Hey Freunde,
mal ne kleine Frage. Ich werde nächstes Semester meinen Master an der TU
Berlin machen und bin auf Energietechnik spezialisiert.
Ich mache mir schon Gedanken um die Modulwahl, allerdings fällt mir auf,
dass viele Module, die in Richtung Automobilindustrie zielen, wie etwa
LE, Antriebe, Automobilelektronik ect. im Master völlig überlaufen sind.
Die Vorlesungen sind brechend voll, weil da auch viele aus dem TI-Master
sitzen.
Nun mal ne Frage: Lohnt es sich überhaupt diese Module zu machen, wenn
sie so überlaufen sind? Mit steigeneder Teilnehmerzahl wird auch die
Klausur immer schwieriger. Ich hatte mir gedacht , lieber Fächer zu
nehmen, die nicht zu übervoll sind, wie Lichttechnik etwa. Bei diesen
vermeintlich "leichteren" Fächern muss man auch für diesselbe LP-Anzahl
weniger machen, dh. der Arbeitsaufwand ist geringer und man wird
schneller fertig, denn das meiste lernt man eh im Job völlig neu.
Was würdet ihr tun? Ich gehe davon aus, dass ich im Automobilbereich eh
nichts kriege, somit ist es doch besser schneller it "leichten" Fächern
fertig zu werden, oder?
Gruss
Ich schrieb:> leicht - schwer?> Was macht Dir Spaß, wo möchtest Du arbeiten?
Klingt komisch, aber ich interessiere mich für alles. Finde alles
interessant und es ist mir egal in welchem Fachbereich ich später
arbeite.
Würde aber gern die Zeitarbeit vermeiden und in Berlin bleiben, wenn es
geht.
NEIN, es gibt keine leichten und schweren Fächer! Ebensowenig wie es
leichte oder schwere Studiengänge gibt. Man sollte sich nicht von
derartigen Pseudo-Kriterien leiten lassen!
MIX schrieb:> somit ist es doch besser schneller it "leichten" Fächern> fertig zu werden, oder?
Doch, es gibt Fächer INNERHALB eines Studienganges, die gefürchtet sind,
zb. aufgrund des Professors und es gibt eben Fächer, wo man weiss, dass
alle bestehen.
MIX schrieb:> Nun mal ne Frage: Lohnt es sich überhaupt diese Module zu machen, wenn> sie so überlaufen sind? Mit steigeneder Teilnehmerzahl wird auch die> Klausur immer schwieriger.
An der TU Berlin hast du im Master (in TI jedenfalls) die Wahl zwischen
250 Modulen, in 70% der Vorlesungen sitzen nicht mehr mals 15-20
Personen drin.
Die T-Labs haben interessante Happen, TKN bietet auch allerlei
interessantes an. Die DCAITI Vorlesungen haben jetzt auch nicht soooo
den gigantischen Ansturm.
Klausuren immer Fair, wenn auch nicht leicht.
MIX schrieb:> Würde aber gern die Zeitarbeit vermeiden und in Berlin bleiben, wenn es> geht.
Dann kannste dir dein Studium auch sparen. In Berlin wollen alle
bleiben. Nur gibt es hier wenig Industrie für Ings. Die Jobaussichten
kannst du da getrost in der Pfeife rauchen. "in Richtung
Automobilindustrie" ist Süddeutschland mein Freund!
Matthias schrieb:> NEIN, es gibt keine leichten und schweren Fächer! Ebensowenig wie es> leichte oder schwere Studiengänge gibt. Man sollte sich nicht von> derartigen Pseudo-Kriterien leiten lassen!
Richtig, aber nur wenn die Erde eine Scheibe ist!
Ja die TI-ler sind wirklich eine Plage. Hier lungern diejenigen rum die
zu faul oder zu dumm sind einen anständigen Studiengang zu besuchen.
Einige haben lange Haare und viele brauchen 12 oder mehr Semester. Sie
nehmen anderen das Recht auf Vorlesung weg( war bei mir auf der Uni so).
Ich würde mich beim Prüfungsamt beschweren und fordern, dass die ganzen
Wiederholer bitte draußen bleiben sollen. Leistungstechnisch sind die
meisten TI-ler auch öde. Man könnte ja meinen sie könnten wenigstens
programmieren, aber die Noten in entsprechenen Fächern zeigt einen
signifikanten Unterschied zu bspw. E-Technikern.
Ich sehe für 90% der TI-ler schwarz auf dem Arbeitsmarkt. Zumindest bei
einem anständigen Job.
Henry G. schrieb:> MIX schrieb:>>> Würde aber gern die Zeitarbeit vermeiden und in Berlin bleiben, wenn es>> geht.>> Dann kannste dir dein Studium auch sparen. In Berlin wollen alle> bleiben.
Warum, ich würde nicht freiwillig dort hin wollen. Was ist denn an
Berlin so toll? Ich habe da eher das Bild einer relativ schmutzigen
Großstadt (überall Hundekot) und vielen armen Leuten, die in Hartz IV
Ghettos leben.
> Nur gibt es hier wenig Industrie für Ings. Die Jobaussichten> kannst du da getrost in der Pfeife rauchen. "in Richtung> Automobilindustrie" ist Süddeutschland mein Freund!
Das ist wiederum vollkommen korrekt - vielleicht noch mit der einzigen
Ausnahme namens Wolfsburg. Ist aber auch schon wieder eine hässliche
Stadt und das Umland trist, flach und öde.
Es mag gelegentlich durchaus vorkommen, daß ein Fach berühmt-berüchtigt
ist, weil bspw. der Prof in der Lehre nix taugt.
Ich selbst habe im Hauptstudium eine Reihe von Fächern gewählt, von
denen es hieß diese seien aufgrund vieler Überschneidungen 'leicht'. Man
müsse quasi nur einmal lernen und hätte damit mehr oder weniger vier
Fächer abgedeckt.
Das stimmte zwar, trotzdem haben mir die vier Fächer im Nachhinein
betrachtet, überhaupt nichts gebracht - gute Noten hin, gute Noten her.
Marx W. schrieb:> Matthias schrieb:>> NEIN, es gibt keine leichten und schweren Fächer! Ebensowenig wie es>> leichte oder schwere Studiengänge gibt. Man sollte sich nicht von>> derartigen Pseudo-Kriterien leiten lassen!>> Richtig, aber nur wenn die Erde eine Scheibe ist!
Peter schrieb:> Warum, ich würde nicht freiwillig dort hin wollen. Was ist denn an> Berlin so toll? Ich habe da eher das Bild einer relativ schmutzigen> Großstadt (überall Hundekot)
Na, so schlimm kann´s wohl nicht sein, weil der Zuzug sehr hoch ist und
auch der Anstieg der Touristenzahlen enorm ist.
Industrie: viel Energietechnik, etwas Automotive, (Pharma), ...
Boom: Web, IT
Peter schrieb:> Warum, ich würde nicht freiwillig dort hin wollen. Was ist denn an> Berlin so toll? Ich habe da eher das Bild einer relativ schmutzigen> Großstadt (überall Hundekot) und vielen armen Leuten, die in Hartz IV> Ghettos leben.
Ja eben. Aber Berliner kennen das nicht anders. Die wollen das so. Das
ist deren Arm aber Sexy feeling. Die Kohle dafür schaffen die nicht so
sexy Länder ran. Also ich wollte in Berlin nicht mal tot überm Zaun
hängen.
Für Adenauer war Berlin schon Rußland. Der Mann hatte es drauf.
cyblord ---- schrieb:> Für Adenauer war Berlin schon Rußland.
Das hat einen anderen Hintergrund:
Adenauer war der Kopf einer Separistengruppe, die eine Rheinische
Republik gründen wollten, aus dem Dt. Reich austreten und sich später an
Frankreich anschließen wollten. Für Adenauer war Deutschland = Preussen
- Spätfolgen der preussischen Provinz. :)
Also Automobilelektronik bei Gühmann ist nicht überlaufen. Da sitzen in
der ersten Vorlesung etliche Asiaten mit drin, bei der zweiten sind aber
nur noch die Hälfte da. Wenn man ordentlich lernt, sind locker Noten um
die 1, drin.
Habe noch Modellgestützte Software und Funktionsentwicklung gemacht. Das
Praktikum war nen bisschen chaotisch. Aber auch da sind gute Noten drin,
obwohl schwerer als Automobilelektronik fand ich. Derjenige, der es
damals gelehrt hat, ist jetzt aber nicht mehr an der TU. Ich weiß nicht,
wer es jetzt macht.
Ich mache selber den Master TI an der TU und arbeite als Werkstudent in
der Automobilindustrie.
Hey, danke.
Ja, das mit den Chinesen ist mir auch aufgefallen. Hatte das Gefühl,
dass die im Bachelor nicht in der Überzahl sind. Aber im Master siehts
ganz anders aus. Wundert mich auch etwas, wo die alle herkommen.
Hatte leider das Pech mit 3 Chinesen mal im Bachelor eine Gruppenarbeit
(Labor) zu machen. Das werde ich nie wieder tun!!!!!!!
Sie bleiben nur unter sich, mit denen kann man kaum ein Wort wechseln
und die schriftlichen Arbeiten waren eine Katastrophe(gut, dafür können
sie als nicht-Muttersprachler nichts).
Wenn du als Werkstudent arbeitest, dann sicherlich im Automobilbereich
bei IAV, Carmeq, Takata, oder Berner-Mattner...gefällts dir dort als
Werkstudent?
MIX schrieb:> Ich mache mir schon Gedanken um die Modulwahl, allerdings fällt mir auf,> dass viele Module, die in Richtung Automobilindustrie zielen, wie etwa> LE, Antriebe, Automobilelektronik ect. im Master völlig überlaufen sind.
Das ist der nächste Schweinezyklus.
Busladungen voller Autofuzzies die sich um einen Job beim Dienstleister
prügeln, weil man ihnen vorlügt sie bekommen dadurch einen festen Job im
ERA-Konzern. Arme irre Lemminge, rennen alle auf die Klippen zu.
> Busladungen voller Autofuzzies die sich um einen Job beim Dienstleister> prügeln, weil man ihnen vorlügt sie bekommen dadurch einen festen Job im> ERA-Konzern. Arme irre Lemminge, rennen alle auf die Klippen zu.
Und am Ende kriegt der Mann ( Frau ) den Job mit den besten Beziehungen
, das Rest darf Hartz IV beantragen , Bigmacs verkaufen , sich von den
Eltern aushalten lassen , oder von mir aus auch auswandern ..
Mix schrieb:
>Hatte leider das Pech mit 3 Chinesen mal im Bachelor eine Gruppenarbeit>(Labor) zu machen. Das werde ich nie wieder tun!!!!!!!
3 Chinesen? Da empfiehlt es sich, Kontrabass spielen zu lernen, damit
man
mit ihnen in's Gespräch kommt.