Hallo, für das Thema gibt es bestimmt besser geeignete Foren, aber ich will mich nicht schon wieder irgendwo registrieren. Jetzt zum Thema: Es gibt ein etwas größeres Stromaggregat, das fest auf einem Tandemanhänger verschraubt ist. Abgesehen von den4 Befestigungsschrauben besteht keine Verbindung zwischen Anhänger und Aggregat. Die Kombination wurde so wie sie ist direkt vom Hersteller des Aggregats gekauft. Das Problem ist, dass der Anhänger mit dem Aggregat eine Stützlast von 125 kg besitzt, eines der möglichen Zugfahrzeuge aber nur 100 kg Stützlast erlaubt. Die zulässige Anhängelast aller Zugfahrzeuge ist groß genug. Nun dachte ich, ich schraube das Aggregat vom Anhänger ab, hänge es an einen Kran und setze es weiter hinten auf den Anhänger bis die Stützlast nur noch 100 kg (oder vielleicht 90 kg) beträgt und schaue mal, ob es an der Position ausreichende Befestigungsmöglichkeiten gibt. Unter der Vorraussetzung, dass das Aggregat an dieser Stelle wieder korrekt verschraubt werden kann, sollte das doch aus Sicht vom TÜV kein Problem sein, oder? Das einizige was eventuell Probleme machen könnte, ist wenn das Aggregat etwas über die Hinterkante des Anhängers hinausragt (vielleicht 10 oder 15 cm). Bei normaler Ladung kein Problem, aber wie ist es wenn die Ladung festt mit dem Anhänger verbaut ist und eine Einheit bildet? Letztendlich muss ich sowieso mit dem TÜV reden. Würde mich aber freuen, wenn jemand schon Erfahrungen damit gesammelt hat und/oder mir dazu Tipps geben kann. Danke matt
Dürfte keine Probleme geben. (Nach meinem Wissensstand). Ich würde aber keine neuen Löcher in den Rahmen bohren. Das könnte den Tüv stören. Bohre lieber in die Halterung des Stromagregattes oder arbeite mit massiven Adapterblechen.
Matthias xxx schrieb: > Dürfte keine Probleme geben. (Nach meinem Wissensstand). > > Ich würde aber keine neuen Löcher in den Rahmen bohren. Das könnte den > Tüv stören. Bohre lieber in die Halterung des Stromagregattes oder > arbeite mit massiven Adapterblechen. An das dachte ich auch schon. Eine Möglichkeit die mir in den Kopf kam wäre das Aggregat nicht direkt auf den Anhänger zu setzen, sondern seitlich jeweils ein relativ starkes Vierkantrohr dazwischen zu machen. Auf der Unterseite des Vierkantrohres können die Befestigungslöcher des Anhängers übernommen werden und auf der Oberseite die Befestigungslöcher des Aggregats neu gebohrt werden... Mal sehen was der TÜV dazu meint!
Soll das eine Dauerlösung sein oder nur für ein/zweimal? Wenn nicht dauerhaft: wieviel Gewicht kannst du noch zuladen? Wenn du noch Luft nach oben hast könntest du auch "Balast" an die hintere Ladekante legen. Das entlastet die Kupplung in Bezug auf die Stützlast. Macht das ganze aber schwerer... nur so eine Idee aus der Ferne... nitraM
Hast Du hinter dem Aggregat noch ein bisschen Platz? Dann mach Dir ein paar Kanister mit Diesel voll und stelle sie dorthin. Das hebt die Deichsel aus und schon stimmt es wieder. MFG Paul
Paul Baumann schrieb: > Hast Du hinter dem Aggregat noch ein bisschen Platz? Dann mach Dir ein > paar Kanister mit Diesel voll und stelle sie dorthin. Das hebt die > Deichsel aus und schon stimmt es wieder. Ausserdem gibts dann ein hübsches Feuerchen bei einem Auffahrunfall. :-(
Es soll sowieso eine Dauerlösung sein. Deswegen kommt eine Verringerung der Stützlast durch ein Gegengewicht eher nicht in Frage. Trotzdem danke für die Idee ;-)
Harald befürchtete:
>Ausserdem gibts dann ein hübsches Feuerchen bei einem Auffahrunfall. :-(
Ja, Diesel explodiert spontan, wenn man mit dem Finger an den Kanister
klopft....
Deine Gags waren schon mal besser.
:-(
Paul
Wenn man das Aggregat nicht versetzten darf, kannst du die Achse vorsetzen. Oder verlängere einfach die Deichsel bis 90 Kg raus kommen. (Bei meinem Anhänger kann ich die Deichsel versetzen. Wenn das kein "Baumarktanhänger" ist, geht das vermutlich auch. Schaue mal unter den Anhänger.)
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