allerdings ist das kein silver bullet wo man einfach mal den Ramsch der letzten 10 Jahre reinkippt, der dann automagisch erfaßt und kategorisiert wird. Statt dessen fängt man mit einem leeren Repository an und muß dann seinen Krempel wohlorganisiert da einpflegen. Billig ist das allerdings nicht. Und man muß sich auch vorher Gedanken machen, was denn die Kategorien sind, nach denen man seine Daten strukturieren will (weil man spätestens mit dem Einpflegen einer neuen Datei diese kategorisieren muß). Das geht sicher zum Teil automatisch, aber eben nicht komplett. Wenn das gut gemacht ist, gewinnt man eine Menge. Nicht nur hat man die Ordnung nach den jeweils vorher definierten Kriterien, sondern man hat i.d.R. auch gleich eine Versionskontrolle dabei. XL
Mein EleLa (ab V3.0) kann in der Zwischenzeit zu den Projekten auch Dokumente verwalten. Incl. Versionierung. Beitrag "EleLa - Elektronik Lagerverwaltung Entwicklung V3.0" Soweit funktioniert es schon gut. Der Teil "Geräte" ist noch nicht implementiert. Freeware.
Keine Ahnung, wie viel Geld man dafür hinlegen muss, aber das hier: http://www.intergator.de/de/produkt/enterprise-search/index.shtml sollte damit zurecht kommen, einen Haufen unsortierter Daten vorgeworfen zu bekommen, die man dann Stück für Stück organisieren kann.
Axel Schwenke schrieb: > Sowas nennt sich Dokumentenmanagementsystem. Allerdings ist das kein > silver bullet wo man einfach mal den Ramsch der letzten 10 Jahre > reinkippt, der dann automagisch erfaßt und kategorisiert wird. Statt > dessen fängt man mit einem leeren Repository an und muß dann seinen > Krempel wohlorganisiert da einpflegen. Ja das klingt doch gar nichtmal schlecht. Irgendwelche Erfahrungen?
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