Mir ist jetzt nicht ganz klar, wo genau du stecken geblieben bist,
deswegen skiziiere ich hier noch einmal alle durchzuführenden Schritte:
1. Es wqerden alle 16 möglichen Zustände aufgeschrieben, das sind die
Spalten Qn0 bis Qn3.
2. Dann wird zu jedem Zustand den Folgezustand aufgeschrieben, das sind
die Spalten Q(n+1)0 bis Q(n+1)3. Da die Zustände 10 bis 15 beim
BCD-Zähler nicht auftreten, sind die entsprechenden Folgezustände
beliebig und werden in der Tabelle durch jeweils 4 x gekennzeichnet.
3. Für jeden Übergang von Qni nach Q(n+1)i (i=0,1,2,3) wird das
passende Ji und und Ki gemäß folgender Tabelle aufgeschrieben:
1 | Qni Q(n+1)i | Ji Ki
|
2 | —————————————————————
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3 | 0 0 | 0 x
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4 | 0 1 | 1 x
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5 | 1 0 | x 1
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6 | 1 1 | x 0
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7 | —————————————————————
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Die Ergebnisse stehen in den Spalten J0, K0 bis J3, K3.
4. Für jede Spalte Ji und Ki wird ein KV-Diagramm aufgestellt (also acht
Stück). Die darin enthaltenen x werden dabei so durch Nullen oder
Einsen ersetzt, dass möglichst große Rechtecke aus Einsen entstehen,
deren Kantenlängen Zweierpotenzen sind. Dies führt zu den gewünschten
optimierten logischen Termen.
5. Die aus den KV-Diagrammen abgelesenen logischen Terme werden jeweils
als Gatternetzwerk aufgebaut und mit den vier JK-Flipflops verbunden.
6. Wen man will, kann man noch etwas Fine-Tuning betreiben, indem man in
den acht Gatternetzwerken gleiche Teilnetzwerke zusammenfasst und
dadurch evtl. ein paar Gatter einspart.
Die in den Scans grün gezeichneten Werte und Pfeile sind die Ergebnisse
aus Schritt 4, in dem die x durch konkrete Werte ersetzt werden.