Tesla baut schon seit einiger Zeit Elektroautos und hat kostenlose Stromtankstellen. Kann der Strom mit einem Elektroauto von dort geholt werden und die Heizung eines Hauses realisiert werden? Es war in einem Werbevideo so dargestellt.
Haha musste aber oft hin und her fahren dafür.
(wenn Du nicht nur eine Hundehütte beheizen willst)
> Es war in einem Werbevideo so dargestellt.
Bitte was?
Wo?
lutz h. schrieb: > Kann der Strom mit einem Elektroauto von dort geholt werden und die > Heizung eines Hauses realisiert werden? Selber denken macht schlau. Das Ohmsche Gesetz bzw. allgemeine mathematische Grundrechenarten sind ja nicht sooooo kompliziert anzuwenden. Ermittle, welche Energiemenge (in Kilo-Watt-Stunden) das Auto speichern kann. Ermittle den Eigenverbrauch des Fahrzeugs, um von der Tankstelle bis zum Haus zu gelangen. ermittle den Energieverbrauch "des Hauses" (Winter? Sommer? alle Räume? einzelner Raum?) Und dann Rechnest du einfach: Gespeicherte Energiemenge, abzüglich Eigenverbrauch des Autos, ergibt zur Verfügung stehende Energiemenge. Deinen Energiebedarf des Hauses teilst du dann durch die zur Verfügung stehende Energiemenge. Da der Wirkungsgrad überall mit eingeht, rechne einfach mal 50% von dem was du ermittelt hast. Du wirst sehen, du kannst "das Haus" damit ca. 4.3 Sekunden (oder vielleicht sogar 1.3 Minuten) "beheizen". Davon wirst du aber nichts merken, da das alles viel zu wenig ist ... --> Da mußt du dir schon ein ZPM besorgen, damit kannst du dann eine ganze Stadt mit versorgen. Das ist auch wiederum so klein, da kann man bestimmt in ein Elektroauto einbauen.
Mac Gyver schrieb: > Bitte was? Weiß nicht mehr die Autofirma, aber das Video war so: Eine Frau fährt den ganzen Tag mit dem Auto, lädt beim Einkaufen kurz auf. Zu Hause wird das Auto angeschlossen und das Haus erstrahlt im hellen Licht.
Wenn man neben so einer Zapfsäule wohnt kann man mit einem Verlängerungskabel arbeiten.
Werbung steht prinipbedingt diametral zur Realität. Werbung soll Emotionen ansprechen, nicht den Verstand. Der stört sowieso meistens nur. http://de.wikipedia.org/wiki/Werbung Kennt noch einer "Individuell aber schnell" von den Fanta 4?
Ich kann mich an eine Werbung von HP vor langer Zeit erinnern, die ihre Drucker mit einer täglich frisch gedruckten Zeitung beworben. So ala "wir müssen nicht mehr zum Briefkasten gehen". Auf solche Ideen kommen nur die Koksnasen aus der Werbeindustrie.
lutz h. schrieb: > Kann der Strom mit einem Elektroauto von dort geholt werden und die > Heizung eines Hauses realisiert werden? Man wäre saublöd, das zu tun, denn teurer kann man sein Haus nicht heizen. Ein (Tesla S) Akku hat 85kWh und kostet 30000 EUR. Er kann ca. 1000 mal wieder ganz aufgeladen werden, also kostet 1 kWh mit ihm, selbst wenn man kostenlos lädt, 35ct. Das ist fast doppelt so teuer wie mit Strom aus der Steckdose zu heizen, und 5 bis 7 mal so teuer wie mit Öl oder Stadtgas zu heizen. Etwas günstiger wird es, wenn in 5 Jahren Tesla wirklich Ersatzakkus im Austausch für 12000 EUR anbietet, aber auch dann ist Gas und Öl viel billiger.
Chris tian schrieb: > Tesla gibt 8 jahre Garantie bei unbegrenzten Kilometern Unbegrenzte Kilometer aber nur bei der großen Akku Variante. Und zum Topic: Vielleicht geht es um die Idee die Auto Akkus als Pufferspeicher zu nutzen: http://green.wiwo.de/intelligente-stromnetze-elektroautos-sollen-sonnenenergie-speichern/
Michael Bertrandt schrieb: > lutz h. schrieb: >> Kann der Strom mit einem Elektroauto von dort geholt werden und die >> Heizung eines Hauses realisiert werden? > > Man wäre saublöd, das zu tun, denn teurer kann man sein Haus nicht > heizen. > Ich glaube die Idee war die, sich den Strom von den ministeriell geförderten Umsonst-Strom-Tankstellen zu zapfen... Aber wenn schon die Abnutzung des Akkus höher liegt als der kWh-Preis sieht man doch, was für ein Unsinn der ganze Elektrokack ist. Es gab vor kurzem nen Artikel in den VDI-Nachrichten, auf Seite 2, eher so der Leitartikel, in dem ein Prof. zu Wort kam. Er meinte, dass es Unsinn sei, eine so teure Technologie in Fahrzeuge einzubauen, die zu 99% der Zeit stehen. Sinnvoller wäre es, Busse und solche Fahrzeuge mit Elektro auszurüsten, die VIEL fahren. Bei den 30.000 Euro für den Akku muss man ja theoretisch auch noch entgangene Zinseinnahmen rechnen bzw. Finanzierungskosten. Wenn ich dann wenig fahre, muss ich ja trotzdem die Raten zahlen bzw. auf Zinsen verzichten.
Wenn man schon mit Strom ein Haus beheizen möchte, dann nicht über einen Widerstand sondern über eine Wärmepumpe. Der Wirkungsgrad ist deutlich höher.
Die Idee mit Pufferspeichern ist ja grundsätzlich nicht blöd. Einfacher und billiger lässt sich das im Keller machen, als im Auto. Hier spielt Volumen, Gewicht und Unfallverhalten fast keine Rolle. Auch ein Ladeverhalten zu Überangebotszeiten ist hier doch wesentlich leichter zu realisieren. Mit dem eingesparten Heizöl oder Gas könnte ich dann Auto fahren. Aber, das ist wohl zu einfach. Hat sich überhaupt schon jemand Gedanken gemacht, wie man die tiefgefroren E- Auto Fahrer bergen kann, wenn es eine Stunde Stau bei 15 Grad Minus hatte? :) Grüße Bernd
lutz h. schrieb: > Eine Frau fährt den ganzen Tag mit dem Auto, lädt beim Einkaufen kurz > auf. > Zu Hause wird das Auto angeschlossen und das Haus erstrahlt im hellen > Licht. Klar, und alle Staubsaugerhersteller werben auch damit, das Haus zu beleuchten bzw. zu beheizen. Man steckt den Staubsauger in die Steckdose und das Licht im Raum ist an. /Hannes
Jörg S. schrieb: > Chris tian schrieb: >> Tesla gibt 8 jahre Garantie bei unbegrenzten Kilometern > Unbegrenzte Kilometer aber nur bei der großen Akku Variante. Von genau dem war doch die Rede.. Wobei ich auch nur einen Preis von 20k USD auf die Schnelle gefunden habe, dass das hier wirklich 30k€ sind? J. Ad. schrieb: > Aber wenn schon die Abnutzung des Akkus höher liegt als der kWh-Preis > sieht man doch, was für ein Unsinn der ganze Elektrokack ist. Beim Benziner kommt dafür zur Abnutzung dazu, dass du jedes mal den Kompletten Treibstoff nachfüllen musst. Bei den Elektroautos kann man das Elektrolyt weiterverwenden und muss es dazu nicht mal austauschen. Solange man pro gefahrenem Kilometer billiger wegkommt, sehe ich den "Unsinn" nicht, nur weil die Akkunutzung über dem Strompreis liegt. J. Ad. schrieb: > Bei den 30.000 Euro für den Akku muss man ja theoretisch auch noch > entgangene Zinseinnahmen rechnen bzw. Finanzierungskosten. Wenn ich dann > wenig fahre, muss ich ja trotzdem die Raten zahlen bzw. auf Zinsen > verzichten. Bei jedem Auto, dass du auf Pump kaufst musst du Raten (+Zinsen) zahlen. Oder entfallen die bei Benzinern neuerdings? Michael Bertrandt schrieb: > 35ct. Das ist fast doppelt so teuer wie mit Strom > aus der Steckdose zu heizen, Da hast du einen sehr guten Stromanbieter ;-)
Sni Ti schrieb: > Solange man pro gefahrenem Kilometer billiger wegkommt, sehe ich den > "Unsinn" nicht, nur weil die Akkunutzung über dem Strompreis liegt. Da hast du Recht. Allerdings kommt man ja nur deshalb billiger weg, weil auf den Strom etc. keine Mineralölsteuer etc. zu entrichten ist. Es dürfte klar sein, dass mittelfristig auch auf den Auto-Strom ordentlich Steuer zu zahlen sein wird - jetzt schon führen sie ja die Sonnensteuer für Solaranlagen ein. > J. Ad. schrieb: >> Bei den 30.000 Euro für den Akku muss man ja theoretisch auch noch >> entgangene Zinseinnahmen rechnen bzw. Finanzierungskosten. Wenn ich dann >> wenig fahre, muss ich ja trotzdem die Raten zahlen bzw. auf Zinsen >> verzichten. > Bei jedem Auto, dass du auf Pump kaufst musst du Raten (+Zinsen) zahlen. > Oder entfallen die bei Benzinern neuerdings? Ja, da hast du auch Recht. Nur krieg ich für 30.000 Euro schon ein ganzes Auto und nicht nur den Motor (setzen wir mal Verbrennungsmotor und Akku im Hinblick auf "Abnutzung" gleich). Natürlich gibt es auch Autos, deren Motor mit 30.000 Euro zu Buche schlägt, doch für diese Leute spielt auch die Spritrechnung dann keine Rolle mehr. > > Michael Bertrandt schrieb: >> 35ct. Das ist fast doppelt so teuer wie mit Strom >> aus der Steckdose zu heizen, > Da hast du einen sehr guten Stromanbieter ;-) Du hast schon wieder Recht! Ich zahl jetzt 26 Cent.
1 | Ihre Angaben |
2 | Hochtarif (Tagstrom):1.000 kWh |
3 | Niedertarif (Nachtstrom):2.000 kWh |
4 | Jahresverbrauch Strom:3.000 kWh (66% Nachtstromanteil) |
5 | |
6 | |
7 | Produkt Netto-Jahres Umsatz-steuer Brutto-Jahr pro Jahr pro Monat |
8 | VKW Privat 24 |
9 | € 404,00 € 80,80 € 484,80 günstigster Preis günstigster Preis |
10 | |
11 | |
12 | |
13 | Vorarlberger Ökostrom Privat 24 |
14 | |
15 | € 425,00 € 85,00 € 510,00 + € 25,20 + € 2,10 |
16 | |
17 | |
18 | VKW Privat |
19 | € 460,70 € 92,14 € 552,84 + € 68,04 + € 5,67 |
20 | |
21 | |
22 | Vorarlberger Ökostrom Privat |
23 | |
24 | € 481,70 € 96,34 € 578,04 + € 93,24 + € 7,77 |
25 | |
26 | Wasserkraft und andere erneuerbare Energieträger Erdgas |
27 | |
28 | VKW-Strom stammt zu 88 % aus heimischer Wasserkraft und weiteren erneuerbaren Energien. Die restlichen 12 % stammen aus Erdgas- und Steinkohlekraftwerken in Österreich. |
29 | |
30 | Vorarlberger Ökostrom stammt zu 100 % aus Kleinwasserkraftwerken und kleinen Fotovoltaik- und Biogasanlagen in Vorarlberg. |
31 | |
32 | Achtung: |
33 | Wenn Sie eine Wärmepumpe betreiben, haben Sie die Möglichkeit günstigen V |
Durchnitt netto 13,4 ct/kwh
J. Ad. schrieb: > Aber wenn schon die Abnutzung des Akkus höher liegt als der kWh-Preis > sieht man doch, was für ein Unsinn der ganze Elektrokack ist. Bitte um Erklärung, warum es (bei gegebenem Gesamtpreis) ausschlaggebend ist, ob sich dieser zu einem Drittel aus Stromkosten und zwei Dritteln aus Akkukosten zusammensetzt oder umgekehrt. Danke. J. Ad. schrieb: > Ja, da hast du auch Recht. Nur krieg ich für 30.000 Euro schon ein > ganzes Auto und nicht nur den Motor (setzen wir mal Verbrennungsmotor > und Akku im Hinblick auf "Abnutzung" gleich). Natürlich gibt es auch > Autos, deren Motor mit 30.000 Euro zu Buche schlägt, doch für diese > Leute spielt auch die Spritrechnung dann keine Rolle mehr. Man bekommt auch Autos für gerade mal die Hälfte von 30k€. Nur hat ein Auto für 15k nicht die Leistung und die Ausstattung eines Autos für 30k und das für 30k nicht die eines Tesla S, genau so wie du für 30k auch keinen Audi A8 bekommst. Man sollte schon zwischen Äpfeln und Birnen trennen. Nebenbei bekommt man für 30k auch ein komplettes Elektroauto. Nur sind wir dann halt wieder beim Klassenunterschied.
J. Ad. schrieb: > Da hast du Recht. Allerdings kommt man ja nur deshalb billiger weg, weil > auf den Strom etc. keine Mineralölsteuer etc. zu entrichten ist. Es > dürfte klar sein, dass mittelfristig auch auf den Auto-Strom ordentlich > Steuer zu zahlen sein wird Anders gesagt: Man kommt mit Strom billiger weg als mit Benzin, weil man da weniger zahlt. Ansonsten müssten sie schon sehr viel Steuern auf den Strom aufschlagen, um in ähnliche Preiskategorien zu kommen, zumal im Fall von Tesla eh kostenloser Strom möglich ist. J. Ad. schrieb: > Ja, da hast du auch Recht. Nur krieg ich für 30.000 Euro schon ein > ganzes Auto und nicht nur den Motor Für 3.000 bekommst du auch schon ein ganzes Auto. Warum dann 30.000 ausgeben, wenn du die Möglichkeit hättest 27.000 anzulegen und trotzdem Auto zu fahren. Nehmen wir an, du kaufst für 27.000 Optionsscheine, die 200% zulegen. Dann fehlen dir 81.000€, wenn du das 30k Auto nimmst. Und nicht zu vergessen, die 81k€ könntest du wieder anlegen bzw Zinsen darauf bekommen. Was einem da alles fehlt, wenn man mehr als 3k€ für sein Auto ausgibt ;-) Ich denke mal, niemand würde den S als billiges Auto betiteln, da braucht man auch keine merkwürdigen Rechenbeispiele ;-) J. Ad. schrieb: > Du hast schon wieder Recht! Ich zahl jetzt 26 Cent. Wie 35ct fast das doppelte von 26ct sind musst du mir aber noch erklären. Nach meiner Rechnung wäre das 1/3 mehr, aber ich kann mich auch irren ;-)
vn nn schrieb: > J. Ad. schrieb: >> Aber wenn schon die Abnutzung des Akkus höher liegt als der kWh-Preis >> sieht man doch, was für ein Unsinn der ganze Elektrokack ist. > > Bitte um Erklärung, warum es (bei gegebenem Gesamtpreis) ausschlaggebend > ist, ob sich dieser zu einem Drittel aus Stromkosten und zwei Dritteln > aus Akkukosten zusammensetzt oder umgekehrt. Danke. ...Bitte um Erklärung, warum man 100k ausgeben muss, um von A nach B zu kommen. ...Bitte um Erklärung, warum es sich nicht lohnt, eine 10-Euro-CD zu kopieren, wenn der Rohling 12,50 Euro kostet... > > J. Ad. schrieb: >> Ja, da hast du auch Recht. Nur krieg ich für 30.000 Euro schon ein >> ganzes Auto und nicht nur den Motor (setzen wir mal Verbrennungsmotor >> und Akku im Hinblick auf "Abnutzung" gleich). Natürlich gibt es auch >> Autos, deren Motor mit 30.000 Euro zu Buche schlägt, doch für diese >> Leute spielt auch die Spritrechnung dann keine Rolle mehr. > > Man bekommt auch Autos für gerade mal die Hälfte von 30k€. Nur hat ein > Auto für 15k nicht die Leistung und die Ausstattung eines Autos für 30k > und das für 30k nicht die eines Tesla S, genau so wie du für 30k auch > keinen Audi A8 bekommst. Man sollte schon zwischen Äpfeln und Birnen > trennen. Eben, man suggeriert, dass man solche astronomische Summen investieren soll um ANGEBLICH etwas für den Umweltschutz zu tun.
J. Ad. schrieb: > ...Bitte um Erklärung, warum man 100k ausgeben muss, um von A nach B zu > kommen. > > ...Bitte um Erklärung, warum es sich nicht lohnt, eine 10-Euro-CD zu > kopieren, wenn der Rohling 12,50 Euro kostet... Wäre es nicht einfacher, einfach auf meine Bitte einzugehen, anstatt solchen Unsinn zu schreiben? Aber bei Gelegenheit kannst du auch gleich erklären, wo da der Zusammenhang mit meinem Posting sein soll. J. Ad. schrieb: > Eben, man suggeriert, dass man solche astronomische Summen investieren > soll um ANGEBLICH etwas für den Umweltschutz zu tun. Bitte was?
Sni Ti schrieb: > J. Ad. schrieb: >> Du hast schon wieder Recht! Ich zahl jetzt 26 Cent. > > Wie 35ct fast das doppelte von 26ct sind musst du mir aber noch > erklären. Nach meiner Rechnung wäre das 1/3 mehr, aber ich kann mich > auch irren ;-) Bitte den Text lesen. "Michael Bertrandt schrieb: > 35ct. Das ist fast doppelt so teuer wie mit Strom > aus der Steckdose zu heizen, Da hast du einen sehr guten Stromanbieter ;-)" Es geht also nicht darum auszurechnen, das wievielfache 35ct von 26ct sind, sondern dass es wohl einen gibt, der für 17,5ct Strom bezieht. Der Vergleich bezieht sich also auf die 26ct meinerseits und die 17,5ct andererseits.
vn nn schrieb: > J. Ad. schrieb: >> ...Bitte um Erklärung, warum man 100k ausgeben muss, um von A nach B zu >> kommen. >> >> ...Bitte um Erklärung, warum es sich nicht lohnt, eine 10-Euro-CD zu >> kopieren, wenn der Rohling 12,50 Euro kostet... > > Wäre es nicht einfacher, einfach auf meine Bitte einzugehen, anstatt > solchen Unsinn zu schreiben? Aber bei Gelegenheit kannst du auch gleich > erklären, wo da der Zusammenhang mit meinem Posting sein soll. Mach doch ne Schnellrechnung: Du fährst jeden Tag die Akkus leer (weit ist das ja nicht, du könntest ja Außendienstler sein). Nach 3 Jahren sind 1000 Zyklen vorbei. Pro Jahr sind also 10.000 Euro an Akku fällig (Strom außen vor). Da würden sich selbst hartgesottene A8-Fahrer aufregen, wenn pro Jahr 10.000 Euro für Motorreparaturen fällig wären. Gut, man ist dieser Zeit auch 500.000 km weit gekommen. Bei 8l Diesel und einem Literpreis von 1,4 € hat man 56k€ Spritkosten. (Tatsächlich kann man heute vielleicht auch mit 6l/100km komfortabel reisen). Der reale Preis beim Sprit wird durch Steuern etc. auf das Vierfache aufgebläht. Ohne Steuern wären es also rund 15k€ für 3 Jahre, also 5k€ pro Jahr. Die (um die Steuern bereinigten) Spritkosten liegen also HALB so hoch wie der Wertverlust der Akkus! Wer hier nicht nachdenklich wird... Und wie gesagt: Der Strom muss ja auch noch bezahlt werden... Die Politik ködert die Bürger indem sie erst den Sprit hoch besteuert und dann mit Umsonst-Strom für angeblichen Umweltschutz wirbt. Aus meiner Sicht ist das eine reine Umsatzmaschine für die Industrie. Ähnlich war es mit den schönen Riesterrenten: Die Provisionen haben Herr Kaiser und seine Kollegen von der Hamburg-Mannheimer kassiert - die miesen Renditen müssen nun die Opfer dieser "Privatvorsorgewelle" ausbaden: der kleine Mann! > J. Ad. schrieb: >> Eben, man suggeriert, dass man solche astronomische Summen investieren >> soll um ANGEBLICH etwas für den Umweltschutz zu tun. > > Bitte was? Ok, für dich scheint es normal zu sein, 100k für ein Auto auszugeben... Mach dich doch erst mal schlau, welche Rohstoffe und Energie bei der Autoherstellung so anfallen. Dann würdest du nicht diese Elektroautos heiligsprechen, deren Strom allemal NICHT lau ist (es bezahlt halt mal wieder ein anderer, nämlich der "kleine Mann") und deren Ökobilanz wohl nicht so toll ausfallen wird, wenn nach 3 Jahren der Akku ausgetauscht werden muss. "Ein (Tesla S) Akku hat 85kWh und kostet 30000 EUR. Er kann ca. 1000 mal wieder ganz aufgeladen werden, also kostet 1 kWh mit ihm, selbst wenn man kostenlos lädt, 35ct. Das ist fast doppelt so teuer wie mit Strom aus der Steckdose zu heizen, und 5 bis 7 mal so teuer wie mit Öl oder Stadtgas zu heizen." ...lesen wir oben von Michael B. Der einzige Grund für den E-Hype ist, dass Benzin&Co heute hoch besteuert werden und der Strom NICHT. Wenn man die Systeme vergleichen will, muss man die Besteuerung herausrechnen, weil diese völlig willkürlich ist. Der Staat "weiß", was uns die Mobilität wert ist. Sobald E-Autos üblich sind, wird hier ebenfalls abkassiert werden.
J. Ad. schrieb: > vn nn schrieb: >> J. Ad. schrieb: > > Mach doch ne Schnellrechnung: Du fährst jeden Tag die Akkus leer (weit > ist das ja nicht, du könntest ja Außendienstler sein). Nach 3 Jahren > sind 1000 Zyklen vorbei. > > Pro Jahr sind also 10.000 Euro an Akku fällig (Strom außen vor). > > Da würden sich selbst hartgesottene A8-Fahrer aufregen, wenn pro Jahr > 10.000 Euro für Motorreparaturen fällig wären. > > Gut, man ist dieser Zeit auch 500.000 km weit gekommen. Bei 8l Diesel > und einem Literpreis von 1,4 € hat man 56k€ Spritkosten. (Tatsächlich > kann man heute vielleicht auch mit 6l/100km komfortabel reisen). > Naja, 500.000km mit dem Audi macht ca 18 Inspektionen zum Preis von ca. 800€, also ca. 14.000€. Da habe ich die 4-5 Zahnriemenwechsel noch nicht mal drin, sind dann noch mal 5000€. Beim Doppelkupplungsgetriebe kommen dann noch mal 3-4 Kupplungswechsel dazu. Und dann musst Du schon ziemlich beten, dass Motor, Getriebe und Turbolader das duchhalten, sonst hast Du noch ein paar Tausender weg. Fällt beim Tesla weitgehend weg, da werden höchstens mal Bremsbeläge ausgetauscht. Gruss Axel
http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fupload.wikimedia.org%2Fwikipedia%2Fcommons%2F8%2F83%2FDetroit_Electric_1916.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FDetroit_Electric&h=1130&w=1440&tbnid=rUHIMQQUFoF25M%3A&zoom=1&docid=d5sApRugWlM3zM&ei=iginU6XxNMfl4QTD_YDIAQ&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=664&page=2&start=16&ndsp=16&ved=0CFQQrQMwEg Man beachte geflissentlich die Angaben zur Reichweite. :) Grüße Bernd
J. Ad. schrieb: > Es geht also nicht darum auszurechnen, das wievielfache 35ct von 26ct > sind, sondern dass es wohl einen gibt, der für 17,5ct Strom bezieht. Jetzt musst du mir auf die Sprünge helfen. Bist du jetzt ein Doppelaccount von "Michael Bertrandt"? Falls nein, warum sprichst du dann in seinem Namen? Ich hatte auf Michaels Post geantwortet, dass er wohl einen guten Stromanbieter hat. Dann schreibst du, dass ich Recht habe und nennst einen kWh Preis.: J. Ad. schrieb: >> Michael Bertrandt schrieb: >>> 35ct. Das ist fast doppelt so teuer wie mit Strom >>> aus der Steckdose zu heizen, >> Da hast du einen sehr guten Stromanbieter ;-) > > Du hast schon wieder Recht! Ich zahl jetzt 26 Cent. Da dein Strompreis also nicht der von 17,5ct ist verstehe ich auch die Relevanz nicht, falls du nicht Michael sein solltest. Und warum ist dein Anbieter bitte gut, wenn 17,5ct ein normaler Wert sind und du 50% mehr zahlst?
J. Ad. schrieb: > "Ein (Tesla S) Akku hat 85kWh und kostet 30000 EUR. Er kann ca. 1000 mal > wieder ganz aufgeladen werden, also kostet 1 kWh mit ihm, selbst wenn > man kostenlos lädt, 35ct. Das ist fast doppelt so teuer wie mit Strom > aus der Steckdose zu heizen, und 5 bis 7 mal so teuer wie mit Öl oder > Stadtgas zu heizen." > > ...lesen wir oben von Michael B. Ja und nur von Miachel B. (dir?). Nenn doch bitte erst mal eine Quelle für die 30k, bevor hier weiter sinnfreie Rechnungen kommen, die auf dem Wert basieren.
J. Ad. schrieb: > Pro Jahr sind also 10.000 Euro an Akku fällig (Strom außen vor). > > Da würden sich selbst hartgesottene A8-Fahrer aufregen, wenn pro Jahr > 10.000 Euro für Motorreparaturen fällig wären. > > Gut, man ist dieser Zeit auch 500.000 km weit gekommen. Bei 8l Diesel > und einem Literpreis von 1,4 € hat man 56k€ Spritkosten. (Tatsächlich > kann man heute vielleicht auch mit 6l/100km komfortabel reisen). Du kommst also selbst zu dem Ergebnis, dass der Diesel teurer ist, selbst wenn man Service und Kfz-Steuer nicht einrechnet? > Der reale Preis beim Sprit wird durch Steuern etc. auf das Vierfache > aufgebläht. Ohne Steuern wären es also rund 15k€ für 3 Jahre, also 5k€ > pro Jahr. Und wenn du es an der Tankstelle klaust, ist es gratis. Du musst nun mal den Preis zahlen den du zahlen musst. Verstehe die Rumrechnerrei nicht. > Die (um die Steuern bereinigten) Spritkosten liegen also HALB so hoch > wie der Wertverlust der Akkus! Ja, wenn man einbezieht dass der Akku eigentlich nur 10€ wert ist, weil die Hersteller Gewinn machen und die ganze Herstellungskette die Preise treibt, sind die Spritkosten wieder höher.. J. Ad. schrieb: > Und wie gesagt: Der Strom muss ja auch noch bezahlt werden... Zum 101. mal: Beim Tesla ist der Strom im Kaufpreis erhalten. J. Ad. schrieb: > Der einzige Grund für den E-Hype ist, dass Benzin&Co heute hoch > besteuert werden und der Strom NICHT. Beim Benzin erwartest du also sinkende Preise. Übrigens sind Doppelaccounts im selben Thread gegen die Forenregeln, sich selbst zu zitieren und bestätigen ist noch mal eine Ecke erbärmlicher..
Axel Laufenberg schrieb: > J. Ad. schrieb: >> Der einzige Grund für den E-Hype ist, dass Benzin&Co heute hoch >> besteuert werden und der Strom NICHT. > > Beim Benzin erwartest du also sinkende Preise. Nein, aber eim Autostrom STEIGENDE Preise. > Übrigens sind Doppelaccounts im selben Thread gegen die Forenregeln, > sich selbst zu zitieren und bestätigen ist noch mal eine Ecke > erbärmlicher.. Erklär bitte, was du damit meinst.
J. Ad. schrieb: > Mach doch ne Schnellrechnung: Du fährst jeden Tag die Akkus leer (weit > ist das ja nicht, du könntest ja Außendienstler sein). Nach 3 Jahren > sind 1000 Zyklen vorbei. > > Pro Jahr sind also 10.000 Euro an Akku fällig (Strom außen vor). > > Da würden sich selbst hartgesottene A8-Fahrer aufregen, wenn pro Jahr > 10.000 Euro für Motorreparaturen fällig wären. > > Gut, man ist dieser Zeit auch 500.000 km weit gekommen. Bei 8l Diesel > und einem Literpreis von 1,4 € hat man 56k€ Spritkosten. (Tatsächlich > kann man heute vielleicht auch mit 6l/100km komfortabel reisen). > > Der reale Preis beim Sprit wird durch Steuern etc. auf das Vierfache > aufgebläht. Ohne Steuern wären es also rund 15k€ für 3 Jahre, also 5k€ > pro Jahr. > > Die (um die Steuern bereinigten) Spritkosten liegen also HALB so hoch > wie der Wertverlust der Akkus! > > Wer hier nicht nachdenklich wird... Ja, der A8 hat bei 500000km natürlich keinen Wertverlust. Und die Werkstattkosten hat eh schon wer aufgelistet. Und warum es nun problematisch ist, wenn der Akkupreis höher als der Strompreis ist, hast du immer noch nicht erklärt. J. Ad. schrieb: > Ok, für dich scheint es normal zu sein, 100k für ein Auto auszugeben... > > Mach dich doch erst mal schlau, welche Rohstoffe und Energie bei der > Autoherstellung so anfallen. Dann würdest du nicht diese Elektroautos > heiligsprechen, deren Strom allemal NICHT lau ist (es bezahlt halt mal > wieder ein anderer, nämlich der "kleine Mann") und deren Ökobilanz wohl > nicht so toll ausfallen wird, wenn nach 3 Jahren der Akku ausgetauscht > werden muss. > > "Ein (Tesla S) Akku hat 85kWh und kostet 30000 EUR. Er kann ca. 1000 mal > wieder ganz aufgeladen werden, also kostet 1 kWh mit ihm, selbst wenn > man kostenlos lädt, 35ct. Das ist fast doppelt so teuer wie mit Strom > aus der Steckdose zu heizen, und 5 bis 7 mal so teuer wie mit Öl oder > Stadtgas zu heizen." Mit lesen hast du es nicht so, oder? Wo hab ich denn geschrieben, dass ich ein Auto für 100k kaufen würde (btw kostet der Tesla S bei weitem keine 100k). Aber offensichtlich willst du absichtlich nicht verstehen wenn ich schreibe, dass der S nun mal ein Oberklassewagen ist und er deswegen auch dementsprechend kostet, es aber auch bereits leistbare Kleinwagen gibt.
J. Ad. schrieb: > "Ein (Tesla S) Akku hat 85kWh und kostet 30000 EUR. Er kann ca. 1000 mal > wieder ganz aufgeladen werden,..." > ...lesen wir oben von Michael B. Zumal Michael B. anzunehmen scheint, dass sich der Akku nach den 1000 Ladungen ins Paralleluniversum transferiert. Was macht denn den Akku so teuer? Ja wohl die Rohstoffe wie Lithium. Das Lithium wird aber nicht verbraucht. Wenn man den 30kEur Akku nach 1000 Zyklen für 20kEur zurückgeben könnte, sähe die Rechnung schon anders aus. Dumm halt, wenn in der Zeit ein supergünstiges Akkumaterial gefunden wird, und keiner mehr an Lithium interessiert ist... ;-)
Die werden dir wahrscheinlich schon klar machen, dass der Akku nur 30.000 € kostet, weil die den alten zurücknehmen. :-) Ich fahre Erdgas und bin damit zufrieden, weil ich im Vergleich zu meinem alten Benziner (der weniger PS hatte und kleiner war) nur ca. 2 drittel der Treibstoffkosten habe. Bei der Anschaffung habe ich vom Händler und vom Hersteller so einen deftigen Rabatt bekommen, dass der Benziner gleich teuer geworden wäre.
Timm Thaler schrieb: > Dumm halt, wenn in der Zeit ein supergünstiges Akkumaterial gefunden > wird, und keiner mehr an Lithium interessiert ist... ;-) Mal einen Blick hierhin riskieren: http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrochemische_Spannungsreihe Warum wird ausgerechnet Lithium verwendet?
Guido B. schrieb: > Warum wird ausgerechnet Lithium verwendet? Und warum immer unumstößliche Naturgesetzte bemühen, wo es doch Wunder gibt. http://www.youtube.com/watch?v=F75-8gfr6wo
Timm Thaler schrieb: > Was macht denn den Akku so teuer? Ja wohl die Rohstoffe wie Lithium. Lithium ist (noch) nicht sehr teuer, weswegen die Lithiumverbindungen in Akkus nur einen kleinen Teil der Kosten ausmachen. Wenn Lithium-Akkus recycelt werden, dann nicht wegen des Lithiums, sondern wegen ein paar anderer Metalle, die je nach Akkutyp verwendet werden (bspw. Kobalt). Dass Lithiumakkus so teuer sind, liegt wohl zum einen am im Vergleich zu anderen Akkutechnologien etwas aufwendigeren Herstellungsprozess, zum anderen aber auch einfach daran, dass die Leute mangels Alternativen bereit sind, den Preis zu zahlen.
Sni Ti schrieb: > J. Ad. schrieb: >> Und wie gesagt: Der Strom muss ja auch noch bezahlt werden... > Zum 101. mal: Beim Tesla ist der Strom im Kaufpreis erhalten. Ist nur die Frage ob es sich lohnt zur Tesla Tankstelle zu fahren wenn die z.B. 200km weit weg ist ;) Axel Laufenberg schrieb: > Naja, 500.000km mit dem Audi macht ca 18 Inspektionen zum Preis von ca. > 800€, also ca. 14.000€. [...] > Fällt beim Tesla weitgehend weg, da werden höchstens mal Bremsbeläge > ausgetauscht. Die Inspektion kostet bei Tesla pauschal 600€, egal ob was getauscht wird oder nicht.
Jörg S. schrieb: > > Axel Laufenberg schrieb: >> Naja, 500.000km mit dem Audi macht ca 18 Inspektionen zum Preis von ca. >> 800€, also ca. 14.000€. [...] >> Fällt beim Tesla weitgehend weg, da werden höchstens mal Bremsbeläge >> ausgetauscht. > Die Inspektion kostet bei Tesla pauschal 600€, egal ob was getauscht > wird oder nicht. Ist aber optional, die Garantie verfällt nicht, wenn man die Inspektion weglässt. Man kann natürlich auch nur die Bremsbeläge auswechseln lassen, wenn die Verschleissanzeige kommt. Öl, was verschleissen könnte, braucht er ja nicht. Gruss Axel
@ Guido B. (guido-b) >http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrochemische_Spannungsreihe >Warum wird ausgerechnet Lithium verwendet? Jaja, größes Negativpotential. Und? Das allein ist es nicht. Kalium gibt es deutlich preiswerter, ob man daraus ne gescheite Batterie bauen kann, weiß ich nicht.
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