Erst einmal vielen Dank für Eure Antworten. :-)
Irgendwie verstehe ich nicht ganz. Falls Ihr darunter einen teilweise
durchgeschalteten Mosfet versteht, möchte ich Linearbetrieb nicht,
sondern genau das, was der letzte Poster für möglich erklärte, nämlich
im Wechsel den Mosfet ganz aus (Null Volt am Gate) oder ganz an (12 Volt
am Gate) schalten - allerdings deutlich länger als 10 ms, kürzestens
jeweils 250 ms aus und ein. Dabei soll auch der Fall funktionieren, dass
der Schalter 10 Minuten ganz an oder ganz aus ist. Ich war bis jetzt der
Auffassung, dass "DC" in der SOA dabei für den dauernd "ganz an" Part
zuständig sei und innerhalb der Fläche angibt, welcher Strom und
Spannung am Mosfet möglich ist und ich auf der sicheren Seite sprich
innerhalb der Safe-Operating-Area bin. Somit könnte man auch den
minimalen Widerstand der geschalteten Last bestimmen. Ist das nicht so?
Klar ist, dass dabei natürlich noch der Wärmehaushalt berücksichtigt
werden muss.
Die Schaltung ist aufgebaut und funktioniert mit 500 Volt
Versorgungsspannung aus einem Laborgerät. Ich bin mir aber nicht sicher,
wie weit der versuchsweise jetzt noch höchohmige Lastwiderstand
herunter- und die Spannung heraufgeschraubt werden kann.
Die Schaltung soll dazu dienen, den Mosfet zu verstehen und eben als
erstes den langsamen Schalterbetrieb für Widerstandslasten praktisch und
theoretisch beherrschen zu lernen, bevor ich mich ans schnelle Schalten
wage.
Gruß
Bernd